Ausreiten bei meinem Pferd keine Chance

By nini | Allgemein, sonstiges

Hallo
ich bin neu hier und hab auch sofort mal eine Frage


Mein Pferd (17 jahre) läuft im Gelände immer nur einen Weg . Wenn ich mich versuche durch zu setzen und ihn in eine andere richtung lenke dann fängt er an zu bocken , wiehern , steigen 🙁 . Ich bin mit ihm die strecke auch mal am strick abgegangen aber er weigert sich immer wenn ich mal ausreiten will die strecke zu reiten die ich will .
Was kann ich tun ??
Kann mir einer einen Tipp geben


Danke im Vorrauss


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  • Sichelohr sagt:

    Hi!

    Reitest du denn immer alleine aus?

    Nimm doch mal einen Stallkollegen mit, dessen Pferd zuverlässig die anderen Strecken ( vor) geht.

  • Kastenteufel sagt:

    das hätte ich jetzt auch vorgeschlagen. Andere Möglichkeit wäre da noch einen „Fußgänger“ mitzunehmen der ihn dann an der Hand weiterführt während Du drauf sitzt. Vielleicht hilft das.

  • Nicole sagt:

    das gleiche Problem hatte ich damals mit meiner Westfalenstute. Alleine kamen wir auch nur bis zu einem bestimmten Punkt, dann ging es rückwärts in den Graben oder die Büsche…no Chance…
    In der Gruppe war es noch halbwegs ok, aber es wurde kein Weg 2 mal gegangen, da fing dann das Theater wieder vorne an.

    Wir haben es bei ihr nie rausbekommen. Auf dem Platz, Halle oder dem Turnier war sie ein Verlasspferd für jeden, da hätte ich sogar nen Baby draufsetzen können und die wäre ihre Prüfung durchgelaufen.

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Wenn ich mich versuche durch zu setzen und ihn in eine andere richtung lenke dann fängt er an zu bocken ,

    Da hast du im Grunde schon deine Antwort!
    Du must es nicht nur versuchen, sondern auch tun! Selbst wenn er bockt, steigt und Spirenzchen macht- egal!
    Dafür mußt du natürlich entsprechend sitzen und reiten können.
    Wenn dein Pferd immer wieder damit durchgekommen ist, hat es natürlich gelernt „ich kann hingehen, wo ich will, der Reiter interessiert mich nicht“.
    Leider wirst du wohl nicht darum herum kommen, sehr energisch zu werden.
    Beim ersten Ansatz von Stehenbleibem und Bocken solltest du ihm einen ordentlichen Klaps mit der Gerte aufs Hinterteil verpassen. Es soll nicht zu einer Prügelei ausarten, aber es muß von dir eine deutliche Reaktion auf das Gehampel kommen.

    Wie verhält sich das Pferd mit einem anderen Reiter? Könntest du dir Hilfe holen?
    Wie ist es, wenn du oben drauf sitzt und eine Person dein Pferd führt?

  • Patrizia sagt:

    Ich persönlich finde es ja immer ziemlich krude wenn ich höre, dass Pferde im Gelände komische Dinge machen. Oder Reiter sich nicht ins Gelände trauen und sich dort nicht wohl fühlen. Oder ihre Pferde jahrelang deswegen nur auf Platz und Halle reiten. Geht mir einfach nicht ein, sowas, denn für mich ist der Sinn der ganzen Sache das Geländereiten. :nix:

    Nini, lies Dir Deinen Text nochmal durch. Die Antwort liegt in der Frage. Du schreibst: „wenn ich VERSUCHE mich durchzusetzen…“ – warum versuchst Du das? Warum machst Du’s nicht einfach? Die Hauptursache liegt vermutlich – neben der Vergangenheit/ Ausbildung Deines Pferdes, was offensichtlich irgendwann mal gelernt hat, seinen eigenen Stiefel zu fahren – in Deiner Geisteshaltung. Nicht versuchen, einfach machen. Der wiehert? Soll er doch, ignorieren. Der will bocken? Reit ihn vorwärts, dann kann der das nicht. Der will steigen? Dito, vorwärts reiten, undzwar zügig. Nimm die Abzweigung, an der er Ärger macht, meinetwegen im Galopp. Lass Dich auf keine Diskussion ein. Mit Hilfe eines oder mehrerer Mitreiter oder eines Fußgängers meinetwegen, mit Hilfe der Gerte, mit Hilfe Deines Reitlehrers, vor allem aber mit Hilfe Deiner eigenen Konsequenz. Und wenn es 3 Stunden dauert, der geht diesen verhassten Weg lang. Und wenn es erstmal nur 10 Schritte sind – loben, loben, loben, umkehren, in die Box und Futter rein. Und am nächsten Tag sind es 20 Schritte. Und so machst Du weiter. Ist eigentlich ganz einfach. :nix:

  • Patrizia sagt:

    Da hast du im Grunde schon deine Antwort!
    Du must es nicht nur versuchen, sondern auch tun!

    Hihi. Wattreiterlein war wieder mal schneller! Aber siehste, Nini, diese Wortkonstellation fällt auf! 😉

  • JAusten sagt:

    Da hast du im Grunde schon deine Antwort!
    Du must es nicht nur versuchen, sondern auch tun!

    Hihi. Wattreiterlein war wieder mal schneller! Aber siehste, Nini, diese Wortkonstellation fällt auf! 😉

    Jau, Versuch macht „kluch“, Jugend forscht. Hoffentlich hat sie keine Angst bei dem Versuch, sich mal durchzusetzen.

  • Patrizia sagt:

    Natürlich hat sie die, sonst würd das Pferd sich schon lange nicht mehr benehmen wie eine offene Hose, nur weil es einen ihm fremden Weg entlang gehen soll. Angst und Pferdebesitz sind selten eine gute Kombination. Trifft man aber leider immer wieder an. :nix:
    Aber es gibt Reitlehrer, evtl. Eltern, Mitreiter, Stallgenossen, die einem dabei helfen können.

  • kitiara sagt:

    Oh ja, hatte ich auch mal mit meinem alten Pflegepferd. Der alte Sack wollte nicht, ist dann gestiegen und rückwärts.
    Nun, im Endeffekt musste er dann den halben Weg rückwärts zurücklegen. Dann wurde er auf einmal kooperativ.
    Nicht das er es nicht immer noch versucht hätte, aber da muss man einfach konsequent sein. Aber es ist halt auch ne
    gefährliche Sache mit so nem eingefahrenen Pferd. Aber man muss sich durchsetzen oder weiter damit leben. :nix:

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