Auch ich finde keine Lösung für meinen Ekzemer – brauche eure Meinung/Ideen

By testadmin | Ekzeme, Sommerekzem, Hautprobleme, Pilz, Fell, Mauke

Hallo zusammen!
Ich kämpfe seit März 2008 gegen das Problem meines Pferdes. 3 FIT Tests und ein Gutachten sagen aus, mein Pferd ist Ekzemer. Aber irgendwie muss man ihm doch helfen können.
Ich habe Tierärzte da gehabt, Heilpraktiker, es mit verschiedenen Mitteln behandelt.Cremes, Salben, Akupunktur, Gegensensibilisierung, Ökozon etc.
Er trägt dauerhaft eine Decke, aber diese schrottet er regelmäßig, so dass ich endlich einen Ansatz brauche, wie ich den Juckreiz mindern kann.

Pilz, Würmer, Milben wurden von den Therapeuten ausgeschlossen. Laut Test reagiert er auf Kriebelmücken, Stubenfliege, Motte, Waldameise, Bremsen, Schimmel, Milben.

Ich habe es mit Futterumstellungen versucht, er steht auf Leinstroh. Ich habe die Weide mal über eine Zeit weggelassen…nix bringt was. Er schubbert bis in den Winter hinein. Aber ein paar Stellen jucken besonders. Ein bestimmtes Stück in der unteren Mähnenhälfte, Brust und hinter der SChulter hat er Fettpolster, die wohl auch sehr jucken. Die Sxchweifrübe mal mehr mal weniger.
Er ist zu dick, aber ich bekomme ihn nicht schlanker. Gebe ich ihm noch weniger zu futtern, ist er unausstehlich. Laut TA gibt es keine Bedenken wegen EMS.
Direkt am Ansatz der Schweifrübe ist immer eine kleine kleine runder Stelle. Die scheuert er sich auch immer auf. Wenn es verheilt ist, ist diese Stelle schorfig.
Habt ihr Ideen?

Viele Grüße
Daniela

  • GidranX GidranX sagt:

    Wir haben ja schonmal drüber gesprochen. ICH würde ALLES weglassen. Wiese hat sich jetzt eh bald erledigt und zu futtern bekäme er nur Heu und ein gutes Mineralfutter (z. B. von Iwest oder FTS) mit 10g Haushaltssalz und einem guten Schuss Öl, ansonsten nichts! Kein Mash, Obst, keine Leckerlie. NICHTS.
    Ebenso würde ich Hautpflegemittel/Shampoos jeder Art von ihm lassen. Für die schorfigen Stellen würde ich mir ein freiverkäufliches Hydrocortison in der Apotheke holen und das mal antesten. Fertig. Und ansonsten Arbeit. Das ganze bis zum Frühjahr streng durchziehen, egal wie schlecht seine Laune ist. Seine Gesundheit ist erstmal wichtiger und abwarten was im Frühjahr passiert :nix:

  • Avatar Epona sagt:

    Ja, das Futter werde ich weiter reduzieren und wirklich auf ne handvoll Hafer und Mineralfutter umstellen.

    Das Waschen fällt ja nun leider aufgrund des Wetters und der Kälte weg, aber nach dem Waschen schien es ihm immer ein wenig besser zu gehen. Gewaschen habe ich nur mit Neemshampoo oder Sebamed.

    Als ich ihn bekam, war er spindeldürr und ich hatte schon Sorge, dass der Tierschutz fast vor mir steht. Aber auch da hat er schon geschubbert.

  • GidranX GidranX sagt:

    Auch den Hafer würde ich komplett weg lassen, Getreidefütterung ist nicht immer unproblematisch.
    Mein eigentlicher Ansatz wäre dieser – keine Ahnung ob die Gedanken dazu Quatsch sind oder ihre Berechtigung haben, wenn ich aber alles durch hätte so wie Du, bleibt ja auch nicht mehr viel an Möglichkeiten:

    Die Haut ist auch immer ein Spiegel des Darms. Ein Pferd das gegen soviele Dinge allergisch ist, ist es auch gegen Dinge auf die man nicht getestet hat. Gibt es bei Pferden eigenlich auch sowas wie Kreuzallergien? Also würde ich zusehen, dass nichts in und an mein Pferd käme, was vielleicht ZUSÄTZLICH zu dem Mückengeviehchs auch noch Juckreiz auslösen könnte. Wie Du weisst, hat sich meine ihre Mähne abgeschubbert weil ich ihr ein bestimmtes Mash gefüttert hatte. Mash weg, Schubberei weg. Welche der Komponenten in dem Zeug nun dafür genau verantwortlich waren – keine Ahnung. Aber ich habe auch erstmal ALLES bis auf Min-Fu weg gelassen. Dann später den Hafer wieder dazu genommen um genau im Auge behalten zu können, woran es wirklich gelegen hat! Ich denke nur so wirst Du langfristig erkennen können, ob es tatsächlich allein die Mücken sind oder eben auch noch andere – unerkannte Dinge, für die Juckerei sorgen, sie vielleicht verschlimmern als sie mit den Mücken schon ist.
    Deshalb käme jetzt über den Winter ALLES weg, dann rechtzeitig vor der Mückenzeit eindecken und schauen was passiert!

  • Avatar dani209 sagt:

    Bin Gidrans Meinung – weniger ist mehr!

    Mein Wallach bekam auch Superteures Müsli,Speziell für Ekzemer und hab ihn jeden Tag eingecremt,wenn ich das nicht gemacht habe,war die Haut total schuppig!
    Und er bekam davon Mauke an den Beinen!

    Hab ihn nun umgestellt auf Hafer + Lexa Derma Mineral +Lexa Derma akut+ Leinöl!
    Seither ist seine Haut super,die Mauke ist weg!
    Aber Ricks hat auch nur eine Allergie gegen Kriebelmücken,sonst war alles andere negativ!
    Er trägt seine Decke 24 STD.
    Bin zufrieden so wie es jetzt ist!

  • Avatar Jasmin sagt:

    hi.
    bei unserer hafi-dame hat folgendes geholfen:
    kein kraftfutter über einen langen zeitraum, höchstens mineralfutter mit heucops, keine äpfel, kein brot, waschen mit apfelessig (alle 1-2 tage, wenn es kalt ist mit einem schwamm auftragen) und 2 pflanzliche mittel um leber und nieren anzuregen.

    gegen mykotoxine gibt es pflanzliche produkte um die raus zu bekommen, danach muss man natürlich weiter aufpassen, die sitzen ja überall im heu, stroh …
    viele pferde schubbern im september noch mal los, da kommen noch mal vermehrt kribbelmücken raus, aber jetzt dürften die ja auch weg sein.

    lg, j

  • Avatar maurits sagt:

    Leute es heisst KRIEBELMÜCKEN. :rolleyes:
    Ich kann die Wortschöpfungen a la Kribbel-, Gribbel- und was weiss ich noch für Mücken bald genauso wenig ab wie die KandarRe mit zwei R. :maul:

    Steht das Pferd den Sommer auf der Weide? Habt Ihr mal den Versuch gemacht, den vom Gras zu nehmen? Hilft bei sehr vielen Ekzemern schon mal sehr gut.

    lg
    maurits

  • Avatar fichtefucht sagt:

    Doch, Mau, sie hat die Weide ne Zeitlang weggelassen, wie ese schreibt, hat wohl auch nichts gebracht :nix:

  • Avatar Milea sagt:

    Habt ihr mal Kokosöl ausprobiert?
    Hilft bei unserem Ekzemer super, die Viecher mögen wohl den Geruch nicht und das Fett pflegt gleichzeitig die Haut.
    War ein Tipp von unserem Züchter, er nimmt einfach billiges Palmin genommen. Eine Packung kostet ca. 80 Cent und hält 2 Wochen. 🙂

  • Avatar moppel sagt:

    ich unterschreibe ebenfalls bei Gidran: ALLES überflüssige weglassen,erstmal Ausschlussdiät d.h. zuerst nur gutes Heu,später dann ein MF dazu. statt Leinstroh würde ich auch noch auf Späne wechseln (erstmal). Das Heu ohne zu lange Fresspausen gleichmäßig über 24h verteilen. zu lange Fresspausen = Stress=Histaminanstieg , vermehrter Juckreiz usw…..lies mal dieses hier: http://dr-susanne-weyrauch.de/gesundheit/die-rache-der-mikroben erstmal kein Getreide,keine Futterzusätze, Müsli etc. sowieso schon mal gar nicht, auch keine melassefreien,auch keine „Ekzemer-Müslis“ wichtig: wenn er zu dick ist, abspecken. Das belastet den Stoffwechsel u. insb. die Leber über die Maßen unnötig. Gras verschlimmert die Sache zusätzlich,insbesondere wenn´s Pferd eh schon zu dick ist. Gegen schlechte Laune hilft: a) KF wie gesagt _erstmal_ weglassen (Ausschlussdiät) b) zu lange Fresspausen vermeiden c) mehr Arbeit+Beschäftigung (evtl. f. mehr Auslauf+Herdenleben sorgen,falls es da im Winter Defizite gibt). Blutwerte u. insbesondere Leberwerte-Messungen bei Umstellung der Haltungs- u. Fütterungsbedingungen (Frühjahr/Herbst) finde ich sehr wichtig. Leberunterstützende Mittel wie Heparal o. pur gem. Mariendistelsamen etc. wenn da erhöhte Werte sind o. auch vorbeugend. desweiteren mit Waschen zurück halten ,was bedeutet: nicht mit fettigen o. öligen Schmierkram einreiben,da dann Dreck anhaftet,der wiederum zum vermehrten Jucken führt. Das Geld,was du jetzt in div. Mittel+Futtermittel investierst,würde ich für einen Heuautomat anlegen, fertig kaufen o. deutlich günstiger selbst bauen.

  • Avatar Epona sagt:

    Danke schon einmal für eure Beiträge!

    Das Heu ist schon einmal ein riesiges Problem. Die Qualität und Menge kann ich leider gar nicht beeinflussen. Hier gibt es sicherlich Defizite.Gefüttert wird vom Bauern nur 2 x. Ich füttere abends noch eine Portion Heu. Aber es ist leider nicht möglich, viele kleine Mengen zu geben. Und die Mengen, die er bekommt, saugt er wie ein Staubsauger weg.
    Auf die Weide geht er derzeit 3 Stunden und im Sommer 4. Aber wie gesagt…ohne Weide ändert sich auch nix. Von ca. November bis März/April gibt es ja keine Weide und er schubbert trotzdem.

    Was spricht gegen Leinstroheinstreu? Späne finde ich jetzt nicht so doll, weil ich finde, dass die recht unangenehm riechen und die Box sieht auch sauiger aus.
    Die SChmiererei habe ich schon vor längerer Zeit eingestellt, weil sich eben dann soviel Dreck in der Mähne sammelt und ich dann jeden zweiten Tag waschen müsste.
    Die Variante mit dem Kokosöl kenn ich nicht. Aber wäre halt wieder das Problem mit dem Dreck in der Mähne.

    Mikch macht halt stutzig, dass die juckenden Stellen doch alle seit Frühjahr mit einer Decke bedeckt sind.

  • Avatar Ivy_90 sagt:

    Wenn speziell die Fettpolster jucken, würde ich das Pferd aber doch mal auf EMS bzw. erhöhte Insulinwerte testen lassen. Das sind gerne Begleiterscheinungen davon und dagegen hilft auch keine Decke.

  • Avatar Sky0202 sagt:

    http://www.das-sommerekzem.de …dort wird ihnen geholfen 😉

  • Avatar Tibatong sagt:

    Wenn speziell die Fettpolster jucken, würde ich das Pferd aber doch mal auf EMS bzw. erhöhte Insulinwerte testen lassen. Das sind gerne Begleiterscheinungen davon und dagegen hilft auch keine Decke.

    Guter Tipp :thumbsup:

    EIN Leitsymptom bei gestörtem Insulinstoffwechsel ist nämlich trockene Haut/Juckreiz….

  • Avatar Ivy_90 sagt:

    Und das kann eben auch schon auftreten bevor die Pölsterchen sichtbar sind. Da würde ich meinem Pferd auch kein Futterergänzungsmittel geben, das aus 64% Glukose besteht….

  • Avatar moppel sagt:

    Das mit dem Leinstroh war nur ein Gedanke, weil ich keine Ahnung hab, ob Leinstroh Schimmelpilzsporen-frei/arm ist,so grundsätzlich. ich hatte noch nie welches :-). Aber wenn du weisst, dass da keine Gefahr besteht,ist das natürlich kein Thema.

  • Avatar dani209 sagt:

    Leute es heisst KRIEBELMÜCKEN. :rolleyes:

    Sach ich doch!! :eye:

  • Avatar Tidchen sagt:

    Das Heu ist schon einmal ein riesiges Problem. Die Qualität und Menge kann ich leider gar nicht beeinflussen. Hier gibt es sicherlich Defizite.Gefüttert wird vom Bauern nur 2 x. Ich füttere abends noch eine Portion Heu. Aber es ist leider nicht möglich, viele kleine Mengen zu geben. Und die Mengen, die er bekommt, saugt er wie ein Staubsauger weg.

    Dann probiere das doch mal mit engmaschigen Heunetzen, die hängst du in die Box rein, und dann hat der Ordentlich was zu tun. Und das Problem mit dem Stallbesi kenne ich auch :blinzel: , habe meinen Papa(Stallbesi) dazu überredet das er das Heunetz für morgens einfach nur über die Boxenwand wirft ( Argument wäre, ist ja noch weniger Arbeit für dich), ist also schon am Gitter von der Box befestigt. So das er das von der Stallgasse aus nur rüberwerfen muss. Ich habe diese hier, die sind schön stabil, und halten jetzt auch schon bestimmt fast zwei Jahre bei Dauereinsatz http://www.heunetzshop.de/ . Sonst kann ich dir auch nur wie alle anderen raten, erstmal alles weglassen, alle Pülverchen, und Müslis, Leckerlis. Lg

  • Avatar Aragon sagt:

    Insgesamt schreit das nach EMS, auch wenn der TA da „keine Bedenken“ hat – TÄ sind normalerweise nicht Gott, und EMS ist eine komplizierte Erkrankung. Das hab ich dir aber bei deinem letzten Thread auch schon gesagt.

    Gerade bei Autoimmunsachen/Allergien würde ich mich auch fragen, ob das vielleicht irgendwas Psychosomatisches ist. Sprich, hat das Pferd Stress, bedingt durch die Haltung oder vielleicht durch den Besitzer?

    Ich hatte mal einen Spanier, den ich 3-jährig gekauft habe. Im Lauf des Anreitens habe ich festgestellt, dass der mir ein bisschen zu brav und ruhig war, daher habe ich ihn dann weiterverkauft, an eine Frau, die selbst sehr umtriebig und hibbelig ist und (im Grunde ganz richtig) fand, dass sie ein ruhiges Pferd braucht. Kaum war er ein paar Wochen bei ihr, hat er heftigst angefangen zu schubbern – ich bin mir absolut sicher, dass da ein Zusammenhang besteht.

  • Avatar Weltsje sagt:

    gib mal nur Heu und das hier http://www.maxh.de/produkte/futterergnzungfrpferde.html

    Wie Ivy schon schrieb, was soll ein Zusatzfutter, welches zu 64% aus Traubenzucker besteht bringen? Darüber hinaus enthält es K3 und wäre für mich damit nicht akzeptabel. Welche Bestandteile sollten für eine Verbesserung des Problems sorgen?

  • Avatar Saskia123 sagt:

    Hab auch schon einiges durch. meine Ponystute hat sich richtig blutig gescheuert keine Mähne und keine Schweifrübenhaare mehr. Das einzige was bis jetzt geholfen hat sind Blutegel! Bis jetzt fast garnicht gescheuert. Allerdings hat sie auch fast 60 kilo abgespeckt und ist jetzt wieder jung und knackig=) und fühlt sich wohl.
    Aber blutegel sind klasse, hatte sie auch an den Beinen wo kein Tierarzt mehr weiter wusste seit dem Lahmfrei!!
    lg 🙂

  • Avatar fichtefucht sagt:

    Hole das gerade noch mal hoch.
    wann fangen eure Ekzemer an zu scheuern??
    Theo hat ja letztes Jahr erst im August angefangen, dann halt Ekzemerdecke drauf und geschmiert.Mähne wächst langsam nach
    Dieses Jahr hab ich ja mit dem Ökozon angefangen, aber trotzdem Ekzemerdecke drauf, ab und zu scheuert er sich mal, aber nicht schlimm. :daumen:
    Mähnenkamm ist aber schon wieder ziemlich schuppig, mehr aber noch nicht.
    Bevor ich mich jetzt zu früh freue:
    Scheuern Eure schon richtig? Oder kommt die harte Zeit erst noch?“ :blinzel: :bite:

  • Avatar Cdib sagt:

    Vielleicht wäre das ja noch ne Alternative:

    Link entfernt (admin2)

  • gitana gitana sagt:

    Seit Portento nur noch 5 kg Heu bekommt, kein Kraftfutter mehr außer einer Handvoll eingeweichten Grascobs, um da diverse Pülverchen und Kräuter drin zu verstecken, und fast kein Grünzeug mehr hat er auch kein „Sommerekzem“ mehr. Mit dem MSM wurde es schon viel besser, aber seit der Diät ab Frühjahr ist praktisch gar nichts mehr :hurra: . Eine Decke bekommen er und die anderen 3 nur noch kurzfristig in den Abendstunden und nur zu bestimmten Wetterlagen auf, wenn die Schnaken extrem sind, einfach damit sie nicht so geplagt werden.

  • Avatar Aragon sagt:

    Reduziertes Futter, vor allem Weide, ist nicht zu unterschätzen bei Ekzem. Viele „Ekzemer“ sind einfach nur zu fett und der arme Stoffwechsel muss irgendwohin mit dem ganzen Abfall. Wenn man die dann noch schön zu schmiert, schlägt es als nächstes auf die Lunge …

  • Avatar moppel sagt:

    Reduziertes Futter, vor allem Weide, ist nicht zu unterschätzen bei Ekzem. Viele „Ekzemer“ sind einfach nur zu fett und der arme Stoffwechsel muss irgendwohin mit dem ganzen Abfall. Wenn man die dann noch schön zu schmiert, schlägt es als nächstes auf die Lunge …

    ….oder den Darm .

    Beim Weidegang bzw. der Weidegangdauer hängt es auch massgeblich von der Zusammensetzung der Gräser ab. Mein Juckepferd schubbert sich auf einer Koppel mit weniger toller Bewuchszusammensetzung (zu viel Eiweiss, zu viel Frukanhaltige Gräser) bei reduziertem Weidegang gern SChweifansatz+Mähnenkamm. Auf meinen selbst eingesäten Magergräser-Koppeln hingegen selbst bei 24h-Weidegang (u. zur Zeit bißchen moppelig wegen zu wenig Training) überhaupt nicht.
    Ich hatte die letzten beiden Sommer Schweif+Mähne mit El Moskito eingeschmiert. ging prima.
    Dieses Jahr hab ich gewagt drauf zu verzichten. Stattdessen verwende ich bei mückigem Wetter oder wenn er auf der nicht-so-optimalen Koppel frisst , lediglich von Zedan die Outdoor-Lotion (für Menschen) an Schweifansatz+Mähnenkamm. Das funktioniert super.
    Außer stundenweise Weidegang (mit Fresspausen) gibts zur Zeit nix weiter,kein MF u. KF schon gar nicht.

  • Patsch Patsch sagt:

    Kann ich auch unterschreiben.

    Letztes Jahr war meiner in der Weidesaison doch etwas zu dick geworden und hat prompt mit dem Scheuern an Mähnenkamm und Schweif angefangen. Da ich da noch dachte es liegt an den Dasen und Mücken, die ja letztes Jahr sehr schlimm waren, hab ich ihn von der Weide genommen und gleich mal auf eine sehr portionierte Heuration und Mager-/Knabberwiese reduziert, da eh zu fett. Das Scheuern hörte nach ca. drei Wochen auf und kam dann auch später im Jahr nicht wieder.

    Dieses Jahr haben wir vor Weideaustrieb unseren Heubauern gebeten seine Rinder einmal eine Woche auf unser Stückchen Weide zu stellen, was sehr gut funktioniert hat. Wir sind das zu eiweißreiche junge Gras losgeworden und beweiden seitdem im Wechselbetrieb. Ein kleines bisschen hat er dennoch zugenommen, aber lang nicht so schlimm wie letztes Jahr.

    Und er scheuert dieses Jahr (noch) gar nicht, obwohl Dasen und die fiesen großen Viecher schon lange da sind. Hoffe das bleibt so.

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