Hallo,

die Lamheit meines Shettys ist nun diagnostiziert: Arthrose im Sprunggelenk.
Nach 4 Monaten und 4 Tierarztbesuchen waren wir beim Röntgen und da wurde es festgestellt.

Starpferd: Helena schwarze PRE Stute

Spanische Traumpferde

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Ich bitte um jede Menge Tips und Erfahrungsberichte.
Wer hat ein Pferd mit Arthrose, wie geht ihr und euer Pferd damit um?

Danke für Antworten. LG

  • calamaris sagt:

    Wo ist denn das Krongelenk? :tuete:

  • maurits sagt:

    Arthrose im Sprunggelenk ist doch Spat.
    Bei Spat gibt es mehrere Möglichkeiten, ich würde da einen Hufschmied hinzuziehen, der kann da schon Erleichterung bringen.
    Ansonsten kann man das Gelenk mit Cortison spritzen lassen.

    Alternativ ist auch eine Kur mit Zeel und Traumeel Tabletten gut über meherere Wochen.

    lg
    maurits

  • Briana sagt:

    Aber die Zeel und Traumeelteabletten wirklich nur als Kur und NICHT einfach ins Müsli geben das sie es da mitfressen – dann könnte man auch stattdessen Möhren nehmen :daumen:

  • tadei sagt:

    Bewegung, Bewegung, Bewegung 🙂 Am Besten Offenstallhaltung.

    Viele Grüße

  • Watson Watson sagt:

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/48404/ die Nummer 5 ist das Krongelenk

    Tadei hat recht. Bewegung ist das wichtigste, langsam aber stetig. Wer rastet der rostet.

  • friesentussi1 friesentussi1 sagt:

    Ich kann mich da nur anschliessen: frag einen guten Schmied.
    Bei uns hat der Beschlag eine Menge gebracht. Von der Spatgeschichte merke ich nur im Rechtsgalopp etwas, im Schrit und Trab ist er klar.
    Und das andere Programm: tatsächlich gut durchdachte Bewegung.
    Da wir ja ein ganzes Rudel an Befunden haben, heisst das bei uns: keine Longe, kein Laufrad, keine engen Wendungen.Keine Seitengänge im Trab und im Busch, wenn möglich, nicht zu harten Boden (was bei uns leider kaum machbar ist).
    Und ansonsten, wie du das ja machst, fragen, wie er sich fühlt :ja:

    Mein bester Trainingspartner ist übrigens unser neuer Weidepartner: mein Prinzchen ist so verschossen in das Pony (Isi), das er den lieben langen Tag auf der Wiese im Schritt hinter ihm herdackelt und auf ihn aufpasst, dass er seit dem (ca.4 Monate) fitter ist als je zuvor 😉

  • Zarina sagt:

    Alternativ ist auch eine Kur mit Zeel und Traumeel Tabletten gut über meherere Wochen.

    Bewegung, Bewegung, Bewegung 🙂 Am Besten Offenstallhaltung.

    Genau damit hab ich auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Und frag auf jeden Fall deinen Schmied, ob man das Pony irgendwie mit Beschlag entlasten kann. Ach, und sehr gut war auch das hier: http://www.fuetternundfit.de/Pferde/Equine-America-UK/Buteless-high-strength.html

    Alles Gute fürs Pony!! 😉

  • Hilde sagt:

    Mein Arthrose-im-Anfangsstadium-Pferd bekommt zum einen Alvitan Cartilago und ein weiteres Präparat für Gelenke. Außerdem bekommt sie Arnica und Hekla Lava. Damit läuft sie wunderbar. Hatte neulich auf einer Messe einen Flyer mmitgenommen, wo es um Hyaluronsäure geht, die man oral verabreichen kann, aber ich denke dafür ist es noch zu früh.
    Bringt Traumeel denn was, wenn es kein akuter Schub ist?

    Ansonsten hilft natürlich ganz viel gleichmäßige Bewegung und im Winter benutze ich zusätzlich die Back on Track Stallgamaschen, um die Beine warm zu halten.

  • calamaris sagt:

    Arthrose im Sprunggelenk ist doch Spat.

    Hab ich auch gelesen, aber der TA hat nix davon gesagt.

    das Gelenk mit Cortison spritzen lassen.

    Wurd direkt gemacht, nachdem der Befund vorlag, die nächste Spritze gibts am 11. Nov.

    Am Besten Offenstallhaltung.

    Leider bei uns nicht möglich, aber täglich ganztägig Weidegang, bzw. demnächst im WInter auf dem Paddock.

    Back on Track Stallgamaschen

    Wo bekomme ich die und gibts die wohl auch in der Größe Mini-Shetty?

    Ansonsten hat der TA auch gesagt ich soll ihn auf jeden Fall bewegen, so wie er will und kann und nach Bauchgefühl.
    Aber grade das ist es ja er will und kann laufen, er ist ja nicht stocklahm, sondern zieht das Bein eben ein wenig nach.

    Außerdem gab er mir den Tip mal einen Ostheopaten hinzuzuziehen und Tierheilpraktiker, damit man auch evtl homöopathisch mitwirken kann. Von Beschlag oder dergleichen hat er nichts gesagt, hab ich aber im Internet auch gelesen, das es da Möglichkeiten gibt.

    Habt ihr Erfahrungen ob man ein Pferd mit Arthrose noch fahren könnte?

  • Briana sagt:

    Sprech den THP dann mal auf Egel an falls er das nicht selbst vorschlägt…

  • Corradee sagt:

    Back on Track Gamaschen dürfen aber nicht angebracht werden, wenn gerade ein akuter Schub besteht!
    Ansonsten würde ich das Pony nach klassischen Kriterien arbeiten, ist letztlich nichts anderes wie „Physiotherapie“, schau halt mal, ob du jemanden findest, der dir zeigt, wie man das Shetty mit Bodenarbeit/Handarbeit aufbauen kann, wenn es gerade keinen Schub hat bzw. wenn der Spat verknöchert ist. Ein Gelenk sollte stets „mittig“ belastet wird, was viele Reiter nicht erkennen, oftmals sind schädigende Fliehkräfte im Spiel (schon mal bedingt durch Fehlstellungen); bei einem gelenkkranken Pferd ist es immer hilfreich, wenn man sich diese physikalischen Gesetzmäßigkeiten von jemandem der das kann beibringen läßt… ein langer Weg… aber ein gesunder fü’s Pferd!
    Zur weiteren Therapie würde ich mich mit einem Tierarzt meines Vertrauens und einem fähigen Homöopathen absprechen, ggf. auch mal akupunktieren lassen.

  • Zarina sagt:

    Die Back on Track gibts bestimmt nicht in Gr Minishetty… Ich kenn das Problem ja sehr gut, da ich selbst so ein kleines Ding habe.. :motz:

    Fahren dürfte kein Problem sein, solange er keinen akuten Schub hat. Du musst hat gut und lange aufwärmen, enge Wendungen würde ich vermeiden etc. Wie gesagt, Buteless und Co. kann auch Abhilfe schaffen. Ebenso ein fähiger THP. Hast du jemanden in der Nähe?

  • calamaris sagt:

    Der TA sagte auch, das man das Bein wie bei der Physiotherapie nach vorne und zurück bewegen soll.
    Und ganz „normal“ bewegen, ohne ihn zu überfordern.

    Jetztkommt erstmal der Winter, dann fangen wir das Fahren erst nächstes Jahr an und zwar in aller Ruhe, damit er bloß nicht überlastet wird und die Arthrose verschlimmert.

    Wir haben hier eine gute Ostheopathin, aber ich weiß nicht ob die auch Tierheilpraktiker ist oder jemanden kennt. Ich frag mich mal durch.

    Danke für die vielen Tips!

  • maurits sagt:

    „das Bein nachziehen“ ist aber lahm. Oder wie definierst Du „lahm“?
    Wenn er das Bein nachzieht, tut ihm da etwas weh, so einfach ist das.

  • calamaris sagt:

    Klar ist er lahm, sonst wär ich ja nicht zum TA gefahren, ich meinte damit nur das man es nur minimal sieht.
    Also das er eben nicht ganz schlimm lahmt.

    Hab im Internet gelesen, das Arthrose-Pferde sich in Schonhaltung begeben und dadurch verspannen können.
    Und eine Decke evtl. Abhilfe schaffen könnte, damit die Muskeln warm bleiben. Stimmt das?

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