Anzeige durch Bauern?

By Diana | Archiv: Allgemeine (Pferde)Themen

Gestern bin ich beim Reiten fürchterlich ausgeschimpft worden und mit einer Anzeige bedroht worden.
Warum?
Ich bin mit einer weiteren Reiterin neben dem Weg über ein braches Feld geritten.
Dieses Feld war im Herbst mit Zwischenfrucht/Gründüngung bepflanzt worden, die inzwischen erfroren und gehäckselt worden ist.
Zustand also ähnlich wie ein Stoppelacker.
Das Feld wird jetzt brach liegen, bis es im Frühjahr neu eingesät wird.

Welchen Vergehens habe ich mich schuldig gemacht?
Also – wenn er mich anzeigen will – weswegen?
Klar, es ist Privatgrund und wenn er nicht will, dass man dort reitet, kann er es verbieten, aber wofür könnte er mich anzeigen?

Ach so – ich werde künftig wieder über den Weg und nicht über das Feld reiten und auch mit dem Bauern persönlich nochmal reden.
Der Schimpfer von gestern war jemand anderes.
Aber es würde mich interessieren.
Er wollte mir nämlich nicht sagen, warum er uns dort wegjagen wollte.
Es war aber wohl wichtig, denn er kam mit dem Auto hinter uns her.

  • Avatar Juanita sagt:

    Hallo,

    vermutlich ging es gar nicht speziell um diesen einen Acker, sondern eher ganz generell darum, dass der Bauer nicht will, dass man über seine Felder reitet. Für manche Bauern sind Reiter einfach ein rotes Tuch, wobei das ja auch nicht immer ganz unbegründet ist, denn teilweise achten Reiter leider so gar nicht darauf, ob ein Feld brach liegt oder nicht.

    Da der „Schimpfer“ offenbar nicht der Basuer selbst war, so glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass Du Dir wegen einer Anzeige (wofür auch immer ) den Kopf zerbrechen müsstest. Finde es aber gut, dass Du mit dem Bauern über die Sache reden willst. Vielleicht ist es ja alles halb so wild und der Freund (vermutlich schon älteres Semester?) hat einfach überreagiert.

    Grüsse,
    Juanita

  • Avatar Kasch sagt:

    Na ja, im Prinzip ist es schon Landfriedensbruch.

    Aber ich denke auch, wenn Du mit ihm noch mal in Ruhe sprichst und Dich da irgendwie entschuldigst, dürfte es doch ok sein oder? Irgendwie ist es übertrieben aber vielleicht reagiert er so schroff, weil er quasi kein „Exempel statuieren“ möchte? Also es ist schon oft so, dass Reiter sich über Wege unterhalten und wenn es einer macht, machen es bald noch mehr… usw.

    Kenne den Herrn nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass er Euch wirklich anzeigt.

    LG

  • Avatar Lichtgestalt sagt:

    Das Feld wird jetzt brach liegen, bis es im Frühjahr neu eingesät wird.

    Ich frage mich, woher man das so genau weiß?

    Hier war es auch schon so: abgeerntetes, scheinbar brachliegendes Feld über das drüber geritten wurde. Doch in Wirklichkeit war dort neu eingesät worden und die Besitzer waren not amused – zu Recht!

    Bei einem wirklichen Stoppelfeld ist die Sache klar ersichtlich, aber bei allen anderen Feldern ist es doch reine Spekulation was damit geschieht/geschehen ist, da kann man sich doch nicht sicher sein keinen Schaden anzurichten.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Das meiste bei den Bauern ist nur „heiße Luft“
    Wenn er Dich anzeigt wird es garantiert wegen Nichtigkeit eingestellt…

    Aber frag doch Talimeth mal 😉

  • Avatar Jette sagt:

    Also wenn der Landwirt will kann er dir schon verbieten an seinem Feldrand zu reiten. Auch wenn er nur Pächter ist hat das Recht es zu untersagen. Allerdings ist es nicht Landfriedensbruch (das ist soweit ich weiß ein Vergehen gegen die öffentliche Ordnung). Ich hatte ja in meinem Landwirtschaftstudium auch so ein bissel Pachtrecht und ich glaube mich zu erinnern, dass es unter Hausfriedensbruch zählt.
    Bei uns in der Gegend gibt es eine Abmachung mit den Landwirten, dass wir über Stoppelfelder reiten dürfen (allerdings nur zur Erntezeit). Das wurde mit den Bauern besprochen und möglichst vielen Reiten in der Umgebung mitgeteilt. Also ein klärendes Gespräch hilft doch in den meisten Fällen. 🙂
    Andererseits verstehe ich auch die Seite des Landwirtes. Heute gibt viele technische Verfahren und Anbaumethoden bei denen nicht immer eindeutig ersichtlich ist, ob das Feld bereits bestellt ist oder nicht (z.B. die Direktsaat).
    Viele Grüße Jette

  • Avatar Ilustre sagt:

    Aus Erfahrung.. 😀 nimm eine Flasche Korn als Wiedergutmachung mit und sei ein liebes Kind..
    Entschuldige dich brav für das bereiten des Feldes und sag das es für dich nach Brache aussah und du davon ausgegangen bist das du keinen Schaden anrichten konntest.
    Viele Landwirte haben „Brast“ auf Reiter .. weil es immer irgendwo einen Deppen gibt der mit seinem Pferd über einen bestellten Acker reitet. Für den Bauern sind alle Reiter gleich.
    Wenn der Bauer dir das reiten auf seinen Flächen untersagt dann solltest du dich daran halten..
    Das ist nicht schön aber auch nicht zu ändern.
    Grüßle
    Ina

  • Avatar SCHORSCH sagt:

    …schöne Wiese- hier wächst das Gras in Reihen…..

    Privatgrund ist Privatgrund- das ist egal, ob Englischer Rasen, Stoppelacker oder Zwischenfrucht…..

    Ich denke, Ihr seid einfach Opfer geworden, weil schon mal andere Reiter den Bauern verärgert haben.
    Den Tip mit dem Korn find ich gut

    Gruß SCHORSCH

  • Avatar Diana sagt:

    Das Feld wird jetzt brach liegen bis es im Frühjahr neu eingesät wird.

    Ich frage mich, woher man das so genau weiß?

    Man nicht, aber ich.
    Das Feld gehört zu einem Nachbarn, der seit Jahren so die Felder bewirtschaftet.
    Es liegt nicht weit von unserem Haus entfernt und wir kommen dort täglich mehrmals vorbei.
    Vor kurzem erst (2-4 Wochen) hat er bei Frost die Reste der Zwischenfrucht gehäckselt.
    Absolut unmöglich, dass er danach etwas gesät hat! 😉

    Außerdem hat er noch nie gemeckert, wenn wir auf seinen Feldern unterwegs waren.
    Gut, wir haben jetzt eine etwas unkultivierte Truppe in der Nachbarschaft, die alles in Grund und Boden reitet.
    Wahrscheinlich sorgen die für Ärger bei den Bauern und bei dem Herrn gestern weiß ich auch nicht, ob er mich überhaupt kennt.

    Aber egal – warum sollte sich ein Bauer aufregen, wenn man mit dem Pferd auf einer Brache unterwegs ist?

  • Avatar Strick sagt:

    Aus Erfahrung.. 😀 nimm eine Flasche Korn als Wiedergutmachung mit und sei ein liebes Kind..
    Entschuldige dich brav für das bereiten des Feldes und sag das es für dich nach Brache aussah und du davon ausgegangen bist das du keinen Schaden anrichten konntest.
    Viele Landwirte haben „Brast“ auf Reiter .. weil es immer irgendwo einen Deppen gibt der mit seinem Pferd über einen bestellten Acker reitet. Für den Bauern sind alle Reiter gleich.
    Wenn der Bauer dir das reiten auf seinen Flächen untersagt dann solltest du dich daran halten..
    Das ist nicht schön aber auch nicht zu ändern.
    Grüßle
    Ina

    :bravo: :bravo: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
    So täte ich es auch machen.
    Ich sehe das ansonsten ähnlich wie Frotti. Meißtens ist es nur heiße Luft. Aber trotzdem kann es nicht Schaden einen auf Liebkind zu machen 😉 :na:

  • Avatar Falun sagt:

    Landfriedensbruch ist das mit Sicherheit nicht. Und Hausfriedensbruch glaube ich auch nicht dran. Am besten ist ohnehin, sich mit den Bauern gut Freund zu machen.

  • Avatar Strick sagt:

    Nennt man das vielleicht Flurschaden :denk: :nix:

  • Avatar Kasch sagt:

    Landfriedensbruch ist das mit Sicherheit nicht. Und Hausfriedensbruch glaube ich auch nicht dran. Am besten ist ohnehin, sich mit den Bauern gut Freund zu machen.

    :red: Ich meinte Hausfriedensbruch… Natürlich ist Landfriedensbruch was anderes… Sogar was ganz anderes.

  • Avatar Diana sagt:

    Nennt man das vielleicht Flurschaden :denk: :nix:

    Wenn der Acker bestellt ist, ja.

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Diana,
    was bringt es, hier darüber zu diskutieren? Es ist des Bauers Land.
    Und gerade wenn er Dein Nachbar ist, nimm ne Flasche Wein, Korn oder was auch immer mit, Entschuldige Dich und frage ihn nach seinen Beweggründen für seinen Unmut!
    Nur so werdet Ihr es klären können und vielelicht darfst Du dann ja auch wieder über die Felder reiten!

  • Avatar Talimeth sagt:

    Also; Aussaat auf Felder plattmachen, ist jedenfalls kein Landfriedensbruch: Bei diesem Delikt geht es um Gewalttätigkeiten aus einer Menschenmenge, die mit vereinten Kräften begangen werden etc. Hausfriedensbruch setzt das Eindrigen in das befriedete Besitztum voraus.

    Bleibt also nur Sachbeschädigung. dafür müsste aber Vorsatz, jedenfalls in Form des dolus eventualis vorgelegen haben. d. h. der Reiter müsste gedacht haben, ob ich was kaputtmache oder nicht, ist mir egal.

    D.h. ein straftatbestand liegt ncht vor.

    Aber, wer eine fremde Sache, auch mit einem kleinsten Verschulden beschädigt (d.h. das ausgesääte oder gedrillte Feld), hat den Schaden zu ersetzen.

    Aber: Es gibt ein reiterliches Benimm und das ist ganz wichtig: wenn Ihr draussen möglichst freizügig und überall herumreiten wollt, dann tut das so das niemand geschädigt oder belästigt wird. Begegnet man z.B. spaziergängern, dann zeige ich nicht , dass mein Sportpferd es mit einem Ferrari aufnhemen kann und dasss ein Reiter, weil er denn auf dem Pferd sitzt, auch eine besonders hohe Nase haben muss. Und selbstverständlich versucht, mit den Landwirten (nicht: Bauern) gut auszukommen, ebenso mit den Wladbesitzern. Sonst kommt wieder das Thema Reitwege auf das Papier und dem Verbot, woanders zu reiten als denn auf den waltung Reitwegen. Das war mal vor vielen Jahren bei uns so. Die Forstverwaltung hatte Verbotsschilder aufggestellt. Da das Verbot damals nicht wirksam war, wenn nicht gleichzeitig Reitwege ausgewiesen werden. Wir machten dann einen Kuhhandel: Wir brachten Heu in den Wald für das Wild und so wurden die Reitwegen nie ausgeschildert.

    Also, nicht noch mehr am schlechten image der reiter arbeiten.

    Gruss Talimeth

  • Helios Helios sagt:

    Außerdem hat er noch nie gemeckert, wenn wir auf seinen Feldern unterwegs waren.
    Gut, wir haben jetzt eine etwas unkultivierte Truppe in der Nachbarschaft, die alles in Grund und Boden reitet.
    Wahrscheinlich sorgen die für Ärger bei den Bauern und bei dem Herrn gestern weiß ich auch nicht, ob er mich überhaupt kennt.

    Diana, ich glaube, eher hier liegt der Hund begraben. Wenn Du sagst, daß ihr schon so lange Nachbarn seit, reitest Du ja nicht zum ersten Mal über seine Stoppelfelder. Vielleicht haben ihn die anderen so verärgert, daß er es am nächstbesten Pferd/Reiter-Gespann ausgelassen hat.

    Also hin zu ihm, nimm ne hübsche Flasche irgendwas mit und red mit ihm. Dann kannst Du das bestimmt klären.

  • Avatar Strick sagt:

    Aber: Es gibt ein reiterliches Benimm und das ist ganz wichtig: wenn Ihr draussen möglichst freizügig und überall herumreiten wollt, dann tut das so das niemand geschädigt oder belästigt wird. Begegnet man z.B. spaziergängern, dann zeige ich nicht , dass mein Sportpferd es mit einem Ferrari aufnhemen kann und dasss ein Reiter, weil er denn auf dem Pferd sitzt, auch eine besonders hohe Nase haben muss. Und selbstverständlich versucht, mit den Landwirten (nicht: Bauern) gut auszukommen, ebenso mit den Wladbesitzern. Sonst kommt wieder das Thema Reitwege auf das Papier und dem Verbot, woanders zu reiten als denn auf den waltung Reitwegen. Das war mal vor vielen Jahren bei uns so. Die Forstverwaltung hatte Verbotsschilder aufggestellt. Da das Verbot damals nicht wirksam war, wenn nicht gleichzeitig Reitwege ausgewiesen werden. Wir machten dann einen Kuhhandel: Wir brachten Heu in den Wald für das Wild und so wurden die Reitwegen nie ausgeschildert.

    Also, nicht noch mehr am schlechten image der reiter arbeiten.

    Ja Talimeth DAS sei jedem denkenden Reiter dick und fett ins Stammbuch geschrieben. :thumbsup:
    Ich habe das Glück ein Traumhaftes Ausreitgelände vor der Tür zu haben.
    Noch mehr Glück, das sich die Reiter entsprechend Rücksichtsvoll benehmen. Jedenfalls habe ich nichts anderes gesehen oder gehört.
    Der Lohn sind freundliche Landwirte, die sogar die Sandwege schleppen und mit ihren Treckern stehen bleiben wenn ein Reiter naht.
    So was ist in unserer Region sehr selten :stein: ….

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Aber: Es gibt ein reiterliches Benimm und das ist ganz wichtig: wenn Ihr draussen möglichst freizügig und überall herumreiten wollt, dann tut das so das niemand geschädigt oder belästigt wird. Begegnet man z.B. spaziergängern, dann zeige ich nicht , dass mein Sportpferd es mit einem Ferrari aufnhemen kann und dasss ein Reiter, weil er denn auf dem Pferd sitzt, auch eine besonders hohe Nase haben muss. Und selbstverständlich versucht, mit den Landwirten (nicht: Bauern) gut auszukommen, ebenso mit den Wladbesitzern. Sonst kommt wieder das Thema Reitwege auf das Papier und dem Verbot, woanders zu reiten als denn auf den waltung Reitwegen. Das war mal vor vielen Jahren bei uns so. Die Forstverwaltung hatte Verbotsschilder aufggestellt. Da das Verbot damals nicht wirksam war, wenn nicht gleichzeitig Reitwege ausgewiesen werden. Wir machten dann einen Kuhhandel: Wir brachten Heu in den Wald für das Wild und so wurden die Reitwegen nie ausgeschildert.

    Also, nicht noch mehr am schlechten image der reiter arbeiten.

    Ja Talimeth DAS sei jedem denkenden Reiter dick und fett ins Stammbuch geschrieben. :thumbsup:

    Da kann ich nur zustimmen :ja: :thumbsup:

    Der Lohn sind freundliche Landwirte, die sogar die Sandwege schleppen und mit ihren Treckern stehen bleiben wenn ein Reiter naht.
    So was ist in unserer Region sehr selten :stein:

    Stimmt, wer sich als Reiter „normal“ verhält und die Benimmregeln beachtet, der begegnet auch freundlichen Landwirten :ja:

  • anchy anchy sagt:

    Hier in unserer Gegend besteht ein kollektiver Hass seitens der Landwirte, Förster als auch Jäger gegen Reiter.

    Aber, wie es in den Wald reinschallt….
    Ich habe ein super Verhältnis zu allen drei Spezies, gerne (abgestiegen!!!) zu einem Pläuschen bereit, anteilnehmend an deren Belange.
    Mittlerweile werde ich vom Jäger gewarnt, wenn dieser irgendwo knallt ( arme Pferd könnte sich ja erschrecken), Förster verrät mir geheime Wege, weil er weiß, ich rase da nicht wie eine wildgewordene S.. durch und selbst die meisten Landwirte fahren langsamer mit ihren Trekkern an mir vorbei.

    Nie nimmer würde ich ohne Erlaubnis über ihre Wiesen und Felder reiten, da sind sie emfpindlich und ich repektiere das.
    Gönnerhaft kriege ich dann aber auch mal das Angebot, ich könne jetzt hier und da doch mal rüber 😀

    Also, auch ich würde mir eine Flasche schnappen und den Büßergang antreten, denn die können einem zu Pferde das Leben ganz schön schwer machen :

    Liebe Grüße

  • Avatar HoNi sagt:

    Hallo
    Bei uns ist es mittlerweile auch wieder alles in Ordnung, mit den Landwirten und den Jägern. Wir hatten früher mal einen Herren bei uns im Stall, der ist überall drüber gebrettert ohne Rücksicht auf Verluste, selbst Langlaufloipen hat der gekillt, da gab es oft Zoff und Ärger für uns alle. Mittlerweile passt es aber wieder. Wenn man sich an Regeln hält, fährt man doch ganz gut…
    LG Nicole

  • Avatar Talimeth sagt:

    noch ein Punkt:

    Die Reiterei hat in der Öffentlichkeit leider zu Recht an ansehen eingebüßt:

    Doping, rüde Trainingsmethoden, dann sowieso der elitäre Anstrich. Wir müssen unseren Anteil daran tun, dass das Reiten nicht völlig die gesellschaftliche Akzeptanz verliert.

    Gruss Talimeth

  • Avatar Cara sagt:

    Dann mal von einem „Bauern“ aus der Nachbarschaft 😉

    Zum rechtlichen hat Talimeth ja schon geantwortet.

    Zum Thema Warum? Man macht ja nichts kaputt…
    In diesem speziellem Fall hast Du schon recht und Dir traue ich es natürlich zu ein bestelltes Feld von einem brach liegendem oder mit Zwischenfrucht bestellten zu unterscheiden. Aber da bist Du leider ziemlich in der Minderheit. Selbst mir hat schon eine Reiterin in einem ziemlich daneben liegendem Ton erklärt, ich solle mich doch nicht so anstellen als sie im Dezember über ein „Grasfeld“ geritten ist, bis wir das im Frühjahr mähen würden würde man die Spuren sicher nicht mehr sehen. Das Gras war aber leider Gerste.
    Ein anderes Beispiel. Wir sind alle auf dem Feld und roden Kartoffel, die eine Hälfte des Feldes ist abgeerntet auf der anderen Hälfte sind noch die Dämme mit dem nun mal mittlerweile abgestorbenen Laub. Kommen drei Reiter und reiten als wäre nicht neben uns durch die Kartoffeln.
    Oder erst letztens. Fährt jemand mit seinem Zweispänner munter kringel auf unserem gerade eingesähten Weizenstück. Als Stephan dann mal „freundlich“ gefragt hat was das soll, bekommt er die Antwort er hätte mich doch letzte Woche auch noch hier reiten sehen und dachte das wäre dann schon in Ordnung. Eine Woche vorher waren auch gerade die Rüben gerodet worden, jetzt war aber wieder eingesäht :doh:
    Bei Stoppelfeldern wird fröhlich durch die Strohdämme geritten, diese Liste lässt sich noch lange vortsetzen.

    Daher hab ein wenig Verständnis wenn Bauern Reiter nicht so gerne auf ihren Feldern sehen, auch wenn gerade jetzt eigentlich gar nichts passiert.

    Kurz bestimmt hat Dein Nachbar in letzter Zeit schlechte Erfahrungen gemacht, sprich einfach nochmal in Ruhe mit ihm, dann wird das schon wieder :hug:

    LG
    Sandra

  • Avatar ambra sagt:

    Grr…

    Diese ewigen „ich reite überall drüber und ich marschiere überall hin“ Menschen sind mir ein Greuel… bin ich froh, daß meine Familie die aktive Landwirtschaft vor Jahren aufgegeben hat. So schlagen sich Vater, Onkel und Neffen „nur“ noch mit der Eigenjagd rum.

    Und da erlebt man Dinge… die glaubt man kaum! Ein Trampelpfad geht von der Terrasse meines Onkels quer über die Wiesen zum Waldrand bis zum ersten Hochsitz.. getrampelt von den Generationen vorher. Eines schönen Nachmittags stehen wildfremde Leute vor der Terrasse und fragen empört, warum der Wanderweg denn hier enden würde :motz: Äh, wat fürn Wanderweg??? Sie stehen in unserem Garten!!

    Pilzsammler, Freizeit-Wald-Nudisten, Vogelbeobachter, Liebespaare, Penner, Schulklassen alle schon im privaten Wald gehabt… Schonzeit während der Aufzuchtzeiten im Frühjahr??? Fehlanzeige! Bei höflicher Nachfrage was man denn auf dem Privatgelände so treibe, kommen dumme Sprüche oder einfach gar keine Reaktion.

    Super auch, wenn die Naturliebhaber die Weiden überqueren und dabei die geöffneten Gatter NICHT schliessen… natürlich helfen wir unserem Nachbarn gerne im Herbst um 3.45 Uhr bei Dauerregen die Rindviecher von der Landstrasse zu treiben.. :doh:

    Und wenn einem im Lauf eines Jahres genug Menschen auf dem eigenen Grund und Boden auf den Zeiger gegangen sind, dann wird man leider auch schnell grantelig und giftet schon mal übers Ziel hinaus…

    Fällt mir noch ein… vor einigen Jahren hielt auf dem Hof meiner Großeltern mal eine Hochzeitsgesellschaft an, ca. 100 Gäste plus Brautpaar schälten sich aus den Autos und es wurden nette Brautphotos auf dem Hof gemacht… weil, meine Großeltern hätten doch so eine pittoreske kleine Kapelle auf dem Hof; haben meine Omi und mein Opi ja eigentlich nix gegen…aber hätte man nicht einfach mal fragen können, eh man einfach so einfällt???

    Also, mit Sicherheit gibt es auch die grantigen Landwirte und Jäger… aber meistens sind die nur über die Zeit von „Besuchern“ sauer gefahren und einer netten jungen Frau mit Kornflasche können die eh nix abschlagen 😀

  • Avatar Diana sagt:

    Vielen Dank für die zahlreichen Meinungen.

    Eigentlich wollte ich ja nur wissen:
    a) richtet man tatsächlich einen Schaden an, wenn man über einen nicht bestellten -> brachliegenden Acker reitet.
    b) Weswegen könnte man angezeigt werden, wenn man über einen solchen – nicht bestellten – Acker reitet.
    Wie üblich, wurde weder genau gelesen noch sich auf die tatsächliche Frage bezogen.

    Und nein, ich werde nicht mit einer Flasche unter dem Arm bei dem Bauern aufkreuzen und mich entschuldigen.
    Schließlich habe ich keinen Schaden angerichtet.
    Das es auf einmal nicht mehr erlaubt ist, die Äcker zu betreten, da Privatgrund, kann einem auch normal mitgeteilt werden.
    Da braucht man nicht in aller Öffentlichkeit beschimpft, als dumm tituliert zu werden und mit einer Anzeige bedroht zu werden.
    Und dann noch nicht einmal vom Hofbetreiber persönlich, sondern von jemandem, der weder dort wohnt, noch dort arbeitet.

  • Avatar Granit sagt:

    Hallo,

    dann komm ich mal mit meinem gesunden Halbwissen.

    Das Reiten in der freien Natur unterliegt dem Landesrecht und wird in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt.

    Brachflächen, sind Flächen, die keiner Nutzung zugeführt werden. Dies wird staatlich subventioniert. Im engeren Sinne könnte man das bereiten dieser Flächen aber als Nutzung auslegen, was somit verboten ist und eine Zuwiderhandlung wohl den Straftatbestand des Subventionsbetruges nach sich ziehen könnte. Das kann schon der Fall sein, wenn der Landwirt von dem regelmäßigen bereiten der Fläche weiß und dies ausdrücklich erlaubt.

    Anders verhällt es sich mit den Schäden, die durch Reiter verursacht werden. Durch Einführung der Reitplakette ist jeder Reiter eindeutig zu identifizieren und er muß auch für den von ihm verursachten Schaden aufkommen. Kann der Verursacher nicht eindeutig identiviziert werden, hat der Landwirt die Möglichkeit den Schaden der zuständigen Kreisbehörde zu melden und wird aus dem Topf der Reitabgabe entschädigt.

    Was viele übrigens nicht wissen. Wenn sie am Rande ihres Feldes einen schmalen Streifen zum Reiten unbestellt lassen, können sie auch hierfür entschädigt werden.

    Schönen Gruß

  • Avatar Lichtgestalt sagt:

    Das es auf einmal nicht mehr erlaubt ist, die Äcker zu betreten, da Privatgrund, kann einem auch normal mitgeteilt werden.

    Naja, das ist nicht „auf einmal so“, das war schon immer so.
    Aber dein Denken zeigt genau das auf, warum sich so viele Landwirte/Hofbesitzer etc. ärgern. Weil den meisten Leuten Eigentumsrechte egal sind und Land, Wald, Wiesen sowieso als Allgemeingut angesehen werden.
    Da brauch man sich dann über entsprechend erboste Bauern nicht wirklich wundern. *find*

  • Avatar Strick sagt:

    Naja, das ist nicht „auf einmal so“, das war schon immer so.
    Aber dein Denken zeigt genau das auf, warum sich so viele Landwirte/Hofbesitzer etc. ärgern. Weil den meisten Leuten Eigentumsrechte egal sind und Land, Wald, Wiesen sowieso als Allgemeingut angesehen werden.
    Da brauch man sich dann über entsprechend erboste Bauern nicht wirklich wundern. *find*

    Das finde ich auch.
    Denn auch wenn du dich ungerecht behandelt gefühlt hast, was vielleicht durch den unangebrachten Ton des Landwirtes auch so war :nix: .
    Mir persönlich wäre dennoch an einem guten miteinander gelegen und ich hätte unbedingt versucht hier eine Lösung anzustreben. Sprich, im eigenen Interesse, hätte ich hier nach dem „der klügere gibt nach“ Prinzip gehandelt :denk: :nix: und das ist sonst überhaupt nicht meine Art *riesendickkopfbinundgerneschmolle* 😉 😀

  • Avatar träumel sagt:

    Was viele übrigens nicht wissen. Wenn sie am Rande ihres Feldes einen schmalen Streifen zum Reiten unbestellt lassen, können sie auch hierfür entschädigt werden.

    ..das machen ein paar Bauern bei uns um den Stall rum.. 🙂
    Wir dürfen da am Rand entlang, auch auf den Mähwiesen, finde ich supernett und halte mich auch daran.
    Aber, es gibt hier immer mal wieder Reiter, die das nicht tun. Da geht es dann querdrüber im Galopp, möglichst noch bei nassem Boden, das alles nur so fliegt :irre: Und die Bauern werden dann zurecht sauer.
    Irgendwann wird einer wohl mal „dicht“ machen und uns auch nicht mehr am Rand reiten lassen… :rolleyes:
    Bei uns muß man froh sein, wenn die Bauern einen am Rand reiten lassen!!! Mehr geht nicht, und ist untersagt!
    Leider, aber irgendwie versteh ich das auch.

  • Avatar Diana sagt:

    Ich sage ja, es wird nicht genau gelesen.
    Noch mal ganz langsam.
    Dieses Feld ist nach der Getreideernte im letzten Sommer mit Gründüngung (Raps oder Senf) bepflanzt worden.
    Diese Gründüngung ist nun erfroren und liegt gehäckselt auf dem Feld.
    Sobald es wärmer wird, wird dieses Feld beackert und Mais gelegt.
    Im Moment hat dieses Feld quasi den Status eines Stoppelfeldes.

    Wir sind zu zweit im Schritt am Feldesrand entlanggeritten. Keine Wettrennen, keine Dressurübungen, keine große Gruppe.
    Im übrigen sehen das scheinbar andere Reiter hier ähnlich und gehen mit ihren Pferden auch über diese Felder.
    Vielleicht ärgert das die Leute auch, denn besagtes Feld liegt direkt am Hof und ist aus jedem Fenster von dort zu sehen.

  • Avatar Talimeth sagt:

    @Diana: Schade! damit schadest Du dir nicht nur selbst, sondern auch allen anderen, die draußen reiten wollen. Denn niemanden kann an Konfrontationen gelegen sein. Der andere Weg wäre vielleicht auch gewesen, den Landwirt vorher zu fragen. Vielleicht hat der landwirt ja auch tatsächlich bestimmte Gründe und sei es nur, dass er fürchtet, wenn er denn eingesäät und ausgedrillt hat, dass dann dennoch die Schar der reiter übe seine Felder reitet.

    Gruss Talimeth

  • Avatar träumel sagt:

    Oh, Diana, ich habe das jetzt nur aus meiner Sicht erzählt, wie das bei uns ist… nicht auf euch bezogen.
    :nix:
    Talimeth könnte mit seiner Vermutung recht haben.. das der Bauer Angst hat, die Reiter benutzen das Feld auch, wenn es dann bepflanzt ist ??? :nix:

  • Avatar Diana sagt:

    Talimeth
    Ich sagte ja schon, dass wir den Bauern darauf ansprechen werden.
    Nur scheint es eher so zu sein, dass jemand anderer hier für Ärger gesorgt hat, für den ich jetzt in unangemessener Form angemeckert worden bin.

    Ich gehöre nämlich keineswegs zu den Reitern, die sich rücksichtslos verhalten.
    Und ich reite hier in diesem Bereich schon seit 20 Jahren herum und habe mir erst einmal Ärger eingehandelt.
    Und da ging es nicht gegen mich, sondern gegen Reiter eines Reiterhofs, mit dessen Betreiber die Dame ein Problem hatte.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Di – wie soll der Bauer denn wissen das ihr immer rücksichtsvoll reitet?? Rede doch mit ihm…

  • Avatar Mirage sagt:

    Im übrigen sehen das scheinbar andere Reiter hier ähnlich und gehen mit ihren Pferden auch über diese Felder.
    Vielleicht ärgert das die Leute auch, denn besagtes Feld liegt direkt am Hof und ist aus jedem Fenster von dort zu sehen.

    Ich denke nicht, dass ein einzelnes Pferd im Schritt auf dem von Dir beschriebenen Gegebenheiten einen Schaden anrichten können, noch dazu bei dem derzeit gefrorenen Boden. ABER wie Du schon selbst sagst, bist nicht die einzige, die da drüber reitet und VIELE Pferde, gewiss nicht alle im Schritt, gewiss nicht alle bei passenden Böden (bei Matsche etc.), gewiss nicht alle am Rand usw. können meiner Meinung nach durchaus einen Schaden anrichten. Problematisch vor allem dann, wenn wie schon gesagt, übersehen wird, dass das Feld angesäht ist oder aber man nicht weiß, ob es den Status „Stoppelacker“ oder vielleicht doch eine Brachfläche ist, d. h. ersichtlich nicht angebaut aber aus einem bestimmten Grund (Förderung Lebensraum Acker; Flächenstilllegung wg. Verringerung landwirtschaftlicher Überproduktion, Förderung Grundwasserbildung usw.)…

  • Avatar Christina2586 sagt:

    Hallo!
    Wir wurden auch schon mal angemeckert, als wir über ein Stopelacker geritten sind! Bauer kam und hat halt gesagt, dass er es nicht möchte, weil er sich die Arbeit gemacht hat mit säen, usw. und andauernd würden Reiter darüber reiten.
    Haben uns entschuldigt und die Sache war ok! Wir reiten da auch nicht mehr übers Feld.

    Muss aber dazu sagen, dass das Feld 100000%ig nicht frisch gesät war! Acker war noch nicht mal vorbereitet zum säen! Denk, en bissle Ahnung hab ich davon, da ich damit aufgewachsen bin. Ich hab aber antürlich nicht mit dem Bauern darüber diskutiert! Er wills nicht, ist ok!

    Das Problem ist, dass im Nachbarort zu dem Acker (war nicht bei uns) ein Hof ist, auf dem man Pferde leihen kann und die reiten wirklich wo sie wollen und nehmen keine Rücksicht!

    Kumpel von mir ist Junglandwirt! Bei ihm reiten wir auch nicht über Wiesen, er bzw seine Eltern wollen das nicht! Ist ja auch kein Thema! Er hat mir erzählt, dass er mal einer von dort gesagt hat, er möchte nicht das sie über die Wiesen reiten (er hat sie „auf frischer Tat“ ertappt). Sie meinte „Die mit dem Shire hat gesagt dass dürfen wir“. Gemeint war ich! Der Shire war ein Tinker, aber egal 😀 Ich hatte allerdings zu ihr gesagt, man darf es nicht! Hat das Christian auch gesagt und er glaubt mir das! Mittlerweile haben sie auf dem Hof angerufen und darum gebeten, dass man nicht über ihre Felder reitet! Kommt zwar so oft nicht vor, da der Hof doh etwas entfernt ist, aber es kommt eben vor!

    Ansonsten hab ich ein super Verhältnis zu unsren Bauern und auch zum Jagdpächter! Der ist sowieso ganz begeistert von meinem Pferd 🙂
    Und wenn mir mein Pferd mal aus Versehen in einen Acker gerät, z.B. durchgeht (meiner Schwester schon passiert), geh ich zu dem Bauern und entschuldig mich und biete an, den Schaden zu ersetzen! Musste ich noch nie!

    Ich würde an deiner Stelle einfach mal zu dem Bauern gehn und mit ihm reden! Dann wird er dir schon sagen, ob er damit einverstanden ist!

    Lg Christina

  • Avatar Ginger sagt:

    Also Diana ich verstehe dich nicht. Gerade mit so einer Denke reiten leider zuuuuuuuuu viele über Felder, Wiesen und Wälder.
    Letztendlich ist Stand, die Äcker usw sind Privatbesitz. Wenn die Landwirte da nicht wollen, darfst du selbst auf dem Stoppelacker nicht reiten. Aber wenn sich die Reiter der Umgebung an die schon hier genannten Grundregeln halten hat man auch kein Problem. Da kommen die einem sogar entgegen. Z.B. wer bei uns letzt ausgehängt, daß ein einem bestimmten Wochenende im Wald XY eine Drückjagd stattfindet und drum gebeten wird dann nicht dort zu reiten.
    Was will man mehr???

    Was ich halt bei uns recht ärgerlich finde, daß man oft über die Streuobstwiesen nicht reiten darf oder das man die Pachten könnte. Da stellen die Besitzer sich hier im Ländle wirklich extrem an. Lieber mähen sie regelmäßig und lassen das Gras vergammeln, als das sie die Weide verpachten würden. Nur mit besonderer Erlaubnis darf der Schäfer mit seiner Herde drauf und das muß er dann nach zahlen.

    Irgendwer hat geschrieben, daß die Landwirte sogar Geld dafür bekämen wenn sie am Feld einen Streifen stehen lassen würden. Kann mir bitte jemand schreiben wo man diesen Passus findet?
    Bei uns haben ALLE Landwirte noch nichts davon gehört. Die graben fast noch den Grasweg mit um, um ja jeden cm Land benutzen zu können. :no:
    Und dann meckern, wenn man mal versehentlich 1 Huf breit in dem Acker landet.

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Diana, ich finde Dein Verhalten extrem egoistisch!
    Wer auch immer da Schaden angerichtet hat, kann nicht nachvollzogen werden. Dich hat man halt beim Reiten dort „erwischt“.
    Das ist so und daran ist nichts zu ändern!
    Sich über den Bauern zu ärgern auf dessen Privatgrund DU geritten bist, finde ich ehrlich gesagt sehr überheblich!
    Es ist doch egal , ob der Acker bestellt ist, brach liegt oder was auch immer.
    Es ist sein Grund und Boden und ich frage mich gerade, wie Du es wohl findest, wenn man durch Deinen Garten galoppiert?

    Und nein, das ist nicht „kein Vergleich“! Das ist ein Vergleich!
    Und wenn der bauer es nicht möchte und erbost ist, ist es DEINE Pflicht Dich zu entschuldigen!

    Mit so einem Verhalten wie dem deinigen schadest Du nicht nur Dir selbst, sondern allen Reitern!
    du bist am Zug, nicht der Reiter, vielleicht verstzt Du Dich einfach mal in seine Lage.

    Und so wie Du Dich hier darüber mokierst, glaube ich kaum, dass Du in der Lage des Bauern weniger heftig regaiert hättest ❗

  • Avatar Diana sagt:

    Andrea – also, jetzt überlege mal.
    Zwischen einem Garten und einem Feld, das auf eine Neubestellung wartet, besteht ja wohl ein Unterschied.
    Und jemanden auf etwas hinzuweisen oder ihn völlig unvermittelt wüst zu beschimpfen, besteht ja wohl ebenfalls ein Unterschied.
    DAS ist eigentlich mein Problem mit dieser Angelegenheit.
    Ein normal ausgesprochener Hinweis hätte eine normale Erwiderung bekommen, incl. kurzer Entschuldigung.
    Aber eine Beschimpfung beantworte ich nicht mit einer Entschuldigung.
    In diesem Falle waren wir beide, meine Begleitung und ich, relativ sprachlos und sind so stehengelassen worden.

    Auch bin ich nicht „erwischt“ worden.
    Ich bin völlig öffentlich direkt vor dem Hof am Feldesrand geritten.
    Gut, ich weiß es jetzt und gut ist es.

    Übrigens, meine Begleitung, ebenfalls eine Frau Ü40, persönlich mit dem Herrn von dem Hof bekannt, war ebenso empört wie ich.
    Irgendwie bringe ich die Situation wohl verkehrt rüber, aber ich werde mich nicht weiter rechtfertigen.
    Und mit der Ausgangsfrage hat das alles ja nichts mehr zu tun, die war ja völlig simpel und ist eigentlich nur von Cara beantwortet worden.
    Vielen Dank, Cara.

  • Avatar netti sagt:

    Also ich kann mich nur anschließen.
    Bei uns gibts auch ein paar schwarze Schafe, die bei Nässe die Graswege im Gallopp hochdonnern usw.
    Das ist verdammt ärgerlich weils auf alle zurückfällt und man bei guten Wetter eine Kraterlandschaft hat wo sich die Pferde die Beine brechen!
    Bei den Feldern handelt es sich um fremdes Eigentum und wenn Dir der Besitzer mitteilt, dass er keine Reiter darauf sehen möchte mußt Du das akzeptieren!
    Die Silagewiesen unseres Stallbesitzers sind z.B. nicht eingezäunt und regelmäßig gehen die örtlichen Hundebesitzer dort mit ihren Hunden zum Spielen und Scheißen hin.
    Auch nachdem der Stallbesitzer sie mehrmals darauf hingewiesen hat, dass die Flächen der Futtergewinnung dienen und Hundekot darin unangenehme Folgen hat, hört diese UnNart nicht auf.
    Zumal er sogar gesagt hat, drüberlaufen ist ok aber die Hundebesis möchten doch bitte darauf achten, dass kein Kot hinterlassen wird!
    Die einzige Reaktion darauf war die Antwort, er solle die Wiese doch einzäunen, wenn er die Hunde darauf nicht haben will! Unverschämt oder?

  • Avatar Indra sagt:

    noch ein Punkt:

    Die Reiterei hat in der Öffentlichkeit leider zu Recht an ansehen eingebüßt:

    Doping, rüde Trainingsmethoden, dann sowieso der elitäre Anstrich. Wir müssen unseren Anteil daran tun, dass das Reiten nicht völlig die gesellschaftliche Akzeptanz verliert.

    Gruss Talimeth

    Genau! Und deswegen grüß ich auch immer jeden freundlich, der uns beim Ausritt über den Weg läuft! Selbst grummelige Spaziergänger oder Förster lächeln dann sogar zurück! Bisher bin ich damit gut gefahren bzw. -ritten. Wie schon einige schrieben, gehören da einfach auch ein paar einfache Benimmregeln mit dazu. So z.B. auch, dass SOFORT zum Schritt durchpariert wird, sobald ein Spaziergänger oder gar anderer Reiter auf dem Weg gesichtet wird! Macht auch nicht jeder!

    Viele Grüßle,

    Anne

  • Avatar Diana sagt:

    Bei den Feldern handelt es sich um fremdes Eigentum und wenn Dir der Besitzer mitteilt, dass er keine Reiter darauf sehen möchte mußt Du das akzeptieren!

    JAHAAAA! :doh:

  • Avatar netti sagt:

    Schön dass Du einen Teil meiner Antwort gelesen hast 😀

  • Avatar Diana sagt:

    Schön dass Du einen Teil meiner Antwort gelesen hast 😀

    :ja: Habe ich.
    Und den Rest auch. :ja:

  • patch patch sagt:

    Klar, es ist Privatgrund und wenn er nicht will, dass man dort reitet, kann er es verbieten, aber wofür könnte er mich anzeigen?

    Ach so – ich werde künftig wieder über den Weg und nicht über das Feld reiten und auch mit dem Bauern persönlich nochmal reden.
    Der Schimpfer von gestern war jemand anderes.
    .

    Also echt, Leute, Ihr habt aber schon das Eingangsposting gelesen, oder?
    Mal allen Ernstes, Diana hat im ersten Posting geschrieben, daß sie weiß, daß es Privatgrund ist und sie mit dem Bauern drüber reden wird, weswegen gibt es denn jetzt diese Welle???

    LG, Patch

  • Avatar yeti sagt:

    hat hier eigentlich irgendjemand mitgekriegt, dass diana nicht vom besitzer des feldes angemault wurde, sondern von jemand völlig fremden, der mit dem feld offenbar gar nix zu tun hat?

  • Helios Helios sagt:

    *meld* ja :ja: Aber ob derjenige mit dem Feld gar nix zu tun hat, wurde nicht geschrieben soweit ich mich entsinne.

  • Avatar Diana sagt:

    Er gehört irgendwie mit zur Familie als Freund der Mutter des Bauern.
    Wohnt aber nicht dort.

  • Avatar Granit sagt:

    Zumal er sogar gesagt hat, drüberlaufen ist ok aber die Hundebesis möchten doch bitte darauf achten, dass kein Kot hinterlassen wird!
    Die einzige Reaktion darauf war die Antwort, er solle die Wiese doch einzäunen, wenn er die Hunde darauf nicht haben will! Unverschämt oder?

    Da können die Hundebesitzer aber gehörig mit auf den Bauch fallen.

    Ich kenne so einen Fall mit einem Bauern, der so eine Wiese gemäht hat, das Gras ordnungsgemäß entsorgt hat und dann die Hundebesitzer auf Schadenersatz verklagt hat. Der Bauer hat den Prozeß gewonnen und der Hundebesitzer mußte zahlen. (Ich glaube ca. 5000,-€)

    Schönen Gruß

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