Anwendung von Tarantula- Lösung (Spinnengift) in der Pferdemedizin

By Moon | Medikamente, Homöopathie, Kliniken, Osteopathie, OPs etc.

Hallo zusammen,

ich suche nach Erfahrungsberichten mit einem Medikament namens Tarantula (Spinnengift-Lösung). Ich habe zwar schon gegoogelt, bin aber nicht ganz so schlau daraus geworden :denk:

Ich fand viel dazu im Zusammenhang mit bösartigen Tumoren etc. Es soll wohl aber auch bei chronischen Entzündungen eingesetzt werden.
Wäre klasse wenn jemand etwas zu berichten weiß! Gerne auch Mumpitz-Meinung als Tierärztin! :ja:

Danke und Grüße
Janine

  • Avatar Marlo sagt:

    Ich meine mich zu entsinnen, dass Granado das bei ihrem Pferd gegen die Melanome angewandt hat.
    Und in diesem Zusammenhang ist mir auch Skorpion- und Spinnengift geläufig…

  • Avatar Akascha sagt:

    Google mal nach der Firma Horvi, die haben sich auf tierische Gifte spezialisiert, oder Du guckst unter Reintoxin!

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    …gegen Melanome…
    Interessant!!
    Oh da bin ich nun auch mal gespannt!!
    Klingt aber schon immer skuril finde ich – Schalngen und Spinnengift zur“Heilung“

  • Moon Moon sagt:

    @Marlo:

    Hmm…ja…das habe ich auch gelesen. Eben der Einsatz bei Tumoren generell…

    Aber ich suche ja nach Infos aus dem anderen Einsatzgebiet… :wacko:

    @ Akasche: Ja, danke, mache ich mal!

    @Friesenrotti: Ja, „skurril“ trifft’s…..Hexenküche 😀

  • Moon Moon sagt:

    @ Akascha: Zu Horvi und Gifte gibt es ja seitenweise Material. Das muss ich mir wohl mal heute abend zu Gemüte führen…. :panik:

  • Avatar Akascha sagt:

    😀 ich weiß 😉

  • Avatar Andrea S. sagt:

    Moon, hau zu dem Thema mal Quietsch (Quizas) an;)
    Da war mal was, sie kann Dir dazu bestimmt was sagen;)

    Frotti, tierische Gifte in der medizin sind nicht skuril 😉
    Genauso wenig, wie hochgiftige Pflanzengifte, die ja auch in Medikamenten in der Human- und Veterinärmedizin eingesetzt werden.
    Es kommt da hlt immer auf die Potenz an.

  • Moon Moon sagt:

    @Andrea: Ah, gut, danke! Werde ich machen! :thumbsup: Ich finde aber auch das sich das alles etwas anhört nach: Eidechsenschwanz und Spinnenbein….machen große Warzen klein….oder so… 😀 😉

  • Avatar Sichelohr sagt:

    Hallo Moon!

    Zur Anwendung bei Pferden kann ich nichts sagen, aber bei meinem Hund wurde es vor über einem Jahr von meinem TA angewendet.
    Und zwar hatte sich aufgrund eines Fremdkörpers in der Pfote ein riesen Abszeß (Oh Gott,schreibt man das so?) gebildet.
    Das Spinnengift sollte ein Zusammenziehen/Verkleinern des Abszesses bewirken, um den Fremdkörper zu finden.

    Das würde dann den Einsatz bei chronischen Entzündungen bestätigen.

    LG,Melanie

  • Avatar Granado sagt:

    huhu,

    ich hab das zeug bei granado nicht angewendet, bei ihm war es für eine therapie gegen die melanome eh zu spät.

    ich hab jedoch gehört, dass es die melanome wohl so sehr reizen soll, dass es auch zu einem umschlag ins bösartige kommen kann.
    bei granado schlugen die melanome auch so ins bösartige um, es war keine therapie mehr möglich und wir mussten ihn einschläfern… generell würde ich jedoch abstand von so etwas nehmen, egal bei was.. wäre mir zu heikel!

    lg carina

  • Avatar Akascha sagt:

    Ich habe eine Mischung aus verschiedenen Reintoxinen bei Sonitas angewandt, sie hatte Podotrochlose. Sie bekam 12 Wochen lang jeden Tag 2 Spritzen. Ihr Befund war damals so schlimm, das der TA sie am liebsten gleich eingeschläfert hätte. Ich habe es probiert und es hat ihr noch 7 schöne Jahre ermöglicht, der Krankheitsverlauf war erst komplett gestoppt und später ging die Verschlechterung sehr langsam weiter. Nach der Spritzenkur konnte ich, das zum Tode verurteilte Pferd, noch 2 Jahre reiten. Danach habe ich sie auf Gnadenbrot gestellt ( mit 8 Jahren) und ihr noch 5 Jahre gegeben, in denen es ihr meistens sehr gut ging.

  • Avatar Andalusine sagt:

    Hallo Moon 😉 ,

    auch wenn es vielleicht ein wenig spät ist für eine Antwort 😉 , aber aus aktuellem Anlass:

    Bei uns am Stall steht ein Friesling, der nach Kastration eine Fistel entwickelt hat. Diese ist so tief, und nach OP offen, dass man mit dem halben Arm reinkam 8| . Jeden Tag spülen, lief immer viiiiiel Blut. Einmal die Woche in die Klin ik…..Fieberschübe.,…Antibiose…….etc. Die Wunde ging und ging nicht zu ;( .

    Jetzt bekommt er seit 2-3 Wochen Tarantula und siehe da…..die Wunde granuliert ENDLICH langsam zu :hurra: . Blutet kaum noch beim Spülen, sprich es geht nun sichtlich bergauf :ja:

  • Moon Moon sagt:

    Eieiei, na dann drücke ich dem gewallachten mal weiter feste die Dauemn! :hug: Ist echt immer doof so etwas.
    Der Heilvorgang nach der OP dauert so lange, weil sich die recht große Wundhöhle von innen verschließen muss. Bei uns lief auch noch fast 3 Wochen lang Sekret.

    Aber interessant zu wissen, dass das Ganze nun durch Tarantula zu heilen scheint! Ich hoffe wir müssen nie wieder was in der Art anwenden…. :no:

  • wurm wurm sagt:

    Ich meine das hat mein TA meiner Stute mal gegeben, als sie sehr starken Husten hatte. Es war eine reaktion auf eine Wiesenpflanze. Einmal bekommen und der Husten war wech… 😀

  • Avatar DaniS sagt:

    Hallo,
    also wir bzw. ich habe mit Tarantula leider nur schlechte Erfahrungen gemacht.
    Das Gift hat sich sehr schlecht auf den allgemein Zustand ausgewirkt und die eigentliche Krankheit nicht bekämpft.

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