Angst noch mehr nehmen?

By wicky12 | Ausbildung

Hallo, wie ihr wisst hab ich eine Zuchtstute aus Holland gekauft. Sie war sehr ängstlich und abgemagert. Nun langsam hab ich ihr vertrauen. Sie wird seit ca 3 wochen langsam (bzw angstfrei) geritten, jedoch hat sie noch probleme mit ihrer angst wenn sie mal ohne wiener zügel geritten wird. Wie kann ich (bzw) die Reiterin ihr da noch mehr sicherheit geben? (Sie nimmt beim vorsichtigen antraben ohne WZ immer den kopf ganz hoch und bekommt wieder kurz angst. nach ein paar schritten gehts dann wieder)
Ich hoff ihr versteht wie ich das meine.
Meine Frage: wie kann ich ihr ohne WZ mehr sicherheit geben? Oder würdet ihr weiterhin mit den WZ reiten bis sie gefestigter ist?
LG
Ach ja wenn ihr noch was wissen wollt bitte fragen

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Vielleicht ist es gar keine Angst, dass sie den Kopf hoch nimmt. Hast du daran mal gedacht? Bei Angst reagieren Pferde eigentlich heftiger, als nur durch Veränderung der Kopfhaltung.

    Es könnte auch am Reiten liegen oder dass sie nicht losgelassen ist. :nix:

    Kann man aber aus der Ferne nicht sagen.

  • Avatar wicky12 sagt:

    Also so wie ich sie einschätze läuft sie am WZ Angstfrei mittlerweile ich denke die geben ihr da die sichere anlehnung, jedoch ohne WZ hat sie zwar die anlehnung ans gebiss aber keine sperre nach oben.. dan kommt die angst kurz wieder so wie früher geht aber wieder, ich wünsche mir das sich das mit der zeit legt, wollte aber wissen ob ihr 3 wochen übung zu kurz haltet fürs angstfrei reiten oder was ich ihr da ansonsten für hilfen geben kann oder so? weiss grad nicht wie ich mich da ausdrücken soll

  • Avatar wicky12 sagt:

    ach ja und sie ist der typ der auch wenn sie mal verschrickt bleibt sie stehen reißt aber den kopf hoch und bekommt angstvolle augen, so hab ich sie kennen gelernt

  • Avatar wind sagt:

    Was heißt „langsam und angstfrei“ geritten? War sie überhaupt schon angeritten, als Du sie bekommen hast oder seid Ihr erst ganz am Anfang?

    Kopf hoch reissen oder sich rausheben kann auch ein Zeichen dafür sein, dass es der Stute an Muskulatur fehlt, um überhaupt einen Reiter tragen zu können. Du schreibst ja, sie war abgemagert, als Du sie bekommen hast. Vielleicht fehlt ihr einfach noch Kraft?

    Das sind jetzt nur so Gedanken, die mir spontan durch den Kopf gehen.

  • Avatar wicky12 sagt:

    danke für deine gedanken, also ihre muskulatur ist dank longiertraining mittlerweile sehr gut, vielleicht noch nicht perfekt aber ich denke normal.

    Was heißt „langsam und angstfrei“ geritten

    wir haben lange mit ihr üben müssen, sattel auflegen, zäumen, aufsteigen usw alles pö a pö weil sie vor allem angst hatte. Mittlerweile können wir sie reiten und darauf bin ich ganz stolz. Ich denke schon das sie angeritten ist, jedoch wurde wohl lange nichts mehr mit ihr gemacht. sie galt nur als zuchtstute.
    Mit der kraft könnte vielleicht schon möglich sein?

  • Watson Watson sagt:

    ich würd ja vermuten, dass ihr die Balance fehlt :denk: Dass sie den Kopf beim antraben hoch nimmt um das Gleichgewicht zu behalten, wenn sie sich dann wieder „einfangen“ lässt…

  • Avatar wednesday sagt:

    Drei Wochen sind gar nichts in der Pferdeausbildung.

    Bei einem völlig untrainierten Pferd braucht es je nach Alter und Exterieur bis zu einem Jahr bis eine korrekte Reitpferdemuskulatur aufgebaut ist, die in der Lage ist wirklich zu tragen.

    Raushebeln und Kopfhochreissen hat in den seltensten Fällen etwas mit Angst zu tun. Meistens ist es ein Zeichen von Ausbildungsmängeln bei Pferd & Reiter, von fehlender Kraft den Tempo-Übergang korrekt zu tragen und von fehlender Durchlässigkeit.

    Mein Rat: weiterhin mit Wiener Zügel reiten und vielen, guten Reitunterricht nehmen. Mit nur Nettsein und „vorsichtig“ Antraben kommt ihr nicht weiter. Gerade das korrekte Treiben im Übergang ist für den Reiter schwer zu erlernen und klappt nicht ohne kompetente Hilfe von aussen :friend:

  • Avatar Patti sagt:

    Bei Wednesday unterschreib.

    In 3 Wochen kannst du kaum Muskulatur aufgebaut haben.

    Geh mal – in Verbindung mit sinnvoller und systematischer Arbeit – von einem Zeitraum von 6-12 Monaten aus.

  • Avatar baybee sagt:

    Raushebeln und Kopfhochreissen hat in den seltensten Fällen etwas mit Angst zu tun. Meistens ist es ein Zeichen von Ausbildungsmängeln bei Pferd & Reiter, von fehlender Kraft den Tempo-Übergang korrekt zu tragen und von fehlender Durchlässigkeit.

    Ich sehe das auch so. Vom Ausbildungsstand handelt es sich hier wohl eher um ein untrainierteres Pferd. Es ist relativ normal, dass gerade junge Pferde am Anfang der Ausbildung nicht pemanent v/a laufen und sich an das Gebiß herandehnen können. Bei meinem jungen Friesen hat es über ein halbes Jahr gedauert bis er mal gemerkt hat, dass es für ihn bequemer ist wenn der sich v/a dehtn und hinten gut mitarbeitet.
    Das ist eine reine Trainingssache.

    Drei Wochen ist wirklich gar nichts, da hat wednesday recht.
    Immer wieder den korrekten Sitz überprüfen und mit ruhiger Hand frisch nacch vorne reiten.

    Einfach üben und das am Besten mit prof. Unterstützung

  • Avatar Diana sagt:

    Am 23. September hast Du dieses geschrieben:

    mittlerweile kann ich sie schon angstfrei longieren und bodenarbeite machen, ans reiten kann ich im moment noch nicht denken (nicht aufgrund ihres fußes sonder wegen ihrer angst) aber das wird auch noch kommen irgendwann.

    Das ist genau 4 Wochen her.
    Und heute schreibst Du, seit 3 Wochen reitest Du. ?(

    Seit wann arbeitest Du das Pferd denn überhaupt?
    Du hast sie seit Dezember 2010 und hast aber lange an einem kranken Bein herumbehandelt – so schriebst Du in einem anderen Thread.
    Ich glaube kaum, dass dieses Pferd schon eine gute Reitpferdemuskulatur hat, auch wenn Du sie schon longiert hast.
    Das dauert einfach.
    Außerdem – gehe eher davon aus, dass sie noch nicht geritten war und baue sie wie eine Remonte auf.

  • Avatar wicky12 sagt:

    Danke für die antworten. Natürlich arbeite ich sie nicht erst seit drei Wochen, wir bzw die Reiterin (Profi in Dressur nicht ich) reitet sie seit 3 Wochen. Angefangen zu arbeiten mit Longe und bodenarbeit haben wir Mitte März und seither konstant 3x die Woche Longe. Ich werde eure Ratschläge befolgen und sie weiter mit wz reiten lassen und es ist Angst so gut kenne ich sie schon. Die steht bei mir zu Hause und seit ich sie habe übe nur ich mit ihr angegangen. Wenn ich sie zum reiten zwingen wollte hätte ich das s hon viel früher machen können. Da war mir ihre Angst einfach noch zu groß. Also weiter üben und hoffen das es besser wird danke.

  • Avatar wicky12 sagt:

    Und zu dem vor 4 Wochen da wollte ich nur ihre Vergangenheit wissen und ich schrieb da schon das sie Angst hat!!!!!!!!!

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Rückenprobleme, Ausbildungsstand und Muskulatur…….

    Ganz ehrlich, ein Pferd das wahrscheinlich nen Ausbildungsstand gleich null hat, ist das rausheben nix verwunderliches.
    Was sagt den der Profi dazu?

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Am 23. September hast Du dieses geschrieben:
    Zitat
    mittlerweile kann ich sie schon angstfrei longieren und bodenarbeite machen, ans reiten kann ich im moment noch nicht denken (nicht aufgrund ihres fußes sonder wegen ihrer angst) aber das wird auch noch kommen irgendwann.

    Das ist genau 4 Wochen her.
    Und heute schreibst Du, seit 3 Wochen reitest Du.

    Hmmm, also eine Woche nachdem du schriebst „ans reiten kann ich im Moment noch nicht denken“ habt ihr dann angefangen zu reiten?
    Was hat sich in der einen Woche denn so sehr geändert, dass du (oder die Profi Reiterin) dann doch angefangen hat zu reiten?

    Longiert ihr denn trotzdem noch, oder reitet ihr jetzt nur noch?

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Hilfe, da ging was ziemlich durcheinander, versteht man mich trotzdem? :red:

  • Avatar wicky12 sagt:

    Ich habe geschrieben ans reiten kann ich noch nicht denken und das tu ich bis heute noch nicht. Sie meit sie würde noch was zeit brauchen. Ja natürlich longieren wir weiter. mo und do wird longiert und sa wird geritten.

    Der Profi meint das raushebeln kommt noch von der angst wird aber hoffentlich irgendwann besser

  • Avatar maurits sagt:

    Meine Fresse, um es mal mit meinen Worten der Fassungslosigkeit auszudrücken.

    Ein untrainiertes, nahezu ungerittenes, steifes Pferd wird sich IMMER rausheben, das liegt schlicht und ergreifend an der mangelnden Grundausbildung.
    Man kann das aber auch für sich als „Angst“ definieren, dann muss man zumindest sein reiterliches Tun da oben drauf nicht weiter hinterfragen und kann weiter an der Psychotherapie feilen, statt das Pferd korrekt zu arbeiten und ihm die Zeit geben die es braucht, um die entsprechende Muskulatur aufzubauen.

    Was ist das bitte für ein Profi? Ein Reiter oder ein Tierkommunikator?

    lg
    maurits

  • Avatar Diana sagt:

    Boah, Mau, Deine Ausdrucksweise… 😀

    An dem Profi habe ich auch so meine Zweifel.
    Ich habe jedenfalls noch nie einen Profi erlebt, der zum Reiten einen Wiener Zügel draufmacht. Damit ist doch ein Dreieckszügel gemeint, oder?

    Und wicki – wie wäre es denn, wenn das Pferd nicht nur dreimal in der Woche gearbeitet würde, dann hättet Ihr sicher eher Erfolge.

  • Avatar maurits sagt:

    Diana, ich mein das nicht böse, ich lese diesen Fred seit Tagen und es brannte mir echt unter den Nägeln.
    Wicky, nimm das bitte als konstruktive Kritik auf, Dein Tun mal zu überdenken.
    Bitte kläre auch gesundheitliche Probleme bei der Stute ab, wie ich mich erinnere ist sie nicht ganz okay, was das Bein betrifft.

    lg
    maurits

  • Avatar wicky12 sagt:

    Genau auf solche Antworten habe ich gewartet. Der Profi (bezahlte Bereiterin da Sie schlecht ausgebildet ist) war der selben Meinung wie ich. Aber ich hoffe ihr seid nun glücklich denn jetzt steht alles wieder auf Eis da sie am WE wieder einen Schub am Bein bekam und nur noch auf drei Beinen stand. (ARMES PFERD) Ich bin am überlegen ob ich sie nicht nur noch als Beistellpferd nehmen soll, denn anscheinend mache ich bzw ja die Bereiterin nach eurer Aussage alles falsch.
    Ich könnt aufatmen, jetzt steht sie erstmall still und ich will gar nichts mehr mit ihr machen weil sie mir so leid tut. Ich kenne mein Pferd besser als ihr denkt und wenn ihr der meinung seid, aufgrund von extra wenig angaben irgendwelche Meinungen dazu ab zu geben dann seid ihr auch nicht besser.
    Meine Frage war gezielt so gestellt, dass ihr mehr hintergrundinfos braucht um überhaupt eine konkrete aussage zu tätigen. Aber scheinbar interressiert das hier nicht. Man wird nur abgestempelt als anfänger, der ich zugegebenermaßen bin und drum profis an meine seite hole um mir zu helfen.
    Wie auch immer, sie steht jetzt wieder die arme ….
    Und zum Thema Tierarzt: Bisherige kosten € 1.250,–!!!!!!!!!!!!!
    Also ich weiß was ich zu tun habe
    Adios ihr werdet mich hier nicht mehr sehen so ein negativforum hab ich mein leben lang noch nicht gesehen echt abartig

  • Avatar Patrizia sagt:

    Ist doch echt jedes Mal dasselbe… :nix:

  • Avatar maurits sagt:

    wicky, anstatt zu lesen und Dir mal den einen oder anderen Rat zu Herzen zu nehmen, willst Du nur bestimmte Antworten hören, und wenn die nicht kommen, pöbelst Du herum.
    Dazu kommt, dass Du Dich permanent in Widersprüche verstrickst.
    Mal ist das Pferd gesund und wird geritten, dann wieder nicht, auf andere Möglichkeiten der reiterlichen Probleme als „Angst“ willst Du nicht ansatzweise eingehen.
    Vielleicht ist es besser, das Pferd wirklich als Beistellpferd zu nehmen, ich denke, das wäre aufgrund des schlechten Zustandes für das Pferd eine Gnade.

    Du solltest vielleicht in einem Forum bleiben, statt verschiedene Krankheitsbilder in verschiedenen Foren anzusprechen.(une ebenso gleichbleibend pampig und ausfallend zu werden, wenn die erlangten Antworten nicht gefallen)

    Aktuell haben wir anscheinend ein massives chronisches Lymphödem nach einem in der Vergangenheit unzureichend behandelten Einschuss, und dazu kommt ja wohl auch noch die Problematik der Oesophaguslähmung hinzu.
    Wenn ein einziger der zahlreichen niederländischen Vorbesitzer noch einen Cent mit dieser Stute hätte verdienen können, z. B. durch den Einsatz in der Zucht, wäre sie mit Sicherheit nicht über die Grenze gekarrt worden und beim „Händler Deines Vertrauens“ gelandet. Es ist schon skrupellos genug, ein solches Pferd in eine ungewisse Zukunft zu schicken, und Du bist ja auch nicht schuld daran und hast es gut gemeint, aber bitte denk mal darüber nach, was das Pferd für eine Vorgeschichte hat.

    Lass dieses kranke, arme Pferd doch einfach in Ruhe, die kann man Dir auch nicht im Ernst als Reitpferd verkauft haben.
    Wie man da noch eine Bereiterin drauflassen kann, entzieht sich meiner Vorstellungskraft, jeder Berufsreiter den ich kenne, würde mir den hier zeigen: :irre:

    lg
    maurits

  • Avatar Flix sagt:

    @ Diana

    Wenn ich ein untrainiertes Pferd mehr als 3mal die WOche arbeite. – Ich nehme an, du meinest auch mehr als 4mal die Woche. — Fehlt dann der Muskulatur nicht die Zeit um sich zu erholen und über zu kompensieren?

    Bei einem trainierten Pferd kann man ja abwechseln zwischen Dressur, Springen, Bummeln im Gelände, Longe, etc — Aber für ein untrainiertes Pferd ist doch jedes longiert werden und jedes Reiter tragen schon sehr anstrengend. Fehlt da nicht – erstmal rein körperlich gesehen – die Erholung?

    Also, ich meine jetzt Arbeit, nicht Bewegung. Ich gehe mal davon aus, das Pferd hat täglich Koppelgang.

  • Avatar Diana sagt:

    Du solltest vielleicht in einem Forum bleiben, statt verschiedene Krankheitsbilder in verschiedenen Foren anzusprechen

    :huh:
    Aha.
    Interessant, habe ich gar nicht gesehen.
    Wenn die Stute wirklich in so schlechtem Zustand ist, dann kann ich Mau nur zustimmen.
    Gnadenbrot und fertig.

  • Avatar Diana sagt:

    Angefangen zu arbeiten mit Longe und bodenarbeit haben wir Mitte März und seither konstant 3x die Woche Longe.

    Wenn ich ein untrainiertes Pferd mehr als 3mal die WOche arbeite.

    Wenn das Pferd seit März kostant gearbeitet wurde, ist es nicht mehr untrainiert. Oder sollte es nicht sein.

  • Avatar Diana sagt:

    So, wicki, ich habe mir im anderen Forum gerade mal Deinen Thread durchgelesen.
    Du hast das Pferd ja „gerettet“, schreibst Du dort.
    Vor was?
    War der „Händler Deindes Vertrauens“ vielleicht ein Schlachter?
    Das kann doch im Leben nicht sein, dass das Pferd als Freizeitpferd zum Reiten verkauft worden ist.

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