Angelaufene Beine – Stallgamaschen???

By Stina | Bewegungsapparat, Lahmheiten

Hallo ihr Lieben,

wir haben ein Problem 🙁 Die Weidesaison ist auf Grund des miserablen Wetters nun endgültig gelaufen.
Nun steht mein Dicker in seine Box über Tag und wenn ich komme hat er angelaufene Beine 🙁 Sie sind nicht heiß, nur dick. (Wie der Herr, so's Gescheer^^ )
Bin ihn dann geritten, ganz lange im Schritt und da er ganz normal wirkte haben wir dann auch wie immer gearbeitet. Haben dann aber etwas länger im Schritt trocken geritten (so ca 15 Minuten). Nessi meinte seine Beine sahen da wieder ganz normal aus (konnte das leider nicht mehr objektiv betrachten, da ich schon wieder panisch wurde 😉 )
Dann hat noch eine aus'm Stall gesagt, ihrer hat das auch, wird aber wieder besser wenn es kälter wird.
Das kann ich mir wohl vorstellen.
Aber was soll ich bis dahin tun? Soll ich mir Stallgamaschen zulegen?
Habe gehört die von Back on Track sollen sehr gut sein?
Oder was kann man sonst noch tun?
Ach ja er bekommt zur Zeit ja auch noch Brennessel- und Birkenblätter, weil er ja von der Heulage schwammige Beine hatte.
Das wirkt ja eigentlich auch nur positiv darauf.

Wäre schön, wenn irgendjemand darüber genauer Bescheid wüsste.

Lg Stina

  • Avatar Weltsje sagt:

    Was heißt, die Weidesaison ist gelaufen und er steht über Tag in seiner Box?

    Steht er 24 Stunden in der Box? Gibt es keine Paddocks?

    Gamaschen hin, Gamaschen her, der braucht einfach Bewegung. Pferde sind nunmal keine Höhlenbewohner, die viele Stunden auf so begrenzten Raum wie eine Box beschränkt werden sollten.

  • Avatar Alexa69 sagt:

    Also Bernie steht ja seit über 3 Monaten stramm in der Box bis auf die Zeit, wo er bewegt wird.
    Ich sprach mit dem TA der Klinik Hochmoor und der riet mir vom Bandagieren in der Box ab. Ist zwar ein anderer Hintergrund bei Bernie, aber der Doc sagte, dass es sein kann, dass man dann immer bandagieren muss.
    Und jemand, der Lymphdrainage bei Bernie gemacht hat, riet mir auch dringend davon ab, zu bandagieren.
    Ich mache das auch nicht, halte da gar nichts von.

    Mein erstes Pferd hatte im Winter, wenn er länger stehen musste, auch mal angelaufene Beine. Nach ein wenig Bewegung war das gegessen.

    Kommen die da denn gar nicht raus nach der Weidezeit?

  • Avatar Stina sagt:

    Ja er steht über Tag in seiner Box.

    Abends wird dann geritten, longiert oder wenn eine Halle frei ist, lass ich ihn laufen.

    Bandagieren will ich auch nicht, das finde ich nicht gut. Aber die Gamaschen sollen das anlaufen verhindern aber nicht „quetschen“

  • Avatar Alexa69 sagt:

    Mir wurde halt auch von den BOT-Gamaschen abgeraten von der Lymphtherapeutin.
    Andere machen damit gute Erfahrungen. Ich verlasse mich da auf die Aussage einer „Fachperson“.

  • Avatar Stina sagt:

    mh okay, und bei Bernie ist das so wieder besser geworden?

  • Avatar Weltsje sagt:

    Ja er steht über Tag in seiner Box.

    Abends wird dann geritten, longiert oder wenn eine Halle frei ist, lass ich ihn laufen.

    Bandagieren will ich auch nicht, das finde ich nicht gut. Aber die Gamaschen sollen das anlaufen verhindern aber nicht „quetschen“

    Und wo steht er nachts?

    Tag und Nacht in der Box, von dem bißchen Bewegen durch den Besitzer mal abgesehen, ist im Krankheitsfall leider manchmal nicht zu vermeiden. Ein gesundes Pferd gehört einfach raus.

    Kannst Du statt des Gamaschen- Bandagen- was auch immer Gedöns nicht lieber für artgerechten Haltung sorgen? Dann würde sich das Problem der angelaufenen Beine doch gar nicht stellen :denk: .

  • Avatar jaara2008 sagt:

    Meine Stute hatte nie angelaufene Beine, aber jetzt – sie ist jetzt zweiundzwanzig – beobachte ich das erstmalig seit ein paar Tagen: Wenn ich sie morgens aus der Box hole, hat sie, vor allem hinten, angelaufene Beine. Wenn ich sie abends reinhole, sprich: sie sich den ganzen Tag bewegt hat, sind die Beine wieder normal.

    Mir gefällt das ja nicht, aber ich glaube, bei älteren Pferden muss man das einfach hinnehmen.

    Stina, wie alt ist denn Deiner? Noch nicht so alt oder? Da macht man sich dann sicher noch mal ganz anders Gedanken und fragt sich warum, wieso, weshalb bzw. was kann man dagegen tun? Ich glaube, ich würde an Deiner Stelle nach einer Möglichkeit suchen, bei der er auch über Tag mehr raus und sich selber Bewegung verschaffen kann.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Stina,
    ich würde nicht bandagieren und ich würde keine Heulage füttern.

    Ich würde mich auch ums ändern der Haltungsbedingungen bemühen.

    Es muss ja nicht gleich Offenstall sein, eine Paddockbox und/oder geregelten Paddockgang im Winter, oder Weide wenn gefroren und Schnee und/oder eine Führanlage wären ideal.

    Reine Boxenhaltung und sei es nur im Winter, kommt für mich nicht mehr in Frage.

  • Avatar Weltsje sagt:

    Stina,
    ich würde nicht bandagieren und ich würde keine Heulage füttern.

    Ich würde mich auch ums ändern der Haltungsbedingungen bemühen.

    Es muss ja nicht gleich Offenstall sein, eine Paddockbox und/oder geregelten Paddockgang im Winter, oder Weide wenn gefroren und Schnee und/oder eine Führanlage wären ideal.

    Reine Boxenhaltung und sei es nur im Winter, kommt für mich nicht mehr in Frage.

    Nö, Offenstall muss es nicht unbedingt sein, wobei wenn die Alternative zur reinen Boxenhaltung der Offenstall wäre, dann würde ich ohne Zweifel den Offenstall wählen. Unter Offenstall verstehe ich allerdings nicht die häufig zu beobachtende Schmuddelhaltung 😉 !

    Um die Fütterung von Heulage wird man dieses Jahr in Deutschland kaum herumkommen, es konnte einfach nicht genügend Heu, ebenso wie Stroh, in guter Qualität geerntet werden ;( .

    Ich denke, es wäre hilfreich, sich einfach einen Tag im Gästeklo, möglichst fensterlos, einschließen zu lassen. Mahlzeiten werden 3 x täglich gereicht. Zeitung, Buch, Fernseher, Radio gibts natürlich nicht. Wer das als abwechslungsreichen, spannenden oder auch nur erträglichen Tagesablauf empfindet, der kann sein Pferd auch weiter 24 Stunden in eine Box sperren 😉 .

    Klar ist für einen Stallbetreiber die reine Boxenhaltung das billigste, was es an Haltungsform gibt. Ob man das tolerieren muss, ist eine andere Frage.

  • GidranX GidranX sagt:

    Klar ist für einen Stallbetreiber die reine Boxenhaltung das billigste, was es an Haltungsform gibt.

    Finde ich nicht. Der Arbeitsaufwand und die Kosten für teures Verbrauchsmaterial wie Futter, Einstreu sind doch deutlich höher, wenn die ständig Boxen bewohnt sind. Hier gibt es durchaus SB´s die wollen nicht, dass die Pferde durch die Einsteller Abends aufgestallt werden, wenn 24Stunden-Weide angeboten wird. Zumindest gibt es Diskussionen..

  • Avatar moppel sagt:

    *bei Weltsje unterschreib!*
    Bei 23 Stunden Boxenknast werden über kurz o. lang die angelaufenen Beine noch das geringste körperliche Problem bei deinem Pferd sein!
    fängt bei Atemwegsgeschichten an – über negative Veränderung des Hufhorns – hört bei Verhaltensänderungen auf.
    Statt über STallgamaschen u.ä. solltest du dir besser schnell Gedanken über ein besseres Heim für deinen schwarzen Schatz machen.

    Zu Eiweiss- haltige (i.d.R. früh gemähte) Heulage belastet den Stoffwechsel,was sich auf die Leber auswirkt mehr o. weniger.Gute pferdegerechte Heulage hingegen ist im Normalfall kein Problem – soll heissen: keines unserer 5 leichtfuttrigen Ponys hatten letzten Winter irgendwelche Probleme mit der Heulage-Fütterung. Sie leben allerdings in Offenstallhaltung u. bewegen sich dort täglich 5-10km zusätzlich zum tgl. Training.

    Angelaufene Beine können ein Symptom für überhöhte Leberwerte sein (sowas hatte mein eines Pensionspferd im Sommer ). In deinem Fall allerdings ist es bestimmt vorrangig Lymphstau durch Bewegungsmangel wegen Dauer-Boxenknast.

  • Avatar Stina sagt:

    Offenstall kommt für mich garantiert nicht in Frage.
    Und er kommt bei dem Wetter auch nicht Weide, das würde alles nur schlimmer machen als besser.
    Zur Vorgeschichte, im vergangenen Herbst/Winter hatte er tagsüber Weide/Paddock und es ging vom „matschigkeitsgrad“ aber er ist sehr anfällig auf Mauke und da hatte er Dicke Beine auf Grund von Mauke, die sich 4 Monate hartnäckig hielt. Nicht nur so leichte Mauke, sondern komplett offene Beine, die entzündet waren und geeitert haben. Und das obwohl ich es von Anfang an gesehen habe und behandelt habe und auch gefühlte 100 mal den TA da hatte. Lange Antibiotikabehandlung und ungefähr tausend Salben/cremes die wir ausprobiert haben.
    Und da hatte er Schmerzen und hat gelahmt, da „zieh ich etwas angelaufene Beine“ vor, anstatt ihm sowas anzutun.

    Und nun braucht ihr nicht kommen, dann muss man was vernünftiges suchen. Hier ist es leider nicht so leicht etwas anständiges zu finden. Besser gesagt so gut wie gar nicht. Es gibt keine Alternativen und ich suche seit ungefähr 8 Jahren. Die einzige Alternative wird irgendwann sein, das Pferd „nach Hause“ zu holen. Das ist aber erst möglich wenn ich einen festen Job habe und weiß was in dem auf mich zu kommt und natürlich müssen meine Eltern mir ihr Land überlassen und das muss komplett fertig gemacht werden, mit Stall, Reitplatz und Umzäumung (momentan laufen da Rinder) und das ist im Studium nicht möglich.
    Ich habe nun endlich einen Stall mit gutem Heu und Stroh (ich werde das ganze Jahr Heu füttern da hier mehr als genug vorhanden ist). Mein Pferd hat eine sehr viel größere Box als im alten Stall, es ist Hell, hat Fenster und hier hat er jedenfalls mal die Möglichkeit bei gutem Wetter rauszukommen oder in der Halle zu laufen, im alten Stall war nichts davon möglich.

  • Avatar moppel sagt:

    Klar ist für einen Stallbetreiber die reine Boxenhaltung das billigste, was es an Haltungsform gibt.

    Finde ich nicht. Der Arbeitsaufwand und die Kosten für teures Verbrauchsmaterial wie Futter, Einstreu sind doch deutlich höher, wenn die ständig Boxen bewohnt sind. Hier gibt es durchaus SB´s die wollen nicht, dass die Pferde durch die Einsteller Abends aufgestallt werden, wenn 24Stunden-Weide angeboten wird. Zumindest gibt es Diskussionen..

    jaaaha, während der Weidezeit. Aber im Winter ist reiner Boxenknast immer noch am günstigsten u. am bequemsten: man benötigt draußen keine teuer matschfrei gestalteten Auslaufflächen incl. stabiler Einzäunungen incl. Raufutter-Möglichkeit in der Auslaufgruppe. Der aufwändige Rein-/Rausbring-Service entfällt,es müssen draußen keine „größeren“ Auslaufflächen abgeäppelt werden u. es muss auch nicht für ne frostfreie Tränkemöglichkeit im Auslauf gesorgt werden.Und bei starkem Frost friert auch drinnen nix ein,weil ja die Pferde rund um die Uhr drinnen für ausreichende Innentemperaturen sorgen….

    Die Futterkosten sind höher,wenn Pferd rund um die Uhr drinnen steht? nun ja, das wäre der Fall,wenn es draußen im Auslauf kein Raufutter gäbe tagsüber – stimmt. Aber das soll ja natürlich nicht so sein.

  • Avatar Kastenteufel sagt:

    ich kann mich da nur anschließen. Boxenhaltung hat mein Pferd lange genug ertragen müssen. Inzwischen haben wir einen Privatstall gefunden wo 24 Std. Weidegang (Wetter und Temperatur abhängig) möglich ist. Mein Pferd hat zwar noch keine angelaufenen Beine aber Arthrose und somit ist 24 Std. Boxenhaft nicht förderlich.

    Auch auf sein Gemüt hat es sich positiv ausgewirkt. Ich hatte noch nie ein so ausgeglichenes Pferd unterm Hintern. Tu Deinem Pferd etwas Gutes und such einen Stall wo er sich bewegen kann dann ist das Problem mit den „dicken Beinen“ bestimmt auch bald erledigt.

  • GidranX GidranX sagt:

    man benötigt draußen keine teuer matschfrei gestalteten Auslaufflächen incl. stabiler Einzäunungen incl. Raufutter-Möglichkeit in der Auslaufgruppe. Der aufwändige Rein-/Rausbring-Service entfällt,es müssen draußen keine „größeren“ Auslaufflächen abgeäppelt werden u. es muss auch nicht für ne frostfreie Tränkemöglichkeit im Auslauf gesorgt werden.

    😀 Das bietet hier so gut wie kein SB an, die Pferde kommen für ein paar Stunden auf kleine Matschpaddocks ohne Futter und Wasser, abgäppelt werden die nicht, wenn´s möglich ist alle paar Wochen mal mit dem Trecker drüber. Ansonsten liegt das in der Verantwortung der Einsteller. Die Ställe sind trotzdem voll, und der SB hat die Boxen Vormittags leer zum bequemen misten. Mittagsfutter gibbet eh nicht, da hier üblicher Weise nur zweimal täglich gefüttert wird, auch im Winter, alles andere ist die große Ausnahme. Manche bekommen Mittags noch Kraftfutter. Ach ja, und die Einzäungen sehen in der Regel so aus, dass es einfach nur freundlich von den Pferden ist, NICHT spazieren zu gehen.. :bite:

  • Avatar moppel sagt:

    Stina, ich hatte 11 Jahre einen Friesen,der ausschließlich in Offenstall-bzw. die ersten 2 Jahre in tagsüber-Auslauf-Haltung lebte.
    Er hatte auch ne Weile massive Maukeprobleme-stoffwechselbedingt-,die tierärztl. behandelt wurde.
    Mauke ist in erster Linie ein Stoffwechselproblem,da sollte man mal die Fütterung schecken.Eiweiss-Überschuss u. sonstige Stoffwechsel-belastende Futtermittel und Medikamente werden u.a. über die Haut entgiftet.
    Ist die Haut dahingehend vorbelastet, haben Bakterien+Keime von außen leichtes Spiel = Mauke mit offenen Wunden.
    Sauberer Matsch verursacht keine Mauke! Aber mit Ammoniak (Urin)+Äppelhaufen durchmengte Matsche,wo die Pferde stundenlang drin rumstehen müssen,ist Gift -auch für gesunde Haut.

    hast du ein aktuelles Blutbild,insb. Leber-Wert?

  • Avatar moppel sagt:

    😀 Das bietet hier so gut wie kein SB an, die Pferde kommen für ein paar Stunden auf kleine Matschpaddocks ohne Futter und Wasser, abgäppelt werden die nicht, wenn´s möglich ist alle paar Wochen mal mit dem Trecker drüber. Ansonsten liegt das in der Verantwortung der Einsteller. Die Ställe sind trotzdem voll, und der SB hat die Boxen Vormittags leer zum bequemen misten. Mittagsfutter gibbet eh nicht, da hier üblicher Weise nur zweimal täglich gefüttert wird, auch im Winter, alles andere ist die große Ausnahme. Manche bekommen Mittags noch Kraftfutter. Ach ja, und die Einzäungen sehen in der Regel so aus, dass es einfach nur freundlich von den Pferden ist, NICHT spazieren zu gehen.. :bite:

    Genauso siehts auch in meiner Umgebung in den meisten Pensionsställen aus – aber solange die Komfort-Einbußen „nur“ zu Lasten des Pferdes gehen, sind u. bleiben diese Ställe eben gut gefüllt :nix:

  • Avatar Stina sagt:

    So,
    also woher Mauke kommt, ist immer noch nicht wirklich bewiesen, da habe ich nachgeforscht 😉 Das war meine letzte Winterbeschäftigung.
    Stoffwechselproblem wird es nicht sein.
    Das letzte Blutbild war okay.
    Und natürlich ist es nicht gut, wenn nicht abgeäppelt wird und ggfalls auf das Weideland noch Gülle gefahen wird (jaha sowas habe ich letztes Jahr auch schon gesehen).
    Nur hier in der Umgebung gibt es keinen Stall der Winterpaddocks/Weiden hat bei denen das NICHT ist. Würde also wieder Mauke bedeuten. Was ich persönlich schlimmer finde, als die angelaufenen Beine, da es wieder Schmerzen bedeutet.

    Und noch mal auf andere Krankheiten zu kommen, wie Atemwegserkrankungen. Ausgeschlossen. Mein Pferd hat eine Außenbox und bekommt den ganzen Tag Frischluft und kann alles beobachten, seit er in diesem Stall steht, hat sich sein Gemütszustand verbessert und das obwohl er vorher auch tagsüber draußen war, aber nachts dann in Innenbox (im alten Stall stehen die, wie schon gesagt nun nur noch drinnen in ihren Paddockboxen).

    Und ich denke wir brauchen nicht über die optimale Pferdehaltung diskutieren, da jeder weiß, was die optimalste Haltung wäre.
    Aber wie GidranX schon sagt, die ist mehr schlecht als recht, da die meisten SB kein Bock haben sich damit zu beschäftigen und dann nur provissorisch alles machen.

    Und hier werden bestimmt keine Kosten/Mühen gescheut für die Hü’s.
    Meiner bekommt vom SB 2 mal täglich Heu (morgens und nachmittags) und auch dann sein Hafer. Zusätzlich bekommt er abends aber noch von mir Heu und Futter, sodass er dreimal Futter bekommt (was ich für sehr wichtig halte).

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Stina,
    Dann ist deine Frage beantwortet!
    Du kannst nichts gegen angelaufene Beine machen, außer dem Pferd genügend Bewegung zu beschaffen!
    Alles andere ist kontraproduktiv.
    Dann müssen du und dein Pferd leider mit dicken Beinen leben!

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Nö, Offenstall muss es nicht unbedingt sein, wobei wenn die Alternative zur reinen Boxenhaltung der Offenstall wäre, dann würde ich ohne Zweifel den Offenstall wählen. Unter Offenstall verstehe ich allerdings nicht die häufig zu beobachtende Schmuddelhaltung 😉 !

    Eben, und das meiste was ich zu Gesicht kriege ist diese Schmuddelhaltung, hauptsache artgerecht.
    Anwesende selbstverständlich wie immer ausgeschlossen 😉 .

    Ich denke, es wäre hilfreich, sich einfach einen Tag im Gästeklo, möglichst fensterlos, einschließen zu lassen. Mahlzeiten werden 3 x täglich gereicht. Zeitung, Buch, Fernseher, Radio gibts natürlich nicht. Wer das als abwechslungsreichen, spannenden oder auch nur erträglichen Tagesablauf empfindet, der kann sein Pferd auch weiter 24 Stunden in eine Box sperren 😉 .

    Ein anständiger Stall bietet – wenn er nicht Auslaufboxen anbieten kann, befestigte Aussenpaddocks an, in den die Pferde mindestens Stundenweise rausgestellt werden können.
    Das ist sogar bei meist uns so, und wir haben nicht dieses immense Angebot was Deutschland bietet.

    Klar ist für einen Stallbetreiber die reine Boxenhaltung das billigste, was es an Haltungsform gibt. Ob man das tolerieren muss, ist eine andere Frage

    Wenn ein Stall anständig geführt ist, und das heisst für mich täglich sauber misten und abendds wenn nicht gar noch mittags abpäppeln, dann wage ich zu behaupten, dass sich das vom Management her die Waage hält 😉

    So,
    also woher Mauke kommt, ist immer noch nicht wirklich bewiesen, da habe ich nachgeforscht 😉 Das war meine letzte Winterbeschäftigung.
    Stoffwechselproblem wird es nicht sein.

    Meiner Meinung und Erfahrung nach sind 90% von „Mauken“befall ganz einfach Milbenbefall :denk: :ja:

    Nur hier in der Umgebung gibt es keinen Stall der Winterpaddocks/Weiden hat bei denen das NICHT ist. Würde also wieder Mauke bedeuten. Was ich persönlich schlimmer finde, als die angelaufenen Beine, da es wieder Schmerzen bedeutet.

    Eines begreife ich nicht. Warum wird das winterliche Auslaufmanagment wenigstens nicht so handgehabt, dass in der Uebergangszeit halt die Weiden geschlossen sind, aber wenn Dauerfrost und gar Schnee angesagt ist, gehen sie wieder auf?
    Das würde einerseits die Grasnarbe schonen und andererseits die auslauflose Zeit eingrenzen, zumindest bei den harten Wintern, die wir letztens hatten.
    Bei uns ist wird das oft so gehandhabt. Okeh es verlangt etwas Flexibilität vom Stallbetreiber, aber der wird ja auch hoffentlich anständig entlöhnt und versteht sich als Dienstleister 😉
    Und wenn das Pferd dann zusätzlich noch täglich bewegt wird, dann kann man das durchaus für die Winterzeit zumuten, wenn sonst der ganze Rest stimmt.

    Und ich denke wir brauchen nicht über die optimale Pferdehaltung diskutieren, da jeder weiß, was die optimalste Haltung wäre.
    Aber wie GidranX schon sagt, die ist mehr schlecht als recht, da die meisten SB kein Bock haben sich damit zu beschäftigen und dann nur provissorisch alles machen.

    Je nu, wenn man nicht über Haltung diskutieren soll, wenn ein Pferd aufgelaufene Beine hat, dann erübrigt sich hier auch die Frage nach einer Lösung. Denn das Bandagieren ob mit oder ohne BOT ist sie nicht :ja:

    Und hier werden bestimmt keine Kosten/Mühen gescheut für die Hü’s.
    Meiner bekommt vom SB 2 mal täglich Heu (morgens und nachmittags) und auch dann sein Hafer. Zusätzlich bekommt er abends aber noch von mir Heu und Futter, sodass er dreimal Futter bekommt (was ich für sehr wichtig halte).

    Sorry, aber dass ein Stallbetreiber 2x täglich füttert (ich nehme jetzt mal an es ist Vollpension) ist ja wohl das absolute Minium 8o

    Bist Du denn in einer Gegend wo es keine Ställe/Anlagen hat, die adäquater sind?

    Kann ich mir in Deutschland kaum vorstellen – bei dem Riesenangebot 8o

    Vielleicht müsstest Du halt auf Deine Kosten zugunsten von Pferd Abstriche machen.
    Weiterer Weg, evtl. teurer, weniger Infrastruktur (z.B. Halle) usw. usf.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Ich habe mit meinem Westfalen jahrelang die gleichen Probleme gehabt. Jeden 2. Winter Mauke, bei Heulagefütterung sofort dicke Beine und wenn er 1 Tag in der Box stand, waren die Beine richtig dick.

    Bei ihm hilft nur reine Heufütterung und die Möglichkeit, sich mindestens 6 Stunden am Tag frei bewegen zu können. Seit er in einer Paddockbox steht, kann er auch mal 2 Tage drinnen bleiben ohne dicke Beine zu bekommen. Zusätzlich bekommt er 2 – 3x wöchentlich auch noch eine Kräutermischung, in der u.a. Weißdorn und Brennessel und/oder Birkenblätter zu finden sind.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Kann ich mir in Deutschland kaum vorstellen – bei dem Riesenangebot 8o

    Dein Vorstellungsvermögen scheint sehr begrenzt zu sein. Ich lade Dich gerne nochmal ins Münsterland, einer angeblichen Hochburg der Pferdehaltung, ein. Wir können uns dann durch über 100 Ställe tingeln und Du darfst Dir ein Bild davon machen, wie es in D wirklich ausschaut.

  • Avatar Weltsje sagt:

    Und ich denke wir brauchen nicht über die optimale Pferdehaltung diskutieren, da jeder weiß, was die optimalste Haltung wäre.
    Aber wie GidranX schon sagt, die ist mehr schlecht als recht, da die meisten SB kein Bock haben sich damit zu beschäftigen und dann nur provissorisch alles machen.

    Und hier werden bestimmt keine Kosten/Mühen gescheut für die Hü’s.
    Meiner bekommt vom SB 2 mal täglich Heu (morgens und nachmittags) und auch dann sein Hafer. Zusätzlich bekommt er abends aber noch von mir Heu und Futter, sodass er dreimal Futter bekommt (was ich für sehr wichtig halte).

    Nö, über optimale Pferdehaltung brauchen wir sicher nicht zu diskutieren. Die Haltung Deines Pferdes ist sicher das Gegenteil von optimaler, pferdegerechter Haltung. Aber, wie Moppel schon sagt, solange die Komforteinbußen „nur“ zu Lasten des Pferdes gehen, ist doch alles gut. Was machen da schon so ein bißchen angelaufene Beine. Nicht etwa, dass die einfach nur ein Symtom der nicht artgerechten Haltung wären :denk: . Was bringt denn ein Fenster in der Box, wenn das Pferd 24 Stunden auf seinen Exkrementen steht. Die Atemwegs-, Huf- Verhaltensprobleme kommen dann später.

    Du scheinst Dir über vernünftige Pferdehaltung noch nicht ganz so viele Gedanken gemacht zu haben, sonst würde Dir die 2 malige tägliche Fütterung seitens des Stallbesitzers bei ganztägiger Boxenhaltung nicht vorkommen wie „hier werden bestimmt keine Kosten/Mühen gescheut für die Hü´s“. Das ist absoluter Haltungsminimalismus.

    Dein Eindruck, dass Stallbetreiber „keinen Bock“ haben, sich mit artgerechter Haltung zu beschäftigen und alles nur „provisorisch“ machen, liegt vermutlich eher daran, dass ihre Einsteller weder bereit sind, für ordentliche Haltung angemessen zu bezahlen noch gar mal selbst Schubkarre und Mistboy gen Paddock zu bewegen und abzusammeln. Wer hat schon Lust, bei jedem Wetter unbezahlt Paddocks und Weiden abzusammeln? Selbst die bösen Stallbesitzer vermutlich nicht.

  • Watson Watson sagt:

    Weißdorn und Brennessel und/oder Birkenblätter

    Weißdorn = Grategus = Kreislauf

    Brennessel/Birke :thumbsup:

    Stina wie ich bereits schrieb, das Silicea noch dazu und dann erst mal schauen.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Jetzt war ich mal ausnahmweise in meine Beitrach lieb und sachlich und dann kommt die ppööööse Weltsje und haut auf die Kacke 😀 :rolleyes: 😉

  • Watson Watson sagt:

    Jetzt macht aber mal nen Punkt! Es gibt Hundertausend Pferde die so gehalten werden und davon gibts etliche, die nur sonntags mal die Sonne sehen. Natürlich ist diese Haltung nicht „oprimal“, aber vielleicht gibts Gründe. Mal von der Mauke abgesehen.

    Stine überleg dir das mit der Paddockbox, das ist auf jeden Fall sinnvoller. Für den „Übergang“ siehe oben und meine PN

  • Avatar moppel sagt:

    Zitat von Stina in ihrem „Tetse“-Thread: „Im Verein (also ihr jetziger Stall) haben wir eine eigene Weide mit vier Pferden und da können wir das selber planen/entscheiden. Aber wenn Wetter schlecht wird, bleiben die drinnen, sonst haben wir im nächsten Frühjahr eine kaputte Weide.“

    wenn ich das richtig verstehe, habt ihr also für 4 Pferde eine eigene Weide dort am Stall,wo ihr selbst managt wie u. wann die 4 Pferde raufkommen.
    Wo ist denn das Problem, täglich die Äppel von 4 Pferden von ein paar Stunden einzusammeln-das ist gerade mal ne Schubkarre voll? noch dazu wenn sich mehrere Pferdebesitzer diese Arbeit aufteilen können?

    Außerdem kann man von der Weide ein kleines Stück abtrennen,was man ausschließlich für Matschwetter benutzt.Bei Trockenheit+Frost dann die ebene größere Weidefläche.
    btw: wenn die Weidefläche so knapp ist, sollte man den Vorrang der Bewegung geben (u. zwar ganzjährig!) und nicht dem Futterertrag in den Sommermonaten (wo es ja hoffentlich sowieso Heu dazu gibt) – dann ist es eben keine Weide-zum-Satt-werden,sondern ne grüne Bewegungsfläche.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Watson, jetzt mach Du nen Punkt.

    Wenn man hier nur fragen will und die Antworten hören will die man will, braucht man nicht zu fragen :nix:

    Und wenn wir die Argumentation nehmen Hundertausende andere Pferde leben genaugleich und werden nur einmal am Sonntag bewegt.

    Dann komme ich mit den agyptischen Kutscherpferden und dann ist die Haltung mit angelaufenen Beinen Schon Leiden auf hohem Niveau.

    Ne so diskutiere ich wirklich nicht :no:

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Weißdorn = Grategus = Kreislauf

    Brennessel/Birke :thumbsup:

    *klugscheißmodus an* Weißdorn = Crataegus *Klugscheißmodus aus*

    In dem Fall fürs Herz und den Kreislauf. Finde ich bei einem 29-jährigen hilfreich. Die B’s zur Entwässerung und Anregung des Stoffwechsels. Der Dicke bekommt aber noch eine Menge mehr wie z.B. Kamille, Heublumen, Teufelskralle. Immer nach aktuellem Bedarf gemischt und auch mit gelegentlichen Pausen dazwischen.

  • Avatar Stina sagt:

    Sorry, aber dass ein Stallbetreiber 2x täglich füttert (ich nehme jetzt mal an es ist Vollpension) ist ja wohl das absolute Minium

    Bist Du denn in einer Gegend wo es keine Ställe/Anlagen hat, die adäquater sind?

    Kann ich mir in Deutschland kaum vorstellen – bei dem Riesenangebot

    Vielleicht müsstest Du halt auf Deine Kosten zugunsten von Pferd Abstriche machen.
    Weiterer Weg, evtl. teurer, weniger Infrastruktur (z.B. Halle) usw. usf.

    Findest du? 😀 in dem vorrigen Stall war es einmal am Tag im Sommer und im Winter 2 mal und man durfte sich kein Heu nichts nachnehmen, also ich finde das schon eine wahnsinnige Verbesserung.

    Und nein es gibt keine besseren Anlagen, hier in der Nähe die besser sind. Eher schlimmer.
    Und ich mach Abstriche. Anstatt 9km fahre ich nun 19km, bezahle mehr Geld und es ist keine Vollpension mehr. Bis auf füttern machen wir alles selbst.
    Und auf eine Halle werde ich nicht verzichten, nur damit mein Pferd in einem Schmuddelstall steht (hier gibt es einfach keine vernünftigen Offenställe).

    Stine überleg dir das mit der Paddockbox, das ist auf jeden Fall sinnvoller. Für den „Übergang“ siehe oben und meine PN

    Jap wenn eine frei werden sollte, dann nehm ich die auch, nur dazu muss jetzt erst mal jemand auf die Idee kommen, den Stall im Winter zu verlassen.

  • Avatar Weltsje sagt:

    Klar ist für einen Stallbetreiber die reine Boxenhaltung das billigste, was es an Haltungsform gibt.

    Finde ich nicht. Der Arbeitsaufwand und die Kosten für teures Verbrauchsmaterial wie Futter, Einstreu sind doch deutlich höher, wenn die ständig Boxen bewohnt sind. Hier gibt es durchaus SB´s die wollen nicht, dass die Pferde durch die Einsteller Abends aufgestallt werden, wenn 24Stunden-Weide angeboten wird. Zumindest gibt es Diskussionen..

    Ich weiss nicht, wieviele Pferde Du täglich versorgst, oder wie sonst Du zu diesem Schluss gekommen bist.

    Vernünftige Offenstallhaltung ist, angefangen mit den Investitionen und dem Platzbedarf pro Pferd, über die Fütterung bis hin zur Pflege von Offenställen, Paddocks und Weiden erheblich aufwendiger als Boxenhaltung. Was macht es denn für Arbeit, 2 x täglich 12-15 m2 zu misten und drei x täglich rechts und links der Stallgasse etwas Futter zu verteilen? Das steht in keinem Verhältnis dazu, 3000 m2 Paddock, mehrere Hektar Weide und einen Offenstall sauberzuhalten.

    Man bedenke alleine, wieviel befestigte Fläche man braucht, um keine Probleme mit Matsch zu bekommen. Weiter geht es mit beheizten Tränken. Hätte ich hier nicht die letzten 15 Jahre immens viel Geld und Zeit in artgerechte Haltung investiert, stünde hier nicht eine kleine Bewegungshalle sondern eine 20 x 60 Halle mit Casino ;( .

    Moppel, die den tollen Fotos nach auch einen mustergültigen Offenstall betreibt, wird das bestätigen können.

  • Avatar Weltsje sagt:

    Jetzt war ich mal ausnahmweise in meine Beitrach lieb und sachlich und dann kommt die ppööööse Weltsje und haut auf die Kacke 😀 :rolleyes: 😉

    Ich war zu langsam (ich bin langsamer als die Bernerin ;( ) . Hätte ich Deinen Beitrag vorher gelesen, hätte ich mir meinen sparen können 😉 .

    Und ja, wenn jemand seine Pferde aus Gedankenlosigkeit, Unwissenheit, Bequemlichkeit was auch immer, rund um die Uhr einsperrt, fehlt mir das Verständnis :red: .

  • Avatar moppel sagt:

    Findest du? 😀 in dem vorrigen Stall war es einmal am Tag im Sommer und im Winter 2 mal und man durfte sich kein Heu nichts nachnehmen, also ich finde das schon eine wahnsinnige Verbesserung.

    Und nein es gibt keine besseren Anlagen, hier in der Nähe die besser sind. Eher schlimmer.

    Unter solchen Bedingungen hätte ich persönlich mir gar kein Pferd gekauft :tuete:

    Weltsje,mustergültig ist weit übertrieben..dafür bräuchte es noch einiges mehr 😉

  • Avatar Weltsje sagt:

    Findest du? 😀 in dem vorrigen Stall war es einmal am Tag im Sommer und im Winter 2 mal und man durfte sich kein Heu nichts nachnehmen, also ich finde das schon eine wahnsinnige Verbesserung.

    Und nein es gibt keine besseren Anlagen, hier in der Nähe die besser sind. Eher schlimmer.

    Unter solchen Bedingungen hätte ich persönlich mir gar kein Pferd gekauft :tuete:

    Weltsje,mustergültig ist weit übertrieben..dafür bräuchte es noch einiges mehr 😉

    Na ja, UNS ist es eben nie perfekt genug. Zu verbessern gibt es immer etwas 😉 .

  • Watson Watson sagt:

    *klugscheißmodus an* Weißdorn = Crataegus *Klugscheißmodus aus*

    jaha, ich kann mir nie merken, wie das geschrieben wird 😀

    MerlijnCH so mein ich das auch nicht, aber das wie. Es wurde erst mal erbarmungslos drauf eingeprügelt, aber vielleicht gibts Gründe. Stine bemüht sich in diesem Stall ja um eine Paddockbox, was aber nicht von jetzt auf gleich geht.
    Und was die Ställe angeht, so ist es hier so, dass du entweder ordentlich zahlst, keine Halle hast, oder anderes nicht „akzeptabel“ ist. Ich bin froh einen Stall gefunden zu haben, der meinen Ansprüchen halbwegs und denen meines Pferdes gerecht wird. Wobei der sich sehr umstellen muss, von Offenstall mit 40qm Box incl. Auslauf für die Nacht und riesen Auslauf tagsüber, auf Weidehütte mit Paddock. Aber das ist das einzige was ich ihm bieten kann, was auch ordentlich gemacht wird.

  • Avatar pequeno Querida sagt:

    Mmh also leider kann ich dir da auch nichts anderes sagen als Weltje oder Merlijn. Sie haben nämlich recht! Alles bandagieren oder Gamaschenanlegen vertuscht das doch nur. Was soll das bringen? Dein Gewissen beruhigen? Nee, wenn du nach einer Lösung suchst, dann unterschreib ich dir: das ist sie nicht!
    Und auch wenn du es nicht hören magst oder argumentierst, dass es bei euch nichts Besseres gibt, die Haltungsform ist für mich ein absolutes No Go!

  • Avatar Weltsje sagt:

    Und was die Ställe angeht, so ist es hier so, dass du entweder ordentlich zahlst, keine Halle hast, oder anderes nicht „akzeptabel“ ist. Ich bin froh einen Stall gefunden zu haben, der meinen Ansprüchen halbwegs und denen meines Pferdes gerecht wird. Wobei der sich sehr umstellen muss, von Offenstall mit 40qm Box incl. Auslauf für die Nacht und riesen Auslauf tagsüber, auf Weidehütte mit Paddock. Aber das ist das einzige was ich ihm bieten kann, was auch ordentlich gemacht wird.

    Und genau da liegt das Problem. Das ist einfach so, dass ordentliche Pferdehaltung Geld kostet und wenn man nicht bereit oder in der Lage ist, für vernünftige Pferdehaltung ordentlich, also angemessen zu bezahlen, geht das zu Lasten des Pferdes. Warum sollte ein Stallbetreiber mit viel Geld und Arbeit die Pferdehaltung seiner Einsteller sponsern? :nix:

  • Avatar missregina sagt:

    Ich kann mir kein Urteil erlauben, wie bei euch die Stallsituation ausschaut, aber ich kann nur sagen, dass ich persönlich auf Einiges verzichte, damit es Tinus gut geht.
    Alles Ställe in meiner Nähe, die z.B eine Halle haben, kommen für mich haltungsmäßig nicht in Frage. Da würde Tinus nämlich auch nur in einer Box stehen im Winter. Das würde mich so belasten, dass ich das nicht könnte.
    Jetzt habe ich zwar keine Halle und kein Stüberl, dafür hat Tinus eine sehr große Paddockbox und kommt selbst im Winter, wenn alles gefroren ist auf die Weide. Dafür zahle ich knapp 400€ (ich weiß, dass das für schweizer Verhältnisse nix ist)
    Ich würde mich auch um eine bessere Haltung bemühen, in der du vielleicht Abstriche machen musst, aber deinem Schatz geht es vermutlich dann besser :nix:
    Denn ein 5 Jähriges Pferd mit angelaufenen Beinen würde mir auch Sorgen bereiten :seufz:

  • Avatar Jasmin sagt:

    hi!
    naja, also dass das noch nicht erforscht ist woher mauke kommt halte ich für ein gerücht.
    da kommen die bakterien aus dem äppel-matsch (moppel hat das glaub ich beschrieben) auf nicht-intakte haut.
    gut, die nicht intakte haut kann durch alle möglichen sachen hervorgerufen werden. stoffwechsel, allergie …
    und von „sauberem“ nassem boden/sand bekommt kein pferd mauke oder strahlfäule.

    aber bevor ich geld in gamaschen und tierarzt investiere, würde ich die lebensbedinungen vom pferd optimieren.
    kann du dich nicht mit ein paar leuten aus dem stall zusammen tun und einen paddock trocken legen? das ist weniger eine kosten-, als eine zeitfrage. ich rede nicht von auskoffern und drainage und so sondern von matsch raus und vielleicht bausand drauf. so funktioniert das bei uns seit 2 jahren super. und dann macht man einen abäppel-plan und die pferde können wenigestens stundenweise im winter raus.

    das würde der gesundheit des pferdes auf jeden fall zugute kommen. auf dauer steht der sich die beine kaputt, die sind anatomisch einfach nicht zum rumstehen geeignet.
    ich weiß, sowas ist leichter gesagt als getan, aber bei so einer situation würde ich das auf keinen fall belassen.

    zu der kosten/arbeits-diskussion: ich denke auch dass ordentliche offenstallhaltung mit genügend platz und sauberkeit mehr arbeit macht als ställe sauber halten (wenn sie denn dann ordentlich sauber gehalten werden …).
    wir haben nach und nach in den letzten 2 jahren unseren stall immer weiter optimiert und das hat nicht die welt gekostet. bei dem boden hier hat es gereicht den alten matsch runter zu holen und mit sand wieder aufzufüllen. wir haben uns auch bzgl vlies und matten erkundigt und werden das machen, wenn es nötig wird, ist es aber noch nicht.
    und sowohl paddock als auch der platz sind nicht matschig. nur bei dauerregen gibts ein paar pfützen.
    die pferde haben direkt am stall ein abdach (über dem ausgang, dann regnets auch nicht rein) und der boden dort ist betoniert. ich kann ganz schlecht schätzen, aber es dürften so 6x15m sein. wenn ein pferd also keinen regen oder pfützen mag, kann es sowohl im stall als auch unter dem dach trocken stehen.

    und ich muss auch sagen, dass ich kein pferd hätte, wenn es in einer box ohne auslauf wohnen müsste. das mag für manche komisch klingen, aber wenn ich ein tier habe, soll es so gut wie möglich leben.

    lg, j

    edith: okee, thread öffnen und erst eine stunde später antworten ohne neue antworten zu lesen geht nicht 😀 .

  • Watson Watson sagt:

    Das was ihr hier anbring gibt es hier in unserer Gegend aber nicht.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    MerlijnCH so mein ich das auch nicht, aber das wie. Es wurde erst mal erbarmungslos drauf eingeprügelt, aber vielleicht gibts Gründe.

    Ich habe hier keinen einzigen gelesen der „erbarmungslos auf jemandem herumprügelt“.
    Ich habe nur jemanden gelesen, der die Haltungsbedingungen aus 1000 Gründen nicht ändern kann und dann habe ich ein paar Beiträge gelesen die den Fakt gezogen haben „dann ist es halt so wie es ist“ und mehr kann man zu angelaufenen Beinen einfach nicht sagen 🙂 Da kann ich mich auf den Kopf stellen :S

    Und genau da liegt das Problem. Das ist einfach so, dass ordentliche Pferdehaltung Geld kostet und wenn man nicht bereit oder in der Lage ist, für vernünftige Pferdehaltung ordentlich, also angemessen zu bezahlen, geht das zu Lasten des Pferdes. Warum sollte ein Stallbetreiber mit viel Geld und Arbeit die Pferdehaltung seiner Einsteller sponsern? :nix:

    …unterschreib! :thumbsup:

  • Avatar moppel sagt:

    Stina, wie ist das denn nun mit euer „eigenen“ 4-Pferde-Weide? warum macht ihr darauf keine „Winterlösung“?

  • Avatar Lotte F sagt:

    Zur Frage ob und wie bandagieren wurde ja schon einiges gesagt. Fakt ist: normales bandagieren kann erst recht zu Lymphabflußproblemen führen, da man eben per Hand oftmals mehr anzieht, als es für die Durchblutung der Beine gut ist. Ob nun bot und wie dieses ganze neumoderne geldschneiderne Zeugs heißt oder nicht – die punktuelle Einschränkung der Durchblutung in einem kleinen Gebiet (Röhrenbein) bleibt bestehen. Wenn denn hier (medizinisch) überhaupt eine Kompression angebracht sein sollte, dann sollte man auf eine großflächigere Kompression setzen – mittel Kompressionsstrümpfe beispielsweise. Hier beschränkt sich die Kompression nämlich nicht nur bis zum oberen Vorderfußwurzelgelenk, sondern komprimiert gleichmäßig von „oben nach unten“, so daß der „Störfaktor“ punktuelles kräftiges Anziehen zumindestens ausgeschaltet ist.

    Ich konnte allerdings die Erfahrung machen, dass bei unserem damals 16jährigen (mit deutlich angelaufenen Hinterbeinen) allein durch regelmäßigen Vormittagskoppelgang, sinnvolles gesunderhaltenes und regelmäßiges nachmittägliches Arbeiten + „Ersatzbewegung“ bei Trainingsausfall durch Führanlage, zusätzlichen Koppelgang oder Longieren eine deutliche Verbesserung der Beine eingetreten ist. Natürlich spielt die Haltung eine wesentliche Rolle, gern hätte ich meine Pferde in einem artgerechten Bewegungsstall untergebracht – gibt es aber leider auch bei uns nicht. Aber man kann als Pferdehalter dennoch einiges tun: wie wäre es, das Pferd vormittags mit Longieren, Schrittausritten oder Führanlage zu erfreuen? Vielleicht kannst Du da jemanden beauftragen (als Arbeitstätiger kann man ja vormittags häufig nicht – ist mir schon klar). Selbst wenn nicht jeden Tag – dann vielleicht 2 oder 3 mal die Woche – je weniger Dein Pferd 24hBox hat, umso besser …

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Und genau da liegt das Problem. Das ist einfach so, dass ordentliche Pferdehaltung Geld kostet und wenn man nicht bereit oder in der Lage ist, für vernünftige Pferdehaltung ordentlich, also angemessen zu bezahlen, geht das zu Lasten des Pferdes. Warum sollte ein Stallbetreiber mit viel Geld und Arbeit die Pferdehaltung seiner Einsteller sponsern? :nix:

    …unterschreib! :thumbsup:

    Gaaaaanz so einfach ist es ja nun auch wieder nicht. Oftmals ist ein passendes Angebot nicht mal gegen Geld zu bekommen. Was bringt die schönste Haltung, wenn ich 3 Monate im Jahr aber auch gar nichts machen kann, weil das Wetter nicht mitspielt? Oder es schon an so „einfachen“ Dingen wie Licht auf dem Reitplatz mangelt. Ich kann Dir hier eine wunderschöne, gut konzipierte Anlage zeigen, echt genial und auch überhaupt nicht billig. Das würde ich ja sogar in Kauf nehmen, wären die SB nicht ein bißchen arg wunderlich. Dort ist es verboten, mit Sporen zu reiten. Dafür nächtigt die SB dann schon mal auf einem großen selbstgebauten Bett in der Halle, um ihrem dort freilaufendem Pferd näher zu kommen :irre: Als Einsteller hast Du dann selbstverständlich nichts mehr in der Halle zu suchen. Auch lasse ich mir Schmied und TA nicht vom SB vorschreiben.

  • Watson Watson sagt:

    MerlijnCh, ich find den Ton hier schon sehr angreifend. Aber gut, persönliches empfinden.

    Ich würd gern so einen Stall nehmen, wie Moppel ihn hat, benötige aber eine Halle dazu. Und so etwas gibts hier einfach nicht. No way. Ich bin ja schon heil froh einen Stall gefunden zu haben, der bereit ist mein Heu zu wässern und in Netzen zu füttern, in dem ich Matten in die Box legen darf und mein Pferd dennoch 24 Stunden draussen ist. Es gibt eine schöne, helle und saubere Halle, einen rießigen Springplatz und einen Aussenplatz, der im Winter als Auslauf genutzt werden darf.
    In anderen Ställen hier ist es entweder mit der Sauberkeit nicht so weit her, man bekommt nicht anständig gefüttert oder gemistet, oder man stellt in einen Luxusstall und zahlt mal um die 400 Euro. Hat dann aber auch nur ne Paddockbox dafür aber ne Halle mit Ebbe-Flutsystem :nix:

  • Watson Watson sagt:

    Dafür nächtigt die SB dann schon mal auf einem großen selbstgebauten Bett in der Halle, um ihrem dort freilaufendem Pferd näher zu kommen Als Einsteller hast Du dann selbstverständlich nichts mehr in der Halle zu suchen

    Das nicht dein ernst 8o *kreisch*

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    MerlijnCh, ich find den Ton hier schon sehr angreifend. Aber gut, persönliches empfinden.

    Na dann ist doch alles in Ordnung – ich bin wie immer das Feindbild 😉

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich kann Dir hier eine wunderschöne, gut konzipierte Anlage zeigen, echt genial und auch überhaupt nicht billig. Das würde ich ja sogar in Kauf nehmen, wären die SB nicht ein bißchen arg wunderlich. Dort ist es verboten, mit Sporen zu reiten. Dafür nächtigt die SB dann schon mal auf einem großen selbstgebauten Bett in der Halle, um ihrem dort freilaufendem Pferd näher zu kommen :irre: Als Einsteller hast Du dann selbstverständlich nichts mehr in der Halle zu suchen. Auch lasse ich mir Schmied und TA nicht vom SB vorschreiben.

    Das ist in der Tat echt abgefahren, da würde ich wohl am dritten Tag eh rausfliegen 😀

    Aber ich kann mir schon vorstellen, dass sich auf so einer Anlage ein paar Pferdehalter wohlfühlen 😀

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Doch Watson, mein voller Ernst.

    @MerlijnCH: Da fühlen sich nicht viele und schon gar nicht lange wohl. Die meisten sind zwischen 3 und 12 Monaten da. Es gibt noch andere „interessante“ Sachen, die man berichten könnte, aber das bringt nichts. Fakt ist, die Haltung ist von der Konzeption her das, was man definitiv als artgerecht bezeichnen würde.

    Bei vielen Ställen merkt man die Haken auch erst im Laufe der Zeit. Z.B. der Stall in dem Antibus steht. Offenstall sowohl mit Pflasterfläche als auch Sandfläche. Im Liegebereich gibt es Stallmatten und 2 Eingänge. Dazu gehören Weiden, die portionsmäßig abgeteilt werden. Für Antibus‘ Pferd ist das wahrscheinlich gar nicht so verkehrt. Für größere Pferd mit viel Bewegungsdrang ist das ziemlich kontraproduktiv. Die Stallmatten ohne zusätzliche Einstreu sorgen teilweise für Verletzungen gerade an den Sprunggelenken. Hast Du diese Erfahrungen noch nicht gemacht und keinen, der Dir kritische Anmerkungen dazu gibt, hältst Du das wahrscheinlich für eine sehr gute Lösung.

  • Watson Watson sagt:

    ich bin wie immer das Feindbild

    :nix: wenn du meinst

    Das ist in der Tat echt abgefahren, da würde ich wohl am dritten Tag eh rausfliegen

    Ich glaub ich würd schon vorher freiwillig abhauen. Das ja echt heftig!

  • Avatar moppel sagt:

    „sehr angreifend“ klingt es deshalb,weil seltsamerweise ALLE hier (ja, auch die Friesenbesitzer 😀 ) Stina den gleichen Rat geben,nämlich Auslauf+mehr Bewegung statt irgendwelche Gamaschen.

    @Watson, ich könnte auch nicht auf Trainingsmöglichkeiten sprich beleuchtetes Viereck mit möglichst ganzjährig bereitbarem Boden verzichten,ein Dach überm Kopf kann ich allerdings entbehren 😉

  • Watson Watson sagt:

    moppel, ganz ehrlich, das habe ich jetzt 6 Jahre. 6 Jahre hab ich bei Wind und Wetter meine Zossen versorgt und bin auch bei Wind und Wetter draussen geritten, aber zum einen werde ich und auch mein Pferd älter. Ich möchte nicht mehr im strömenden Regen reiten und ein total launiges Pferd haben, der lieber wieder in seinen Unterstand möchte.
    Ich finde deine Anlage einen Traum! Mit Halle wäre das mein Paradies! Aber wie gesagt, so was gibts hier nicht.

    Dafür haben wir hier etliche Ställe, da gibt schon einen Winterauslauf, ganze 40qm für 3 Pferde!!! Keine Ponies, Pferde! Ähm, dann kann ich die auch in ner Paddockbox lassen. Oder es wird nur einmal täglich Heu gefüttert und dann auch nur so 4-5 Kilo. Anderswo heißt es, klar kommen die raus, machen wir und dann kommen die Hü´s doch nicht raus.

  • Avatar Castellano sagt:

    Ich stalle mein reitbares Pferd im Wimter ja auch mal gerne 3-4 Monate ein, damit ich ihn ohne wetterbedingte Zwangspause durchweg arbeiten kann.
    Da das Pferd normal 24h inveiber Herde auf vielen ha lebt, würde ich ihm reine Boxenhaltung auch nicht antun wollen.

    Nunja, wir leben aber nun auch in einem pferdigen Entwicklungsgebiet und im organisatorisch möglichen Umkreis gibt es nur Staelle mit Abstrichen. Entweder stimmen die Trainingsbedingungen nicht, oder die Haltung oder die Fütterung. Dabei ist es völlig unrelevant das es sich um einen Hengst handelt. In meinem nun vorgebuchten Stall steht das Pferd nachts in einer kleinen Gitterbox (3x3m). Da er nur 150 groß ist müsste das gehen. Er wird von morgens frueh bis zur Dämmerung auf einem Paddock stehen, der zwar nicht unbedingt befestigt, aber immerhin sauber ist. Dort wird Heu u Wasser angeboten. Heu wird 3x gefüttert (morgens u abends im
    Stall, tagsüber auf dem Paddock), Kraftfutter 2x. Es steht eine 40x20m Halle, ein kleiner allwetter Dressurplatz und ein im Winter unbereitbarer Springplatz zur Verfügung. Kostet ca 300€, also nicht teuer aber eben auch nicht optimal. Ich bin froh das das Pferd ganztags immerhin an die frische Luft kommt und kann mit den Abstrichen leben, weil es nur über einen begrenzten Zeitraum ist.
    23h Box käme für mich nie in Frage, auch nicht nur 1 Woche!!! Krankheitsbedingte Boxenhaft ist natürlich was anderes.

  • Avatar Alexa69 sagt:

    Also Stina, dass Bandagieren nicht gut ist, weißt Du nun.

    Dass nur Boxenhaltung auch nicht gut ist, auch.

    Tja, Stina lebt, wie ich auch, in Ostfriesland. Große Flächen, viel Weide, aber teilweise extrem miese Pferdehaltung.
    Weide im Winter ist wirklich nur bei Frost möglich. In vielen Landstrichen hier haben wir Kleiboden und wer das mal erlebt hat, der weiß, dass das fast unmöglich ist bei Dauerregen. Der Boden killt nicht nur die Eisen, auch für Sehnen & Co. ist das nicht wirklich förderlich.
    Ställe mit vernünftig angelegten Paddocks gibt es sehr wenige. Ställe mit Paddockboxen ebenso. Und wenn dann sind das halt so kleine Balkone davor, aber immerhin kann das Pferd ein paar Meter mehr gehen, wenn die Türen denn geöffnet sind.
    Es gibt sogar einen Laufstall hier in der weiteren Umgebung, das sieht nett aus, ist aber immer voll und die Warteliste ist lang.
    Ich kam vor 8 Jahren hierher von Hamburg. Hatte dort einen super Stall mit täglichem Auslauf im Winter und 24 Std. Weide im Sommer. Alles wirklich toll dort und dann kam ich nach Ostfriesland und dachte, hier hat der Fortschritt in der Pferdehaltung Halt gemacht vor gaaaaaanz vielen Jahren.

    Stina hat den Stall gewechselt, weil sie im Winter auch mal vernünftig trainieren möchte, weil sie ihrem Pferd lieber Heu als Silage geben möchte, weil die Box auch größer ist. Wie es im vorigen Stall mit Winterauslauf war, weiß ich nicht. Aber wenn, dann war es eine Matschepampe. Soweit kann ich den Stall dort beurteilen.
    Es ist nicht immer leicht und ich bin selber froh, dass ich einen Paddock für meine Pferde habe. Nicht trocken, sogar sehr matschig bei Regen, aber ich halte ihn täglich sauber, ich füttere dort Heu und meine Pferde hatten noch nie Mauke.
    Das hat man aber nicht überall. Es gibt hier Ställe, Zuchtställe, da sehen die Pferde den ganzen Winter die Box, wenn sie Glück haben mit Fenster nach außen, die Stallgasse, dann die Halle und wieder zurück. Willst Du dort Dein Pferd im Winter rausstellen, darfst Du es mal für ne kurze Zeit auf den Roundpen stellen. Ansonsten von den Boxen, dem Futter und den Reitmöglichkeiten und den Sommerweiden ein wirklich guter Stall.

    Ich heiße reine Boxenhaltung nicht gut, das muss jeder bitte selber entscheiden, was er seinem Pferd zumutet und was nicht.
    Da ich die Stallsituation hier kenne, hab ich dennoch ein klein wenig Verständnis für die Entscheidung des Stallwechsels. Und vielleicht wird dort bald eine Paddockbox frei.

    Also Stina, nicht bandagieren. Schaut doch wirklich mal, ob Ihr nicht selber eine Art Paddock irgendwo errichten könnt.

    mh okay, und bei Bernie ist das so wieder besser geworden?

    Bernie hatte ja nicht wirklich angelaufene Beine vom Stehen, ich wollte nur sagen, dass selbst da Tierarzt und Lymphtherapeutin davon abgeraten haben!

  • Avatar Castellano sagt:

    Achso, zu den angelaufenen Beinen kann ich auch nur wiederholen was bereits gesagt wurde:

    Heu füttern, EW reduzieren und für mehr Bewegung sorgen! Keinesfalls bandagieren!

  • casper109 casper109 sagt:

    Casper hatte das vor 2 Jahren auch, nachdem zum 01. Oktober keiner mehr auf die Weide durfte.

    Nach einer Eingewöhnungszeit an das in der Box stehen, hatte sich das aber bei ihm erledigt. Bandagen sind da keine Option, für mich :no:

    Wenn möglich, war damals bei mir nicht, mehr Auslauf.
    Casper hatte eine große Paddockbox, aber die half in den ersten 3 Wochen auch nicht. :nix:

  • Avatar Castellano sagt:

    Achso, in normalen Reitställen ist bei einem braven, umgänglichen Pferd zusätzliche Bewegung kein Problem! Wenn ab Mittags die Kids im
    Stall rumwuseln, sind die echt glücklich wenn sie mit dem Pferd um den Block laufen dürfen! Das ersetzt die Fuehrmaschine und ist fürs Pferd auch netter 😉

  • Avatar Alba sagt:

    Als vor 14 Jahren Alba bei uns einzog – Gott, ist das lange her 8o – beobachtete ich folgendes Phänomen:
    Sommer: Weide tagsüber, Box nachts, Futter: Hafer, Heu, Heulage, Möhren —> Beine klar

    Winter: Paddock-Box, Winter-Auslauf/Weide, Box nachts, Futter: Hafer, Heu, Heulage, Möhren —> Hinterbeine angelaufen

    Mauke war immer mal wieder ein kleines Thema, nie graviernd. Ich habe einfach – ketzerisch – von Oktober bis März den Hafer weggelassen und haferfreies Müsli gefüttert. —> Beine klar

    Ist vielleich mal einen Versuch wert?

  • Avatar moppel sagt:

    Stina hat doch aber nach eigenen Angaben die Möglichkeit, ihre 4-Pferde-Koppel selbst zu managen. Was spricht dann also gegen Auslauf im Winter?
    Matsch ? wenn der SB nix tut,dann könnten die 4 Pferdebesitzer ja vielleicht auf die Idee kommen, selbst in eine Fuhre Sand o.ä. oder ein paar qm Paddockplatten,die man wieder mitnehmen kann bei Umzug, zu investieren.

    @Watson,ich reite auch nicht bei absolutem Ekelwetter,brauch ich nicht in meinem Alter 🙂

  • Avatar Weltsje sagt:

    @ Alexa69 : Irgendwie beißt sich die Katze hier in den Schwanz.

    Möglichst artgerechte Pferdehaltung setzt weiträumige, teilbefestigte Winterausläufe voraus und die kosten Geld. Wären Pferdebesitzer bereit, diese Investitionen entsprechend zu honorieren, gäbe es auch mehr Anlagen mit vernünftigen Ausläufen. Eine zum Auslauf „umgewidmete“ Weide funktioniert leider nicht.

    Wir haben hier Lehmboden mit einer Tonschicht in ca. 40 – 60cm Tiefe. Die lässt fast nichts durch. Wären die Paddocks nicht teilweise mit Rasengittersteinen und Paddockplatten incl. Unterbau und Sandtretschicht befestigt, ginge hier nichts mehr. Du köntest in dem Modder nicht mal mehr laufen, ohne dass es Dir die Gummistiefel von des Füssen zöge. An Äppel absammeln wäre gar nicht zu denken.

    Also weite Teile um die Stalleingänge, die beheizten Tränken und die Heuraufen befestigt, den Rest mit einer 10cm Schicht Sand belegt (weniger bringt nichts sondern tritt sich ein). Der Sand setzt sich nach kurzer Zeit und man hat eine trockene, nicht zu tiefe Fläche zum Toben und Wälzen. Funktioniert hier seit 15 Jahren, natürlich ständig verändert und verbessert 😉 .

    Nur, das gibt es leider nicht umsonst 🙁 .

  • Avatar Alexa69 sagt:

    Ja Claudia, da hast Du Recht. Aber hier investieren die wenigsten. Ist leider so.
    Ich habe mal angefragt, ob ich Paddockplatten verlegen darf, damit meine Pferd dort drauf stehen können zum Heufressen. Habe das sogar mit Bildern unterlegt und wollte dann ein großes Heunetz zwischen zwei Pfosten aufhängen (hätten wir alles selber gemacht und bezahlt), aber das wurde abgelehnt.

    Was ist, wenn die Weide zwar nur für die 4 Pferde ist bei Stina, aber der SB die Weiden für den Winter sperrt? Ich hab auch ne eigene Weide, aber wenn der SB sagt, es ist Schicht im Schacht mit Weide, dann ist das so.

  • Avatar moppel sagt:

    ich kopiere mal aus Stinas Tetse-Thread: “ dann bestimmen wir selber, wie das mit der Weide läuft und wir stallen die auch nicht zum 01.10 auf, da ja noch traumhaftes Wetter ist. Der Winter kommt früh genug.“
    Offensichtlich haben die Pferdebesitzer das selbst in der Hand wie u. wann sie ihre Weide nutzen -klingt jedenfalls so. vielleicht schreibt Stina ja noch was dazu…

  • Avatar Stina sagt:

    Danke Alex, du weißt jedenfalls wie die Stallsituation in Ostfriesland aussieht.
    Hier sagt der SB: Wir machen das seit 40 Jahren so und dabei bleibt es.
    Es ist also wirklich stehen geblieben. Und man hat leider hier nicht die Möglichkeiten sein Pferd in einem schönen Offenstall unterzubringen mit vernünftigen Trainingsmöglichkeiten.
    Und von Allwetterreitplätzen hat hier noch NIEMAND was gehört. Da sieht man dann die Fragezeichen, wenn man die Leute drauf anspricht.

    Wie es im vorigen Stall mit Winterauslauf war, weiß ich nicht. Aber wenn, dann war es eine Matschepampe. Soweit kann ich den Stall dort beurteilen.

    Hatten wir da nicht. Nur den einen runden kleinen Paddock am unbefestigten Misthaufen, du weißt wo ich mein? 🙂 Und das wäre dann wieder Mauke gewesen, dazu kamen da nur 4 Pferde drauf, die vom SB ne Extrawurst bekamen.

    Die Weide bleibt einfach Weide. So wie sie ist.
    Und Paddocks gibt es nicht, auch keine Matschepaddocks die man mit Platten und Sand auslegen könnte.
    Ich habe nun den ganzen morgen rumtelefoniert und mein Dicker kommt nun, wenn das Wetter wieder etwas besser wird (hier steht momentan wirklich ALLES unter wasser) ein Stündchen mit dem Stütchen einer von unserer 4 -Pferde-Gruppe raus.
    Leider habe ich nicht die Möglichkeit über Tag zum Stall zu fahren, da ich berufstätig bin und noch studiere. Sie jedoch ist meistens vormittags da und meinte, sie kann meinen mit ihrer zum misten usw. mit rausstellen, wenn das Wetter es zulässt. Wenn es so wie heute, aus Eimern schüttet, bleibt ihre nämlich auch drin.

    @Alba: Wie bist du auf die Hafergeschichte gekommen? Haste da mal mit einem TA drüber gerdet? Und wenn ja was meinte der dazu?
    Wobei ich finde eigentlich ist Hafer das beste Pferdefutter was gleichzeitig auch genügend Energie liefert. Dazu muss ich mir mal Informationen einholen.

  • Avatar Stina sagt:

    Was ist, wenn die Weide zwar nur für die 4 Pferde ist bei Stina, aber der SB die Weiden für den Winter sperrt? Ich hab auch ne eigene Weide, aber wenn der SB sagt, es ist Schicht im Schacht mit Weide, dann ist das so.

    So ist es, es ist ja nicht MEINE Weide, wo ich sagen kann, okay dann ist sie halt im nächsten Frühjahr kaputt. Ich darf sie nur nutzen.

  • Avatar moppel sagt:

    Hier sagt der SB: Wir machen das seit 40 Jahren so und dabei bleibt es.

    Wie schon mehrfach gesagt wurde: solange diese Ställe immer gut gefüllt sind,weil es immer noch genug Pferdebesitzer gibt,die das tolerieren ,wird wohl „freiwillig“ kein Stallbesitzer was ändern sprich was investieren.warum auch.
    es ist wie mit allem: die Nachfrage bestimmt das Angebot!

    Natürlich wird ein einzelner Revoluzzer eher ausziehen müssen als ne Veränderung erreichen,aber mal alle Einsteller zusammen an einem Strang ziehen, Ansprüche formulieren u. entsprechend Zahlungsbereitschaft signalisieren,müsste ja wohl früher o. später mal fruchten.
    Aber das mit dem „an einem Strang ziehen“ ist ja meist schon grundsätzlich schwierig bis unmöglich in einer Einstellergemeinschaft….. :rolleyes:

  • Watson Watson sagt:

    So wie ich das jetzt verstanden hab, sind die anderen Ställe im Umkreis ziemlich gleich von der Haltung her, was willst du da tun?

  • Avatar Castellano sagt:

    Da hilft nur eins: neuer Job suchen, Kind und Kegel einpacken und in eine Pferdefreundlichere Gegend ziehen! Die einfache Lösung liegt da doch klar auf der Hand 😀

  • Avatar Alba sagt:


    @Alba: Wie bist du auf die Hafergeschichte gekommen? Haste da mal mit einem TA drüber gerdet? Und wenn ja was meinte der dazu?
    Wobei ich finde eigentlich ist Hafer das beste Pferdefutter was gleichzeitig auch genügend Energie liefert. Dazu muss ich mir mal Informationen einholen.

    Das war das Versuch-und-Irrtum-Prinzip. Ich habe einfach mehreres probiert, weggelassen, zugefügt, getestet …
    Ergebnis war, dass die Beine anliefen, wenn sie Hafer fraß und klar blieben, wenn sie keinen fraß. :nix: Aber nur von Oktober bis März. Von April bis September war das völlig schnuppe. Ich habe keine Ahnung, warum das so war. Klingt komisch, is aber so. 😀
    Und eigentlich bin ich genau deiner Meinung, was Hafer als Pferdefutter angeht. Außerdem kam noch hinzu, dass der Hafer bei uns im Boxenpreis inclusive ist, das Müsli musste ich natürlich zukaufen. Das habe ich dann aber auch gerne getan, die Beine liefen jedenfalls nicht mehr an.

  • Avatar moppel sagt:

    So wie ich das jetzt verstanden hab, sind die anderen Ställe im Umkreis ziemlich gleich von der Haltung her, was willst du da tun?

    die Frage an mich persönlich? ich schrieb ja schon: unter solchen miserablen Bedingungen hätte ich mir erst gar kein eigenes Pferd gekauft. Genauso wenig wie ich mir einen Hund angeschaffen würde ,wenn das arme Tier wegen meinem Job von morgens bis abends alleine in der Wohnung eingesperrt sein müsste. kann ich nun mal nicht mit meinem Gewissen vereinbaren :nix: Andere können das eher,ich weiss.

    Aber das ist ja nicht das Thema hier,sondern Stinas angelaufene Pferdebeine.Casper schrieb ja , ihr Pferd hatte sich nach einigen Tagen an das Rumstehen gewöhnt u. die Beine sind wieder abgeschwollen.

  • Avatar Weltsje sagt:

    So wie ich das jetzt verstanden hab, sind die anderen Ställe im Umkreis ziemlich gleich von der Haltung her, was willst du da tun?

    Kein Pferd halten.

    Nö, mal im Ernst. Bevor man sich ein Pferd kauft, schaut man sich doch an, wie und wo man es einstellen kann.

    Wie Moppel schon schrieb, die Nachfrage bestimmt das Angebot.

    Leider sehe ich das Ganze noch von einer anderen Seite. Ich züchte Friesenpferde und bemühe mich, über eine sinnvolle Hengstauswahl, zur ordentlichen Haltung (mit viel Auslauf natürlich) und Fütterung der Stute zur möglichst optimalen Aufzucht der Fohlen und Jungpferde, ebenfalls mit viel Bewegungsmöglichkeit, den Pferden einen optimalen Start zu ermöglichen.

    Ich würde wohl wahnsinnig werden, wenn eines meiner sorgsam aufgezogenen Pferden in so einer Haltung landen würde und sein Leben über 20 Stunden des Tages in einer Box verbringen würde. Sicher, ich sehe mir die Haltungebedingungen an, bevor ein Pferd hier auszieht aber weiss man, wie lange es im neuen Stall/beim neuen Besitzer bleibt? ;(

    Vom Züchter erwarte ich eine ordentliche Aufzucht und vom zukünftigen Halter erwarte ich einfach, dass er dafür sorgt, dass das Pferd möglichst artgerecht gehalten wird. Dann muss man eben auf eine Halle verzichten und mit dem Pferd in eine der nahegelegenen Hallen zum Reiten fahren, wenn es anders nicht geht. Das sind für mich alles keine Gründe, ein hochspezialisiertes Bewegungstier wie ein Pferd dauerhaft auf 12m2 einzusperren. Der oben vorgeschlagene Selbstversuch im Gästeklo ließe den Pferdebesitzer doch vielleicht etwas senslbler werden.

  • casper109 casper109 sagt:

    Stina hat doch aber nach eigenen Angaben die Möglichkeit, ihre 4-Pferde-Koppel selbst zu managen. Was spricht dann also gegen Auslauf im Winter?
    Matsch ?

    Matsch, spricht niemals gegen Auslauf, allerdings muss auch der Matschauslauf sauber gehalten werden und das ist dann vielen doch nicht genehm.
    Ich habe so was auch 2 Winter gemacht, war nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, das Absammeln der Äppel, aber wenn man will ist alles machbar. 😀

  • casper109 casper109 sagt:

    Casper schrieb ja , ihr Pferd hatte sich nach einigen Tagen an das Rumstehen gewöhnt u. die Beine sind wieder abgeschwollen.

    Mein Pferd stand übrigens nicht rum :na: , der kam tagsüber durch eine liebe Rentnerin, mit Ihrem Pferd zumindest mal 2 Stunden noch auf den Platz.

    Und ja mir gefiel die Situation auch nicht, deswegen steht mein Pferd heute auf eigener Weide mit 12.000 qm, aber die Möglichkeit hat nicht jeder.

    Übrigens, Casper hat der Winter nicht geschadet, mit viel „rumstehen“ 😉

  • Avatar maurits sagt:

    Stina schrieb doch, die Weiden seien aktuell wegen des schlechten Wetters gesperrt,und bei gutem Wetter kommen die Pferde raus?

    Was meint Ihr denn wie das hier im Winter aussieht? Es gibt Tage da würde ich nicht mal einen Hund vor die Tür jagen. Dann stehen sie auch mal einige Tage im Stall. Und keiner hatte je angelaufene Beine.

    Ansonsten bemühe ich mich ganzjährig meinen Pferden ein schönes artgerechtes Leben zu ermöglichen. Vermutlich muss ich sie, den neuesten Pforgspezialisten, jetzt allesamt abgeben da mir ansonsten eine Anzeige wegen Tierquälerei droht.

    Ich finde die Art und Weise wie Stina hier angegangen wird, grenzwertig bis unverschämt. Sie ist sicherlich bemüht, ihrem Pferd eine gute Haltung zu bieten, und da ich selbst in Ostfriesland gelebt habe und die Gegebenheiten dort kenne, was Reitställe angeht, denke ich, hier sollten einige Leute einfach mal die Klappe halten.
    Fakt ist, es gibt dort kaum Ställe, die auch nur annähernd das bieten, was Stina aktuell dort für ihr Pferd hat. Eine grosse saubere Aussenbox, wetterbedingt auch Auslauf und Weidegang und auch vernünftige Trainingsmöglichkeiten, sprich eine Halle mit gutem bereitbaren Boden(auch da habe ich besonders in Ostfriesland „Hallenböden“ gesehen die mir Alpträume bescherten).
    Es soll nämlich neben den ganzen Verfechtern der 24 Stunden Matschkoppelhalter noch Leute geben die ihr Pferd REITEN wollen, und das auch im Winter und unter vernünftigen Bedingungen.

    Ausserdem ist das nicht mal gesagt, dass die angelaufenen Beine von der Box kommen, Alba schrieb schon, es kann auch am Futter liegen.

    lg
    maurits

  • Watson Watson sagt:

    ach danke Mau und ich dacht ich bin hier die Einzige, die das so sieht.

  • Avatar Alexa69 sagt:

    Was meint Ihr denn wie das hier im Winter aussieht? Es gibt Tage da würde ich nicht mal einen Hund vor die Tür jagen. Dann stehen sie auch mal einige Tage im Stall.

    Auch das gibt es bei mir. „Mein“ Stall liegt direkt hinter dem Deich, Dauerregen in Verbindung mit Orkan, wers mag, meine Pferde nicht.
    Ich kann sie allerdings in die Halle tun zum freien bewegen während ich morgens den Stall mache.

  • Avatar maurits sagt:

    Und ich fahre dann abends in die Halle zum reiten, oder lasse sie wenn der Boden das halbwegs gestattet, auf dem Reitplatz frei laufen. Meinetwegen sind wir dann halt Tierquäler.

    das ist allerdings nichts gegen die himmelschreiende Klugscheisserei die sich hier einige Leute herausnehmen. Als ob 90 % der Pferde die hier von den Usern gehalten werden allesamt in einer 5 Sterne LAG-Anlage mit automatischer Fütterung, Heu rund um die Uhr, und in hunderttausend Quadratkilometern befestigten Ausläufen leben. Alles für 200 Euro im Monat, zwei Hallen mit Ebbe-Flutboden, 40 x 80 meter müssen auch sein. Dazu bitte eine überdachte Longieranlage.

    Und im gleichen Atemzug wird hier Fred um Fred eröffnet, wo man sich um 3 Euro für eine Wurmkur in die Hose macht und Mittel und Wege sucht, diese illegal billiger im Ausland zu bekommen. Oder hunderte Leute jammern rum, dass der böse SB die Preise anzieht, da Heu und Stroh teuer sind.

    Aber Stina soll bitte dafür sorgen, dass „alle an einem Strang ziehen“ und den SB dazu nötigen, befestigte Ausläufe zu machen, dann fluppt das schon. :irre:
    Echt, so viel abgehobene Sch.. auf einen Haufen hab ich schon lange nicht mehr hier gelesen.

  • Gandi Gandi sagt:

    Stina schrieb doch, die Weiden seien aktuell wegen des schlechten Wetters gesperrt,und bei gutem Wetter kommen die Pferde raus?

    Was meint Ihr denn wie das hier im Winter aussieht? Es gibt Tage da würde ich nicht mal einen Hund vor die Tür jagen. Dann stehen sie auch mal einige Tage im Stall. Und keiner hatte je angelaufene Beine.

    Ansonsten bemühe ich mich ganzjährig meinen Pferden ein schönes artgerechtes Leben zu ermöglichen. Vermutlich muss ich sie, den neuesten Pforgspezialisten, jetzt allesamt abgeben da mir ansonsten eine Anzeige wegen Tierquälerei droht.

    Ich finde die Art und Weise wie Stina hier angegangen wird, grenzwertig bis unverschämt. Sie ist sicherlich bemüht, ihrem Pferd eine gute Haltung zu bieten, und da ich selbst in Ostfriesland gelebt habe und die Gegebenheiten dort kenne, was Reitställe angeht, denke ich, hier sollten einige Leute einfach mal die Klappe halten.
    Fakt ist, es gibt dort kaum Ställe, die auch nur annähernd das bieten, was Stina aktuell dort für ihr Pferd hat. Eine grosse saubere Aussenbox, wetterbedingt auch Auslauf und Weidegang und auch vernünftige Trainingsmöglichkeiten, sprich eine Halle mit gutem bereitbaren Boden(auch da habe ich besonders in Ostfriesland „Hallenböden“ gesehen die mir Alpträume bescherten).
    Es soll nämlich neben den ganzen Verfechtern der 24 Stunden Matschkoppelhalter noch Leute geben die ihr Pferd REITEN wollen, und das auch im Winter und unter vernünftigen Bedingungen.

    Ausserdem ist das nicht mal gesagt, dass die angelaufenen Beine von der Box kommen, Alba schrieb schon, es kann auch am Futter liegen.

    lg
    maurits

    Und ich fahre dann abends in die Halle zum reiten, oder lasse sie wenn der Boden das halbwegs gestattet, auf dem Reitplatz frei laufen. Meinetwegen sind wir dann halt Tierquäler.

    das ist allerdings nichts gegen die himmelschreiende Klugscheisserei die sich hier einige Leute herausnehmen. Als ob 90 % der Pferde die hier von den Usern gehalten werden allesamt in einer 5 Sterne LAG-Anlage mit automatischer Fütterung, Heu rund um die Uhr, und in hunderttausend Quadratkilometern befestigten Ausläufen leben. Alles für 200 Euro im Monat, zwei Hallen mit Ebbe-Flutboden, 40 x 80 meter müssen auch sein. Dazu bitte eine überdachte Longieranlage.

    Und im gleichen Atemzug wird hier Fred um Fred eröffnet, wo man sich um 3 Euro für eine Wurmkur in die Hose macht und Mittel und Wege sucht, diese illegal billiger im Ausland zu bekommen. Oder hunderte Leute jammern rum, dass der böse SB die Preise anzieht, da Heu und Stroh teuer sind.

    Aber Stina soll bitte dafür sorgen, dass „alle an einem Strang ziehen“ und den SB dazu nötigen, befestigte Ausläufe zu machen, dann fluppt das schon. :irre:
    Echt, so viel abgehobene Sch.. auf einen Haufen hab ich schon lange nicht mehr hier gelesen.

    :bravo: :bravo: :bravo: :bravo: :bravo:
    Du hast es auf den Punkt gebracht :resp: :resp:

  • Watson Watson sagt:

    LAG-Anlage

    :daumen: was für ne Anlage? Ich glaub ich steh aufm Schlauch. Aber wenn du son 5Sterne Teil findest für den Preis, dann sag bescheid 😀

    Also gut, dann werd ich ab November zum Tierquäler :nix: aber wenigstens kann ich den Zossen dann täglich gscheit bewegen.

  • Avatar Donnaluttchen sagt:

    Wir haben hier wirklich das absolute Sauwetter im Moment….Dauerregen pur….unsere Weide ist zum Glück sehr gut und noch nicht so unter Wasser, darum können wir auch die Pferde noch herauslassen, auch der Platz ist noch relativ gut. Aber es kommt durchaus vor (z.B. bei Glatteis, wenn es am Tag vorher geregnet hat und es auf einmal kalt wird) die Pferde drinne zu behalten…denn wir müssen ja auch noch arbeiten (auch wenn ich gerade Pause habe und vieles noch machen kann) und bevor sich die Pferde die Knochenbrechen auf den vereisten Flächen…..das ist halt so …unsere Pferde halten wir selbst und sie haben gegenüber vielen anderen Ställen das reinste Luxusleben hier….Stina du bekommst das auch in den Griff :hug:

  • Avatar Landei sagt:

    Zum Thema Hafer, ich hatte es an anderer Stelle schon geschrieben, einer meiner Oldies reagiert empfindlich auf ein Zuviel mit angelaufenen Beinen, geschwollenen Gelenken und Gallen. Bei ihm gibts karge Kost, das hilft 😉 .

    Mein THP, den ich seit vielen Jahren sehr schätze, hat mich eindringlich gebeten, auch bei Alegre mit zuviel Eiweiß vorsichtig zu sein, er neigt dann zu einer übersäuerten Muskulatur und könnte Stoffwechselprobleme entwickeln. Ali lebt jetzt seit vielen Monaten von zwei Händen Hafer am Tag (damit er nicht weint, wenn die anderen was kriegen) , plus Heu und Weide, und es geht ihm damit prächtig, deutlich besser als zuvor mit mehr Hafer.

  • Avatar M_N_ sagt:

    Das mit der Koppel ist ja schön und gut und ‚Moppel‘ hat ja mehrmals drauf hingewiesen, aber die entscheidende Frage, nämlich wie groß diese überhaupt ist, sprich ob man einen Teil ‚opfern‘ kann der im Winter ruiniert wird, wie der Boden beschaffen ist, die Frage hat sie nicht gestellt. Davon ab, das die von 4 Leuten genutzt werden muß. Eigenmächtige Veränderungen sind auch oft nicht gern gesehen, insbesondere wenn es sich um Pachtland handelt…

    Hier im WW gibt es alle 5 – 6 Kilometer einen Stall, wenn es hoch kommt. Alle Ställe kosten um die 350 € oft auch mehr, in der Regel alle ohne Paddock, manchmal sogar komplett ohne Weidegang da kein Land da ist, etc.

    Stellt man hier im Spätherbst jetzt die Pferde raus (lehmiger Boden) schliddern die nur rum, scheiben den Boden zusammen und wenn Frost ist können die dann nicht raus weil die sich sonst die Haxen brechen weil die Koppel dann aussieht wie ein Acker. Da ist das, trotz Angebot auf dem Hof bei mir um die Ecke, mit Paddock im Winter, halt ne Sache ob das für das eigene Pferd immer sinnvoll ist.

  • Avatar maurits sagt:

    Meine Güte, MN; an anderer Stelle steht doch schon wie man das Problem löst.
    Alle müssen an einem Strang ziehen und den SB nötigen, SOFORT für 40000 Euro befestigte Ausläufe anzulegen. Aber wehe die Stallmiete würde sich den Gegebenheiten dann anpassen… :flucht:

    Alternativ hat man bitteschön gar kein Pferd mehr zu halten.

    Ist doch ganz easy 😀

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    SOFORT für 40000 Euro befestigte Ausläufe anzulegen.

    Dafür ist es ein bißchen spät. In einigen Gegenden ist der Frost nicht mehr weit. Das hätte man im Juni/Juli machen müssen/sollen, damit sich das Ganze auch etwas setzen kann.

    @Watson: ich kann Dir die Adresse eines 5* LAG (=Laufstall-Arbeits-Gemeinschaft) nennen, wo Du 400 Euro/Monat zahlst :blinzel: inkl. Halle, Außenplatz und Longierzirkel überdacht und offen

  • Watson Watson sagt:

    @Watson: ich kann Dir die Adresse eines 5* LAG (=Laufstall-Arbeits-Gemeinschaft) nennen, wo Du 400 Euro/Monat zahlst inkl. Halle, Außenplatz und Longierzirkel überdacht und offen

    Laufstall-Arbeits-Gemeinschaft :doh: jetzte!!!

    Aber ich dacht für 200 Euronen, so wie Mau schrieb. 400 kann ich mir nicht leisten, das übersteigt das Taschengeld meines Zossen. Der Bekommt nämlich Taschengeld, 400 Euro im Monat, davon muss er Unterkunft, Zusatzfutter und Schmied zahlen. Sonderausgaben werden von seinem Sparbuch abgehoben :ja:

  • Avatar maurits sagt:

    hätte ich den Beitrag mit den 200 Euro extra als „Ironie“ kennzeichnen müssen? 😀

  • Watson Watson sagt:

    hätte ich den Beitrag mit den 200 Euro extra als „Ironie“ kennzeichnen müssen? 😀

    Mau, ich hatte das schon verstanden 😀 das war auch eine rein ironische Antwort darauf

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    hätte ich den Beitrag mit den 200 Euro extra als „Ironie“ kennzeichnen müssen? 😀

    Nein, das war schon zu erkennen. Für die Schweizer hier sind aber auch die 400 Euro für so einen Stall spottbillig.

    @Watson: ich dachte, das Taschengeld steigt mit dem Alter :nase: Wär doch mal Zeit für eine Erhöhung :bite:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Stina schrieb doch, die Weiden seien aktuell wegen des schlechten Wetters gesperrt,und bei gutem Wetter kommen die Pferde raus?

    Auf die Gefahr hin, „einen abgehobenen Haufen voll Scheisse von mir zugeben“, nein das hat sie nicht.

    Sie hat geschrieben, die Weidesaison sei zu Ende und damit bis zum nächsten Frühjahr basta 😀

    Was meint Ihr denn wie das hier im Winter aussieht? Es gibt Tage da würde ich nicht mal einen Hund vor die Tür jagen. Dann stehen sie auch mal einige Tage im Stall. Und keiner hatte je angelaufene Beine.

    Ein paar Tage sind nicht ein paar Monate, finde ich persönlich schon einen Unterschied.

    Ansonsten bemühe ich mich ganzjährig meinen Pferden ein schönes artgerechtes Leben zu ermöglichen. Vermutlich muss ich sie, den neuesten Pforgspezialisten, jetzt allesamt abgeben da mir ansonsten eine Anzeige wegen Tierquälerei droht.

    komm runter und übertreib mal nicht 😉
    Immerhin hast Du einen Reitplatz und einen Longierzirkel auf denen Du Deine Racker auch im Winter rausstellen kann, oder täusche ich mich?

    Ich finde die Art und Weise wie Stina hier angegangen wird, grenzwertig bis unverschämt. Sie ist sicherlich bemüht, ihrem Pferd eine gute Haltung zu bieten, und da ich selbst in Ostfriesland gelebt habe und die Gegebenheiten dort kenne, was Reitställe angeht, denke ich, hier sollten einige Leute einfach mal die Klappe halten.

    Nun wenn wir alle die Klappe halten sollen, erübrigen sich in der Regel auch die Fragen 😉

    Fakt ist, es gibt dort kaum Ställe, die auch nur annähernd das bieten, was Stina aktuell dort für ihr Pferd hat. Eine grosse saubere Aussenbox, wetterbedingt auch Auslauf und Weidegang und auch vernünftige Trainingsmöglichkeiten, sprich eine Halle mit gutem bereitbaren Boden(auch da habe ich besonders in Ostfriesland „Hallenböden“ gesehen die mir Alpträume bescherten).

    Wie schon erwähnt, würden alle Einsteller auf mehr Komfort für ihre Tiere bestehen, würde sich das Angebot auch erweitern, da bin ich mir ganz sicher.
    Ich erinnere mich hier in der Schweiz als die ersten Auslaufboxen entstanden, was da für ein Run war.
    Oder Weidehaltung.
    Heute ist es anders kaum mehr möglich, die Kundschaft will das so, also wird es auch angeboten. Zumindest in ländlichen Gegenden.
    Hallen haben hier sowieso die wenigsten, also stellt sich für uns das Infrastrukturproblem Reithalle schon gar nicht.
    Entweder man reitet hin, oder verlädt oder nimmt Reitvereinseigene Kurse die im Winter in angemieteten Reithallenstunden abgehalten werden.
    Meine Meinung: Wo ein Will ist ist garantiert auch ein Weg zu finden.

    Es soll nämlich neben den ganzen Verfechtern der 24 Stunden Matschkoppelhalter noch Leute geben die ihr Pferd REITEN wollen, und das auch im Winter und unter vernünftigen Bedingungen.

    Wie gesagt, es gibt auch den Mittelweg 😉

    Ausserdem ist das nicht mal gesagt, dass die angelaufenen Beine von der Box kommen, Alba schrieb schon, es kann auch am Futter liegen.

    Angelaufene Bein sind aber in der Tat Resultat von – meist – Bewegungsmangel und/oder Futter.

    Das zu testen sollte nicht allzuviel Mühe machen.

  • Avatar maurits sagt:

    Merlijn, in Ostfriesland ist das definitiv nicht so, dass sich da in absehbarer Zeit gross was ändern würde.

    Und ich habe einen guten Platz und einen guten Longierzirkel und damit diese Plätze gut bleiben, stehen die Pferde da sicherlich nicht im Winter 8 Stunden drauf herum.
    Sie kommen dann abends mal eine Stunde dort zum laufenlassen rein.
    Und wenn selbst diese Plätze nicht mehr begehbar sind aufgrund von Dauerregen, dann werden die in dem Zustand nicht mehr genutzt.

    ich habe es so verstanden, dass die Pferde bei Stina zumindest stundenweise raus kommen wenn die Bodenverhältnisse das zulassen.

    lg
    maurits

  • Watson Watson sagt:

    @Watson: ich dachte, das Taschengeld steigt mit dem Alter Wär doch mal Zeit für eine Erhöhung

    Das steigt ja von derzeit 150 Euro auf 400 ab November, wenn das mal keine Erhöhung ist, weiß ich auch nicht 😀

  • Avatar Stina sagt:

    ich habe es so verstanden, dass die Pferde bei Stina zumindest stundenweise raus kommen wenn die Bodenverhältnisse das zulassen.

    Genau so ist es.
    Habe mich vllt. etwas falsch ausgedrückt.
    Wenn das Wetter einigermaßen läuft und auch der Boden es zulässt, dann geht es für Stündchen raus.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Merlijn, in Ostfriesland ist das definitiv nicht so, dass sich da in absehbarer Zeit gross was ändern würde.

    Ein paar km weiter südlich auch nur mit Müh und Not. Dafür kriegt man umso öfter den blöden Spruch um die Ohren gehauen „Wenn’s Dir nicht paßt, kannst ja gehen.“ Würden mehr Besitzer mehr Wert auf eine artgerechte Haltung legen, würde sich vermutlich mehr bewegen.

    Das steigt ja von derzeit 150 Euro auf 400 ab November, wenn das mal keine Erhöhung ist, weiß ich auch nicht 😀

    :resp:

  • Avatar Stina sagt:

    Das steigt ja von derzeit 150 Euro auf 400 ab November, wenn das mal keine Erhöhung ist, weiß ich auch nicht

    Wow, das ist aber ordentlich, aber pass auf das er jetzt nicht durchdreht und anfängt ein Lotterleben zu führen.

    Dafür kriegt man umso öfter den blöden Spruch um die Ohren gehauen „Wenn’s Dir nicht paßt, kannst ja gehen.“

    Den kenn ich, ja ja und ich hab daraus das letzte mal meine Konsequenzen gezogen und bin gegangen.

  • Watson Watson sagt:

    Wow, das ist aber ordentlich, aber pass auf das er jetzt nicht durchdreht und anfängt ein Lotterleben zu führen.

    Nehe, dafür muss er ja dann mehr Unterkunft zahlen, unterm Strich bleibt ihm nicht mehr als vorher. 😀

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Merlijn, in Ostfriesland ist das definitiv nicht so, dass sich da in absehbarer Zeit gross was ändern würde.

    Das eben finde ich schlimm. Ein paar befestigte Paddocks um abwechslungsweise die Pferde stundenweise rausstellen zu können wären nicht zuviel verlangt.
    Es könnte ja kostepflichtig sein, ich würde zumindest ein solches Angebot nutzen, wenn es denn da wäre und es anders nicht machbar ist.

    Und ich habe einen guten Platz und einen guten Longierzirkel und damit diese Plätze gut bleiben, stehen die Pferde da sicherlich nicht im Winter 8 Stunden drauf herum.

    Das verlangt auch keiner.
    Ich habe ja jetzt auch seit anderthalb Jahren meine eigene Weide.
    Sobald dieses wunderbare Altweibersommmerherbstwetter aufhört und Wetter umschlägt in kalt und nass. Ist meine Weide zu, resp. bei einigermassen guten Verhältnissen begrenzt auf eine bis zwei Stunden Weideaufenthalt. Im Winter, wenn es gefroren ist oder Schneedecke hat, dann gerne auch wieder länger. Ein Teil habe ich zudem komplett abgetrennt und so geht nicht sehr viel Grasnarbe kaputt, zumindest nichts, was nicht sofort nachwächst.
    Ansonsten aber hat mein Pferd einen grossen Auslauf (habe sogar zwei Boxen gemietet 😀 ) und wird täglich bewegt, mangels Halle gehts auch im Winter abends im Finstern mit Stirnlampe ins Gelände.
    Ganz ehrlich, ich in meinem betagten Alter 😉 und meinen Altersbresten 8o könnte mir wesentlich Angenehmeres vorstellen den Winter zu verbringen.
    Zum Beispiel ne Box in nem Reitstall mit Reithalle und Reiterstüberl und Führanlage und Fullservice 😀
    Aber mein Beno geht vor 😉

    Sie kommen dann abends mal eine Stunde dort zum laufenlassen rein.
    Und wenn selbst diese Plätze nicht mehr begehbar sind aufgrund von Dauerregen, dann werden die in dem Zustand nicht mehr genutzt.

    Würde ich auch so handhaben.

    ich habe es so verstanden, dass die Pferde bei Stina zumindest stundenweise raus kommen wenn die Bodenverhältnisse das zulassen.

    Nun ich habe das eben nicht so verstanden 😉

  • Avatar Diana sagt:

    Dafür kriegt man umso öfter den blöden Spruch um die Ohren gehauen „Wenn’s Dir nicht paßt, kannst ja gehen.“ Würden mehr Besitzer mehr Wert auf eine artgerechte Haltung legen, würde sich vermutlich mehr bewegen.

    Oder wenn diese Besitzer das Ganze mal eine Zeitlang in Eigenregie versuchen.
    Dann wäre auch den kritischeren Zeitgenossen klar, dass eine im Winter zertrampelte Wiese im Sommer weder Futter gibt, noch als begrünter Auslauf zu nutzen ist.
    Es sei denn, man steckt Geld und Arbeit rein, aber selbst dann, ist die Fläche als Weide erst im Jahr darauf wieder nutzbar.

    Außerdem würde manch einer vielleicht wach, wenn sich die Pferde denn mal im Schlammboden verletzen.
    Das geht schnell, denn die Hufe kleben im Matsch fest, die Pferde können viel schlechter laufen als sonst, die Pferde rutschen wie blöd und die Löcher, die entstehen (schlammig oder getrocknet), laden geradezu ein, sich zu vertreten.
    Schön ist auch, wenn die Pferde weder in die Winterschlammwüste reinwollen, noch später wieder raus, weil gerade der Eingangsbereich über einige Meter eine grundlose Matsche geworden ist (In der der wohlmeinende Besi dann auch mal gerne seine Gummistiefel verliert).
    Mauke lässt grüßen, wenn es dann keine Möglichkeit gibt, die Beine danach abzuspritzen. (Abäppeln geht auch nicht mehr – nicht für Schubkarren befahrbar! Also ist es auch kein sauberer Matsch, in dem die Pferde stehen, sondern jauchiger.)
    Bei Frost ist der Schlamm dann gar nicht mehr begehbar.

    Ja, wir haben das auch alles schon mitgemacht, obwohl wir gar nicht in Ostfriesland leben.
    Wie es diesen Winter wird, wissen wir noch nicht, weil unsere große, trittfeste Winterweide zum Maisfeld geworden ist (Biogasanlage lässt grüßen 👿 ).
    Aber was ich weiß ist, dass die Pferde in diesem Winter nur einen Auslauf bekommen, der etwa Reitplatzgröße haben wird, damit die Weiden auch nächstes Jahr wieder Weiden sind.
    Und wie oft sie darauf rumlaufen werden, ist ganz sicher wetterabhängig.
    Ergo werden die reitbaren Pferde nicht täglich zusätzlich herauskommen.
    Das dazu.

    Dicke Beine gehen ganz sicher durch mehr Bewegung weg.
    Also würde Stine nur das Symptom bekämpfen, wenn ihr Pferd mehr Bewegung bekäme, nicht die Ursache.
    Denn eigentlich bekommt keine Pferd dicke Beine, wenn es in einer großen Box steht und täglich gearbeitet wird.
    Deshalb vermute ich auch eine Reaktion aufs Futter, eventuell hat es auch mit der Umstellung zu tun.
    Dran machen würde ich gar nichts, außer vielleicht das Kraftfutter reduzieren, und einfach ein paar Tage abwarten.

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Bei uns ist es meistens so, dass die Pferde von Ende Juni bis Oktober 24 Stunden auf der Weide stehen, wenn man will. Dann solange das Wetter noch einigermaßen gut ist im Oktober und November kommen sie von halb 9 bis ca. 17 Uhr auf die Weide. Die Monate Dezember bis März ist es immer total Wetter abhängig. Wenn Schnee liegt kommen sie nicht raus, dann kann man nur wenn man als berufstätiger Abends am Stall ist sein Pferd noch auf den Reitplatz oder Longierplatz stellen, auch mit einem anderen Pferd dabei. Nur oft ist es schwierig, weil natürlich alle dann Abends diese Möglichkeit nutzen wollen…
    Da wir eine Reithalle haben und auch eine Longierhalle kann man sonst auch darauf ausweichen zum reiten, longieren oder frei laufen lassen.
    Aber leider ist es zumindest in den 4 oder 5 Wochen wo wir hier Schnee haben so, dass die Pferde dann eigentlich kaum raus kommen 🙁
    Mein Freund ist ja oft so nett und geht zum Stall wenn er Vormittags Zeit hat und mistet und stellt mein Pferd dann für ne Stunde raus, das ist natürlich nicht das gelbe vom Ei, aber anders gehts nicht.
    Aber wir haben kein generelles Weideverbot im Winter. Nur wie gesagt bei Schnee, Glätte oder wenns ohne Ende regnet, dann kommen die Pferde nicht raus.
    Wenn ich das hoch rechne sind das vielleicht so insgesamt ca.6 Wochen in der Zeit von Ende November bis Ende Februar.
    Und wenn sie raus kommen in den Monaten dann wohl auch von morgens bis Nachmittags, aber auch wieder Wetter abhängig.

    Am liebsten wäre mir auch ein gut durchdachter Offenstall, oder wenigstens ne Paddock Box, aber das gibt es hier kaum. Hier hat man entweder so richtige Turnierställe und die kommen so gut wie gar nicht raus, oder eben eher Bauernhöfe, kleinere Privatställe usw. War schon bei vielen gucken, aber überall stört mich was enorm, dann bleib ich lieber da wo ich jetzt bin…

    Aber wenn ich Glück habe und mein Pferd wieder gesund wird, was diese Halsproblematik angeht, dann kommt sie im april in einen super tollen Rentner Stall. Die stehen dort in einer großen Stutenherde und einer großen Wallachherde.
    Riiiiiiiieeeeeeeeesen Weiden und jede Herde hat einen eigenen Trinkteich, Heuraufen auf der Weide, ganz viele Bäume zum Unterstellen und im Winter Zugang zum Stall wie es den Pferden beliebt :love:
    Die Weiden sind so groß dass die Herden mit teilweise 40 Pferden manchmal in der Landschaft „verschwinden“. Meine Freundin hat seit nem Jahr ihr Pferd da stehen.
    Echt ein Traum, das Ganze für 120 Euro im Monat. Hufschmied usw. kommt auch regelmäßig (muss natürlich extra bezahlt werden).
    Der Besitzer des Stalles geht 2 mal täglich über die Weiden und guckt dass alle gesund sind. Die geben auch Medikamente wenn es sein muss und Wurmkuren bekommen die auch regelmäßig.
    Und dann ist das ganze auch nur 20 Minuten von mir entfernt.

    Ich freu mich jetzt schon, wenn ich mir vorstelle wie mein Pferd da über die Weiden galoppiert :thumbsup:

    Wollt ich nur mal so dazu beitragen 😉

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Aber irgendwie ist das ganze schon komisch.

    Jahrelang musste ich – und wohl viele andere Schweizer auch – uns quasi von allen Deutschen als „Tierquäler“ bezeichnen lassen, weil unsere Pferde mangels Weideflächen nicht 24 Stunden artgerecht draussen sein können und meiste limitierten Weidegang geniessen , geschweige denn in Herdenhaltung gehalten werden, und wegen Schonung der Grasnarbe auch im Winter bei schlechtem, nassen Wetter vor geschlossenen Weiden stehen.

    Keiner begriff, dass das eben wegen unserer Uebersiedelung einfach gar nicht anders geht.

    Und nun höre ich plötzlich da bei Euch reihum, dass das Paradies gar kein Paradies ist und die Pferde den ganzen Winter vielenorten im Stall eingesperrt sind und nicht mal befestigte Paddocks für stundenweise rausstellen vorhanden sind 8o

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Wenn Schnee liegt kommen sie nicht raus,

    Aber leider ist es zumindest in den 4 oder 5 Wochen wo wir hier Schnee haben so, dass die Pferde dann eigentlich kaum raus kommen 🙁

    Warum denn das???
    Gerade wenn Schnee liegt,und drunter der Boden gefrostet ist, ist das doch DAS Pferdeparadies :denk: :thumbsup:

  • Avatar Ploco sagt:

    Und nun höre ich plötzlich da bei Euch reihum, dass das Paradies gar kein Paradies ist und die Pferde den ganzen Winter vielenorten im Stall eingesperrt sind und nicht mal befestigte Paddocks für stundenweise rausstellen vorhanden sind

    Ja, das ist hier im Raum Hamburg-Lübeck leider sehr oft der Fall *seufz* und das hat mit dem Preis leider auch gar nichts zu tun, es wird einfach nicht oft angeboten….egal was man bereit ist zu bezahlen.

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Warum denn das???
    Gerade wenn Schnee liegt,und drunter der Boden gefrostet ist, ist das doch DAS Pferdeparadies

    Ja das stimmt, aber sag das mal meinem SB :seufz:
    Da bei uns ca. 70 Pferde und Ponies stehen und die Pferde nicht per Hand raus gebracht werden, sonder über die „Treibgasse“ selbst in den einzelnen Grüppchen dahin laufen machen die das bei Schnee nicht, da sich die Pferde verletzen könnten.

    Leider ist es auch nicht möglich eine „Extrawurst“ zu bekommen…

    Die Pferde mit denen meine sonst draußen steht dürfen von den Besis auch nicht bei Schnee raus, ergo stände meine alleine und würde nur rumrennen.
    Die einzige Möglichkeit die ich habe ist am Wochenende mit ihr auf ihre Weide zu gehen und da 2 Stunden zu bleiben, dann rennt sie nicht, aber bewegt sich auch nicht sonderlich viel.
    Ein Pferd gibt es, was noch mit ihr raus könnte, aber der steht auf einer anderen Weide und unser SB will nicht das Pferde auf anderen Weiden als sonst stehen ?( :irre:

    Den stell ich dann immer mit ihr auf den Reitplatz oder so, was anderes kann ich nicht tun.

    Hoffentlich haben wir dieses Jahr nicht wieder so lange Schnee am Stück, letzten Winter waren es 5 Wochen am Stück. Das ist für die Verhältnisse hier echt wahnsinnig lange.

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    @Diana: natürlich hast Du Recht. Wer seine Pferde mal in Eigenregie gehalten hat, sieht vieles mit anderen Augen. Das führt aber nicht zwingend dazu, daß man begeistert alles annimmt, was so in Vollpension geboten wird. Dürfte auch klar sein.

    Als ich meinen Oldie kaufte, stand er im Winter auf einer abschüssigen Koppel, die für 17 Pferde eigentlich zu klein war. Es führte zu Raufereien und einen halben Meter tief durchgetretenen ätzenden Matsch. Da habe ich 2 Winter mit Mauke gekämpft, ein wahnsinniges Glück gehabt, daß er sich nicht da schon einen Sehnenschaden geholt hat und fast mal ein paar richtig enge Reitstiefel im Schlamm eingebüßt. Klar war mir aber auch, daß es das nicht sein kann und besichtige seitdem Ställe am liebsten bei richtigem Mistwetter 😀

    Hier kämpft man Land auf, Land ab immer noch mit dem „Das haben wir schon immer so gemacht und das war immer gut.“ Letztes Jahr habe ich eine Diskussion mit einem SB nach 3 Minuten abgebrochen, nachdem dieser mir erzählte, Pferde müssen nicht raus im Winter, die Sache mit dem Lauftier ist völliger Quatsch und im übrigen machen die Viecher ihm vor Langeweile nur die Zäune kaputt. Unnötig zu sagen, daß die vorhandenen Paddockboxen im Winter zu sind und die Pferde einzeln auf die Winterpaddocks kämen, wenn sie denn die Zäune nicht kaputt machen würden.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ja das stimmt, aber sag das mal meinem SB :seufz:
    Da bei uns ca. 70 Pferde und Ponies stehen und die Pferde nicht per Hand raus gebracht werden, sonder über die „Treibgasse“ selbst in den einzelnen Grüppchen dahin laufen machen die das bei Schnee nicht, da sich die Pferde verletzen könnten.

    Aha, langsam beginne ich diese Spottpreise in Deutschland zu verstehen.
    Bei uns werden in der Regel die Pferde alle einzeln von Hand ausgebracht und auch wieder reingeholt, oft muss der Stallbesi sogar noch ziemlich laufen bis er bei den Weiden ist, manchmal müssen Pferde um auf die Weide zu kommen gar über Strassen oder durchs Dorf geführt werden.
    Ein enormer Zeitverlust, man bedenke rein- und raus 😀

    Diese Treibgang-Methode möchte ich eh nicht haben wollen, nicht mal im Sommer, ist mir zu verletzungsanfällig.

    Ein Pferd gibt es, was noch mit ihr raus könnte, aber der steht auf einer anderen Weide und unser SB will nicht das Pferde auf anderen Weiden als sonst stehen ?( :irre:

    Kleiner König Kalle, denk ich :doh:

    Den stell ich dann immer mit ihr auf den Reitplatz oder so, was anderes kann ich nicht tun.

    Ist ja auch gut, hauptsache ein Stündchen draussen :friend:

    Hoffentlich haben wir dieses Jahr nicht wieder so lange Schnee am Stück, letzten Winter waren es 5 Wochen am Stück. Das ist für die Verhältnisse hier echt wahnsinnig lange.

    Bitte nicht böse sein, aber wenn Schnee, dann bitte recht lange und arschkalt an einem einzigen Stück 8) .
    Einerseits weil mein Goldstück dann den ganzen Tag an der Wintersonne rösten kann und andererseits, weil man überall galoppieren kann :hurra: :hurra:
    Am besten am Tag X kommt der Wintereinbruch mit aller Härte, regiert 2 Monate und geht dann nahtlos in einen annehmbaren Vorfrühling ein 😀 und man sieht Schneeglöckchen spriessen :rolleyes:

  • Avatar M_N_ sagt:

    Wenn Schnee liegt kommen sie nicht raus,

    Aber leider ist es zumindest in den 4 oder 5 Wochen wo wir hier Schnee haben so, dass die Pferde dann eigentlich kaum raus kommen 🙁

    Warum denn das???
    Gerade wenn Schnee liegt,und drunter der Boden gefrostet ist, ist das doch DAS Pferdeparadies :denk: :thumbsup:

    Aber nur wenn der Boden darunter nicht glatt / uneben ist. Und wenn die Hufeisen haben ist das auch so ne Sache…

  • Avatar Meerkatzchen sagt:

    Also Webb ich Dad hier so mitverfolge kann ich 1000 Stoßgebete gen Himmel senden und auf die Knie fallen was für einen Traumstall ich habe also als Einsteller für die hü’s gefunden habe.

    Zu den angelaufenen Beinen kann ich berichten, dass die mein Oldie hatte
    Als ich ihn von OS auf paddockbox mit ganztägigem koppelgang umstellte. Die ersten Tage hatte er hinten abgelaufene Beine.
    Aber das gab sich nach einer Woche. Und jetzt hat er das nur wenn wir an den wurmkurtagen keinen Werdegang haben.
    Und das sind 3 Tage im Jahr.
    Aber vei ihm kommt das definitiv vom faulen rum stehen, dann laufen die hinteren Füße an.
    Also bewegungsmangel schlicht weg.

    Bandagieren ist immer so eine Sache
    Wir hattn dieses Jahr 2 Fälle wo Verbandagiert wurde und dann die Haut aufplatzte, sehr lecker!!! :flucht:

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Kleiner König Kalle, denk ich

    Eher ein kleines dickes Rumpelstielzchen mit kolerischen Tendenzen :panik:

    Na ja, wie auch immer. Ich versuche mein bestes ihr die Zeit wenn Schnee liegt angenehmer zu machen. (Aber dafür bin ich ja auch da 😉 )
    Am WE geh ich mit ihr spazieren, geh mit ihr auf die Weide und bleibe da ein oder zwei Stunden, stell sie mit dem anderen Pferd auf Reit- oder Longierplatz. Reite noch oder longiere…
    Da ich nicht weit weg wohne bin ich in der Regel 3 mal am Tag da, um es für sie zu verteilen.

    Nur durch die Woche begrenzt es sich eben auf Abends 2 oder 3 Stunden „Bespaßung“ und wenn mein Freund Zeit hat wie gesagt Vormittags ne Stunde raus, allerdings alleine, aber wenigstens hat sie dann eine schöne Box bis ich komm 🙂
    Ich könnte auch vom Stallbesi misten lassen, aber da mach ich es lieber Abends selber… :rolleyes:
    Rausgeholt wird fast nix „Das ist alles noch gut“ :flucht: Und einstreuen…na ja…ich kann die neuen Strohhalme dann zählen…

    Aber diese schei* Zeit fürs Pferd und Besi beschränkt sich ja gott sei dank auf ein paar Wochen im Jahr, da kann ich noch mit Leben.

  • GidranX GidranX sagt:

    Ein anständiger Stall bietet – wenn er nicht Auslaufboxen anbieten kann, befestigte Aussenpaddocks an

    Das ist hier die große Ausnahme.

    oder wie sonst Du zu diesem Schluss gekommen bist.

    Öhm, man muss nicht viele Pferde selbst versorgt haben – es reicht, ein Pferd in vielen Ställen versorgen zu lassen.. im übrigen habe ich nicht von aufwändiger Offenstallhaltung gesprochen. Die gibt es hier nämlich nicht.

    In meinem nun vorgebuchten Stall steht das Pferd nachts in einer kleinen Gitterbox (3x3m). Da er nur 150 groß ist müsste das gehen. Er wird von morgens frueh bis zur Dämmerung auf einem Paddock stehen,

    Und wenn Dein Pferd krankheitsbedingt in der Box bleiben muss und nicht auf die Weide darf?

    Was spricht dann also gegen Auslauf im Winter?

    Meistens der SB. Da ist dann entweder ab einem bestimmten Datum oder wetterabhängig Ende im Gelände.

    Warum denn das???
    Gerade wenn Schnee liegt,und drunter der Boden gefrostet ist, ist das doch DAS Pferdeparadies

    Das sehen nicht viele SB´s hier so. Ausserdem wird es an ganz vielen Ställen so gehandhabt, dass die Pferde durch abgesteckte Gänge auf die Weiden getrieben werden. Ist dann zu unfallträchtig. Und 50 Pferde bringt hier ein SB nur höchst selten per Hand auf die Weiden. An meinem letzten Stall wurden die Pferde zwar per Hand rausgebracht, aber die Weiden lagen abschüssig, so dass sie nur halbrecherisch zu erreichen gewesen wären. Einen befestigten Weg zu basteln, war dem SB zu aufwändig. Selbst die Hallen waren im Winter manchmal nur unter Lebensgefahr zu erreichen, weil zu glatt. Auch hier war es dem SB zu aufwändig, ständig zu streuen oder sonstwas zu tun.

    Diese Treibgang-Methode möchte ich eh nicht haben wollen, nicht mal im Sommer, ist mir zu verletzungsanfällig.

    Richtig.

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Zitat von »MerlijnCH«
    Diese Treibgang-Methode möchte ich eh nicht haben wollen, nicht mal im Sommer, ist mir zu verletzungsanfällig.
    Richtig.

    Also es geht eigentlich ganz gut.
    Es ist in 11 Jahren seit ich da eingestallt habe noch nie was passiert und die Pferde laufen maximal zu dritt auf die Weide, denn mit mehr stehen sie nicht zusammen.
    Es ist ein breiter gut eingezäunter Weg, ebener Boden und keine Kurven etc. Also ich bin ja auch ziemlich empfindlich mit meinem Pferd :red: Aber das ist wirklich ok so.

  • Avatar Alba sagt:

    *winkt von der Insel der Glückseligen über den weiten Ozean in die Gegenden mit wenig Angebot für viel Geld* 😉

    Wenn ich mal kurz aus dem Pott berichten darf:
    Paddock-Box in Normgröße 295 € (ab Januar 315 €)
    ganzjährig Weidegang auf Pachtweide 40 € im Monat, durch die Anzahl der Pferde auf der Weide zu teilen
    einzel Raus- und Reinholservice ganzjährig 40 € im Monat, auch zur Hälfte (nur raus oder nur rein) buchbar
    ganzjährig zur Verfügung stehende befestigte Ausläufe 0 €
    Reithalle 20 x 40 m 0 €
    Springplatz 40 x 60 m 0 €
    Dressurplatz 20 x 40 m 0 €
    Führanlage 0 €
    Longierhalle 0 €
    Unser Bauer baut alles an Stroh und Futter selbst an, deshalb haben wir eigentlich immer die beste Qualität, die die Witterung des Jahres hergibt. Dieses Jahr erlebe ich zum ersten Mal, dass etwas zugekauft werden muss. Die Platz- und Hallenböden sind annehmbar, wir haben ein kleines Stübchen zum Aufwärmen im Winter und super Ausreitgelände in der Umgebung.

    Für den Fall, dass jemand umziehen möchte: reitanlage-oehmchen.de
    Die Fotos auf der Seite sind nicht geschönt aber etwas veraltet. Es gibt allerdings eine Warteliste. 😀

    Hier ist es in der Tat so, dass Konkurrenz das Geschäft belebt. In Sichtweite sind drei andere Ställe mit annähernd gleichem Angebot. Das sorgt dafür, dass die Preise nicht in astronomische Höhen schießen. Ich finde jetzt nicht, dass wir preisgünstig stehen, im näheren Umkreis gibt es auch noch durchaus pferdegerechte Alternativen (*winkt heftig Richtung Tibatong*). Allerdings genieße ich die Möglichkeiten an der großen Anlage, gerade jetzt mit dem jungen Pferd. Auf dem Hof stehen 60 Pferde und es ist tatsächlich für alle Platz genug.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Aber nur wenn der Boden darunter nicht glatt / uneben ist. Und wenn die Hufeisen haben ist das auch so ne Sache…

    Wieso denn das?
    Genügend Schnee und das hält, durch die Trittlöcher im Schnee wird das ganze griffig, da wird nix eisig.

    Und was die Hufeisen anbelangt, hier sind die Pferde winterfest ausgerüstet, so richtig mit Hufgrips und allem drum und dran.
    Ich könne ja sonst im Winter nicht mehr ausreiten und täglich das Pferd – draussen – bewegen 😉 😀

  • Avatar M_N_ sagt:

    Und was die Hufeisen anbelangt, hier sind die Pferde winterfest ausgerüstet, so richtig mit Hufgrips und allem drum und dran.
    Ich könne ja sonst im Winter nicht mehr ausreiten und täglich das Pferd – draussen – bewegen 😉 😀

    Nicht das ich wüßte…

  • Avatar Castellano sagt:

    @ Gidran
    Wenn mein Pferd krankheitsbedingt Boxenruhe hat, dann ist das auf Dauer bei 3x3m genau so bescheiden wie bei 4x4m Boxen 😉 Da liegt es dann an mir, die Betreuung so zu organisieren, das er mehr Abwechslung hat. Oder aber er kommt nach Hause in einen abgesperrten Teil des Offenstalls u hat dann eine Art Paddockbox. Je nach Verletzung sollte er aber vielleicht gar nicht so viel Freiraum haben.

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Doch ich lass bei meiner immer vom Schmied so Gummi „Dinger“ drunter machen.
    Wie heißen die noch?
    Das wird unter dem Eisen befestigt und bildet dann einen dicht angeschlossenen Gummiring am Eiseninnenrand.

    Hatte auch den Huflederkitt des öfteren im Einsatz, aber die Gummiringe kann man viel länger drunter lassen und die gehen unter Garantie nicht ab :thumbsup:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Warum denn das???
    Gerade wenn Schnee liegt,und drunter der Boden gefrostet ist, ist das doch DAS Pferdeparadies

    Das sehen nicht viele SB´s hier so. Ausserdem wird es an ganz vielen Ställen so gehandhabt, dass die Pferde durch abgesteckte Gänge auf die Weiden getrieben werden. Ist dann zu unfallträchtig. Und 50 Pferde bringt hier ein SB nur höchst selten per Hand auf die Weiden. An meinem letzten Stall wurden die Pferde zwar per Hand rausgebracht, aber die Weiden lagen abschüssig, so dass sie nur halbrecherisch zu erreichen gewesen wären. Einen befestigten Weg zu basteln, war dem SB zu aufwändig. Selbst die Hallen waren im Winter manchmal nur unter Lebensgefahr zu erreichen, weil zu glatt. Auch hier war es dem SB zu aufwändig, ständig zu streuen oder sonstwas zu tun.

    Dabei muss man nicht mals streuen, anständig grienen, resp. splitten, resp. Sand streuen würde doch schon reichen :denk:

    Zitat von »MerlijnCH«
    Diese Treibgang-Methode möchte ich eh nicht haben wollen, nicht mal im Sommer, ist mir zu verletzungsanfällig.
    Richtig.

    Also es geht eigentlich ganz gut.
    Es ist in 11 Jahren seit ich da eingestallt habe noch nie was passiert und die Pferde laufen maximal zu dritt auf die Weide, denn mit mehr stehen sie nicht zusammen.
    Es ist ein breiter gut eingezäunter Weg, ebener Boden und keine Kurven etc. Also ich bin ja auch ziemlich empfindlich mit meinem Pferd :red: Aber das ist wirklich ok so.

    *kicher* 😀 ich glaube gerade wegen dieser „Treibgang-Methode“ und einigen haltungstechnischen Unregelmässigkeiten mehr hat Till nach seinem letzten innerdeutschen Stallwechsel bereits nach kurzer Zeit das Handtuch geschmissen 😀

    Der hat fast Vögel gekriegt, als sein Vivant im Galopp in die Stallgasse rutschte :irre: :irre: und das eine oder ander Mal Mahlzeiten „ausfielen“ 😀

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Doch ich lass bei meiner immer vom Schmied so Gummi „Dinger“ drunter machen.
    Wie heißen die noch?
    Das wird unter dem Eisen befestigt und bildet dann einen dicht angeschlossenen Gummiring am Eiseninnenrand.

    Hatte auch den Huflederkitt des öfteren im Einsatz, aber die Gummiringe kann man viel länger drunter lassen und die gehen unter Garantie nicht ab :thumbsup:

    Und was die Hufeisen anbelangt, hier sind die Pferde winterfest ausgerüstet, so richtig mit Hufgrips und allem drum und dran.
    Ich könne ja sonst im Winter nicht mehr ausreiten und täglich das Pferd – draussen – bewegen 😉 😀

    Das sind eben Hufgrips, die heissen so 😉
    Sind bei mir ab Ende Oktober bis März je nach Schmiedetermin im Einsatz 😉

  • Avatar Meerkatzchen sagt:

    Als in unserer Gegend ist das eher die Ausnahme dass die Pferde in der Treibgasse raus geschickt werden.
    Auch unsere 48 werden raus geführt. Alles eine Frage der Organisation und des willens

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Nachtrag:
    Huflederkitt ist bei uns Reserve zum Ueberbrücken eines zufrühen Wintereinfalls oder eines Aufbäumens eines sehr späten im Frühjahr 😀

  • Avatar Castellano sagt:

    Das mit dem Treibgang sehe ich auch kritisch. Bei uns werden die Pferde an der Hand raus gebracht, dann allerdings durchaus auch Paarweise, so wie sie auch auf dem Paddock stehen. Es stehen für alle eingestallten Pferde (inkl Schulpferde) ausreichend Winterpaddocks in verschiedenen Groessen (je nach Gruppengroesse) ganztägig zur Verfügung. Morgens werden alle rausgestellt, die Schulisch kommen Mittags zum Unterricht rein, die Privatpferde dann entweder auch, oder der Besitzer muss sie später selbst rein holen.

    Das ist eine nette individuelle Lösung. Als ich dort vor 3 Jahren bereits im Winter eingestallt war, war er immer als einziges Pferd ganztags draussen.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Solche Lösungen, selbst stundweise sind durchaus akzeptabel :ja: :thumbsup:

  • Avatar Meerkatzchen sagt:

    Das ich eine gute Lösung @ castellano

    Unsere werden täglich morgens rausgeführt und abends rein geführt
    Da muss man sich um nix kümmern
    Und Interessenten die die Pferde nicht ganztägig draussen haben wollen sind nicht erwünscht
    Daher sind wir alles gleich gesinnte

  • Avatar Castellano sagt:

    Ja, aber wie gesagt: befestigt sind die Paddocks nicht. Allerdings sinkt der Huf nur ca die Haelfte im
    Matsch ein, es ist sicher eingezaeunt und Wasser/Heu stehen zur Verfügung. Ich denke das sollte doch ohne unmengen an Kosten überall machbar sein 😉 Zur Not kraempeln die Einsteller/Vereinitglieder mal ein WE die Ärmel hoch und ziehen Zäune. Selbst wenn die Mittel knapp sind kann jeder seinen Paddock selbst finanzieren.

  • Avatar moppel sagt:

    Ich bitte darum,meine Beiträge im Ganzen zu lesen u. zu verstehen u. nicht einzelne Sätze aus dem Zusammenhang zu reissen u. zu zitieren, Mau.kein Mensch schrieb was von 24h Matschhaltung u. Verzicht auf Training. Es gibt Mittelwege u. Kompromisse,wie die Schweizerin schon schrieb.
    Außerdem hat Watson mich direkt angesprochen,was ich machen würde, es ist also schlicht meine persönliche Meinung,wenn ich schreibe,dass ich kein Pferd hätte unter diesen Bedingungen. Ich habe nie geschrieben,dass irgendjemand hier sein Pferd abschaffen sollte,wenn er ihm keinen 5-Sterne-LAG-Stall bescheren kann :doh:

    Die Nachfrage nach der 4er-Koppel habe ich nur gestellt auf Grund Stinas eigener Schreibe in ihrem Tetse-Thread- . Da klingt das nämlich ganz anders – kann ich ja nicht ahnen,dass sich das innerhalb von wenigen Tagen ändert u. eben doch nicht so ist,wie sie in dem Thread schrieb. Von Sperrung durch SB stand da nämlich nix.

    Im Übrigen sperre ich meine Sommer-Koppeln auch außerhalb der Weidezeit d.h. von November bis ca. Mitte April und zwar auch bei Frost u. Schnee.
    Tut zum Einen nicht Not,dass die Pferde da rumlaufen,weil der Ganzjahresauslauf groß genug zum Gas geben ist und zum Anderen habe ich keine Lust auf Nachsaat,tiefe Hufabdrücke,Bremsspuren u. Huckel u. kurz genagte Grasnarbe – die Arbeit u. Kosten dafür bleiben schließlich an mir als Stallbesitzer kleben. Die Grasnarbe wird geschont bis zur nächsten Weidesaison,ich habe nicht so viel Weidefläche als das ich mir was anderes leisten könnte.

  • Avatar moppel sagt:

    Ja, aber wie gesagt: befestigt sind die Paddocks nicht. Allerdings sinkt der Huf nur ca die Haelfte im
    Matsch ein, es ist sicher eingezaeunt und Wasser/Heu stehen zur Verfügung. Ich denke das sollte doch ohne unmengen an Kosten überall machbar sein 😉 Zur Not kraempeln die Einsteller/Vereinitglieder mal ein WE die Ärmel hoch und ziehen Zäune. Selbst wenn die Mittel knapp sind kann jeder seinen Paddock selbst finanzieren.

    *unterschreib* bei den vergleichsweise günstigen Stallmieten durchaus ne Möglichkeit,wenn man den SB nicht von Investitionen gegen höhere Mietzahlung überzeugen kann.

  • Avatar Stina sagt:

    Die Nachfrage nach der 4er-Koppel habe ich nur gestellt auf Grund Stinas eigener Schreibe in ihrem Tetse-Thread- . Da klingt das nämlich ganz anders – kann ich ja nicht ahnen,dass sich das innerhalb von wenigen Tagen ändert u. eben doch nicht so ist,wie sie in dem Thread schrieb. Von Sperrung durch SB stand da nämlich nix.

    Habe da nichts von Sperrung geschrieben, das stimmt, aber ganz klar, dass die Hü’s nicht mehr raufgehen wenn das Wetter schlechter wird und die, die Weide kaputt trampeln.
    Aber naja wer lesen kann ^^

    Danke an alle, die mir Tipps gegeben habe, werde in nächster Zeit erst mal ein Blutbild von ihm machen lassen und sehen was dann kommt.

  • Avatar Briana sagt:

    Wir haben auch befestigte Paddocks. Da kommen immer 1-2 Pferde drauf. Aber was nützen die, wenn die Besitzer ihr Pferd lieber drin lassen im Winter? Es könnte ja was passieren. Da steht Pferd doch viel lieber auf 4x4m :blinzel:

    Oder die ersten ein wenig mäkelig frage wann die Weiden geschlossen werden, weil es doch soviel regnet…

    Stina, je mehr du jetzt den Lymphen die Arbeit abnimmst, desto weniger werden sie vermutlich nach und nach selbst wieder was machen.
    🙂

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Habe da nichts von Sperrung geschrieben, das stimmt, aber ganz klar, dass die Hü’s nicht mehr raufgehen wenn das Wetter schlechter wird und die, die Weide kaputt trampeln.
    Aber naja wer lesen kann ^^

    Das hat nicht mit „nichtlesen können“ zu tun.

    Das ist die berühmte und prompt eintretende Pforg-Wunderheilung :hurra: :hurra:

  • Avatar Stina sagt:

    Verstehe dich nicht MerlijnCH
    Moppel reitet darauf rum, das ich anscheinend im Tagebuch geschrieben haben soll, das wir nun die Pferde IMMER rausbringen. Habe ich da aber NIE geschrieben, sondern von Anfang an, dass die nur solange darauf kommen, solange es das Wetter zulässt. Und das Wetter lässt es nicht mehr zu, es ist rutschig, steht alles paar cm unter Wasser, da es hier seit über einer Wocher ununterbrochen geregnet hat.

  • Avatar moppel sagt:

    jaha,Stina,wer lesen kann ist klar im Vorteil: ich habe lediglich deine Sätze unverändert aus deinem Thread kopiert. Vielleicht solltest DU dir mal durchlesen,was genau du geschrieben hast. Da steht,ihr könnt das jetzt selbst managen mit der Weide,wann u. ob ihr die Pferde rauslasst – da steht nix von Sperrung seitens SB.
    und wo bitte hab ich das hier geschrieben „Moppel reitet darauf rum,das ich anscheinend im Tagebuch geschrieben haben soll, das wir nun die Pferde IMMER rausbringen“ ??

    reine Zeitverschwendung hier,kauf dir doch einfach solche Stallgamaschen und alles wird gut :wacko:

  • GidranX GidranX sagt:

    Der hat fast Vögel gekriegt, als sein Vivant im Galopp in die Stallgasse rutschte :irre: :irre: und das eine oder ander Mal Mahlzeiten „ausfielen“ 😀

    Yep. Und da meine sich richtig bei einem Sturz aus der Stallgasse verletzt hat weil sie aus der Stallgasse heraus auf dem Schotter wegrutschte, da sie Angst hatte den Anschluss zu verpassen, gibt es das nicht mehr. Keine Diskussion mehr wert für mich. Schränkt aber die Stallauswahl schon wieder enorm ein.

  • GidranX GidranX sagt:

    @ Gidran
    Wenn mein Pferd krankheitsbedingt Boxenruhe hat, dann ist das auf Dauer bei 3x3m genau so bescheiden wie bei 4x4m Boxen 😉

    Meine hat zuviel Boxenruhe haben müssen in der Zeit, seit ich sie habe – als das ich nicht genauso großen Wert auf eine große, helle und luftige Box legen würde, von der sie sich das Hoftreiben aus zumindest ein wenig anschauen kann. Und ich weiss, wie sehr die meisten Pferde das lieben.
    Ich möchte auch nicht mehr an einem ganz so kleinen Stall stehen, oder in einem Trakt der so abseits liegt, dass sie quasi allein stehen müsste den ganzen Tag, weil die anderen draussen sind und ansonsten Friedhofsruhe herrscht. Habe ich alles durch und ist ganz sicher nicht schön für´s Pferd! Üblicher Weise kann ich mich nur in meiner begrenzten Freizeit um die Abwechslung meines Pferdes kümmern. Und den Rest der Zeit muss sie allein klar kommen. Die wenigsten schaffen es, ihrem Pferd auch nur 2 täglich Medikament/Verbände zukommen zu lassen und sind da schon auf Fremdhilfe angewiesen. Wie soll das dann funktionieren, mehrmals täglich für Bespassung zu sorgen? Ich habe letzte Woche noch einen Stall gesehen – einfach nur gräßlich. Kleinste Boxen, hochvergittert, ohne viel Tageslicht. Die Einstellerin argumentierte auch auf meine Frage, wie man DORT sein Pferd unterstellen könne damit, dass die ja den ganzen Tag draussen wären.. Kann ich echt nix mehr mit anfangen aus meiner Erfahrung heraus.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Verstehe dich nicht MerlijnCH

    Ich und wahrscheinlich ander auch dich aber umso besser… 😉

    Lies Dir noch einmal Deinen Eingangspost und Deine weiteren Posts durch

    Hallo ihr Lieben,

    wir haben ein Problem 🙁 Die Weidesaison ist auf Grund des miserablen Wetters nun endgültig gelaufen.
    Nun steht mein Dicker in seine Box über Tag und wenn ich komme hat er angelaufene Beine 🙁 Sie sind nicht heiß, nur dick. (Wie der Herr, so’s Gescheer^^ )

    Du hast das auch nirgens trotz vieler Nachfragen (z.B. was denn ist wenn Boden gefroren) nicht verifiziert, hast Dir aber Mühe gegeben mindesens eine evtl. kleine Notlösung zu finden:

    Ich habe nun den ganzen morgen rumtelefoniert und mein Dicker kommt nun, wenn das Wetter wieder etwas besser wird (hier steht momentan wirklich ALLES unter wasser) ein Stündchen mit dem Stütchen einer von unserer 4 -Pferde-Gruppe raus.

    Und jetzt vernehmen wir am Schluss, dass wir alles ganz falsch verstanden haben und die Pferde nur bei schlecht Wetter-Perioden und bei Rutschnässe nicht auf die Weide kommen?
    Das nenn ich schon ne Wunderheilung 😉 aber das ist in der Tat vielen Orten – verständlicherweise – so.
    Auch bei uns :ja:

    Ne im Ernst, Du tust mir leid aber ich sehe ein, dass das bei Euch unten vielleicht einfach nicht anders geht.
    Blöd halt, dass Dein – junges Pferd – gerade schon mit dicken Beinen reagiert.
    Ich würde auf jeden Fall die Fütterung überprüfen, und halt wirklich täglich ausgiebig aber ruhig bewegen. Und für diese unwirtlichen Herbst/Winterszeiten evtl. ein Pflegemädchen suchen, was mit Tetse (wenn er sich brav führen lässt) täglich zusätzlich einmal ein paar Runden um den „Block“ läuft. Vielleicht ein kleines Taschengeld dafür bezahlen ? Oder gegen Bezahlung das Stallpersonal :ja:

    Glaube mir, wenn man eine Lösung finden will, bringt man immer etwas zustande, manchmal liegt die Lösung ganz nahe

    Und auch wenn Du Dich da im Stall wohl fühlst immer die Augen nach neuen Ställen oder Ställen die umgebaut werden offenhalten, nicht rasten, nicht ruhen, verbessern kann man sich immer :rolleyes: ich rede aus Erfahrung 😀
    Und die Paddockboxe da immer im Auge behalten.
    Ich habe mal nach Deiner Wohngegegend nach Deinen Profilangaben gegoogelt und bin auf eine Reitvereinanlage gestossen die neu umgebaut wird, alles Paddockboxen, aber die Website ist noch nicht sehr ergiebig (wird ausgebaut). Ist das wohl weit weg von Dir ?

  • Avatar Castellano sagt:

    Gidran, ich hatte es *toitoitoi* noch nie, das das Pferd wirklich stehen musste. Und wenn dies doch mal passieren sollte, habe ich kein Problem damit mindestens 2x täglich im Stall aufzukreuzen, meine Rb wuerde 1x da sein und da es ein TA Stall ist, wäre auch die gesundheitsbetreuung gegeben, Sodas ich nur noch „tueddeln“ müsste. In der Boxengasse ist mehr Betrieb als auf dem aussenhof, man könnte eine Kette vor die Tür hängen u die Tür offen lassen, dann kann das Pferd auch seinen Schädel raus hängen. Und wenn ich meinen würde das wäre immer noch nicht tragbar, könnte das Pferd nach Hause in den Offenstall.
    Ich hoffe nicht das der Zustand eintritt, aber WENN er eintritt, kann ich doch das Beste aus der Situation machen, obwohl es sich um einen alten, klassischen u unmodernen Boxenstall handelt 😉
    Alleine sein ist für das Pferd uebrigens kein Problem, bzw regt er sich darüber in keiner Weise auf. Im
    Gesunden Zustand steht er ja auch auf dem Paffock von Nachmittags bis Abends alleine :nix:

  • Avatar Stina sagt:

    Also sie kommen nicht raus, wenn sie die Weide zerstören.
    Und wenn das Wetter so weiter geht wie die letzte Woche, dann werden sie drinnen bleiben. Heute scheint zwar endlich mal wieder die Woche, nur ich kann nun nicht sagen, wie die Weide aussieht, da sie leider abschüssig liegt, steht sie unter Wasser.
    Bin sie gestern ja abgelaufen und habe mich da zwei mal fast hingelegt, da es glatt ist.
    Und ob sie bei Frost rauskommen denke ich eher nicht, WEIL es glatt sein wird, wenn das Wasser drauf bleibt. Wenn nicht und der Boden eben ist, ist es natürlich was anderes. Aber das geht nur, wenn die nicht kaputt getrampelt wird.
    Und Schnee, mh haben wir hier nicht soviel, als dass die bösen Eisbahnen davon ganz bedeckt werden können.

    Ich kenn in dem Stall, bis auf Nessi und die anderen mit denen ich zusammen dahin gegangen bin nur Leute die genau zur selben Zeit da sind wie ich. Und Kinder sehe ich da nie, des Weiteren würde ich mein junges Pferd auch nicht von irgendwelchen Kindern rumführen lassen, da er sich immer mal wie ein junges Pferd benimmt und sich auch vor „normalen“ Sachen erschrickt. Ich weiß wann sowas passiert und kann damit umgehen, aber ein Kind was ihm bis zur Schulter geht bestimmt nicht.

    Ich wüsste gerne mal welchen Reitverein du meinst?!?!

  • Avatar Cruzado sagt:

    Ich versteh auch langsam nur noch Bahnhof :wacko: .
    Erst hieß es sie kommen gar nimmer raus, dann wieder doch und nu auch wieder nicht. Mieses Wetter und Frost ist für diese Zeit nunmal vorprogrammiert.

    Vielleicht hab ich es ja überlesen, aber hast du die Frage von moppel beantwortet? Also warum ihr nicht einfach einen kleinen Teil eurer Wiese absteckt und mit Platten befestigt?!

    Für mich persönlich wäre Boxenhaltung ein absolutes No Go, allerdings verstehe ich dich wirklich deine Problemtik. Scheint ja bei euch oben nochmal ganz anders wie bei uns im Westen zu sein.

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    Ich kenne zwar nicht Stina und ihren Stall, aber ich kenne den Typ Stallbesi, weil ich nebenan in Friesland lebe, wo die Haltungsbedingungen teilweise ähnlich sind.
    Hier gibt es leider noch sehr viele Ställe, die keine Winterpaddocks haben (oder nur Matschpaddocks), die Weiden ab Oktober absolut tabu sind, egal ob es friert oder nicht, keine Paddockboxen anbieten und die Innenboxen dunkel und klein sind.
    Dies hat dazu geführt, daß ich in 10 Jahren 5x den Stall gewechselt habe, bis ich schließlich Selbstversorger wurde, ohne Halle und Reitplatz, aber mit optimalen Haltungsbedingungen für die Pferde :nix: .
    Will man eine Halle oder bereitbaren Außenplatz haben, muß man hier Abstriche bei der Pferdehaltung machen, leider!
    Es gilt also eine Entscheidung zu treffen oder eine halbwegs akzeptable Lösung zu finden!

  • Avatar Juliafientje sagt:

    *kicher* ich glaube gerade wegen dieser „Treibgang-Methode“ und einigen haltungstechnischen Unregelmässigkeiten mehr hat Till nach seinem letzten innerdeutschen Stallwechsel bereits nach kurzer Zeit das Handtuch geschmissen

    Der hat fast Vögel gekriegt, als sein Vivant im Galopp in die Stallgasse rutschte und das eine oder ander Mal Mahlzeiten „ausfielen“

    *kicher* ich glaube gerade wegen dieser „Treibgang-Methode“ und einigen haltungstechnischen Unregelmässigkeiten mehr hat Till nach seinem letzten innerdeutschen Stallwechsel bereits nach kurzer Zeit das Handtuch geschmissen

    Der hat fast Vögel gekriegt, als sein Vivant im Galopp in die Stallgasse rutschte und das eine oder ander Mal Mahlzeiten „ausfielen“

    Hmm, also bei uns läuft das anscheinend anders.
    Morgens werden die Boxen nacheinander aufgemacht, also immer nur die, die zusammen auf einer Wiese stehen. Wie gesagt, höchstens 3 Pferde. Unser Stalltrakt ist ein bisschen verwinkelt und mein Pferd und die anderen beiden laufen generell im Schritt bis zur offenen Tür, ab da wo der Weg anfängt laufen sie höchstens Trab zur Wiese.

    Abends kann es schon mal ein Galopp sein, wenn sie rein wollen, aber vor der Tür zum Stalltrakt gehen die automatisch wieder Schritt :nix:
    Es steht aber immer jemand vor der Tür um die Pferde zu bremsen zu können,falls sie nicht eh schon selber in den Schritt gehen, dafür reicht schon ein „Hooo“ und ein bisschen mit den Armen wedeln 😉
    Also so wild geht es nicht zu, dass da jemand im Galopp durch die Stallgasse rutscht 8o
    Habe ich noch NIE gesehen in den letzen 11 Jahren 🙂

    Klar bei uns gibt es auch Sachen die mich echt stören, aber das Morgens raus und Abends rein laufen gehört nicht dazu.
    Wo mein Pferd zum Beispiel die Sehnenprobleme hatte wurde allerdings raus geführt wenn die anderen schon ne halbe Stunde draußen waren.
    Aber nicht vom SB (keine Extrawürste :look: ), sondern von der Reitlehrerin netter Weise.

  • GidranX GidranX sagt:

    Wir haben auch befestigte Paddocks. Da kommen immer 1-2 Pferde drauf. Aber was nützen die, wenn die Besitzer ihr Pferd lieber drin lassen im Winter? Es könnte ja was passieren.

    Kommt wohl immer auf die Sichtweise an. Allgemeiner Tenor ist, die Pferde kommen im Winter bei Euch am Stall morgens früh auf Paddocks die ca. doppelte Boxengröße haben und werden erst kurz vor oder im dunklen wieder reingeholt. Heu gibs nur zum Frühstück, und dann Abends in der Box wieder. Wie ist das eigentlich mit Wasser auf den Paddocks? :denk: Stehen sich also dort allein oder zu zweit lediglich ungeschützt den ganzen Tag die Füße platt. Finde ich jetzt nicht wirklich dolle. Dann steht sie unter Umständen besser in ihrer Box. Zumindest wenn die mit Stroh eingestreut ist und sie in der Zeit was zu knabbern hätte. Was bei Euch auch nicht gegeben ist, da ihr mit Leinstreu einstreut.

  • Avatar Monty sagt:

    Ich kenne zwar nicht Stina und ihren Stall, aber ich kenne den Typ Stallbesi, weil ich nebenan in Friesland lebe, wo die Haltungsbedingungen teilweise ähnlich sind.

    Und ich dachte bis jetzt immer, dass es bei gerade euch (wegen mehr Land und so) doch sicher noch viel besser mit der Pferdehaltung sein muss, als bei uns (im dichtbesiedelten Ruhrpott). Man lernt doch immer noch dazu. :ja:

  • Avatar Cruzado sagt:

    Will man eine Halle oder bereitbaren Außenplatz haben, muß man hier Abstriche bei der Pferdehaltung machen, leider!

    Nicht unbedingt! Gibt auch die Option sich als Selbstversorger in der Nähe von Reitvereinen anzusiedeln 😛 .

    Ne andere Möglichkeit wäre auch, sein Pferd zu verladen und in eine Halle zu bringen.
    Ist halt die Frage, ob man zu so einem Aufwand bereit ist.

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Öhm, warum das Zitat 2 mal drin steht :nix:

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Also sie kommen nicht raus, wenn sie die Weide zerstören.

    Selbstverständlich verstehe ich das.

    Und wenn das Wetter so weiter geht wie die letzte Woche, dann werden sie drinnen bleiben. Heute scheint zwar endlich mal wieder die Woche, nur ich kann nun nicht sagen, wie die Weide aussieht, da sie leider abschüssig liegt, steht sie unter Wasser.
    Bin sie gestern ja abgelaufen und habe mich da zwei mal fast hingelegt, da es glatt ist.

    Oh, dann lieber drinnen, Sehnenschaden ist gar nicht lustig :no:

    Und ob sie bei Frost rauskommen denke ich eher nicht, WEIL es glatt sein wird, wenn das Wasser drauf bleibt. Wenn nicht und der Boden eben ist, ist es natürlich was anderes. Aber das geht nur, wenn die nicht kaputt getrampelt wird.
    Und Schnee, mh haben wir hier nicht soviel, als dass die bösen Eisbahnen davon ganz bedeckt werden können.

    Auch da muss erst der Boden abtrocknen und dann gefrieren :ja:
    Dann aber sprüche nichts mehr dagegegen, weil da auch die Grasnarbe nicht kaputtgeht.
    Selbstverständlcih auch nur wenn der Boden nicht mit Löchern durchgeackert ist, weil die gefrieren ja dann auch und bilden Stolperfallen.
    Es sei denn dadrüber kommt noch eine dicke Schicht wunderbaren Schnees, in Euren Breitengraden aber wohl eher seltener 😉

    des Weiteren würde ich mein junges Pferd auch nicht von irgendwelchen Kindern rumführen lassen, da er sich immer mal wie ein junges Pferd benimmt und sich auch vor „normalen“ Sachen erschrickt. Ich weiß wann sowas passiert und kann damit umgehen, aber ein Kind was ihm bis zur Schulter geht bestimmt nicht.

    Das verstehe ich auch

    Ich wüsste gerne mal welchen Reitverein du meinst?!?!

    Ich guck, ob ich das googelnderweise nochmal hinkriege :rolleyes: Du bist doch irgendwo was mit Mommerland ähnliches.

    Dies hat dazu geführt, daß ich in 10 Jahren 5x den Stall gewechselt habe, bis ich schließlich Selbstversorger wurde, ohne Halle und Reitplatz, aber mit optimalen Haltungsbedingungen für die Pferde :nix: .
    Will man eine Halle oder bereitbaren Außenplatz haben, muß man hier Abstriche bei der Pferdehaltung machen, leider!
    Es gilt also eine Entscheidung zu treffen oder eine halbwegs akzeptable Lösung zu finden!

    Mir ging es genau gleich 😀

    Und ich dachte bis jetzt immer, dass es bei gerade euch (wegen mehr Land und so) doch sicher noch viel besser mit der Pferdehaltung sein muss, als bei uns (im dichtbesiedelten Ruhrpott). Man lernt doch immer noch dazu. :ja:

    Genau das gleiche dachte ich auch 8o

    Nicht unbedingt! Gibt auch die Option sich als Selbstversorger in der Nähe von Reitvereinen anzusiedeln 😛 .

    Ne andere Möglichkeit wäre auch, sein Pferd zu verladen und in eine Halle zu bringen.
    Ist halt die Frage, ob man zu so einem Aufwand bereit ist.

    Ich bin es :ja:
    Ich hatte immer die traumhaften Zustände in Deutschland als Vorbild vor Augen :na:

  • Avatar M_N_ sagt:

    Will man eine Halle oder bereitbaren Außenplatz haben, muß man hier Abstriche bei der Pferdehaltung machen, leider!

    Nicht unbedingt! Gibt auch die Option sich als Selbstversorger in der Nähe von Reitvereinen anzusiedeln 😛 .

    Ich weiß nicht wie das bei euch ist, hier in meiner direkten Gegend sind die Reitanlagen alle in Privathänden und ein Reitverein ist Gast auf einer solchen Anlage…

    Ich habe jetzt die letzten Tage auch vermehrt fesgestellt, das die eine oder andere Heuwiese oder sogar Koppel nicht mehr existiert und geackert wurden, Maisanbau für Biosprit / Biogasanlage läßt grüßen…
    Hat von euch auch jemand ähnliches festgestellt?

    Bei unserem Lehmboden ist es ähnlich wie dem bei Stina. Ein Tag Regen bedeutet mindestens 2 Tage unbegehbarkeit der Koppel / Garten whatever ohne große Schäden anzurichten.
    Dank des nassen Sommers haben die Koppeln hier zudem schon viel mehr gelitten als normal.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ich wüsste gerne mal welchen Reitverein du meinst?!?!

    Ich guck, ob ich das googelnderweise nochmal hinkriege :rolleyes: Du bist doch irgendwo was mit Mommerland ähnliches.

    Ich habs gefunden, hast PN :hurra:

  • Avatar La Jaca sagt:

    Also dort wo ich bisher geritten bin steht auch eine Dame mit zwei Friesen und ihre Aussage ist, dass Friesen einfach mehr Pflege brauchen, aber genauso robust gehalten werden können we andere. Ihre Pferde sind im Sommer 24 Std draussen. Je nach Wetterlage ab Herbst (diesen Sommer bereits früher), kommen die Pferde über Nacht in die Boxen. Sie wäscht die Beine abends aus (mit klarem Wasser) und trocknet sie…wichtig ist dass die eben mal die Möglichkeit haben bis auf die Haut durchzutrocknen über Nacht. Der Behang wird ganz leicht beschnitten unten, so dass der Schutz noch gegeben ist aber er sich sich nicht vollsaugt wie ein Kerzendocht. Sie hat seitdem sie das so macht keine Probleme mit Mauke und ausgelastete Pferde.

    Zitat: Wer für den täglichen Aufwand zu faul ist, sollte sich keinen Friesen holen. :nix:

  • Avatar Castellano sagt:

    Meine 2 Friesen standen damals auch im Winter nur Nachts in Paddockboxen u tagsüber auf Matschweiden. Habe im Winter die Beine weder abgespritzt noch gewaschen u hatte trotzdem nie Mauke.

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Zitat: Wer für den täglichen Aufwand zu faul ist, sollte sich keinen Friesen holen. :nix:

    öhmmmm, mach mal nen Punkt.
    Ich bin weiss Gott nicht zu faul und würde trotzdem mein Pferd nicht tagelang in Matschepampe stellen :flucht: 8o

    Ich will nämlich nicht einen Sehnenschaden riskieren auf Schmierseifepampe :irre:

    Da gibts andere Lösungen, z.B. täglich gut bewegen 😀

  • Avatar maurits sagt:

    Zitat: Wer für den täglichen Aufwand zu faul ist, sollte sich keinen Friesen holen. :nix:

    Danke, dass sich jetzt auch endlich mal die richtigen Friesenkenner melden.
    Das ganze wird langsam skurril hier.

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Nur mal eben so ne Frage zur Mauke.

    Also mein Pferd (kein Friese) hat das auch im winter hier und da, allerdings nur ganz kleine Stellen die gut zu behandeln sind mit holländischer Hämoridensalbe 😀

    Aber bei ihr kann es nicht durch verdreckte Matsche kommen, da sie nie in so etwas steht.
    Dann kann es ja nur durch Nässe kommen, allerdings hat sie keinen Behang oder. Das bisschen Fesselbehaarung was ihr wächst lass ich im winter immer dran, als kleinen Schutz, bringen tuts wohl nicht viel :nix:
    Sie hat hinten allerdings weiße Beine, die sollen ja eh anfälliger sein, weiß jemand warum eigentlich?

  • Avatar Stina sagt:

    Zitat von »La Jaca« Zitat: Wer für den täglichen Aufwand zu faul ist, sollte sich keinen Friesen holen.

    Danke, dass sich jetzt auch endlich mal die richtigen Friesenkenner melden.
    Das ganze wird langsam skurril hier.

    Aber nun konnte ich endlich mal wieder herzlich lachen.

    Nur ich frage mich wirklich wo der Aufwand bei meinem Friesling höher ist, als bei der Hannoveranerin die ich noch reite (oder meiner alten Stute). Beide putze ich, beide bekommen Mähne gemacht und Schweif.
    Und beiden würde ich die Matschkruste von den Beinen machen. Aber da ich das nun weiß, werde ich das nur noch bei dem Friesling machen, weil da der Aufwand ja größer sein muss.
    Oder ich habe keinen Friesen, mh

  • Avatar E.v.A. sagt:

    Ah ja, und bei einem Pferd mit und einem Pferd ohne Behang an den Beinen bekomme ich die Schlammschicht (wenn das Pferd den ganzen Tag auf einem Matschpaddock steht) gleich schnell und problemlos runter? ?(
    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo ich täglich den Behang an den Beinen durchgekämmt hab, um den Schlamm dann mit Wasser halbwegs raus zu bekommen, während die Beine der behanglosen Pferde mit bissl Wasser sauber zu bekommen waren.
    Besonders hervorragend wird das, wenn der SB meint auf die Matschpaddocks Rindenmulch kippen zu müssen, der dann da langsam vergammelt. :flucht:

  • Avatar Briana sagt:

    @Gidran Glaubst du ein Pferd bewegt sich auf einem doppelt so großem Paddock mehr? (zumal, du solltest dein Augenmaß neu einstellen lassen 😉 ) Dort haben sie die Möglichkeit zu allen Seiten ihre Sozialontate zu pflegen. Heu kannst du in der Box füttern zwischendurch wenn du willst. Steht ja zur freien Verfügung… Nur nicht auf dem Paddock. Natürlich gibt es auch Wasser auf den Paddocks :look: Mein Pferd würde eher notfalls mit Decke draußen stehen, als im Stall :nix:

  • Avatar La Jaca sagt:

    Zitat: Wer für den täglichen Aufwand zu faul ist, sollte sich keinen Friesen holen. :nix:

    öhmmmm, mach mal nen Punkt.
    Ich bin weiss Gott nicht zu faul und würde trotzdem mein Pferd nicht tagelang in Matschepampe stellen :flucht: 8o

    Ich will nämlich nicht einen Sehnenschaden riskieren auf Schmierseifepampe :irre:

    Da gibts andere Lösungen, z.B. täglich gut bewegen 😀

    Wie geschrieben, das war ein Zitat von ihr…nicht meine Worte. ich kenne mich null aus mit Friesen…ausser dass die alle gleich aussehen und sich gerne einrollen. (Klischeeeeeeeeeee Ironieeeeeee Ausrufezeichen!!! :rolleyes: ) Ich weiß nur dass sie keine Probleme mit Mauke hat und ihre Pferde den ganzen Tag draussen sind. Ohne dicke Beine. Und täglich betüddelt und bei schönem Wetter geritten werden. (Pfui deibel diese Schönwetter-Reiter… 😀 )

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    @ stina, ich weiss nicht ob ich es überlesen habe, aber gibt es keine Führanlage oder ein Laufband? Meiner kommt jeden Morgen auf das Laufband, egal ob Koppel oder nicht, find ich eine gute Sache.

    Bei uns wurden jetzt Gott sei Dank kleine Paddocks gebaut, das ist eine super Sache, wenn man das Pferd für 1-2 Stunden rausstellen will, wobei meiner meist lieber in der Box ist. Auf dem Paddock gibts nichts zu fressen und durch die Gegend schauen kann er in seiner Paddockbox mit 2 zusätzlichen Fenstern und Ausblick auf die Stallgasse.

    Es ist hier einfach auch so, es gibt entweder tolle Ställe mit guter Verpflegung und Trainingsmöglichkeiten oder eben umgebaute Bauernhöfe mit vielen Koppeln aber sonst nichts. Ich hatte beide Möglichkeiten und habe mich für den Stall mit besseren Trainingsmöglichkeiten entschieden, bereuen tue ich es in keinstem Falle.

    Im alten Stall sind die Pferde auch über einen Triebweg in die Boxen gelaufen, meinen hat es dabei 2x auf den Beton geschmissen, das will ich NIE WIEDER! Da bringt mir die ganze Koppelgeschichte nichts.

    Viel Erfolg Stina auf der Suche nach einem Lösungsweg.

    LG Jenny

  • Avatar Legolas sagt:

    Könntet ihr nicht von eurer Koppel ein Stück anzweigen und es mit Paddockplatten befestigen und abzäunen ?
    So habe ich es jetzt gemacht, ein Stück der Hausweide habe ich abgezwackt, damit die Pferde im Herbst/Winter mehr Platz zum bewegen haben

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Das könnte ich z.B. bestimmt nicht, da meine kleine Weide gepachtet ist und ich nicht glaube, dass die Eigentümer damit einverstanden wären. Wenn das bei Stina nicht der Fall ist, wäre das keine schlechte Idee.

  • Avatar Cruzado sagt:

    @Lego: Vergiss es. Diese Frage wurde nun schon 4 mal gestellt (u.a. auch von mir) und Stina mag da aus welchem Grund auch immer keine Antwort drauf geben :rolleyes: .

  • Avatar reiter sagt:

    Manche Leute wollen die Lösungsvorschläge hier einfach nicht verstehen und finden immer wieder neue Ausreden, warum das Pferd nicht raus kann.

    zu nass
    zu matschig
    keine Zeit
    keiner da
    kein Geld
    gibt kein andern Stall

    …….

  • Avatar Legolas sagt:

    @Lego: Vergiss es. Diese Frage wurde nun schon 4 mal gestellt (u.a. auch von mir) und Stina mag da aus welchem Grund auch immer keine Antwort drauf geben .

    ok :tuete: hab ich wohl überlesen…

    und zum Pachtgelände, lassen sich diese Platten nicht wieder entfernen? ganz ehrlich, wenn der Stall sonst ok ist und es aber keine andere Möglichkeit gibt, würde ich wohl das Geld in die Hand nehmen

  • Avatar Juliafientje sagt:

    Im alten Stall sind die Pferde auch über einen Triebweg in die Boxen gelaufen, meinen hat es dabei 2x auf den Beton geschmissen, das will ich NIE WIEDER! Da bringt mir die ganze Koppelgeschichte nichts.

    Hmm, irgendwas machen wir bei uns anscheinend ziemlich anders? ?(

    Na ja, umso besser 🙂

    Ich würde mir an Stinas Stelle jemanden suchen, der das Pferd Vormittags bewegen kann. Wenn du nicht willst das ihn jemand anders reitet, dann wenigstens Bewegung an der Longe, oder ähnliches.
    Es muss ja kein Kind sein. Es gibt genug Pferde Erfahrene Erwachsene die Vormittags Zeit haben.
    Klar die Suche ist etwas mühselig, kenne ich von meinen RBs, aber wenn man jemanden gefunden hat, macht es das ganze um einiges leichter :ja:

    Oder versuche doch in deinem Stall, zum Beispiel über einen Aushang wenn du nicht alle kennst, jemanden zu finden der eh Vormittags/Morgens da ist und zum Beispiel in der Zeit wo er/sie mistet dein Pferd mit einem anderen (wenn sie sich vertragen) in die Halle zu lassen, zum spielen etc.

    Bei uns machen wir das immer so, wenn es irgendwie geht.

  • Avatar Friesenfrau sagt:

    Kenne mich mit den Platten nicht aus, keine Ahnung :nix:

  • Avatar moppel sagt:

    @Lego: Vergiss es. Diese Frage wurde nun schon 4 mal gestellt (u.a. auch von mir) und Stina mag da aus welchem Grund auch immer keine Antwort drauf geben :rolleyes: .

    von mir auch schon mind. 2x – aber wurde bislang konsequent ignoriert :nix: .
    Ich (u. unzählige andere Pferdebesitzer) haben selbst gekaufte Paddockplatten auf Pacht- oder Mietflächen verlegt.
    Meine Riedwiesenhof-Paddockplatten sind tw. schon mehrmals umgezogen:gebraucht gekauft oder innerhalb meiner Auslauffläche umverlegt.
    Das ist überhaupt kein Problem mit den Dingern,die kann man nämlich ohne Unterbau ruckzuck verlegen.
    Außerdem kann man solche Platten mit Kusshand wieder verkaufen,falls man sie doch mal nicht mehr braucht. Die Dinger werden nämlich leider immer teurer dank steigenden Nachfrage.
    Aber Paddockplatten sind u. waren hier ja nicht das Thema,sondern angelaufene Beine u. Stallgamaschen 😉

  • Avatar maurits sagt:

    Platten benötigen in der Regel einen Unterbau.

  • Avatar moppel sagt:

    Die Riedwiesenhof-Platten haben alle meine Bekannten (u. ganz sicher unzählige andere Leute) ohne Unterbau verlegt,also direkt auf den Naturboden. lt. Hersteller wird empfohlen sie direkt in die nasse Matsche zu verlegen (das hat mich persönlich jedoch nicht überzeugt,habe daraufhin alle weiteren auf trockenem ebenen Naturboden verlegt. die letzten 200qm vor 2 jahren mit Bauvlies drunter – ein Versuch,der allerdings keinen Unterschied zu den seit Jahren liegenden Platten ohne Vlies drunter brachte. TTE-Hübner-Lee-Platten funktionieren genauso,ohne Unterbau. Alle andere Modelle sind zwar günstiger,aber benötigen dafür eben auch einen Unterbau. hier: http://riedwiesenhof.de/paddockplatte/auslauf.htm

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Ja das habe ich auch gehört, dass das geht.

    Diese Riedwiesenhofplatten, war da nicht auch mal eine Dokumentation von einem so umgebauten Hof in allen „Bauphasen“ im Netz.

    Also vorher und Nacher :denk: :denk: 8)

  • Avatar La Jaca sagt:

    Was zahlt man denn pro qm Paddockplatten? Neu und gebraucht? Und wie lange halten die? Wenn sich mehrere Pferdehalter zusammentun für einen trockenen Paddock, lohnt sich das doch sicher.

    Bei dem langen Boxenknast wären auch psychische Folgen mein Bedenken…Weben, Schaukeln, Koppen kommt dann ja auch gerne mal. :S

  • Avatar Cruzado sagt:

    Kurz Off-Topic da das Thema bei mir gerade sehr aktuell ist:

    Meine Riedwiesenhof-Paddockplatten sind tw. schon mehrmals umgezogen:gebraucht gekauft oder innerhalb meiner Auslauffläche umverlegt.

    Wo bekomm ich die denn gebraucht her?
    Hast du einen Tip? :denk:

    Und weißt du wieviel die MKS Platten im Moment neu kosten?

  • Avatar moppel sagt:

    meine 1. Fuhre Riedwiesenhof-Platten liegt seit über 10 Jahren,direkt auf Naturboden. einige Fotos davon,auch wie das Ganze so nach vielen Jahren ohne Unterbau aussieht,sind in meinem Album unter „Ganzjahres-Auslauf“ zu sehen http://www.afra-gina.magix.net/

  • Avatar M_N_ sagt:

    Platten benötigen in der Regel einen Unterbau.

    Insbesondere bei solch einem Boden wie dort. Die sinken ins Bodenlose…

    Hier hat auch jemand solche Platten verlegt ohne den Untergrund zu befestigen, Resultat ist das die jetzt an den Ecken hochstehen und schöne Stolperfallen wurden, denn bei uns sind häufiger große Steine etc im Untergund, da bleiben die Platten dann ‚hängen und sinken an den anderen Stellen weiter ein…

    Abgesehen davon ist ja auch die Frage ob der SB / Verpächter solch einen Eingriff duldet.

  • Avatar moppel sagt:

    Kurz Off-Topic da das Thema bei mir gerade sehr aktuell ist:

    Meine Riedwiesenhof-Paddockplatten sind tw. schon mehrmals umgezogen:gebraucht gekauft oder innerhalb meiner Auslauffläche umverlegt.

    Wo bekomm ich die denn gebraucht her?
    Hast du einen Tip? :denk:

    Und weißt du wieviel die MKS Platten im Moment neu kosten?

    nee, MKS-Platten hab ich gar nicht. musst du mal bei den versch. Vertriebspartner nachfragen – optimalerweise möglichst in deiner Abholnähe.
    Bei uns kann man die Paddockplatten mittlererweile sogar schon bei der Raiffeisen-Genossenschaft kaufen.Bei meiner Einkaufsquelle (horses-home bei Porta Westfalica/NRW) hatte ich über die Jahre einen hübschen Mengenrabatt d.h. Sonderpreis bekommen. geben andere VErtriebspartner sicher auch.

    Gebraucht kaufen – gute Frage,WENN solche Platten mal ausnahmsweise gebraucht inseriert werden,dann sind die schneller weg als man gucken kann. Wir hatten letztes Jahrl das riesengroße Glück, 120 qm für nur 7 Euro/qm zu kaufen,die waren nur einen Winter verlegt. Waren im Heissen Draht inseriert. Das Platten-hochnehmen beim VErkäufer war mit 5 Leuten im Handumdrehen erledigt, bevor der sich den Preis noch anders überlegt 😀

  • Avatar Cruzado sagt:

    nee, MKS-Platten hab ich gar nicht. musst du mal bei den versch. Vertriebspartner nachfragen – optimalerweise möglichst in deiner Abholnähe.

    Hm…jetzt bin ich verwirrt. Ich dachte die Riedwiesenhof-Platten wäre die MKS??
    Zumindest stehts so bei denen auf der Website :denk: .

  • Avatar maurits sagt:

    wo ist da jetzt der Unterschied zu anderen Platten?

  • Avatar moppel sagt:

    schau dir doch mal die homepage an,das hier ist die MKS-Platte http://riedwiesenhof.de/mksplatte/ also die normale graue Paddockplatte mit der roten Softmatten-Oberfläche

  • Avatar maurits sagt:

    hab ich getan, sieht halt aus wie ne Paddockplatte so aussieht.
    ich kann hier welche kriegen die sehen ähnlich aus, aber man soll einen Unterbau bauen.

  • Avatar moppel sagt:

    wo ist da jetzt der Unterschied zu anderen Platten?

    Ich bin zwar sicher, dass das auch hier im Forum mehrfach über die Suchfunktion zu finden ist 😉 ,aber ich schreibs gern:

    Die R.-Platte wiegt 6kg pro Platte (50×50),ist ca. 6cm dick.
    günstigere Paddockgitter -ich nehme mal als Beispiel die novus-hm-Gitter,die hab ich nämlich selbst außerhalb des Pferdebereichs liegen-
    sind kleiner,dünner,leichter u. meist auch offener.
    Solche Paddockgitter brauchen eine ebene u. tragfähige Schotterschicht drunter,sonst liegen sie über kurz o. lang wellig,versinken im Matsch usw.

    Wir haben gerade erst am WE bei einer Freundin ein Weidezelt mit Riedwiesenhof-Platten ausgelegt,direkt in weichem,klitschnassem lehmigen Sand.Damit sie eben nicht in der Lehmpampe versinken bzw. das üppig durchquillt,haben wir Vlies drunter gelegt -man muss so allerdings die Plattenlöcher verfüllen.Das ist nun ne schöne feste trockene Rumstehfläche.

  • gitana gitana sagt:

    Platten benötigen in der Regel einen Unterbau.

    Insbesondere bei solch einem Boden wie dort. Die sinken ins Bodenlose…

    Hier hat auch jemand solche Platten verlegt ohne den Untergrund zu befestigen, Resultat ist das die jetzt an den Ecken hochstehen und schöne Stolperfallen wurden, denn bei uns sind häufiger große Steine etc im Untergund, da bleiben die Platten dann ‚hängen und sinken an den anderen Stellen weiter ein…

    Wir haben TTE auf nacktem Lehmboden, teils auch auf Matsch verlegt, auch schon seit vielen Jahren. Da säuft gar nichts ab, die sind so stabil, daß die sich gar nicht verbiegen können und sie sind so ineinander verzahnt, daß da einzelne Platten auch nicht schief werden können, sie tragen sich ja sozusagen gegenseitig. Und hochstehende Ecken sind sowieso ausgeschlossen.
    Die von dir erwähnten Nachteile passieren nur bei den dünneren flexibleren „Platten“. Riedwiesen sind so wie TTE, soweit ich weiß, also kein Problem.

  • Avatar moppel sagt:

    hab ich getan, sieht halt aus wie ne Paddockplatte so aussieht.
    ich kann hier welche kriegen die sehen ähnlich aus, aber man soll einen Unterbau bauen.

    hast du Foto u. Angaben über Maße,Stärke,Gewicht,Verbindungsystem ? ich kenne bisher nur die Riedwiesenhofplatten u. die TTE-Hübner-Lee-Platten,die ohne Unterbau verlegt werden können. wenn´s neue/andere und günstigere Modelle gibt,nur her mit den Tipps 🙂

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    @Cruzado
    Ich kann die Halle im 7km entfernten Ort nutzen. Also verladen und losfahren, hoffen, daß niemand die Halle belegt hat, reiten, wieder zurückfahren.
    Wo andere mal kurz in die Halle gehen, braucht es hier eine (mindestens) 2Stundenplanung. Im Winter bei Schneeglätte und Eis wird es auch unschön.
    Es ist zwar besser als nichts, aber schon sehr aufwendig.

    Wir haben hier im direkten Küstenland Kleiboden, einen schweren Lehmboden. Bei Regen saugt sich der Boden extrem mit Wasser voll, wird sehr rutschig und tiefgründig. Das Zeug klebt wie Teufel und reißt dir so die Stiefel/ Schuhe von den Füßen, wenn du zu tief drin steckst.
    Für beschlagene Pferde oder sehnengeschädigte ein No Go.
    Die Besitzer der Weiden und Flächen sind sehr eigen mit ihrem Land, egal ob Stallbesi oder Bauer. Da nützen auch logische Argumente herzlich wenig (von wegen abtrennen, Matschkoppel etc.).
    Auf diesen Böden ist das Verlegen von Rasterplatten wie Ecoraster etc. ohne Unterbau ziemlich risikoreich (von den Kosten ganz abgesehen). Außerdem muß zusätzlich Sand aufgebracht werden (Zusatzkosten).
    Man kann diese Platten natürlich wieder rückbauen, aber wenn die Dinger 20cm im Klei versunken sind, dann kannt man am besten eine Bodybuildermannschaft engagieren.

    Jemanden zu suchen, der sich vormittags um das Pferd kümmert, wäre gar nicht so schlecht. Wenigstens 2-3x in der Woche.

  • Avatar Diana sagt:

    Würde wirklich jemand auf eigene Kosten in einem Reitstall ein Stück Paddock auf eigene Kosten befestigen?
    Die Idee käme mir nicht mal im Traum.

    Und ob das ein SB zulassen würde?
    Der hätte im Zweifelsfall nur Ärger deswegen.

    Ich kenne das auch von keinem größeren Stall hier in der Gegend.
    Wenn jemand was befestigt hat, dann immer auf eigener oder gepachteter Fläche.

  • Avatar Cruzado sagt:

    Ganz ehrlich???

    Wenn ich absolut keine Alternative in Aussicht hätte, würde ich das tun. Ich für mich das kleinere Übel als dass mein Pferd den ganzen Tag in der Box steht :nix: .

    Ich kenne das auch von keinem größeren Stall hier in der Gegend.
    Wenn jemand was befestigt hat, dann immer auf eigener oder gepachteter Fläche.

    Du darfst dabei nicht vergessen, dass wir hier im Westen sehr viele und bessere Alternativen an Ställen hätten.
    Wenn es die nicht gäbe, was wüdest du tun?!

  • Avatar Diana sagt:

    Ich meine explizit in Reitställen.
    Dann ist nichts mehr mit mal eben ausziehen.
    Außerdem – Die Befestigung kostet ja auch nicht so ganz wenig.
    Ich als Einzelperson würde als Einstaller da gar nichts unternehmen.

  • Avatar moppel sagt:

    Wenn der SB nix dagegen hat u. das nötige Kleingeld vorhanden ist,warum denn nicht. die von mir genannten Paddockplatten sind ruckzuck hingelegt u. wieder hochgenommen.Die klemmt man sich beim Umzug genauso untern Arm quasi wie den eigenen Sattelschrank o.ä. . Es ist ja keine fest eingebaute Bodenbefestigung wie z.B. Beton- oder Schottertragschicht o.ä.. Nach dem Hochnehmen der Platten hat man den Urzustand.

    In unserer Gegend ist es überhaupt nicht ungewöhnlich,dass sich Einsteller ihre Extrawünsche bitteschön selbst kaufen,angefangen von Späneballen (die nicht incl. im VP-Preis sind),über Stallmatten (weil durchs knappe Stroh der blanke Beton schimmert), über eigene Schränke fürs Sattelzeug ,über ne Fuhre Sand,weil der Balkon vor der Box sau-rutschig ist bis hin zu Paddockplatten,PVC-Vorhang f. die Außentür oder Weidezaunmaterial für irgendwelche Abtrennungen usw.
    und das nicht nur beim Bauern umme Ecke,sondern auch besonders in _größeren_ Pensionsställen.

    Vielleicht erklärt das die meist verhältnismäßig günstigen Pensionspreise aufm Land in Norddeutschland…

  • Avatar Ross-Reiter sagt:

    – Futterumstellung mindestens 4 Wochen je Veränderung
    – Kompressionsstrümpfe von DEBO können auch als Arbeitsbandage verwendet werden wenn mann sie umschlägt
    – Lymphdrainageputzen
    – Möglichkeiten um für mehr Bewegung zu sorgen auf einer Einstellerversammlung diskutieren (Stallbesi einladen und selber organisieren)

    Viel Erfolg 🙂

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Vielleicht erklärt das die meist verhältnismäßig günstigen Pensionspreise aufm Land in Norddeutschland…

    DAS habe ich mir allerdings schon manches Mal gedacht.

    Also ich würde es, wenn es irgendwie geht auch probieren, etwas zu investieren, sofern man ansonsten zufrieden ist und keine Alternativen hat.
    Da muss man irgendwie das beste und machbarste drausmachen.
    Einstellerversammlung finde ich auch gut.

    Man müsste halt abklären, ob diese Wiesenhof-Platten tatsächlich auch in dieser extrem-Matsch-Boden wie er da sofort entsteht, halten.
    Da müsste man schon Garantie haben :ja:

    Die andern von Moppel aufgezählten Sonderwünsche von Einstellern sind ja auch durchaus normal.

    Es geht immer ums Fragen – und wenn man die Antwort nicht scheut :ostern:

  • GidranX GidranX sagt:

    Böses Wort „Einstellerversammlung“… Erst recht, wenn nicht König Kalle zur Audienz ruft.. 😀

  • Avatar MerlijnCH sagt:

    Aber vielleicht könnte man um den Bart von König Kalle schleimen…es gibt welche, die beherrschen das wunderbar 😀

  • Avatar winterquell sagt:

    hab ich getan, sieht halt aus wie ne Paddockplatte so aussieht.
    ich kann hier welche kriegen die sehen ähnlich aus, aber man soll einen Unterbau bauen.

    hast du Foto u. Angaben über Maße,Stärke,Gewicht,Verbindungsystem ? ich kenne bisher nur die Riedwiesenhofplatten u. die TTE-Hübner-Lee-Platten,die ohne Unterbau verlegt werden können. wenn´s neue/andere und günstigere Modelle gibt,nur her mit den Tipps 🙂

    Die TTE-Platten sind schon eine tolle Sache,aber mit etwa 15€/qm ohne Verlegung/Unterbau auch nicht gerade billig.Wer das Geld hat sollte trotzdem Humus/Dreck/Matsch vorher abschieben und etwas mineralisches einbringen,dann ist es eine saubere ,professionelle Angelegenheit und kostet auch nicht mehr die Welt.Ob man die später mal wieder so einfach ausbauen kann ist allerdings umstritten…..

  • Avatar Alexa69 sagt:

    Wir haben hier im direkten Küstenland Kleiboden, einen schweren Lehmboden. Bei Regen saugt sich der Boden extrem mit Wasser voll, wird sehr rutschig und tiefgründig. Das Zeug klebt wie Teufel und reißt dir so die Stiefel/ Schuhe von den Füßen, wenn du zu tief drin steckst.
    Für beschlagene Pferde oder sehnengeschädigte ein No Go.

    Jepp, schrieb ich schon. Ich hasse diesen Boden, kannte aus Hannover und Hamburg nur Sandboden.
    Mein Wallach mit Ringbandschaden wird nie wieder bei Nässe und Matsch auf die Weide dürfen. Ggf. Paddock, wenn der nicht zu matschig geworden ist. Frag mal, wie oft ich den Schmied da hatte, weil die Eisen aufgrund des Bodens ab waren?

    Die Besitzer der Weiden und Flächen sind sehr eigen mit ihrem Land, egal ob Stallbesi oder Bauer. Da nützen auch logische Argumente herzlich wenig (von wegen abtrennen, Matschkoppel etc.).

    Wir haben auch nicht viel Weidefläche am Stall. Ich habe eine eigene Weide, aber als Matschkoppel kann ich die wegen des Kleis gar nicht nutzen. Momentan geht es, weil meine Pferde nicht viel toben, vorne an ist es natürlich eine Katastrophe.

    Auf diesen Böden ist das Verlegen von Rasterplatten wie Ecoraster etc. ohne Unterbau ziemlich risikoreich (von den Kosten ganz abgesehen). Außerdem muß zusätzlich Sand aufgebracht werden (Zusatzkosten).
    Man kann diese Platten natürlich wieder rückbauen, aber wenn die Dinger 20cm im Klei versunken sind, dann kannt man am besten eine Bodybuildermannschaft engagieren.

    Das wird ohne Unterbau vermutlich nicht machbar sein, wenn überhaupt. Oh ja, da braucht es einige „Arnolds“, um die wieder rauszukriegen.

  • Avatar moppel sagt:

    ist 15 Euro/qm der aktuelle Preis incl. MwSt. für TTE-Platten? dann wären sie ja noch günstiger als die Riedwiesenhof-Platten – da liegt der qm-Preis (ohne Mengen- o. Stammkundenrabatt 😉 ) regulär inzwischen bei locker über 17 Euronen. Wahnsinn der Preisanstieg über die Jahre- ich hatte damals mit 11 Euro pro qm angefangen…

  • Avatar Weltsje sagt:

    Meine ersten TTE Platten, ich glaube, die hießen damals nur Hübner-Lee-Platten :denk: , kosteten 21,30 DM/qm.

    Die liegen noch heute und sind völlig unversehrt :thumbsup: .

  • Avatar winterquell sagt:

    ist 15 Euro/qm der aktuelle Preis incl. MwSt. für TTE-Platten? dann wären sie ja noch günstiger als die Riedwiesenhof-Platten – da liegt der qm-Preis (ohne Mengen- o. Stammkundenrabatt 😉 ) regulär inzwischen bei locker über 17 Euronen. Wahnsinn der Preisanstieg über die Jahre- ich hatte damals mit 11 Euro pro qm angefangen…

    Runde 15€/qm auch nur bei größerer Menge.Bei uns ging es um 1500qm.Märchensteuer selbstverst. obendrauf und ev. Frachtkosten bei größeren Entfernungen.Dazu die Verlegekosten und das Material für Obendrauf-je nach Nutzung.
    Da kommt dann schon was zusammen :hech: ;( .Aber es gibt auch Alternativen…..

  • Avatar moppel sagt:

    okeee, excl. MwSt. – hätte mich sonst eher gewundert über den günstigen Preis :-). mir waren TTE-Platten immer als geringfügig teurer als Riedwiesenhofplatten bekannt.

    ja, Weltsje, da kann man echt froh sein,wenn man schon vor Jahren in solche Paddockplatten zu wesentlich günstigeren Preisen investiert hat 😉

  • Avatar Lotte F sagt:

    mal eine kurze Frage offtopic am Rande … gibt es eigentlich irgendwo ein Verzeichnis von ausgewiesenen LAG-Ställen? Ich kenne ja nun viele Ställe in meiner Umgebung – aber sicher nicht alle … und vielleicht würde ich hier ja fündig werden?!

  • Avatar Geisterlicht sagt:

    Ja, gibt es. Und zwar unter http://www.lag-online.de und dann den Pferde-Hotel-Führer auswählen. Ist allerdings nicht vollständig, auch nicht annähernd.

  • Avatar moppel sagt:

    auf der LAG-Website ist ein Verzeichnis http://www.lag-online.de/ ich würde auch unbedingt hier gucken: http://www.aktivstall.de/referenzen

  • GilianCo GilianCo sagt:

    Mir wurde halt auch von den BOT-Gamaschen abgeraten von der Lymphtherapeutin.
    Andere machen damit gute Erfahrungen. Ich verlasse mich da auf die Aussage einer „Fachperson“.

    Darf ich Dich mal fragen, warum? Würde mich interessieren 😉

    Ich habe genau die BoT Gamaschen letzten Winter getestet, weil mein Pferd trotzdem sie 10 Stunden rauskommen im Winter (auf die Weide, es ist superschön das die Möglichkeit vorhanden ist, denn auf dem Paddock bewegt mein Pferd sich ähnlich viel wie in der Box, nur der Sozialkontakt ist da noch gegeben) hat er immer schon angelaufenen Beine gehabt. Ich habe von den Gamaschen einiges gehört, habe sie mir dann irgendwann zugelegt, und entschieden, das ich es selber probiere. Habe das Pferd an die Gamaschen gewöhnt, und irgendwann nachts draufgelassen. Immer drauf geachtet, das ich sie NICHT fest mache, weil ich den Kompressionseffekt nicht will.

    Was mich überzeugt hat war nicht, das nach einigen Tagen die Beine nach dem Stehen dünn waren, sondern, das sie auch wenn mein Pferd danach ohne Gamaschen stand, nicht mehr anlaufen… das fand ich erstaunlich und daher denke ich, das da durchaus was positives ausgelöst wird durch die Wärme ohne Kompression. Daher interessiert mich natürlich sehr, warum die Fachfrau dagegen ist.

    Ansonsten ist natürlich der Auslauf immer das, worum man sich eher kümmern sollte, als sekundär darum, das die Beine anlaufen, wenn das Pferd 23 h drinnen steht.

  • Avatar Alexa69 sagt:

    Auch wenn man locker bandagiert oder Gamaschen drum macht, kann der Lymphfluss beeinträchtigt werden.

    Allerdings war es bei meinem Pferd ja auch was anderes, der hatte keine dicken Beine vom Stehen, der hat eine Verletzung, bzw.. ist krank.
    Es ist auch nur ein Gelenk betroffen, was eben nichts mit langem Stehen zu tun hat. Davon bekommt er keine dicken Beine, sonst hätte er jetzt nach Monaten vermutlich schon Elefantenbeine. 😉

  • GilianCo GilianCo sagt:

    Wenn das so wäre, Alex, dann würden bei meinem Pferd die Beine ohne Gamaschen wieder anlaufen… und die Gamaschen die ich habe kann man komplett ohne Kompressionswirkung anbringen. Und das die Beine mittlerweile generell, auch wenn er steht, nicht mehr anlaufen, wird kein Zufall sein.

    Ok, dann halte ich mich besser weiter auf meine Erfahrung, die ich (hätte ich sie nicht gemacht) auch nicht geglaubt hätte. Ich kann nur sagen, das der Lymphfluss bei meinem Pferd sich durch die Gamaschen deutlich verbessert hat.

  • Avatar krisi sagt:

    – Lymphdrainageputzen

    Bitte um Information – wie geht das ???

  • Avatar Ross-Reiter sagt:

    Das Lymphdrainageputzen kann man in Tages Workshops lernen. Dort wird einem genau gezeigt wie es geht, Technik korrigiert und weitere Infos zur Gesunderhaltung des Lymphsystems gegeben.

    Befrag einfach mal Google wann der nächste Workshop in Deiner Nähe ist. Für den Raum Braunschweig/ Hameln plus 100 km stehe ich auch zur Verfügung bei Interresse.

    Aber zum einfach so zu erklären … keine gute Idee.

  • Avatar krisi sagt:

    Danke für die Information.

    Aber Du bist mir tatsächlich etwas weit weg, lebe ja in Österreich.

  • Avatar Ross-Reiter sagt:

    Ui, ja das ist ein bisserl weit 🙂

    Das nächst gelegene Seminar wo das u.a. Inhalt ist, wäre ein Kompaktseminar Pferdemassage in 92249 Vilseck und ich glaube selbst das ist noch weit weg von Dir 😉

    LG Martina

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