Anfängerfragen

By testadmin | Archiv: Haltung und Pflege

Hallo!

Da ich ja noch nie ein Pferd hatte, hätte ich ein paar absolute Anfängerfragen an euch!
1. Wieviel Platz brauch ein Pferd/Pony? Wie gross mus die Weide sein?

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2. Muss es einen Stall haben? Also ich meine, im Sommer vielleicht nur was zum unterstellen und den Winter im Stall verbringen?

3. Ist es so, dass man mind. 2 Pferde zusammen halen muss? Oder ginge auch (nur als Beispiel) Pferd + Esel?

4. Was für Kosten kommen monatlich pro Pferd auf einen (ca.) zu?

5. Welche Rasse ist besonders gut für Anfänger geeignet?

6. Ist es sinnvoll sich als Anfänger lieber ein älteres, ruhigeres Pferd zu holen?

Ich glaub, das war´s erstmal. Wenn mir noch etwas einfällt, schreib ich es hier einfach rein…

Vielen Dank schon mal für eure Antworten!

  • Legolas sagt:

    Wie lange hast du denn schon mit Pferden zu tun? Und wie alt bist du denn? :denk:

    Mal vorab, ein Pferd oder Pony in Eigenregie halten zu wollen, ohne jegliche Erfahrung halte ich für ziemlich bedenklich

  • headless sagt:

    Hmm, also meist kriegt man ja schon so einiges mit, wenn man nur ein Pflegepferd oder eine RB hat, deshalb wunder ich mich etwas über deine Fragen. Vll erzählst du uns noch was über deine Erfahrung mit Pferden..

  • jaara2008 sagt:

    Kauf oder leih Dir nen Riesenstapel Bücher über Pferde und deren Bedürfnisse – oder noch besser: such Dir jemanden, der Pferde hat und hält und unterhalte Dich mit demjenigen gaaaanz gaaaaanz viel, hilf vor allem selber mit bei der Pferdeversorgung, und dann, ja, dann hast Du nach laaanger Zeit sicherlich ein bißchen was gelernt… ^^

  • jaara2008 sagt:

    Und hier noch gleich erste Buchtipps:

    Michael Schäfer „Die Sprache des Pferdes“
    Wilhelm Blendinger „Psychologie und Verhaltensweisen des Pferdes“
    Desmond Morris „Warum scharren Pferde mit den Hufen?“
    Angelika Schmelzer „Altes Reiterwissen – neu entdeckt“

  • Legolas sagt:

    KTBL Fachbücher Tierhaltung….und wichtiger erst Erfahrung mit Pferden sammeln :daumen:

  • headless sagt:

    Ja Bücher sind gut und schön, ersetzen aber keine Praxis!

    Aus Büchern kann man eben eher nur allgemeiner über Pferde lernen. Manchmal musst du gewisse Situationen aber genau auf DEIN Pferd abstimmen. Und sowas lernt man nicht aus Büchern sonder nur durch regelmäßigen Umgang mit (am besten verschiedenen) Pferden.

  • jaara2008 sagt:

    Saach ich doch:

    hilf vor allem selber mit bei der Pferdeversorgung, und dann, ja, dann hast Du nach laaanger Zeit sicherlich ein bißchen was gelernt… ^^

  • headless sagt:

    Jaa… ich weiß :). Wollts nur nochmal dazu sagen. Vll helfen mehrere Leute mit dieser Meinung, sie davon zu überzeugen sich nicht rein auf ihr Gelerntes aus Büchern zu verlassen und sich auf Grund dessen ein Pferd zu kaufen.

  • Gambassi sagt:

    Ich denke, die/der TE ist noch sehr jung, vielleicht ist es einfach Interesse :nix:

    Liebe/r Bond, was die anderen sagen, stimmt. Im Grunde lernt man solche Dinge am Betsen, indem man mit Pferden zu tun hat, Bücher liest, sich mit ihnen beschäftigt, im Stall hilft. Sonst bleibt das Ganze zu theoretisch. Du solltest aber, falls das deine Idee war, wirklich nicht in Betracht ziehen, ein eigenes Pferd selber halten zu wollen. Sowas braucht viel Erfahrung und Fachkenntnis, es gehört viel mehr dazu, als wine Wiese einzuzäunen, einen Stall zu bauen und das Pferd zu füttern. Ehrlich gesagt klingen deine fragen noch so unerfahren, dass du noch gar nicht über ein eigenes Pferd nachdenken solltest.

    Ich versuche jetzt trotzdem mal, deine Fragen so grob zu beantworten, damit du nciht ganz frustriert bist 🙂

    1. Das kann ich dir ehrlich gesagt nicht so genau sagen. Es kommt auch ein bisschen drauf an, ob es nur Auslauf oder auch Weidegrundlage sein soll. Sinnvoll ist es auf jeden Fall mehrere Weiden zu haben, um wechseln zu können und die Grasnarbe zu schonen. Der hauseigene Garten ist meist schon allein wegen der Grassorte ungeeignet 😉

    2. Das ist im Grunde Ansichtssache, man kann Pferde sehr verschieden halten. Soll das Pferd Tag und Nacht auf der Koppel sein, braucht es auf jeden Fall einen wettergeschützten Unterstand, auch im Sommer. Robuste Pferde können dann auch im Winter draußen bleiben. Man kann sein Pferd auch in einer Box halten und es dann stundenweise oder den ganzen Tag über auf die Weide oder den Paddock lassen. Das sollte dann aber ebenfalls auch im Winter gewährleistet sein. Reine Stallhaltung ist nicht artgerecht, auch nicht im Winter.

    3. Pferde brauchen Pferde. Ein Esel ist allenfalls eine Notlösung. Zudem haben Esel teilweise andere Haltungsbedürfnisse als Pferde. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, sicherlich gibt es einige wenige Pferde, die dicke Freundschaften mit anderen Tieren haben oder lieber allein sind, das ist aber wie gesagt die große Ausnahme. Die meisten Pferde brauchen die Sicherheit einer Herde oder zumindest eines anderen Pferdes und schließen sort auch dicke Freundschaften. Wer mal wirklich Pferde zusammen beobachtet hat, wie sie spielen und Fellpflege betreiben, der weiß das 🙂

    4. Das kommt sehr auf die Region an, in der man wohnt, und auf die Haltungsform. Hier gibt es einige Threads zu dem Thema, nutz mal die Suchfunktion.

    5. Das ist weniger an der Rasse, sondern vielmehr am Gemüt des einzelnen Pferdes festzumachen. Natürlich sind einige Rassen tendenziell zum Beispiel temperamentvoller als andere, trotzdem ist jedes Pferd ein Indivuum. Weniger für Anfänger geeignet sind meist zum Beispiel Pferde mit viel Vollblutanteil, weil diese oft sehr sensibel und temperamentvoll sind. Aber auch viele Ponyrassen, doe oft als Anfängerpferde bezechnet werden, sind in vielen Fällen eigentlich zu intelligent und willensstark für einen Anfänger und werden bei fehlender Erziehung schnell frech. Aber auch hier gibt es wie gesgat immer verschiedene Charaktere. Meiner Erfahrung nach sind nicht zu hoch im Blut stehende Warmblüter für Anfänger oft am einfachsten zu händeln.

    6. Das ist sicherlich sinnvoll. Es braucht kein wirklich ‚altes‘ Pferd zu sein, aber so ab 8-9 Jahren aufwärts sind die meisten Pferde abgeklärter und gelassener, sodass sie auch Anfängern mal Fehler verzeihen und leichter zu händeln sind. Ruhig ist dann eine Sache der Defintion, ein Anfängerpferd sollte auf jeden Fall nervenstark sein und nicht zu viel Vorwärtsdrang haben. Es sollte aber auch nicht wahnsinnig faul sein, denn auf so einem Pferd ist es schwierig, richtiges Reiten zu lernen. Weil man mehr mit dem Gas kämpft als mit allem anderen 😉

  • headless sagt:

    Ich hatte ihren Vorstellungsthread gelesen, das hätte ich vll dazu schreiben sollen. Darin steht nämlich, dass sie und ihr Mann sich ein Pferd/Pony kaufen wollen, oder so.

    Deshalb würde ich jetzt mal wegen des Alters widersprechen :P.

  • Gambassi sagt:

    Ok, dann hast du natürlich recht.

    Bitte, liebe Bond, lass das sein. Für ein eigenes Pferd braucht man einfach viel mehr Erfahrung, als du hast. Und um ein Pferd bzw mehrere Pferde in Eigenregie zu halten, noch viel mehr. Jemand, der genug Erfahrung hat, um ein eigenes Pferd zu versorgen, stellt diese Fragen nicht, oder er weiß zumindest, wo er persönlich nachfragen und sich Hilfe holen kann.

  • dat_julschen sagt:

    Hallo!

    Da ich ja noch nie ein Pferd hatte, hätte ich ein paar absolute Anfängerfragen an euch!
    1. Wieviel Platz brauch ein Pferd/Pony? Wie gross mus die Weide sein?

    2. Muss es einen Stall haben? Also ich meine, im Sommer vielleicht nur was zum unterstellen und den Winter im Stall verbringen?

    3. Ist es so, dass man mind. 2 Pferde zusammen halen muss? Oder ginge auch (nur als Beispiel) Pferd + Esel?

    Ich rate hier mal nicht einfach zu einer Lektüre, sondern erstmal zum Basispass!

    4. Was für Kosten kommen monatlich pro Pferd auf einen (ca.) zu?

    Das kommt drauf an. Eigenregie, Stall, Offenstall, die Gegend in der der Stall steht, usw….

    5. Welche Rasse ist besonders gut für Anfänger geeignet?

    6. Ist es sinnvoll sich als Anfänger lieber ein älteres, ruhigeres Pferd zu holen?

    So pauschal kann man die Rasse nicht fest machen. Denn auch hier gilt: Jeder Jeck ist anders. Sicher ist ein Schwerer Warmblüter im Allgemeinen eher ne coole Socke als nen Vollblut aber es soll auch Ausnahmen geben.
    Ein erfahrenes, gut gerittenes Pferd ist natürlich nicht so günstig wie ein Fohlen, aber auf jeden Fall die einfachere Wahl.
    Zum Alter: Ein erfahrenes Pferd

  • Bond sagt:

    Also vorab:

    Keine Sorge, ich bin keine 15 und werde mir auch nicht voreilig übermorgen ein Pferd kaufen.

    Ich schieb zwar, evtl. nächstes Jahr, aber wenn bis dahin mein Wissen nicht reicht, habe ich kein Problem damit noch länger zu warten!

    Aber danke für die Antworten auf meine Fragen und nein, ich habe wirklich keine Ahnung vor Pferden, daher meine Anmeldung hier.

    WIr habe hier um die Ecke einen relativ grossen Stall, dort werde ich mal fragen, ob ich mal mithlfen usw. darf. Das ist eine gute Idee, danke!

  • Fah sagt:

    Rückblickend gesehen bin ich froh, dass ich vor dem Kauf Reiten und im Stall arbeiten gelernt habe und verschiedenste Pferde unterm Sattel hatte: so kristallisierte sich nämlich raus, welcher Typ und welche Grösse Pferd zu mir passen. So wurde aus der ersten Idee vom sportlichen Warmblut in Natura eine Norwegerstute.
    Und in dem Zusammenhang ein wichtiger Hinweis: kleine Pferde haben die selben Ansprüche wie die Grossen auch. Unterm Strich sind sie alle Equiden – ob nun 90 cm oder 180 cm gross…

    Ich wünsche Dir viel Spass beim Eintauchen in die Welt der Pferde!

  • Diana sagt:

    ich habe wirklich keine Ahnung vor Pferden,

    Und warum möchtest Du dann eins kaufen? :denk:

  • Bille21 Bille21 sagt:

    ich habe wirklich keine Ahnung vor Pferden,

    Und warum möchtest Du dann eins kaufen? :denk:

    Diana, genau das hatte ich mich auch gefragt… :denk:

  • Bond sagt:

    ich habe wirklich keine Ahnung vor Pferden,

    Und warum möchtest Du dann eins kaufen? :denk:

    Diana, genau das hatte ich mich auch gefragt… :denk:

    Warum kaufen sich Leute einen Hund, ihren ersten Hund? Irgendwann macht man halt den Anfang…

    Ich finde Pferde einfach toll und faszinierend und möchte irgendwann eins haben. Wenn das so verwerflich ist, dann weiss ich auch nicht…

    Ihr habt doch auch irgendwann mal „angefangen“!

    Ich doch besser, wenn ich mich vorher informiere und einlese… es gibt sicher genug Leute, die sich einfach spontan ein Tier zulegen.

    Das ist nicht meine Art, ich habe mich auch schon sehr gut auf meine Hunde „vorbereitet“ und gut informiert, bevor ich mir meine Rasse zugelegt habe.

  • Diana sagt:

    Na ja, eigentlich kaufen sich Leute ein Pferd, die reiten oder fahren wollen.
    Die lernen vorher erstmal in einem Reitstall oder bei Pferdebesitzern die Grundlagen im Umgang und eben reiten/fahren.
    Und dann kaufen sie sich selbst ein Pferd.

    Es ist irgendwie befremdlich, wenn jemand ankommt und sagt, ich möchte gern ein Pferd haben, habe aber keine Ahnung davon.
    Dafür ist die Haltung eines Pferdes eigentlich zu kompliziert und zu teuer, als das man es einfach so mal macht. :nix:

  • MerlijnCH sagt:

    Wieso…sie schreibt doch in ihrem Vorstellungsfred, dass sie als Kind viel und gern geritten ist :denk:

    Hallo!
    Mein Name ist Agi und ich lebe mit meinem Mann, unseren drei Hunden und zwei Katzen auf einem Hof in Dänemark.

    Schon immer war es mein Traum, ein Pferd zu besitzen. Nun haben wir endlich die Möglichkeit und den Platz und überlegen, vielleicht kommendes Jahr uns ein Pferd oder Pony anzuschaffen. Ich bin zwar als Kind oft geritten, jedoch möchte ich mich vorher gut einlesen und etwas mehr über Pferde erfahren, bevor es so weit ist. Ich hoffe, ich bin hier richtig… 🙂

    LG Agi

    Und wenn man noch eigenen Hof und Land besitzt warum nicht?

    Ich finde jetzt nicht wirklich, dass sich Bond keine Gedanken macht 8)

  • casper109 casper109 sagt:

    Es ist irgendwie befremdlich, wenn jemand ankommt und sagt, ich möchte gern ein Pferd haben, habe aber keine Ahnung davon.
    Dafür ist die Haltung eines Pferdes eigentlich zu kompliziert und zu teuer, als das man es einfach so mal macht.

    Und es gibt einige verwahrloste Pferde am Ende, weil die Besitzer sich selbst überschatzt haben. :nix:

  • MerlijnCH sagt:

    …und es gibt viele verwahrloste Pferde oder Beistellpferde, die genau sehr gerne an solche Besitzer abgeschoben werden.

    Reiten brauchen die ja nicht können, nur das Pferd füttern, betüddeln und gerne haben und der Ex-Besitzer ist in seiner grenzenlosen Tier-Liebe seine Verantwortung los :ostern:

  • Christl sagt:

    Ich finde es jetzt auch nicht soooo schlimm. Gut, dass du dir Gedanken darüber machst.

    Trotzdem würde ich vorher mal über ein paar Wochen/Monate in dem Stall in der Nähe mithelfen, wenn das geht. Vielleicht findest du dort auch ein Pflegepferd.

    Ich hätte z.B. die Möglichkeit gehabt mein Pferd an meinem Haus stehen zu lassen und mich selbst darum zu kümmern, hab mich aber dagegen entschieden. Es ist einfach zu viel Arbeit für mich. Er steht jetzt in einem Pensionsstall 30 km von mir entfernt. Das ist zwar sehr weit aber diese tolle Versorgung kann ich meinem Pferd nicht bieten. Er ist in einer Herde mit 5 weiteren Wallachen. Dort habe ich die Möglichkeit Reitunterricht zu nehmen, Horsemanship-Kurse zu machen, eine Halle, ein Sandplatz, ein Waschplatz usw. usw.. Das hätte ich zuhause alles nicht. Und ganz ganz wichtig: es ist immer jemand da wenn ich Fragen habe (hatte bis vor kurzem auch noch keine Ahnung von Pferden, so wie du) und immer jemand da, der nach dem Pferd schaut und mir Tipps gibt.

  • MerlijnCH sagt:

    Trotzdem würde ich vorher mal über ein paar Wochen/Monate in dem Stall in der Nähe mithelfen, wenn das geht. Vielleicht findest du dort auch ein Pflegepferd.

    Ja sicher, das denke ich auch, aber darum fragt sie ja hier und findet die Tipps gut….bis wir anfangen, Futterkosten, Schmiedkosten und TA-Kosten aufzuzählen, von der Ausrüstung (ob nötig oder nicht) nicht zu reden 😀

    Nun zumindest kann ich mir vorstellen, dass Pferdehaltung in Dänemark günstiger ist als in der Schweiz 😀

  • Flora1 sagt:

    Die Idee,das sie erstmal nebenan in dem Stall nachfragt,ob sie dort helfen kann usw. find ich schon mal gut….ich bin auch als Kind viel geritten,hab aber dann auch wieder jahrelang nix mehr gemacht und dann wieder angefangen mit einer Reitbeteiligung….die hatte ich dann 1,5 Jahre…danach kam das erste eigene Pferd….war natürlich ein Reinfall,hatte ja auch nicht soviel Erfahrung,auch nach 1,5 Jahren nicht…naja,dann kam Pferd Nr.2,das war dann gut ausgebildet,aber auch nicht einfach….da hab ich aber was von gelernt(reittechnisch)…und alles andere dann auch(Haltung+Pflege+Futter)….hab dann in einem Pensionsstall alles selber gemacht :rolleyes: ….leider hatte ich dieses Pferd nur ein paar Jahre,es wurde sehr krank und zuletzt auch nicht mehr zu retten,ich war die letzten 15 Monate nur noch unterwegs mit ihm,in Kliniken… 🙁 und es hat doch alles nix geholfen….danach hab ich mich „Schlau“ genug gefühlt mir ein angerittenes,junges Pferd zu kaufen….und hab es nicht bereut….aber….es dauert halt alles seine Zeit…
    Meine Freundin hält ihre Pferd am Haus,in Eigenregie…ist toll,hat auch genug Weide zum wechseln und auch einen tollen großen Paddock(ohne Matsch)…allerdings ist sie doch auch sehr gebunden,zeitlich….weil man ja alles selber macht….

  • headless sagt:

    Nur weil sie als Kind geritten ist muss das ja überhaupt nichts heißen. Wenn sie jetzt verheiratet ist liegen denke ich schon einige Jährchen dazwischen, da kann man vieles vergessen. Vorallem über die aktuelleren Dinge weiß man nicht viel, Pferdehaltung entwickelt sich ja auch weiter.

    Mit einem Hund ist ein Pferd bestimmt nicht zu vergleichen. Dass du dich informierst ist gut, aber bei einem Pferd braucht es eben ein bisschen mehr Wissen als bei einem Hund, würde ich jetzt mal so behaupten.

    Deshalb würde ich mich den anderen anschließen und sagen, dass du vll erstmal ein Pflegepferd nimmst, wenn du irgendwo die Möglichkeit dazu hast. Das kannst du dann erstmal betüddeln und schon viel über Haltung und Pflege lernen. Dort kannst du ja auch dann noch deine Fragen stellen. In der Praxis lässt sich das einfach auch viel besser beantworten, es macht mehr Spaß und man behält es meist auch besser.
    Dort findest du vll auch heraus ob du nicht doch irgendwann mal an mehr interessiert bist, sprich reiten, oder fahren oder sowas. Daraufhin kannst du dir denke ich bessere Gedanken über die Rasse machen. Was nützt es dir, wenn du dir ein Schetty kaufst, was man ja genauso betüddeln kann wie ein Warmblut, du aber nachher feststellst, dass du vll doch nochmal gerne reiten würdest oder so. Dann wäre das Schetty dafür ja eher nicht so geeignet :D.

    Was du dir auch noch überlegen solltest ist, dass Pferde Herdentiere sind. Du meintest ja, dass du den Platz am Haus hast oder so? Klingt zwar einerseits praktisch, aber deshalb sollte dein Pferd dann nicht alleine gehalten werden! Und wenn du dir deswegen direkt zwei (oder dazu ein Schetty oder so) nimmst, sind die Kosten auch schon wieder höher und das „Risiko“ als Anfänger etwas falsch zu machen eben auch.

    Du solltest dir das alles einfach ziemlich gut überlegen und nicht einfach so „drauf los“ machen.

  • Gandi Gandi sagt:

    Deshalb würde ich mich den anderen anschließen und sagen, dass du vll erstmal ein Pflegepferd nimmst, wenn du irgendwo die Möglichkeit dazu hast.

    Mit einem Hund ist ein Pferd bestimmt nicht zu vergleichen. Dass du dich informierst ist gut, aber bei einem Pferd braucht es eben ein bisschen mehr Wissen als bei einem Hund, würde ich jetzt mal so behaupten.

    Puh – und ich bekam (wie bestimmt Millionen anderer Frauen) ein Kind (drei Jahre später sogar noch eins) und hab mich vorher nicht informiert was auf mich zukommen könnte :doh:
    Nachtrag: und die sind beide richtig gut erzogen….
    man lernt eben mit den Aufgaben 😀

  • Diana sagt:

    Aber Du bist ein Mensch und lebst unter Menschen – somit waren Dir menschliche Bedürfnisse nicht komplett fremd, oder?
    Könnte es sein, dass das als Beispiel nicht so ganz passend gewesen ist?

  • headless sagt:

    Deshalb würde ich mich den anderen anschließen und sagen, dass du vll erstmal ein Pflegepferd nimmst, wenn du irgendwo die Möglichkeit dazu hast.

    Mit einem Hund ist ein Pferd bestimmt nicht zu vergleichen. Dass du dich informierst ist gut, aber bei einem Pferd braucht es eben ein bisschen mehr Wissen als bei einem Hund, würde ich jetzt mal so behaupten.

    Puh – und ich bekam (wie bestimmt Millionen anderer Frauen) ein Kind (drei Jahre später sogar noch eins) und hab mich vorher nicht informiert was auf mich zukommen könnte :doh:

    Finde nicht, dass man das vergleichen kann.

    Außerdem ist es ja auch nicht so, dass irgendetwas gleich gut ist nur weil es viele Leute so machen. Also das Argument zählt einfach nicht meiner Meinung nach.

  • Gandi Gandi sagt:

    Und ich finde das man es vergleichen kann. Da hat eben jeder seine Meinung.
    Egal ob Pferd, Hund, Kind usw…es gibt immer Situationen, wo man sich Hilfe von außen holen muss.
    Und sie macht das doch schon vorher.

  • headless sagt:

    Egal ob Pferd, Hund, Kind usw…es gibt immer Situationen, wo man sich Hilfe von außen holen muss.

    Es sagt ja auch keiner, dass man das in der Hinsicht nicht vergleichen kann. Aber das umfasst eben nicht alles.

    So wie Diana schon sagte, als Mensch weiß man über die Bedürfnisse von Babys in der Regel besser bescheid als über die Bedürfnisse mancher Tiere. Und wenn man keine Ahnung von Pferden hat kann man das ungefähr damit vergleichen, dass ein Pferdemensch sich plötzlich einen Löwen zulegen will. Nur weil man schon einmal Tiere gehalten hat, heißt das nicht, dass man jedem Tier gewachsen ist. Löwen und Pferde haben ganz andere Bedürnisse, genauso wie Pferde und Babys.

  • dat_julschen sagt:

    So nun atmen wir mal wir mal ganz entspannt durch den Mund aus… 😀

    @Bond
    Wenn bei dir in der Nähe ein großer Stall ist, wunderbar.
    Wenn du dort helfen kannst tu das.
    Wenn du dein zukünfiges Pferd auch reiten willst, frag direkt nach Unterricht.
    Denn du sollst vorher schon ein wenig sattelfest sein.
    Ob nu Reitbeteiligung oder schlichter Unterricht ist hier bei erstmal wurscht.
    Und ich meine das mit dem Basispass völlig ernst. Allerdings weiß ich nicht, ob es sowas in Dänemark gibt und wie es dort heißt.
    Aber auch das, könntest du an dem Stall erfragen.

    Zur Frage Kinder vs Pferde.
    Ein Baby hat in der Regel nur 3 Bedürfnisse. Hunger, Schlafen und Nähe.
    Die Bedürfnisse eines Kindes sind auf die Mutter zugeschnitten. Normalerweise macht man instinktiv vieles richtig.
    Die Bedürfnisse eines Pferdes, Verpflegung, Bewegung, Gesellschaft sind schnell erklärt.
    Allerdings fang dann die Schwierigkeiten an. Welches Futter, wie viel Platz, welche Gesellschaft.
    Man sollte schon ein Gefühl fürs Pferd bekommen. Das lernt man nicht aus Büchern und auch nicht aus dem Pforg.

  • Gandi Gandi sagt:

    So nun atmen wir mal wir mal ganz entspannt durch den Mund aus…

    😀

  • headless sagt:

    Genau julschen, so meinte ich das ;).

    und jetzt.. aaatmen!! :D:)

  • Bond sagt:

    Ich werd´ jetzt mal lieber nichts mehr dazu schreiben, wenn das hier gleich so hoch kocht.

    Find´s nur schade, dass man als Neuling z.T. gleich so bombadiert wird. Vergeht einem gleich ein bisschen die Lust ein so einem Forum…. (obwohl ich für die gut gemeinten Tips einiger hier dankbar bin!!!)

  • helmi sagt:

    ….. also machen alle Wiedereinsteiger nur fehler und lernen nix dazu ???? :doh: :doh: :doh:

    Bond hat nett gefragt und macht sich Gedanken und will auch nicht gleich morgen losrennen und sich ein Pferd kaufen :thumbsup:

    warum kann es nicht einfach mal hilfreiche Antworten geben ,ohne Zickerei …. :thumbdown:

    Helmi

  • jaara2008 sagt:

    Vor allem darf man auch nicht vergessen, daß manche Menschen eben einen anderen als den üblichen Weg gehen – das muß nicht automatisch gleich schlechter sein! Erst recht nicht, wenn jemand zum Ausdruck bringt, daß er sich informieren und lernen möchte! Ich finde das, was Bond vorhat, vielleicht auch eher etwas ungewöhnlich, aber doch nicht gleich verwerflich. Ist doch ok, sie hat den und den Wunsch oder Traum für die Zukunft und macht sich Gedanken darüber, wie sie das sinnvoll verwirklichen kann. So what?!

  • headless sagt:

    Also ich kann ja nur für mich sprechen. Ich wollte es ihr keinesfalls irgendwie Ausreden, sorry falls das so rübergekommen ist. Finde auch eigentlich nicht, dass hier rumgezickt wurde. Und die Meinungsverschiedenheit zwischen mir und Gandi war ja auch eigentlich eher off topic und hat gar nichts mit Bond und ihren Fragen zu tun eigentlich.

    Aber meiner Meinung nach ist ein Forum auch zum diskutieren da (und wie gesagt, ich finde nicht, dass hier irgendwie zu heftig diskutiert wurde). Und auch wenn manche vll etwas schreiben, was man auf Anhieb eigentlich nicht so gerne hören möchte. Man kann ja mal drüber nachdenken. Und ich denke jeder wollte ihr hier eigentlich gute Tips geben, selbst die, die ihr eigentlich völlig davon abraten wollen, haben noch gesagt, dass sie vll erstmal in einem Reitstall helfen soll oder whatever.

    Und das ist nunmal ein heikles Thema. Es gibt viele Leute, die ihre Pferde falsch halten und die Pferde verwahrlost sind und da versucht man vielleicht das zu verhindern, wenn man so was liest. Ich will dir bestimmt nichts unterstellen. Ich meine ja auch gar nicht, dass diejenigen das extra machen. Wie soll man es auch richtig machen, wenn man es nicht weiß. Das ist ja eigentlich nicht verwerflich. Bloß reichen meiner Meinung nach in diesem Fall Informationen aus Büchern und Foren nicht aus, daher eben die Tipps mit Pflegepferd und im Stall helfen.

    Also ich sehe hier wirklich kein Problem, ganz ehrlich. Und wenn sich hier manche User wegen ihrer unterschiedlichen Meinungen, nenn wir es meinetwegen auch streiten. Dann hat das doch nichts mit der TE zu tun?

  • MerlijnCH sagt:

    Hier haben alle ein bisschen recht – und Bond, da musst Du durch :ostern:

  • Falun sagt:

    Bond hat nett gefragt und macht sich Gedanken und will auch nicht gleich morgen losrennen und sich ein Pferd kaufen

    warum kann es nicht einfach mal hilfreiche Antworten geben ,ohne Zickerei ….

    Weil „Experten“ ihr „Expertenwissen“ eifersüchtig hüten und herausstellen 😀 Es kann ja nicht angehen, dass jeder ein „Experte“ ist, wo kämen wir da hin ? 8o

    Bond, hilf erstmal im Stall mit. Dann wird sich schon herausstellen, ob Pferde für Dich das Richtige sind. Wie Du ganz richtig schreibst, jeder hat mal angefangen.

  • Christl sagt:

    @bond: Lass dich nicht abschrecken. Manchmal geht es hier ziemlich heftig zu. Das hat überhaupt nichts mit dir zu tun.
    Wenn du irgendwo gescheite Tipps suchst, ohne dieses Teenie-Pferde-Geschwätz, dann bist du hier schon richtig. Man gewöhnt sich an diesen Ton (und passt sich sogar etwas an :red: ).

    Jeder hat mal angefangen und ich finde es auch nicht gut, wenn allen Änfängern gesagt wird „lass das lieber“. Aber wenn du hier fragst, wie du es am besten anstellen sollst ohne Fehler zu machen, ist der Weg über ein Reiterhof und ein Pflegepferd wohl der Beste. Auch wenn man das eigentlich gar nicht hören wollte. Ob du den Rat befolgst ist ja deine Sache. Hier sind sicher einige recht unbedarft an das Thema „eigenes Pferd“ ran gegangen und haben es trotzdem geschafft. Was nicht heißt, dass alles perfekt gelaufen ist und nicht hätte besser laufen können.

  • Diana sagt:

    Ich hatte neulich mit einem Typen zu tun, der mir erzählte, dass sein Hobby Pferde wären.
    Scheinbar erst ziemlich kurzfristig, denn er hatte echt überhaupt keinen Plan von der Materie.
    Hatte aber schon eine Weide organisiert, wo er seine – noch zu besorgenden – Pferde draufstellen wollte.
    Er probierte es, mich als Auskunftei für die unterschiedlichsten Haltungsfragen heranzuziehen, worauf ich ihm jedesmal ziemlich entnervt empfahl, sich ein paar Bücher über Pferdehaltung zuzulegen und den Plan, als Selbstversorger eigene Pferde zu halten, noch etwas aufzuschieben.
    Seine Antwort war: Nö, mit Büchern hätte er es nicht so, er würde jetzt in verschiedenen Foren etwas herumstöbern, da könnte man schon so einiges mitnehmen.
    Kurze Zeit später erzählte er, dass er einen Offenstall mit Land übernommen hätte, den Stall und die Weide geteilt hätte und dort eine Kleinpferdstute und einen Ponyjährlingshengst stehen hätte. Erstmal getrennt, aber es wäre bestimmt auch niedlich, aus den beiden Nachwuchs zu ziehen…
    Was er mit den Pferden machen wollte? Seine Freundin wäre früher geritten und er hätte Spass am Kutschefahren. Er hätte sogar schon mal selbst kutschiert.
    Den Stall und die Pferde gibt es, ich bin schon dran vorbei gefahren, aber ob das wirklich seine sind?
    Er und seine Freundin sind 400-Euro-Jobber ohne Führerschein und Auto. Wie das wohl im Winter wird?

    Wenn alle Leute, die so unbedarft in Foren um Rat fragen, so sind, dann Prost Mahlzeit!
    Ich konnte das alles nicht glauben, aber das habe ich alles live erlebt und von demjenigen selbst erzählt bekommen.

  • Fah sagt:

    Ich erinnere mich gerade an eine gute Bekannte – die hat sich mit über 40 endlich ihren Kinderwunsch erfüllen können und reiten gelernt.
    Hat auch im Stall mitgeholfen, das einfache Reitabzeichen gemacht – und sich dann einen Freibergerwallach gekauft. Schliesslich hat sie auch den Stall gefunden, in dem sie sich und ihr Pferd so richtig wohl fühlen, weiterhin regelmässig den Unterricht besucht, eine passende RB gefunden – und ihr sowie dem Pferd geht’s richtig gut dabei.

    Angefangen hat jeder mal, die einen früher, die anderen später. Ob man auf dem Weg zum eigenen Pferd das Richtige lernt ist unabhängig vom Alter – die Ausbildung muss stimmen, der Umgang mit dem Pferd und die Haltung. Und gerade bei der Haltung gibt’s nicht nur Schwarz und Weiss. Nur einen Kompromiss gibt’s sicher nicht: Pferde sind Herdentiere, Alleinhaltung darf nicht sein.

    Aber der Thread hat durchaus seine amüsante Seite: einem Kind/Jugendlichen würdet Ihr freundlich raten nimm Unterricht, such Dir ein Pflegepferd – und einer Erwachsenen macht man Vorwürfe, sie überlege sich das Ganze nicht richtig und gehe unvorbereitet/blauäugig an die Sache ran und Ihr hackt aufeinander rum. :denk:

  • Wattreiter Wattreiter sagt:

    @Bond
    Du bist hier wirklich nicht grob angegangen worden, das hätte anders ausgesehen 😉 !
    Es sind eigentlich nur deutliche Worte gefallen, aber nicht, um dich zu ärgern!
    Die meisten Pforgler haben mit den Jahren so viele Katastrophen miterlebt, daß man dann eher dazu neigt, unerfahrenen Leuten vom zu frühen Pferdekauf abzuraten. Es stehen so viele Pferde in schlechter Haltung, sei es aus Unerfahrenheit der Besitzer, aus Desinteresse, falscher Tierliebe oder finanziellen Gründen.
    Daher sind wir hier wohl sehr kritisch, wenn jemand sich als Anfänger outet und vom Pferdekauf spricht!
    Fass es bitte nicht als persönlichen Angriff auf.
    Es ist eine gute Idee, sich langsam in die Materie einzuarbeiten, also erst einmal auf einem Hof mit Pferden zu helfen oder ein Pflegepferd zu haben. Dann kristallisiert sich auch heraus, was man eigentlich von Reiten und seinem Pferd erwartet.
    Wenn du mit verschiedenen Rassen zu tun hast und verschiedene Pferde reiten kannst, wird sich auch die „richtige“ Rasse herausstellen.
    Ich bin das beste Beispiel:
    Ich habe normal Dressurreiten und etwas Springen in der Reitschule gelernt. Für mich waren Pferde ab Stm.1,60m Pferde, alles andere war kein „richtiges“ Pferd.
    Durch Zufall hatte ich dann eine Reitbeteiligung an einem Araber/Norweger-Mix. Ein Traumpferd und es war um mich geschehen! Seither stehe ich auf kleine, kompakte Rassen. Alles, was größer als 1,60Stm ist, ist uninteressant geworden 😀 .
    Und ich bin begeisterte Gelände- und Wanderreiterin geworden!

    Fang doch erst einmal wieder an, mit Pferden zu arbeiten und Unterricht zu nehmen, alles andere wird sich dann zeigen!

  • Pipilotta sagt:

    Hallo
    Ich denke Richtige Pferdehaltung kann man sich schon an lesen.
    Das Problem darin Liegt darin , das so ein Pferd mit 300-700kg, als Fluchtier, einfach ein ganz anderes Kaliber hat , als ein Hund mit 10- 60kg.
    Wenn man bei einen Hund seine Anfängerfehler macht und er nicht so gut hört, muss man ihn in der Öffentlichkeit zur Not an die Leine nehmen, um niemanden zu gefährden.
    Wenn man nicht richtig und sofort auf die Körpersprache eines Pferdes Reagiert ,macht es ganz schnell was es will und das kann es auch da es viel Stärker ist als ein Mensch (im Gegensatz zu einem Hund der in der Regel den Menschen nicht so einfach wegziehen kann)
    Um richtig und sofort auf die Körpersprache eines Pferdes zu reagieren braucht man Praxis , das Lernt man aus keinem Buch.
    Diese Praxis im Umgang mit Pferden muss man irgendwo erlangen bevor man Pferde in Eigenregie hält .
    Denn wenn man sein Pferd nicht im griff hat, ist man eine Gefahr für sich das Pferd und seine Umwelt.

    Liebe Grüße und viel Spaß beim Projekt eigene Pferde 🙂

  • jaara2008 sagt:

    Das mit dem Mithelfen bei der Pferdeversorgung hatte ich ja auch schon ganz am Anfang geschrieben. Und das hat – außer dem Erfahrungen sammeln und Kenntnisse aneignen – noch einen anderen Grund: Wenn man das mal eine gewisse Zeit BEI WIND UND WETTER gemacht hat, dann kann man viel eher einschätzen, ob man das wirklich möchte. Oder ob man womöglich mit einem Pflegepferd, das man zwei oder drei Mal in der Woche versorgt, besser bedient wäre. Zu einem eigenen Pferd MUSS man in der Regel jeden Tag und sich darum kümmern, auch wenn man sich lieber verabredet hätte oder bei dem Sch…-Wetter lieber zu Hause auf der Couch säße oder wenn es einem vielleicht nicht so gut geht. Ein Pflegepferd, das man nur seltener „hat“, bleibt spannend, man freut sich auf „seine“ Pferdetage. Und wenn man mal nicht kann oder will, dann gibt man die Verantwortung eben an den Besitzer ab. Das ist schon was anderes, vor allem über die Jahre gesehen!

  • dat_julschen sagt:

    Ein Hund mag nur 60 kg wiegen, aber der hat Zähne und bei falscher Haltung passieren ganz schnell Unglücke!
    Bei einem Pferd in falscher Haltung entstehen in den seltensten Fällen, Unfälle mit der Aussenwelt. Eher wird das Pferd krank oder gefährdet seinen Besitzer.

    Ein gutes Buch ist sicher hilfreich, aber nur unterstützend zum Umgang unter Anleitung.

    Bond, ganz ehrlich:
    Hier will die keiner was. Wir könnten dir auch schreiben: Zweitpferd, Unterstand, Heu, vielleicht ein wenig Hafer, regelmäßig misten und gut.
    Kauf dir nen Freiberger, nen schweres Warmblut, nen Haffi oder so.
    Aber ob du damit glücklich wirst??
    Ich glaube eher nicht.

    Klar kann es sein, das du ein Pferd findest, das absolut anfängertauglich ist, top fit und hart im Nehmen, wahrscheinlicher ist, das irgendwo und irgendwie ein Problem auftritt.
    Ganz dumm läuft es dann, wenn du es zu spät erkennst, das Pferd dich ansteigt oder ständig krank ist und du alle Nase lang den Tierarzt auf der Matte stehen hast.

    Damit du wenigstens ne Ahnung davon bekommst, was da alles auf die zukommt, wie man in bestimmten Situation reagiert usw. ist es einfach sinnvoll dir den Umgang mit dem Pferd anzuschauen, zu testen usw.

    Klar kannst du auch ein Buch kaufen und ein Pferd und alle Fehler selber machen. Die Frage ist nur: Willst du das?

  • Diana sagt:

    Die fehlenden Kenntnisse sind doch das Hauptproblem.
    Man muss doch erst „ein Auge“ für Pferde bekommen.
    Man muss sehen und merken, wann irgendetwas nicht in Ornung ist.
    Wie oft stehen völlig unbedarfte Menschen vor Pferden und amüsieren sich, weil das Pferd wie wild am Scharren ist und sich immer wieder wälzt.
    Und merken gar nicht, dass das Pferd irre vor Schmerzen ist und eine heftige Kolik hat.
    Oder Ausrüstung.
    Wie oft sieht man viel zu tief schlackernde Gebisse, unausgedrehte Kinnketten, scheuernde Halfter, falsch verschnallte Trensen, unpassende oder falsch positionierte Sättel.
    Oder Pferde, die lahmen, Pilz haben, husten, hoch fiebern, nicht fressen oder sonst was und die Besitzer merken gar nicht, dass etwas nicht in Ordnung ist.

    Ich habe auch schon oft Kühe gesehen, habe aber keine Ahnung von Kühen und wüsste jetzt nichts über Anzeichen, die eine Kuh zeigt, wenn sie einen Tierarzt brauchte.
    Und käme jetzt nicht auf den Gedanken, mir ein paar Kühe zuzulegen und nur etwas im Internet zu stöbern, um den Hauch einer Ahnung zu bekommen, wie Kühe ticken.

    Wir haben doch alle Pferde und wollen, dass es ihnen gut geht.
    Wie kann man da einem, der selbst sagt, er hätte keine Ahnung von Pferden, einfach per Internet zuraten, sich doch ein Pferd auf die Wiese zu stellen, nur weil derjenige nun mal grade eine Wiese hat?

  • Christl sagt:

    Wer rät ihr denn sich ein Pferd auf die Wiese zu stellen? :nix:

    Ich denke wir sind uns alle einig, dass sie zuerst mal auf den Reiterhof gehen soll und mitarbeiten/reiten/pflegen/Tipps holen.

  • Diana sagt:

    Die TE wollte ja nun konkrete Tips, wie sie es angehen soll, wenn sie sich ein Pferd/mehrere Pferde auf die Wiese stellen will.
    Und ist nun etwas beleidigt, weil sie genau dafür eben keine Fürsprache bekam.
    Es wurden ja nun auch schon einige Stimmen laut, die meinten, man solle sie doch ruhig machen lassen, alle hätten mal angefangen.
    Ich wollte jetzt nur mal genauer ausführen, warum ich die Idee nicht gut finde.

  • dat_julschen sagt:

    Es wurden ja nun auch schon einige Stimmen laut, die meinten, man solle sie doch ruhig machen lassen, alle hätten mal angefangen.

    Klar hat jeder mal angefangen. Aber die meisten doch mit Reitunterricht oä und nicht mit, ich hol mir mal ein Pferd.
    Auf der anderen Seite lernt man aus seinen Fehlern. Dummerweise beinhaltet das oft, das das Pferd leidet.

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