ADHS beim Sohnemann – befürchtet und nun diagnostiziert !

By Melanie B. | menschliche Leiden

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So, hier nun mal ich mit meinem „Problem“ – eigentlich erhoffe ich mir positive Erfahrungsberichte… :seufz:

Lange war es bei mir ein Verdacht – wenn auch sehr begründet – aber keiner wollte es mir glauben.
„Wieso, das Kind ist doch ganz normal, vielleicht gerade etwas aufgedreht… ?!“
Ich habe immer gesagt, daß mein Sohn NICHT NUR „klein“ bzw. verspielt ist, sondern da mehr hintersteckt und ich abends „tot“ bin, weil er einem keine Sekunde Ruhe läßt. Naja, OK, mal eine halbe Stunde, in der er in seinem Zimmer alleine spielt, aber dann braucht er input und/oder Aufsicht !

Heute waren wir nach dem HAWIK-Test (auf Intelligenz und ADHS ausgerichtet bei ihm mit Erweiterungstests) beim Auswertungsgespräch.
Fazit: mit 6 Jahren an der Grenze zur Hochbegabung bzw. in Teilbereichen deutlich düber und eine sehr deutliche Diagnose auf ADHS.
Haupttherapie soll sein die medikamentöse Behandlung (so gering dosiert, wie nötig), weil er sonst noch weiter in das „soziale Abseits“ rutscht – in der Schule hat er schon arge Probleme und die Lehrerin muß ca. 30 % der Zeit für ihn aufbringen mit Ermahnungen etc.
Begleitend kommt dann eine Verhaltenstherapie hinzu und weiterhin (wie schon lange von mir durchgeführt) nachmittags Vollzeit-Betreuung mit Aufgaben, die seinen Kopf richtig fordern und ständigem Input, da er sonst in der Schule ganz unausstehlich ist.
Schulisch ist er bisher von den tatsächlich gezeigten Leistung eher mies, kann aber ganz deutlich sehr viel mehr, ist halt gelangweilt (anscheinend) und gleichzeitig durch das ADHS ständig mit anderen Sachen beschäftigt.

Hat irgendjemand positive Erfahrung mit einer von einem wirklich verantwortungsvollen und sehr guten Arzt durchgeführte medikamentösen Therapie gemacht diesbezüglich ?
Gebt mir Hoffnung !!!

Grüße von einer müden Melanie

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