01.11.08// Wir lesen " Von der Koppel zur Kapriole" W.Seuning

By testadmin | Bücher, Zeitschriften

„Von der Koppel zur Kapriole“
von Bertold Schirg (Vorwort), Waldemar Seunig (Autor)

Gebundene Ausgabe: 390 Seiten
Verlag: Olms (Dezember 1996)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3487083485
ISBN-13: 978-3487083483
Größe und/oder Gewicht: 24,3 x 17,4 x 3,4 cm

START: 01.11.08

Unsere Abschnitte zum lesen:
Nessi war fleissig :ja:

1.) bis s. 33 – bis zum Abschnitt, wo es mit dem „Gang“ anfängt > dafür dann auch ruhig 3-4 Tage Zeit
2.) bis s. 43 – Der Reiter > ca. 2 Tage Lesezeit
3.) bis s. 53 – Sitz und Hilfen > wieder ca. 2 Tage
4.) bis s. 76 – Reitersitte > wieder längere Zeit zu lesen ca. 4 Tage
5.) bis s. 84 – bis Zweiten Teil > 2 Tage lesen

und so weiter…

Mitleser:
Akascha – Schnellleser, Fachliteratur??
Strick – langsamer Leser
Marlo – langsamer Leser
Frotti – absoluter Lesemuffel!
Maren
McFlower
Mirage – Vielleser + Pferdefachliteratur!
caterchen – Schnelleser + Pferdefachliteratur!
Bille21
Nessi – Staubsaugartige leserin mit Krümelfaktor
Milea

INFOS: INFO

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    04.11.08

    1.) bis s. 33 – bis zum Abschnitt, wo es mit dem „Gang“ anfängt > dafür dann auch ruhig 3-4 Tage Zeit

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Ich fand die 33 Seiten durch die Bildchen sehr angenehm zu lesen – es gibt hin und wieder ein Wort wo ich mich frage was das heißt – aber dafür gibt es ja google oder Wörterbücher!

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Ich fand es bisher auch nicht so schwer zu lesen. Interessant fand ich auch, dass er darauf hinwies, dass es Merkmale gibt, an denen man erkennt, ob ein Pferd leichtfuttrig (und damit günstiger im Unterhalt) ist. Darauf achtet doch heute keiner mehr, oder? Aber da sieht man, dass das Buch zu ner Zeit geschrieben wurde, als das noch wichtig war…

    Ich hab mal noch ne Frage: was heißt Gelenke sind „geschliffen“?? ?(

  • Avatar Akascha sagt:

    Schwer zu lesen fand ich es auch nicht, aber irgendwie laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig, habe für die Seiten länger gebraucht als sonst fürn ganzes Buch 8|
    Interessant finde ich auch das mit der Fütterung 😀 andere Zeiten, andere Ansichten!

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    …ja ich wartete auch auf Input! 😀

  • Avatar McFlower sagt:

    Das Vorwort war langweilig – stimmt.

    Aber alles, was danach kommt, fand ich eher nicht langweilig. Ich habe das Buch jetzt nicht vor mir liegen, ich sitze im Büro, da würde das etwas merkwürdig wirken. Heute Abend liefere ich ein genaueres Posting, aber zwei Sachen habe ich jetzt schon im Kopf:

    Hr. Seunig empfiehlt, Pferde erst nach dem Frühjahrsfellwechsel des vollendeten 7. Lebensjahres voll zu belasten. So kenne ich das von „früher“ (aus den 80er Jahren) auch noch: Erst mit 7 ist ein Pferd erwachsen und kann das Arbeitspensum eines erwachsenen Pferdes leisten. Heute ist es ein positives Werbeargument, wenn eine 5-jährige Remonte 50 Platzierungen in Dressurpferde-A und L im Scheckheft hat. Hmmm…sind die Pferde durch Zuchtleistung tatsächlich körperlich frühreifer geworden? Oder sind sie einfach nur „vom Kopf her“ rittiger und lassen sich deshalb einfacher früher verheizen? Ich tendiere zu zweiterem.

    Und dann noch was ganz anderes: Gibt es irgendwo eine kurze Biographie von Hr. Seunig? Das Buch hat ein Ersterscheinungsdatum, das in die späte Phase des Zweiten Weltkriegs fällt. Ist nicht böse gemeint, wirkt aber irgendwie komisch. Was zur Hölle hat Herr Seunig zu dieser Zeit getan? In Deutschland war die Kacke am Dampfen und er hatte Zeit und Muße, ein Buch über die Dressurkunst zu schreiben? Da ist natürlich nichts gegen einzuwenden, aber wie war das möglich?

  • Avatar Akascha sagt:

    Und dann noch was ganz anderes: Gibt es irgendwo eine kurze Biographie von Hr. Seunig? Das Buch hat ein Ersterscheinungsdatum, das in die späte Phase des Zweiten Weltkriegs fällt. Ist nicht böse gemeint, wirkt aber irgendwie komisch. Was zur Hölle hat Herr Seunig zu dieser Zeit getan? In Deutschland war die Kacke am Dampfen und er hatte Zeit und Muße, ein Buch über die Dressurkunst zu schreiben? Da ist natürlich nichts gegen einzuwenden, aber wie war das möglich?

    Hat zwar nicht direkt was damit zu tun, was wir hier machen, aber ich finde den Einwand gut! Habe ich auch schon drüber seniert 😀 , eher ungewöhnlicher Moment zum Schreiben

  • Avatar Saro sagt:

    Ich lese nicht mit weil ich das Buch nicht habe.
    Was sind denn die Zeichen für Leichtfuttrigkeit?

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Beispiel…
    Zitat: „Eine das Mittelmaß übersteigende Höhe (über 1,70 Stockmaß) erleichtert nicht gerade die Ausbildung, wohl aber brauchen solch Pferde bedeutendere Futtermengen, ohne deshalb mehr zu leisten als die Kleineren“

    😀

  • Avatar träumel sagt:

    Und dann noch was ganz anderes: Gibt es irgendwo eine kurze Biographie von Hr. Seunig? Das Buch hat ein Ersterscheinungsdatum, das in die späte Phase des Zweiten Weltkriegs fällt. Ist nicht böse gemeint, wirkt aber irgendwie komisch. Was zur Hölle hat Herr Seunig zu dieser Zeit getan? In Deutschland war die Kacke am Dampfen und er hatte Zeit und Muße, ein Buch über die Dressurkunst zu schreiben? Da ist natürlich nichts gegen einzuwenden, aber wie war das möglich?

    Hat zwar nicht direkt was damit zu tun, was wir hier machen, aber ich finde den Einwand gut! Habe ich auch schon drüber seniert 😀 , eher ungewöhnlicher Moment zum Schreiben

    Das Erscheiunungsjahr sagt doch nicht aus, wann er das Buch geschrieben hat???? Ich kann ein Buch schreiben, es 20 Jahre im Schrank liegen haben und es dann erst einem Verlag geben…. :ja:
    Und, besser zu Hause gesessen und ein Buch geschrieben als tatkräftig bei etwas mitgeholfen, wo heute die ganze Welt noch drüber spricht.. :rolleyes:

  • Avatar oldie sagt:

    In “ Alte Reitmeister und ihre Wege“ gibt es Infos zu Herrn Seunig.
    😉

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    In “ Alte Reitmeister und ihre Wege“ gibt es Infos zu Herrn Seunig.
    😉

    Das Buch kommt als 4 tes 😀 :whistling:

    OT geniales Avatar!! …zum knuuutschen! 😉

  • Avatar McFlower sagt:

    Träumel, du vestehst mich falsch.

    Ich möchte dem Autor nichts vorwerfen, nichts unterstellen, nicht schlechtmachen. Ich möchte nur gerne WISSEN, wie es dazu kam, dass Herr Seunig dieses Buch ausgerechnet in der finstersten Zeit der deutschen Geschichte veröffentlichen konnte. Andere Leute haben 1942 um ihr Leben gebangt, wurden verfolgt, hatten Hunger, kein Dach über dem Kopf.

    Herrn Seunig ging es offensichtlich nicht so. Selbst wenn er das Buch schon vor Kriegsbeginn fertiggestellt hatte, musste er sich sicherlich um die Veröffentlichung kümmern. Hätte er 1942 in einem russischen Schützengraben gelegen oder mühevoll seine Familie übern Winter bringen müssen, hätte er keine Zeit dafür gehabt. Ich möchte doch nur gerne die Hintergründe für mich beleuchten. Ich weiß noch nicht mal sein Geburtsjahr und habe es durch einfaches googeln auch nicht herausfinden können. Hat er zu dem Zeitpunkt überhaupt in Deutschland gelebt?

    Deshalb habe ich nach einem kurzen Lebenslauf gefragt.

    Oldie, ich finde das Buch „Alte Reitmeister und ihre Wege“ noch nicht mal über Google, geschweige denn über Amazon oder Ebay. Könntest du eventuell, wenn du Zeit hast, ganz kurz die wichtigsten Eckdaten zur Person Seunig aufschreiben? Büdde, büdde.

  • Avatar Granit sagt:

    @ Mc Flower

    Der Mann hat schon im 1. Weltkrieg gekämpft

    *1887 – 1976

    Quelle: Reitkunst Alter Meister von Erhard Semadeni, erschienen im Müller Rüschlikon Verlag ISBN 3-275-01477-3

    Schönen Gruß

  • Avatar Granit sagt:

    Interessant finde ich auch das mit der Fütterung 😀 andere Zeiten, andere Ansichten!

    Find ich überhaupt nicht. Reit mal so einen Schwerfuttrigen ne ganze Jagdsaison, da weist du garnicht wie du das wieder drauf kriegen sollst, wie der sich das runter rennt. Spätestens dann weißt du wie wichtig diese Ansicht sein kann. 😉

    Schönen Gruß

  • Avatar Juni sagt:

    @ McFlower: Schau mal – hier steht ein bisschen was *KLICK* Hat deine Ausgabe auch das „Vorwort zur Neuauflage“? Das hat sein Sohn geschrieben und da steht auch noch ein bisschen was über ihn. Falls du es nicht hast, kann ich gerne noch ein paar Angaben hier reinschreiben.

  • Avatar Akascha sagt:

    Find ich überhaupt nicht. Reit mal so einen Schwerfuttrigen ne ganze Jagdsaison, da weist du garnicht wie du das wieder drauf kriegen sollst, wie der sich das runter rennt. Spätestens dann weißt du wie wichtig diese Ansicht sein kann. 😉

    Da hast Du wohl recht, aber Du hast ja das Pferd nicht nach dem Kriterium ausgewählt, Schwer- bzw. Leichfutterig!
    Darauf weist Seunig ja hin, dass man z.B. auf die Größe des Pferdes wegen dessen Futterkonsum achten solle :huh:

  • Avatar Juni sagt:

    Ich schreib auch mal noch ein bisschen was dazu…

    Für die, die das Buch nicht haben: das erste Kapitel heißt „Das Pferd. Gesichtspunkte bei seiner Auswahl“ und um genau das geht es auch.
    Er schreibt dazu: „Es soll hier durchaus keine erschöpfende pferdekundliche Abhandlung gegeben werden – nur Winke über B a u, C h a r a k t e r u n d T e m p e r a m e n t, soweit sich diese beim Ankauf beurteilen lassen und Schlüsse auf das Verhalten des Pferdes bei der Dressur erlauben.“
    Er geht auf die unterschiedlichen Körperteile ein und beurteilt, vergleicht und erklärt (z.B. warum man lieber ein Pferd nehmen sollte, das ausgesprochen weich gefesselt ist, als eins mit Fessel, deren Neigungswinkel auch nur wenig 45° übersteigt – wenn man sich zwischen den beiden entscheiden müsste).

    Bei der Beschreibung des Kopfes (leicht aufgewölbte Stirnlinie zwischen den Augen) kam mir beim Lesen kurz LTJ in den Sinn, die in ihrem Buch über die Persönlichkeit des Pferdes vom sog. „Spinnerhubbel“ spricht. Bei Seunig deutet das „nicht selten auf stark ausgeprägten Eigenwillen hin, der sich zu Stützigkeit entwickeln kann.“

    Ich fand das ganz interessant zu lesen, könnte es mir aber nie und nimmer merken. :red: (Dafür weiß ich, wo ich ggf. nochmal nachlesen kann. 😉 ) Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich am Anfang auch gedacht hatte ‚Och nö, jetzt kommt erst so ein Zeugs…‘. Im Nachhinein hats mir aber wirklich gut gefallen. ^^

    Ganz witzig find ich die Anmerkungen, die er zwischen rein macht (in kleinerer Schriftgröße gedruckt). Z.B. erzählt er beim Thema Abzeichen und schiefe Blessen und Richtern, die aufgrunddessen evt. einer optischen Täuschung erliegen, dass er auf einem Turnier mal seinen Fuchs deswegen angemalt hatte (und es soll sogar geholfen haben 😀 ).

    Etwas „anstrengend“ find ich die Hervorhebungen zu lesen, die gesperrt gedruckt sind und nicht z.B. fettgedruckt, aber naja – is‘ halt so.
    (Es heißt doch gesperrt, wenn immer ein Leerzeichen zwischen den Buchstaben ist, oder? *mirnichtganzsicherbin* :S )

    Ich bin gespannt, wie es weitergeht… :rolleyes:

    Ich hab übrigens das ganze Kapitel gelesen (bis Seite 42).

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Ich hab übrigens das ganze Kapitel gelesen (bis Seite 42).

    Streber 😀

    Aber nochmal meine Frage zu Seite 25 unten: was bedeutet „…Sind aber diese beiden Gelenke „geschliffen“, …“ Kann mir das jemand erklären? :nix:
    Vielen Dank :hug:

  • Avatar Tibatong sagt:

    .Sind aber diese beiden Gelenke „geschliffen“,

    Mir wurde das einmal am Beispiel der Vorderfußwurzelgelenkes erklärt, wenn dieses nämlich stark durchgetreten ist.
    Die Kontur des Gelenkes von der Seite ist flach, das Gelenk wirkt rückbiegig.

    Ein konturloses, wenig ausgeprägtes, durchgetretenes Gelenk wird als „geschliffen“ bezeichnet.

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Danke, Tiba :hug:

  • Avatar Juni sagt:

    Ich hab übrigens das ganze Kapitel gelesen (bis Seite 42).

    Streber 😀

    :eye:
    Ich kann nicht kurz vor Kapitelende aufhören. Dann weiß ich beim Weiterlesen nicht mehr, was vorher stand. :look:

    Aber nochmal meine Frage zu Seite 25 unten: was bedeutet „…Sind aber diese beiden Gelenke „geschliffen“, …“ Kann mir das jemand erklären? :nix:
    Vielen Dank :hug:

    *nichtaufSeite25nachguckengeh* Will ja kein Super-Streber sein… 😉

    EDIT: Ach, eh schon gelöst. Auch danke, Tiba!

  • Avatar huehnerkoenig sagt:

    Erklärungsversuch: Die in meiner Ausgabe auf Seite 28 Mitte (zugegeben antiquarisch von 1960) beschriebenen Vorderknie- und Fesselgelenke – heute Karpalgelenk und Fesselgelenk – bezeichnet man als „geschliffen“, wenn die Gelenke sich wenig herausheben aus der Linie der Vorderröhren. Das heisst, sie sind wenig ausgeprägt und kräftig, wenig erhaben und abgesetzt von den Röhrbeinen. Solche „Gelenkchen“ können die Statik eines Pferdes, sowie Bänder und Sehnen nur schlecht aufnehmen und unterstützen.

    Huehnerkoenig

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    :thumbsup: :bravo: …ich find das toll hier!!

    Freitag bis Seite 43??

    Denke das ist ok – denn Nessi zB hat sich auch noch nicht gemeldet…

  • Avatar McFlower sagt:

    Ich finde es auch klasse, weil ich genauer lesen muss als sonst. Mir ist aufgefallen, dass die Aussagen, die sich direkt auf die Pferdebeurteilung beziehen, ziemlich zeitlos sind. Ich habe die Richtlinien (Band Zucht und Haltung) nicht vor mir liegen, aber ich würde sagen, dass das Kapitel zum Körperbau diesem hier sehr, sehr ähnlich ist. Zumindest kam mir alles irgendwie bekannt vor. Witzig finde ich, wie zeitlos die Tipps zum Pferdekauf sind: Möglichst leicht angerittenes Pferd kaufen und vorreiten lassen etc. Gilt logischerweise heute alles genauso wie vor 60 Jahren. Das reiterliche Umfeld, in dem er sich bewegt, mutet dagegen echt skuril an. Er schreibt, man solle sich das Verkaufspferd am besten zuerst von dem mitgebrachten Stallmann vorreiten lassen. Isch abe abärr gar keine Stallmann! Topaktuell dagegen ist wohl die Aussage, dass man ein Auktionspferd nach dem Kauf erstmal in Ruhe lässt und dann ganz vorsichtig und langsam wieder aufbaut, damit es den Murks vergisst, der bereits mit ihm gemacht wurde. 😀

  • Avatar Aza sagt:

    wie du hast keinen Stallmann?
    😀

    aber mach dir nichts draus, in unserem emanzipierten Zeitalter ist auch eine Stallfrau völlig in Ordnung. 😀 😛

    ich finde Seunig zur Auswahl des Reitpferdes auch fast unübertroffen, wesentlich besser als z.B. Knopfhart, der ja doch sehr einseitig auf einen bestimmten Pferdetyp festgelegt ist.

    Interessant z.B. auch der passus über die langbeinigen Quadratpferde und die Problematik des Gleichgewichts..

  • Avatar McFlower sagt:

    Und sehr interessant auch der Absatz, dass Pferde mit schlechter Sattellage ein Quell ewigen Unmuts sind. Stimmt. Ich habe sogar zwei Pferde mit nicht vorhandener Sattellage, muss also wohl zu den Masochisten gehören.

  • Avatar Saro sagt:

    Mc Flower, ich finde Deine Beiträge sehr gut, weil sie auch etwas vom Inhalt preisgeben.

    Aza welche Aussagen von Seuning findest Du unübertroffen?
    Was haben denn die Quadratpfärde mit den langen Beine frü Probleme?

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Mc Flower, ich finde Deine Beiträge sehr gut, weil sie auch etwas vom Inhalt preisgeben.

    Wenn ich groß bin möcht ich das auch mal so können 😀 :nix: 😀

  • Avatar oldie sagt:

    Ihr bereitet mir durch euer Interesse und des Lesens mächtige Freude!
    Ich sach ja….der Seunig gehört zu den Büchern, die man ( mehrmals..sorry) gelesen haben MUSS.
    😉

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Poldie…MEHRMALS – ohh je! :huh:

    😀

  • Avatar oldie sagt:

    Frottie…habe nu echt viel gelesen..ist ja mein Hobby..und ich komme nicht umhin, den Seunig als “ Die Bibel der Reiterei“ zu bezeichnen.
    Wann immer man in Kalamitäten ( 😀 ) kommt, ist der Griff zur “ von der Koppel bis zur Kapriole“, hilfreich.
    Wie halt ne Bibel.
    😀
    Ihr werdet es merken.
    Hoffe ich.
    😉

  • Avatar Granit sagt:

    Was haben denn die Quadratpfärde mit den langen Beine frü Probleme?

    Wenn ich dir antworten darf.

    Er schreibt dort, dass solche Pferde immer Probleme mit der Balance hätten.

    Es sind da allerdings auch sehr bemerkenswerte Betrachtungen. z.B wie ein Pferd beschaffen sein sollte um einen bestimmten Typ von Reiter abzudecken. Er bezieht da das etwas kurzbeinige Pferd mit einer großen Gurtentiefe mit ein und schreibt dort, dass so ein Pferd auch einen größeren Reiter gut abdecken kann. So ein Pferd wird heute in den Zuchtverbänden Deutscher Warmblutrassen nicht mehr gezüchtet, außer beim Schweren Warmblut, wo dieses Merkmal erwünscht ist.

    Schönen Gruß

  • Avatar carnacat sagt:

    @ oldie
    Besonders wenn mans doppelt hat :eye: 😀

    Okay – ihr habt mich… ich bin auch dabei.
    Habe mich mit dem Buch, einem Druckbleistift und Post-its (Klebezetteln) bewaffnet und losgelegt.
    Ich muss ja zugeben, dass ich zu denen gehöre, die hemmungslos in ihren Büchern herumkritzeln. 😀

    Aufgefallen ist mir dass Seunig den Schritt betreffend von einer schwungarmen nicht schwunglosen Gangart spricht.
    Und die Abhandlungen über die Winkelungen der Gliedmaßen und Gelenke hat ganz gut meinen Kopf zum Rauchen gebracht.
    Ich glaub ich muss das nochmal durcharbeiten und mir Skizzen machen.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    MORGEN BIS SEITE 44???

    ???????????????

  • Avatar Akascha sagt:

    Kreisch……………………..stimmt, morgen ist schon Freitag :huh:

  • Avatar carnacat sagt:

    MORGEN BIS SEITE 44???

    ???????????????

    Jojo, passt schon… ihr dürft mich loben – ich hab ja später angefangen als ihr und es gestern nacht im Bett tatsächlich geschafft von 0 bis Seite 33 zu lesen – OHNE einzuschlafen oder den Sinn nicht zu verstehen :bravo:

    Allerdings muss ich mich ab nächste Woche dann für fünf Tage ausklinken, da ich doch vieele schöne Lusis gucken geh 😛

  • Avatar nessi sagt:

    @Granit: Was heißt denn Gurtentiefe? :S

    @carnacat: Wenn Du Exterieur-Zeichnungen machst, dann aber bitte für uns alle! 😉 😉

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    @Granit: Was heißt denn Gurtentiefe? :S

    @carnacat: Wenn Du Exterieur-Zeichnungen machst, dann aber bitte für uns alle! 😉 😉

  • Avatar carnacat sagt:

    Gurtentiefe – glaube das ist die „ideale“ Lage des Sattelgurtes oder??

    …habe mich da auch noch nie wirklich mit befasst :whistling:

    Ne.
    Es gibt Pferde die von der Seite betrachtet eine sehr hoch zwischen den Beinen liegende Brust haben – das sind solche mit wenig Gurtentiefe – das bedeutet auch dass deren Herz und Lunge nicht so viel Platz haben wie bei Pferden bei denen der Brustkorb sehr tief ist, sie also eine gute Gurtentiefe haben.

    Leider ist mein Scanner kaputt – sonst würd ich mal was zeichnen….
    ;(

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Voltao hat eine sehr gute Gurtentiefe oder?

  • Avatar carnacat sagt:

    Hm, normales Mittelmaß würde ich sagen.

    Rennpferde haben in der Regel eine sehr tiefe Gurtentiefe.

  • Avatar Tibatong sagt:

    Rennpferde

    Mein Stichwort…… :red: Hier mal zwei Durchschnitts-Rennpferde Gurtentiefen (sagt man hohe, tiefe oder gute Gurtentiefe, ich denke letzteres…) das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/22154/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/22155/

  • Avatar nessi sagt:

    Ah ok, verstanden! Danke! :thumbsup:
    Das heißt, laut Seunig, dass Pferde mit kurzen Beinen, aber tiefer Gurtentiefe, trotzdem gut lange/große Reiter abdecken?!?!

    Hab ich noch nie drauf geachtet, aber werde ich in Zukunft. 🙂

  • Avatar Juni sagt:

    Habe mich mit dem Buch, einem Druckbleistift und Post-its (Klebezetteln) bewaffnet und losgelegt.
    Ich muss ja zugeben, dass ich zu denen gehöre, die hemmungslos in ihren Büchern herumkritzeln. 😀

    😀 Ich auch. 😀

    Aufgefallen ist mir dass Seunig den Schritt betreffend von einer schwungarmen nicht schwunglosen Gangart spricht.

    Stimmt, das fiel mir auch auf und ich bin gespannt, was er darüber später noch so alles schreibt. 🙂

  • Avatar Granit sagt:

    Ah ok, verstanden! Danke! :thumbsup:
    Das heißt, laut Seunig, dass Pferde mit kurzen Beinen, aber tiefer Gurtentiefe, trotzdem gut lange/große Reiter abdecken?!?!

    Hab ich noch nie drauf geachtet, aber werde ich in Zukunft. 🙂

    Nein, das ist es nicht so ganz. Es kommt auf die Rumpfhöhe an. Der Vollblüter ist da ein schlechtes Beispiel.

    Ein besseres findet ihr in „meiner kleinen Bildergeschichte“. Das Pferd hat ein Stockmaß von 1,63m und ich bin 1,85m groß. Da er aber einen sehr tiefen Rumpf hat, scheint das Größenverhältnis zueinander nicht sehr gestört. Das Pferd deckt mich gut ab. Auf einem „normalen“ Warmblüter mit 1,63m Stm sieht das aus wie Ponyreiten 5,-€.

    SG

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Das riecht nach einem neuen Thema – was meint ihr!
    Würde gern mehrVergleiche haben!

  • Avatar nessi sagt:

    Habe mich mit dem Buch, einem Druckbleistift und Post-its (Klebezetteln) bewaffnet und losgelegt.
    Ich muss ja zugeben, dass ich zu denen gehöre, die hemmungslos in ihren Büchern herumkritzeln. 😀

    😀 Ich auch. 😀

    Aufgefallen ist mir dass Seunig den Schritt betreffend von einer schwungarmen nicht schwunglosen Gangart spricht.

    Stimmt, das fiel mir auch auf und ich bin gespannt, was er darüber später noch so alles schreibt. 🙂

    Toll, dass ihr das erwähnt. Habe ich so bewusst mein Lesen gar nicht wahrgenommen…(ist mal wieder ein Krümel liegengeblieben beim Staubsaugen *seufz* :denk: 😀 )
    Bin gespannt, was dazu noch gesagt wird.
    Das gemeinsame Lesen ist SUPER! :hurra:

  • Avatar carnacat sagt:

    So mal ganz kurz auf die Schnelle… ich muss nämlich DRINGEND mal meine Paddocks abmisten.. :whistling: :wacko:

    Ich finde, dass Seunig mit einigem Humor schreibt 😀 sehr sympathisch.

    Z.B.

    Kupieren ist nicht mehr modern und die neue Richtung hat sich den Dank aller erworben, bis auf den der Kutscher, denen Leinenfänger das Leben auf dem Bock sauer machen und den der Kaltblutfreunde, die sich die imposante Hinterkarre eins Rheinländers nur mit einem mikroskopischen Bürzel geschmückt vorstellen können.

    Dann musste ich sehr über die Anekdote grinsen in der beschrieben wird wie sein „Anstoß erregendes Füchslein“ (nämlich ein solches mit unregelmäßig weissen Fesseln) wenig Anerkennung fand was sich allerdings nach dem Einfärben der weissen Fesseln in Wohlgefallen auflöste und gesagt wurde das Pferd ginge wie ein Glöckerl.
    (darauf bezugnehmend, dass unregelmäßige Weiss-Färbungen über ein geregeltes Gangmaß täuschen können… oder auch dass besonders schiefe Blessen etc den Eindruck erwecken können das Pferd hielte seinen Kopf schief)

    Dann bin ich über eine Textstelle gestolpert (S.33 ganz unten)

    Solange das rohe Pferd unbelastet geht, werden seine Hinterbeine je nach Veranlagung und Umständen, entweder schlaff oder leicht federnd über den Boden treten, doch werden sie weniger schieben, weil hierzu noch der Anlaß – Belastung und Einwirkung – fehlt.

    Meint er wirklich schieben? Ich dachte immer dass das SCHIEBEN quasi naturgegeben ist und das TRAGEN erarbeitet werden muss. ?( :denk:

    Dann stolperte ich auf S. 34 über einen Begriff den ich wohl schon mal gehört hatte, der mir aber jetzt erst aus dem Zusammenhang verständlich erscheint:
    „vom Hengst geritten“
    Womit wohl ein Pferd gemeint ist, was naturgegeben einfach schön und zweckmäßig geht – auch unter dem Reiter, ohne dass dieser sich allergrößte Mühe um die Ausbildung des Pferdes geben müsste.

    Insgesamt rät er sinnvollerweise dazu sich ein Pferd zu suchen, welches bei der Ausbildung die wenigsten Schwierigkeiten bereiten wird.
    Was allerdings wenig hilfreich sein dürfte für die Heerscharen an Pferdebesitzern (heute meine ich) deren Pferde von der Norm deutlich abweichen und deren Zuchtziel möglicherweise mal ein anderes war – man denke an die Iberer.

    Bin gespannt wie es auf dem Gebiet der weniger glücklich gebauten Pferde ausbildungsmäßig weitergeht.

    Was mir eher sauer aufgestoßen ist, ist ein Satz von S. 35 ganz unten auf S. 36 ganz oben: (es geht um ein eher optimales Pferd)

    …. .Sein Rücken wird eher zum Schwingen kommen und infolgedessen werden die im Verlaufe der Dressur unvermeidlichen Schmerzen bedeutend milder auftreten, so das der Anlass zum Steifen und Sichfesthalten immer mehr wegfällt. …

    Ich glaub ich bin ein Weichei. Ich dachte zwar durchaus immer dass man auch ein Pferd mal an seine Grenzen bringen soll – aber dass das wirklich mit unvermeidlichen Schmerzen verbunden sein soll mag ich mir irgendwie nicht vorstellen. :denk:

    So ich bin dann mal weg… Köttelschieben… :cursing:

  • Avatar carnacat sagt:

    ?(
    Lest ihr alle oder wie oder was? 😀 hop hop wir müssen den Fred füllen 😛

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    …hoffe ich schaffe heute nachmittag de nächsten Seiten – bis jetzt ist es einfach zu voll gepackt bei mir 🙁

  • Avatar McFlower sagt:

    Wie sieht´s aus? Ich habe den zweiten Block gelesen. Start frei für Kommentare oder erst morgen?

  • Avatar carnacat sagt:

    Lassen wir doch den anderen noch was Zeit… 😉

    Ich les immer beim Essen… sehr zum Verdruss meiner Tischgenossen – auch das Buch leidet etwas, die ersten Fettflecken sind schon installiert :rolleyes: :nix:
    Macht nix. 😀

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Ich hab den zweiten Block auch durch – von mir aus können wir 😀

    Ich schleppe das Buch sogar mit ins Büro – sonst kann ich ja nix dazu schreiben…

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Was haltet ihr von morgen mittag?? :blinzel:

  • Avatar carnacat sagt:

    :thumbsup:

  • Bille21 Bille21 sagt:

    :thumbsup:

  • Avatar McFlower sagt:

    :thumbsup:
    Ich lese immer im Bett.

  • Avatar Akascha sagt:

    :bravo: :thumbsup: super Idee, habe es nämlich auch nicht geschaft :red:

  • Avatar Marlo sagt:

    Also, ich bin leider auch noch nicht ganz soweit, habe aber das Buch auch mit ins Büro geschleppt und die Mittagspause mit Lesen verbracht….
    Stört euch nicht, wenn ich wohl erst beim 3. Block richtig mitreden kann. 😛 Aber ich beeile mich und finde, dass sich das Buch gut liest. Hätte ich nicht gedacht…

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Sorry meine bzw Wessels RB kommt gleich!

  • Avatar Akascha sagt:

    Hab ich alles brav gelesen…………………nur ist irgendwie NIX hängengeblieben :wacko: vielleicht komme ich ja wieder drauf, wenn bestimmte Stichworte fallen! Manmanman, ich glaube ich verblöde langsam :doh: kann doch nicht sein, dass überhaupt nichts vom gelesenen im Hirn bleibt :no:
    Was ich bisher beim lesen sehr nervig bis anstrengend fand, sind diese Bandwurmsätze, die er zum teil macht :huh:
    Konnte ich wehrend der Erzieherausbildung schon nicht mit um! Das Buch hieß: die Stufen der kindlichen Entwicklung, von Nickel. Da ging ein Satz manchmal über ne ganze Seite! Wenn ich am Ende angekommen war, wußte ich den Anfang des Satzes nicht mehr :S

  • Avatar carnacat sagt:

    Da sind wir ja dann schon beim zweiten Kapitel was mit einem sehr schönen Zitat von Bodenstedt eingeleitet wird:

    Verstand ist ein zweischneidig Schwert
    Aus hartem stahl und blamkem Schliff,
    Charakter ist daran der Griff!
    Und ohne Griff ist’s ohne Wert!

    Es geht um den Reiter.
    Ohne ins Detail (wie beispielsweise dass man sportlich sein sollte, eine Balettausbildung haben sollte, nicht trinken und nicht rauchen sollte… bla bla – wie eine andere Autorin jüngst in einem Werk schrieb 8) )
    schreibt er in erster Linie wie ein Reiter charakterlich sein sollte.
    Dass man Reitertakt bis zu einem gewissen Grade lernen könne auch wenn man icht mit Talent gesegnet ist – dass aber derjenig welcher dazu über Talent verfügt der einzige sei, der die Gabe des Diagnostizierens hätte.

    In der Fußnote auf S. 43 berichtet er dass die berittenen Truppen ungern Rekruten nahmen welche bereits reiten konnten, da man meist viel Zeit in die korrektur eingewurzelter Sitzfehler investieren musste.
    Und er erwähnt, dass etliche Koryphäen der Reitkunst bis zu ihrem 20. Lebensjahr nie im Sattel gesessen hätten und man trotzdem den Eindruck gehabt hätte, dass sie verglichen mit anderen Rekruten einfach nicht reiten lernen mussten „sie erinnerten sich einfach daran – aus einer früheren Inkarnation“ (Zitat von Daniele Varé)

    S. 44
    Jetzt wirds interessant:
    Seunig erwähnt die Reiter die die Entwicklung der Reiterei positiv beeinflussten und ihr ihren „Stempel“ aufdrückten.
    Als da wären Xenophon, Caracciolo, Newcastle, Guérinière, Seeger, Seidler, Steinbrecht, Caprilli, Heydebreck und Jospovich.

    Ihre „Schulen“ bedeuten reiterliche Epochen und sind zugleich Marksteine auf der Bahn neuen Erkennens.

    Dann erwähnt er die „Genies“ deren Schule sich nicht wirklich durchsetzen konnte:

    Gedenken wir eines Baucher – selbstverständlich nicht des Baucher seiner Sturm- und Drangperiode, wie er uns , mit der Lauge billigen Spottes übergossen, als Karikatur und Popanz grotesken Rückwärtsreitens vorgehalten wird -, eines Fillis, der durch das hinreissende, schwungvolle Brio seiner Steigerungen auch den Reitpedanten in seinen Bann schlug, eines d’Aure und anderer -, so gestehen wir ehrlich, dass wir uns ihrer Dynamik weder entziehen können noch wollen. Und warum sollten wir auch? Sie alle, die da mit der Materie rangen – allerdings of leider in buchstäblichem Sinne und mit nicht akademischen Mitteln – um in der angestrebten idealen Form Erlösung aus lebenslagem Streben nach abgeklärter Schönheit zu suchen, sie alle waren vom Genius der Keitkunst geküsst, Dauernd durchsetzen konnten sie sich deshalb nicht, weil ihre Systeme nebst vielem Guten und Aufbauenden ebensoviel und mehr Abwegiges, auf falschen Voraussetzungen Beruhendes enthielten und denen eben darum dasjenige fehlte, was allein Leben und Dauer verbürgt: Die innere Wahrheit! Und wenn auch Mode und Eintagsruhm diesen „Neutönern“ leuchtende Kränze wanden – die goldene Krone der Kunst, deren Glanz die Jahrhunderte überdauert, blieb ihnen versagt.
    Das Auftreten dieser Neuerer hat sich dennoch segensreich und befruchtend ausgewirkt.

    Im Gegensatz zu Autoren wie Steinbrecht steht Seunig offenbar dazu, dass auch die „Abweichler“ interessantes zu bieten hatten und zollt ihnen einigen Respekt indem er durch die Blume kritisiert wie beispielsweise ein Baucher immer dargestellt wird/wurde.

    *wiederandiewerkbankzumeinenkappzäumenverschwind* :flucht:

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Hab ich alles brav gelesen…………………nur ist irgendwie NIX hängengeblieben :wacko: vielleicht komme ich ja wieder drauf, wenn bestimmte Stichworte fallen! Manmanman, ich glaube ich verblöde langsam :doh: kann doch nicht sein, dass überhaupt nichts vom gelesenen im Hirn bleibt :no:

    Geht mir genauso ;o(( frustrierend!!

  • Avatar Akascha sagt:

    :denk: lesen wir das gleiche Buch?????????????????????????????
    In meinem wird bis S.43 nichts weiter über den Reiter verloren! geht da eher um Temprament, Charakter, Körperbau und dass alles zusammen das perfekte Pferd ausmachen, nur findet man so etwas eher selten. Vieles kann aber auch von einem Guten Reiter zurecht geformt werden! Er läßt sich auf meinen Seiten 😉 auch kurz über Hengste aus und dass das Halten von Abendländischen Hengsten doch den Profis überlassen bleiben soll. Ebenso hält er Wallache für besonders gut in Dressur und Springen, da sie meistens ausgeglichener sind vom Wesen, wo hingegen Stuten eher für Distanz einzusetzen sind…………………………. :denk: hab ich das jetzt richtig widergegeben?

  • Avatar carnacat sagt:

    Öhm… :denk: meins ist aus der Olmspresse.

    Okay meine Zusammenfassung bezog sich auf Seite 43 und 44 in meinem Buch…
    Aber stimmt schon , ich hab allerhand Seiten auf denen es um Exterieur geht unterschlagen… :red:
    Hol ich nach: versprochen. :ja:

  • Avatar carnacat sagt:

    Übrigens:
    kleiner Tipp damit was hängenbleibt:
    Bleistift nehmen und SOFORT im Buch die Passagen anstreichen bei denen ihr „aufmerkt“ oder zu denen euch was einfällt.
    Und wenn ihr dann hier postet dann schnappt euch das Buch und geht die angestrichenen Textstellen durch und gebt in eigenen Worten wieder was ihr gelesen/verstanden habt – oder natürlich auch was ihr nicht versteht oder was euch spanisch vorkommt. :thumbsup:
    Wenn man nämlich gelesenes in eigene Worte fassen soll, dann MUSS sich einem der Sinn erschliessen, bzw man muss sich sinngemäß mit dem befassen was man nicht verstanden hat um eine Frage zu formulieren, sonst wird das nix.
    Und wenn man das geschafft hat, dann bleibt auch was hängen :bravo:

  • Avatar carnacat sagt:

    hab ich das jetzt richtig widergegeben?

    Jo hast du – schöne kurze knackige Zusammenfassung :thumbsup:

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Ich fand interessant, dass er den Rat gibt, bei annähernd gleicher Qualität den Wallach der Stute vorzuziehen. Er begründet dies unter anderem mit dem „weniger leicht zu erschütternden seelischen Gleichgewicht des Wallachs“… Sollen wir jetzt irgendwo einen „Was ist besser – Stute oder Wallach?“-Thread eröffnen? 😀 :flucht:

    Zum Zeitpunkt der Kastration hat sich ja heutzutage auch einiges geändert. Er empfiehlt eine Kastration als Jährling damit die Entwicklung von Hinterhand, Lendenpartie, Rücken und Vorhand harmonischer verläuft und „das Allgemeinbild durch keinen hengstigen Hals gestört“ wird. Das sehen heute wohl auch die wenigsten so, oder? Die meisten Pferdebesitzer sind doch stolz, wenn das Pferd nen ordentlichen Kragen hat…

    Ansonsten hab ich nicht so viel Neues erfahren, aber es ist interessant, dass man ein gutes Pferd auch schon vor über 60 Jahren an ähnlichen Kriterien wie heute beurteilt hat…

  • Avatar Akascha sagt:

    Interessant finde ich auch, dass er immer wieder dem Rechteckpferd den Vorzug gegenüber dem Quadratpferd gibt.
    Immer wieder betont er, dass das Rechteckpferd mehr Schwung entwickelt und besser Gewicht aufnehmen kann………………hab ich das so richtig verstanden?

  • Avatar Akascha sagt:

    Sollen wir jetzt irgendwo einen „Was ist besser – Stute oder Wallach?“-Thread eröffnen? 😀 :flucht:

    😀 au ja, da werden sich dann wieder die Köppe heiß geredet und auf der 100 Seite weiß eh keiner mehr worum es ursprünglich ging 😀 :panik1:

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Finde witzig was er über die Hengste schreibt! Wenn damals schon von dem Voruteil spricht – das das „reißende Tier Hengst“ in einer Quadrille nun artig seine Runden dreht! 😀

    DAs mit der genügenden Entwicklung der Hinterhand – Lendenpartie bei einem Jährling finde ich allerdings sehr fragwürdig!

    Was diese Exterieursbeschreibungen anging – DA hätte ich gern 2-3 Bilder zu gehabt um mir das Bildlich verinnerlihcen zu können! :nix:

  • Avatar oldie sagt:

    😀 ..ist doch klar.
    Seunig geht- wie jeder ehrenhafte Reitersmann/frau davon aus, das GERITTENE Hälse einem Reiter besser zu Gesichte stehen, als hormonell “ verbliebene“.
    Wobei heute zuwenig Fachleute am Rande stehen, um genau DAS beurteilen zu können. Die sehen nur “ Kragen“.
    Ob der angeritten, gezüchtet oder mit Homonen aufgespritzt wurde, kann man auch nicht mehr so einfach sehen, wie vor 20/30 Jahren.
    Da wurden ja sogar Zcuhtstuten mit “ Hengstkragen“ NICHT zur Zucht zugelassen, das diese ihr Geschlecht nicht klar wiederspiegelten.
    Stuten mit Hengstzähnen erst recht nicht. Gab renitente Fohlen.

    Äh..ich habe keine Kinder..keine Sorge… 😉 😀 8)

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    …die armen Stuten 😀

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Finde interessant, was man alles vom Schweif so ablesen kann. Werde jetzt öfters mal die Pferdepopos beobachten.

  • anchy anchy sagt:

    Honeybear, wäre schön, wenn Du da etwas ausführen könntest.

    Dankeschön im vorraus 🙂

    Liebe Grüße
    Anchy

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Er schreibt, dass der quasi als eine Art Barometer fungiert:

    Der Schweif kann durch einen erfahrenen aufmerksamen Beobachter Aufschluss geben, ob sich das Pferd verhält oder müde ist, ob die Rückentätigkeit in Ordnung ist oder nicht, ob sich das Pferd versteift und ob der Reiter die Sporen bewusst oder unbewusst missbraucht.

    Zitat: An diesem Barometer kann der Kundige die ganze Geschichte von Reiter und Pferd ablesen.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    …bis jetzt kannte ich nur einen „frei, nach beiden Seiten, im Takt pendelnden Schweif!“ – einen „eingeklemmten“, einen „spannig umherwirbelnden“… oder einen nach den Hilfen „schlagenden“ Schweif…
    Ob nun ein Sporen bewußt oder unbewußt missbraucht wird – werd ich mal beobachten bei Zeiten!
    Wenn ich dieses „links – rechts“ gesteche bei einigen Reitern sehe – sogar im Schritt am langen Zügel – da habe ich noch keine Schweifbewegung gesehen :denk: …oder habe ich da eh gleich weg gesehen :denk: Hm?? …werd mal drauf achten!

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Vielleicht sind die dann ja auch schon total abgestumpft …???

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Kann man ein „Schweif“ so tod reiten ?? Ich werd mal bei gelegenheit ein Auge drauf werfen!

  • Avatar carnacat sagt:

    Bei einem durchlässigen Pferd wird der Schweif leicht getragen und er wird locker im Takt pendeln.
    Bei jungen Pferden ist es – nach meiner Beobachtung – oftmals so, dass der Schweif relativ wenig bewegt wird, weil sie noch nicht gelernt haben ihren Rücken richtig zu gebrauchen.
    Dann gibt es etliche Kandidaten, die ihren Schweif schief tragen, DAS wäre für mich immer ein Grund mal einen Fachmann nach Verspannungen und/oder Verrenkungen zu schauen UND meine Reiterei zu überprüfen. Denn normal ist das nicht.
    Kommt aber äusserst häufig vor.
    Eingeklemmter Schweif und Propellerschweif geben aufschluss darüber ob ein Pferd ängstlich ist oder sich gegen Hilfen wehrt.
    Der Seunig hat schon recht, das beobachten des Schweifes sagt vieles aus.
    Macht euch mal die Mühe und schaut gerittenen Pferden nur auf die Schweife – ihr werdet feststellen, dass diejenigen die ihren Schweif locker tragen und pendeln lassen das insgesamt harmonischste Bild abgeben werden. 🙂

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Dann gibt es etliche Kandidaten, die ihren Schweif schief tragen,

    Das hat meiner auch. Er trägt ihn leicht nach rechts. Er hat aber nix. :nix: Osteo vermutet, dass er ihn evtl. so trägt, weil er ja einen Kipphals hat. Sozusagen als Gegengewicht.

  • Avatar Caterchen sagt:

    So, dann will ich mich auch endlich beteiligen, ging leider vorher nicht, mein neues Pferd ist kürzlich angekommen und ich hab meine Zeit im Stall verbracht anstatt im Internet ^^
    Was Seunig über die Haltung des Schweifs schreibt, konnte/musste ich auch schon selbst erfahren.
    5 jähriges WB, trägt Schweif immer normal und locker, plötzlich leicht nach rechts.
    Osteopath gerufen, Pferd hatte Kreuzdarmbein blockiert, 2 Tage später ist der Schweif wieder gerade.
    Aber was ist mit den Rassen (und teilweise auch Blutlinien) die ihre Schweife von Natur und Geburt aus hoch und aufgestellt tragen?
    Lg,
    Kathi

  • Avatar tenicar sagt:

    Vielleicht sind die dann ja auch schon total abgestumpft …???

    Da liegt der Hase im Pfeffer. Die Mehrzahl der Pferde ist nun einmal abgestumpft. Sind geritten wie Zombies gehen wie Zombies (Frau Wanless)
    Ich sage bewußt nich t heutzutage. Das war vermutlich schon immer so. Fakt ist jedenfalls : fein gerittene Pferde (uanängig von Reitfilosophie des Reiters)
    sind sehr sehr selten.
    Unter Dressur reiten wird ja überwiegend verstanden, den Pferdekopp irgendwie herunterzubekommen.
    Ich weiß nun nicht, ob in der Koppel oder in seinen Marginalien schreibt Seunig ja auch , das nur einer von 1000 Reitern das so oft geforderte Zusammenwirken
    der Hilfen erlernen kann. Die anderen 999 bleiben selbst, bzw. ihre Pferde, in dem Versuch, Dressur zu reiten, stecken.

  • Avatar carnacat sagt:

    …das nur einer von 1000 Reitern das so oft geforderte Zusammenwirken
    der Hilfen erlernen kann. Die anderen 999 bleiben selbst, bzw. ihre Pferde, in dem Versuch, Dressur zu reiten, stecken.

    Was aber nicht heissen soll, dass die 999 sich nicht dennoch um ordentliches Reiten bemühen können und dabei einigen Erfolg haben und was auch nicht heissen muss dass es den dazugehörigen Pferden dabei schlecht ergeht.
    Ich kenne etliche nette Geländepferdchen, die wirklich nur freizeitmäßig durch den Wald getrabt werden, die völlig zufrieden mit ihrem Leben und gesund sind. :ja:
    Okay sie sind von sehr fein geritten sicherlich weit entfernt, das tut aber ihrem und dem Spaß ihrer Reiter keinerlei abbruch. 🙂

  • Avatar tenicar sagt:

    hi carni,
    ich wollte nur darauf hnweisen, daß der Versuch Dressur rein formal hinsichtlich Kophaltung undzu betreiben, (wie es ja leider meist geschieht)
    oft zu aufgeregten oder abgestumpften Pferden führt.
    Die heutigen Pferde gingen ja eigentlich schon „am Zügel“, wenn der Reiter sie denn nur ließe.
    Insofern kann ich deinen Äußerungen über Freizeipferde nur zustimmen.
    Übrigens hat schon Caprilli sich wenig um Kopfpoition gekümmert. Gehorsame , leistungsfähige , langlebige Pferde sind auch ohne unser Dressursystem zu erzielen.
    Als im Sport erfolgreichen Vertreter dieser Ansicht möchte ich Joe Fargis erwähnen (ich glaube Olympia Gold, springen ), der wie Paul Cronin aus der Schule von Littauer entstammt. Wer mehr darüber wissen möchte kanns bei Littauer nachschlagen und bei Cronin, leider nur auf Englisch aber gut und günstig erhältlich .
    Titel: Schooling and riding the sport horse. Auch cronin lehnt dressur nicht ab , aber sagt ganz treffend, das macht nur Sinn wenn mann es kann.

    Die Mehrzahl der heutigen Reiter reitet seiner Ansicht einfach zu wenig um das zu lernen. WEnn mann mal überlegt wie viele Reiter nur ein bis zweimal die woche reiten können, dann will ich ihm gerne zustimmen. Und ob 5 mal die woche ein pferd reiten ausreicht???
    Über Sinn und Unsinn von Dressur ja auch in der deutschen Kavallerie heftig diskutiert. Mann sagte dann Dressur ja, wenn es richti g gemacht wird.
    Daüber kann mann nachlesen in :
    DAs Gebrauichspferd und seine Ausbildung von von Heydebreck. gut und fast geschenkt in deutscher r Sprache erhältlich. Scheint leider nur kaum gelesen zu werden.
    Übrigens selbst der olle Fillis kannte so was ähnliches wie Gebrauchshaltung auch die schweizer armee empfahl eine 45 grad headposiiton.
    Ich lebe zur zeit in meinem zweitwohnsitz , habe meine kleine bücherei daher nicht bei mir . Könnte mir aber vorstellen daß der olle seunig auch nicht
    permanent „am Zügel“ geritten hat. Der würde die permanet sich an der Senkrechten bzw . meist eher hinter der senkrechten befindlichen Pferdenasen auch mit Grausen betrachten.

  • Avatar Caterchen sagt:

    Die künstlich versammelten Pferde sieht man heute ja unter fast jedem „großen“ Dressurreiter und leider meist auch unter den Wochenend-Dressurlern..
    Laut Podhajsky (ich hoffe ich hab ihn richtig geschrieben) und eigentlich allen klassischen Ausbildern der Wiener Hofreitschule befindet sich die Stirnlinie des Pferdes nur in allerhöchster Versammlung, also der Piaffe, in der Senkrechten.
    Wenn man heute aber in eine beliebige Reithalle schaut, findet man in 80% der Fälle Pferde, die selbst im Schritt zusammengezurrt den Kopf senkrecht tragen, den Rücken dabei durchfallen lassen (sie können ja garnicht anders) und die Hinterhand schlurft einen halben Kilometer hinterher.
    Aber die Meinung, dass das Dressurpferd im Hals immer voll versammelt sein muss, scheint festgefahren.
    Und wenn man selbst das Pferd dann einfach in natürlicher Selbsthaltung laufen lässt und versucht, die Hinterhand „ran“ zu kriegen damit sich das Pferd von selbst aufrichtet, kommt nur der Kommentar von einem Mitreiter: „Nimm ihn mal rechts und links an, damit er sich versammelt, der geht ja garnicht am Zügel.“
    Als kleine Anekdote hier noch ein Zitat von einem bei uns sehr bekannten Dressurreiter auf einem Turnier zu seinem Schüler auf dem Abreiteplatz: „Zieh ihm den Kopf hoch, damit er hinten drunterkommt!“
    Ohne Worte…

  • Avatar Akascha sagt:

    „Zieh ihm den Kopf hoch, damit er hinten drunterkommt!“

    Ja, leider gibt es sowas viel zu oft :no:
    Hatte vor Jahren auch mal son interessantes Erlebnis 😀
    Janosch, seines Zeichens nicht der, der die Arbeit erfunden hat ( darum passen wir wohl auch so gut zusammen 😉 ) und ich waren in der Halle am „Arbeiten“, gut, schlurfen ist auch bei mir nicht erlaubt 8)
    Eine, von sich sehr eingenommene, „Dressurreiterin“ konnte das „Elend“ nicht mehr mit ansehen. Sie bot mir also an mal zu zeigen wie das geht, mit dem am Zügel gehen und so :irre: ey, ich saß an dem Tag nicht das erste Mal aufm Pferd und hatte auch schon einiges an Unterricht genießen dürfen. Sie also ruf und erstmal dem armen Janosch das Gebiss bis an die Ohren gezogen und dann die Hacken ins Hü gezimmert :cursing: .Janosch stand und bewegte sich nicht einen Schritt in die gewünschte Richtung, nahm auch nicht den Kopf auf die Brust, er hatte sie unter Kontrolle, sie hatte keine Chanze. Irgendwann stieg sie mit den Worten Mistbock ab………… 😀 er hatte ihr ziemlich deutlich gezeigt, dass das was sie macht falsch ist…………………..kluges Pony :love:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Kann mir denn jemand erklären, wieso man zum Kauf eines Pferdes um die Augen zu testen, einen Spiegel mitnehmen soll? Was kann man denn da sehen????

    Grüße vom nachdenklichen Honigbärchen

  • Avatar Mumpitz sagt:

    Kann mir denn jemand erklären, wieso man zum Kauf eines Pferdes um die Augen zu testen, einen Spiegel mitnehmen soll? Was kann man denn da sehen????

    Grüße vom nachdenklichen Honigbärchen

    Könnte damit ein Augenspiegel gemeint sein? Ein spezielles medizinisches Gerät, mit dem man das Innere des Auges genauer betrachten kann.

  • Avatar Sheesha sagt:

    Das geht auf den Ursprung des Augenspiegels zurück, sozusagen. Bzw vor den Augenspiegel…. Vor Zeiten der batteriebetriebenen Taschenlampe konnte man mit Hilfe eines Spiegels auch schon Licht in das Auge „werfen“. Ein Spiegel allein ist noch kein Augenspiegel( eine Lösung aus der Vergangenheit: http://www.sammlungen.hu-berlin.de/dokumente/175/ ), aber Licht „umleiten“ kann er in jedem Fall 🙂

  • Avatar Sheesha sagt:

    Übrigens habe ich das Buch auch rausgesucht und habe viel Freude damit im Moment. Mit einer Kollegin habe ich heute ein paar Passagen durchgesprochen die sich nicht „nur“ mit reiten befaßten sondern nebenbei eben auch so schön die damalige Welt nebenbei beschreiben. Ist jetzt nicht im Bereich der vorgegebenen Seiten, aber das sind einfach Sachen die einem auch den Wandel der Umwelt vor Augen führen. Etwa der Transport des Pferdes vom Züchter/Aufzüchter vom Land in den städtischen Reitstall-mit Eisenbahn, an der Hand eines Knechts durch Vorstädte….Seine detaillierte Ausführung zur Gewöhnung an die veränderte Fütterung, die Tränkzeiten und Futterzeiten…..
    Und mit einem ziemlich „liebevollen Ton“ Richtung Pferd. Das ist einfach auch so nett geschrieben das man es gerne liest(wobei er gerne lange Sätze baut*g*).

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Hallo Sheesha – freut mich das wir auch ein Newbie aktivieren konnten! 🙂

    Was meint ihr morgen die nächsten 10 Seiten?

  • Avatar carnacat sagt:

    Ich muss mich für eine Woche ausklinken.
    Hier liegen noch zwei Kappzäume und drei Pferdedecken die bis morgen fertig sein müssen… :cursing:
    Und übermorgen fliech ich ja schon :nase:

  • Avatar McFlower sagt:

    Okay, bis morgen die nächsten 10 Seiten.

    Dann habe ich ja jetzt noch Zeit, den letzten Block zu kommentieren. Was ist bei mir hängengeblieben?

    Zum einen der Absatz, dass die dressurmäßige Ausbildung dem Pferd auf jeden Fall Schmerzen bereiten wird:

    .[…]infolgedessen werden die im Verlaufe der Dressur unvermeidlichen Schmerzen bedeutend milder auftreten, so das der Anlass zum Steifen und Sichfesthalten immer mehr wegfällt. …

    Ich glaube, Herr Seunig hat im Prinzip schon Recht, nur der Begriff „Schmerzen“ ist vielleicht etwas hart. Aber bei steigenden Anforderungen wird es bestimmt hier und da mal ziepen, wenn ein Muskel gedehnt, losgelassen oder beansprucht wird.

    Das muss aber nichts Dramatisches bedeuten. Ich weiß nicht, inwiefern man das mit menschlichem Training vergleichen kann, aber ich habe als Kind Judo gemacht. Nicht in einem Hochleistungs-Rahmen, sondern im ganz normalen örtlichen Turnverein. Dabei habe ich unter anderem Spagat gelernt. Also ehrlich…das hat schon ziemlich geziept. Aber trotzdem haben wir das als Kinder nie als unangenehm empfunden, zum Training zu gehen. Ich bin immer gerne hingegangen, obwohl es manchmal etwas weh getan hat. Ich glaube auch nicht, dass man einen Spagat lernen kann, ohne dass es jemals wehtut. Vielleicht ist das vergleichbar?

    Das zweite, was bei mir hängengeblieben ist, ist der Vergleich zwischen Wallach und Stute. Vermutlich ist das weniger eine Sache des Zeitgeistes, sondern eher eine Sache der ureigenen, persönlichen Vorlieben. Ich kenne wenig Leute, denen es egal ist, ob das Pferd eine Stute oder ein Wallach ist. Es gibt typische „Stutenreiter“, die immer wieder Stuten kaufen. Andere meiden es möglichst. Das ist einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks.

  • Avatar nessi sagt:

    .[…]infolgedessen werden die im Verlaufe der Dressur unvermeidlichen Schmerzen bedeutend milder auftreten, so das der Anlass zum Steifen und Sichfesthalten immer mehr wegfällt. …

    Denke auch, er meint damit sowas wie Muskelkater bzw. Muskeldehnung.
    Und wer schon mal richtigen Muskelkater hatte bzw. sich bewegungserweiternd gedehnt hat (zwinker zu Mc Flower 😉 : Ich voltigiere!), der weiß wie schmerzhaft das sein kann. (währenddessen und auch im Nachhinein für 1-2 Tage)
    Aber das ist doch ein ganz normaler Trainingseffekt (Neue Reize setzen, um Fortschritte zu machen), vor Allem bei Ungeübten/Anfängern, die junge Pferde nun mal sind. :nix:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Okay, bis morgen die nächsten 10 Seiten.

    Ähem, mal eben frag: bis wo sind wir denn? Kann mir jemand die Seitenzahl sagen, damit ich mein Ziel definieren kann? :look:

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    .

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Oh fein, das schaff ich. 😀

  • Avatar Mirage sagt:

    So, mein Urlaub ist vorbei. Gelesen habe ich brav, wenngleich ich mich ehrlich gesagt extrem anstrengen und zamreißen musste, ich fand es richtig zäh zum lesen der ersten 20 Seiten, danach ging es besser und wird stetig besser, würden wir hier nicht gemeinsam lesen, hätte ich es schätzungsweise schon weggelegt oder Kapitel übersprungen.

    Da ich ja jetzt erst quasi dazustoße will ich noch ein paar Anmerkungen zu den ersten Seiten geben.

    Sehr interessant fand ich die Feststellung, dass vom Kauf eines Zungenstreckers abzuraten ist, da dies immer Probleme mit sich bringen wird. Dazu fand ich auch seine Erbvermutung recht interessant, vor allem in Anbetracht dessen, dass er ja von Remonten beim Kauf spricht, d. h. allerhöchstens gerade angeritten und bereits Zungenfehler vorhanden.

    Die Gebäudeansichten finde ich teils ganz schön veraltet, teils sehr gute Merkmale. Das Kaufen eines Pferdes mit losen Knien, zu dem Herr Seunig rät, halte ich für total falsch, liegt wohl aber daran, dass ich ein Pferd mit dieser Problematik habe, nochmals würde ich mir ein solches nicht kaufen, wenngleich meine Stute diese Problematik erst 3 Jahre nach dem Kauf entwickelte. Insgesamt betrachtet kannte ich aber eigentlich schon 95 % der von Seunig gemachten Feststellungen zur Beachtung des Körperbaus, denn bei meinen ersten Reitlehrern wurde auch immer exakt auf die dort aufgezählten Punkte geschaut, das ist aber keine 20 Jahre her.

    Über den Vorzug von Wallachen gegenüber Stuten konnte ich nur schmunzeln.

    Hat jemand schon mal was davon gehört, dass Gallen nach einer Kastration entstehen können?

    Zu den Abartigkeiten (war des jetzt bis Seite 43 oder später?) verschiedener Reiter konnte ich über Griso nur :kotz: Abartig die Aktion mit der Katze am Stock…

    Carnacat, ich hatte ehrlich gesagt insgesamt zwar nicht die extreme Ablehnung gegen Baucher eines Steinbrechts herauslesen können, allerdings durchaus im Gesamtergebnis eine eher verspottende Art, grad auf das Ergebnis bezogen, „vielleicht war nicht alles schlecht, aber durchgesetzt hat es sich nicht“.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    mir ging es bei dem ersten Kapitel genau so!

    Und habe ich das jetzt mit der KAtze überlesen???
    War bis Seite 44 – heute gehts weiter…

  • Avatar Mirage sagt:

    Kann sein, dass des jetzt erst die nächsten Seiten kommt, war mir da nicht sicher, hatte vorsichtshalber (da ich nicht im I-Net war) bis Seite 50 gelesen, damit ich hier nicht hinterherhinke, kam erinnerlich aber bald nach den Aussagen über Baucher 🙂

    Auf alle Fälle geht es darum, dass eine Katze an einen Stock gebunden wird, allerdings ihr Kopf und ihre Vorderpfoten frei bleiben um der Katze die Möglichkeit zum Beißen und Kratzen zu geben, wenn der Bock nicht so will, wie der Reiter…

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Hö??? ?(

    Ok muß anscheint weiter lesen 😀

  • Avatar tenicar sagt:

    Seunig akzeptiert den geläuterten Baucher, dessen Existenz von Racinet und Co so heftig bestritten wird.
    Zu Baucher lese man den ebenfalls von Racinet verteufelten L hotte , oder wers modern haben möchte ,den von Racinet als Baucheristen erwähnten Jousseaume,
    der aber teilweise ganz was anderes sagt als R. (Progressive Dressage)

  • Avatar tenicar sagt:

    Niemand, der zeitgenössiche Berichte über das tatsächliche Reiten Bauchers und seiner Schüler studiert hat , kann ernsthaft den jungen Baucher , von dem mittlerweile eine ganze Industrie von Verlagen , Schriftstellern und Übersetzern
    lebt, als reiterliches Vorbild hinstellen. Der gereifte Baucher, an dem heute nur schwer wa

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Tenicar – super das Du Dir die Zeit nimmst und hier Dein Wissen über die „alten meister“ mit einbringst!! 😉

  • Avatar carnacat sagt:

    Carnacat, ich hatte ehrlich gesagt insgesamt zwar nicht die extreme Ablehnung gegen Baucher eines Steinbrechts herauslesen können, allerdings durchaus im Gesamtergebnis eine eher verspottende Art, grad auf das Ergebnis bezogen, „vielleicht war nicht alles schlecht, aber durchgesetzt hat es sich nicht“.

    Redest du hier jetzt vom Seunig oder vom Steinbrecht?

    Wenn du vom Steinbrecht redest dann lies z.B. mal auf Seite 50 ff – da wird er doch sehr deutlich mit dem was er von Baucher hält 😉

  • Avatar Cubano9 sagt:

    …so wie ich das verstanden habe, hegt Seunig nicht eine so extreme Abneigung gegen Baucher, wie Steinbrecht 🙂

  • Avatar carnacat sagt:

    Ich finde Seunig drückt sich denen gegenüber, die eine andere Ansicht vertreten als er einfach moderat aus. Und das macht ihn mir sympathisch.

    Steinbrecht hingegen lässt kaum eine Gelegenheit aus, darauf hinzuweisen was Baucher doch für ein Verzerrer der Reitkunst war. 😉

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Ich finde Seunig drückt sich denen gegenüber, die eine andere Ansicht vertreten als er einfach moderat aus. Und das macht ihn mir sympathisch.

    Steinbrecht hingegen lässt kaum eine Gelegenheit aus, darauf hinzuweisen was Baucher doch für ein Verzerrer der Reitkunst war. 😉

    ich finde den Absatz über Baucher und Fillis auch eher freundlich geschrieben – richtungsweisend – aber freundlich!

  • Avatar Mirage sagt:

    Carnacat, da bist mir scheints was voraus, bei Seite 50 habe ich gestern aufgehört, dann werde ich heute mal gespannt weiterlesen, habe den Seunig bisher zwar nicht so extrem wie den Steinbrecht empfunden, aber wirklich positiv nu auch nicht. 😉

    Tenicar, da fehlt mir wohl noch zu viel an Wissen, allerdings hatte ich jetzt nicht den Eindruck, dass Racinet den geläuterten, d. h. den älteren betagten Baucher nach seiner ich sags mal freundlich: „Sturm- und Drangphase“ bestreitet, sondern diesen sogar richtig vollumfänglich anerkennt, allerdings habe ich nur exakt ein Buch von Racinet gelesen, nämlich das über Baucher (Enfant or terrible). Dort wird sogar für meine Begriffe im gesamten Baucher eher als Genie hingestellt nachdem er den Unfall hatte und langsam aber sicher älter und des Denkens mächtiger wurde, ganz zu schweigen von seiner sodann körperlichen Eingeschränktheit, so dass er nicht mehr in dem Umfange seinen Körper nutzen konnte wie vor dem Unfall, was den Pferden ja durchaus zu gute kam…. :denk:

  • Avatar carnacat sagt:

    :denk: Ich werd das Gefühl nicht los, dass wir aneinander vorbeireden Mirage.
    Ich finde dass Seunig sich sehr moderat äussert während Steinbrecht in seinem Gymnasium auf Seite 50 ff äusserst deutliche und ziemlich unfreundliche Worte gegen Baucher äussert.
    Oder bin ich jetzt verwirrt und du hast mich doch verstanden? 8| Wenn ja dann sorry… bin im Arbeitsstress :wacko:

  • Avatar Mirage sagt:

    Ich finde auch, dass Seunig sich moderater äußert als Steinbrecht, das auf alle Fälle, allerdings meine ich schon auch leichten Hohn oder Spott zu erkennen, der sich vielleicht in den folgenden Seiten wieder auflöst. Muss ja heut abend eh weiterlesen, vielleicht löst sich mein Eindruck dann auch wieder auf. 😉

  • Avatar Granit sagt:

    Hallo,

    also ich finde das Seunig mit der Äußerung, dass er Bauchers Ausbildungssysthem als „reiterliche Schaumschlägerei“ bezeichnet und den Ausbildungsversuch der beiden Kürassieregimenter nach der Methode von Baucher als in vollem Umfang als gescheitert bezeichnet, wo bei der Parade die „seelisch verzweifelte Kreatur“ zurückgeschlagen hätte, als sehr deutlich.

    Schönen Gruß

  • Avatar Mirage sagt:

    So, hab brav weitergelesen bis Seite 55 und mein Eindruck hat sich nicht verändert, so wie Granit es treffend beschrieb :ja:

    Erfreut habe ich festgestellt, dass Seunig den Müseler top findet und es anmaßend wäre, hier Änderungsvorschläge bringen zu wollen. :bravo:

    Ansonsten bin ich jetzt drinnen im Buch und jetzt liest es sich superflüssig, mußte mich gestern abend zwingen es wegzulegen, damit ich nicht vorauslese und wieder was vorgreife 😉 Mit den Gesäßknochen und der reiterlichen Einwirkung wird es jetzt richtig interessant, bin schon gespannt auf die kommenden Seiten 😀

    Sehr interessant fand ich seine Auslegung und Erklärung des Nichtvorhandenseins eines Spaltsitzes bei Nichtsteigbügelgebrauch und seine Überzeugung der Notwendigkeit des langfristigen Reitens ohne Steigbügel in der Lernphase, dass sagt mir, dass bereits damals ein NIchtsteigbügelgebrauch umstritten war…

  • Avatar McFlower sagt:

    Ich habe auch bis Seite 55 gelesen und finde, dass es sich nach und nach immer flüssiger liest.

    Endlich bin ich auch auf den Abschnitt gekommen, in dem Seunig erwähnt, dass irgendwer im 16. Jahrhundert empfohlen hat, eine Stallkatze an einen Stock zu binden, um das Pferd am Rückwärtstreten zu hindern. Krass. Vielleicht sollten wir unseren Chef-Kater an einen Besenstil binden und als Verladehilfe benutzen. Das funktioniert bestimmt auch gut. Ich fürchte nur, dass der Chef-Stallkater MICH verläd, wenn ich versuche, ihn an einen Stock zu binden. 😀

    Der Abschnitt zu den körperlichen Voraussetzungen des Reiters deckt sich mit meinen Beobachtungen. Mittelgroß + sehr schlank = gut. Die allermeisten Reiter, die auf dem Pferd ein auffallend schönes Bild abgeben, sehen nun mal so aus. Witzig finde ich, dass es in den 40-er Jahren offensichtlich politisch okay war, das auch so deutlich zu schreiben. Von den aktuellen Lehrbüchern kenne ich keins, in dem derart unverblümt steht, dass kurze, dicke Oberschenkel zum Reiten scheiße sind. Immerhin hat er ein versöhnliches Fazit: Es gibt auch excellente Reiter, die eigentlich keine tollen körperlichen Voraussetzungen mitbringen und umgekehrt ideale Reiterkörper mit mittelprächtigen Leistungen. (Schade für mich, ich gehöre zur zweiten Kategorie)

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Och doch ich habe gerade eines gelesen wo es sehr deutlich angesprochen wird mit den etwas fülligeren Reitern – v. A.B. 😉

    Das mit der Katze – fand ich nun echt heftig! Oder die Tatsache das wirklich mal nieder geschrieben wurde – wie man eine Pferd mit einem Stockschlag zwischen den Ohren gefügig macht… **grusel** Es ist alles erlaubt ausser die Augen :irre:

  • Avatar McFlower sagt:

    Nun ja, die Sache mit der Katze und dem Stock stammen aus dem Mittelalter. Da sind noch ganz andere Dinge niedergeschrieben worden, fürchte ich.

  • Avatar Saro sagt:

    Ich finde Eure Diskussion interessant.
    Nehme aber an, dass Seuning das mit der Stockkatze erwähnt aber nicht propagiert?
    Was die Reiterfigur anbelangt ist wahrscheinlich nicht nur die Dicke der Oberschenkel behindernd, was auch unvorteilhaft ist, ist wenn der Unterschenkel in Relation zum Oberschenkel relativ Kurz sind.
    Das dick nicht vorteilhaft ist und wirkt wissen die Korpulenten selber eh am Besten. Man kann es mit politisch korrekt auch übertreiben…

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    …nein er erzählt davon „wie es mal war !“ 🙂

  • Avatar McFlower sagt:

    Seunig propagiert ein bemerkenswert modernes Bild vom Umgang mit dem Pferd: Liebevoller, ruhiger Umgang, viel Lob, so wenig Strafe wie möglich. Und selbstverständlich keinerlei Mißhandlungen.

    Das fand ich auch interessant: Er erwähnt, dass man sich beim Reiten das Leben sehr viel leichter macht, wenn man schon beim Fertigmachen auf der Stallgasse ein ruhiges, freundliches Klima schafft. Eigentlich vollkommen logisch, trotzdem beobachte ich immer die gleichen Leute, bei denen schon beim Putzen rumkeifen, schreien und knuffen an der Tagesordnung sind. Bis das Reiter-Pferd-Gespann auf dem Platz erscheint, sind beide schon total grätzig.

  • Avatar nessi sagt:

    So, bin jetzt auch wieder „drin“…

    Bis wohin und bis wann lesen wir nun? 😉

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Das fand ich auch interessant: Er erwähnt, dass man sich beim Reiten das Leben sehr viel leichter macht, wenn man schon beim Fertigmachen auf der Stallgasse ein ruhiges, freundliches Klima schafft. Eigentlich vollkommen logisch, trotzdem beobachte ich immer die gleichen Leute, bei denen schon beim Putzen rumkeifen, schreien und knuffen an der Tagesordnung sind. Bis das Reiter-Pferd-Gespann auf dem Platz erscheint, sind beide schon total grätzig.

    Das ist wohl wahr. Und auf dem Platz oder in der Halle geht es dann grad so weiter… Da bleibt einem nichts anderes als :flucht: :flucht:

  • Avatar Mirage sagt:

    Nessi, Stand ist momentan bis gestern zur Seite 55 😉

    Grad auch die Ansätze des gestreßten Pferdes nach dem Reiten u. a. fand ich sehr interessant, sieht man auch sehr oft.

    Etwas irritiert hat mich der Satz „Niemals einem Kampf aus dem Weg gehen, auch mit einigen Jagdhieben…“, kann den jemand auslegen auf was genau er sich da bezieht?

  • Avatar goldmarie sagt:

    Darf man noch mitmachen :blinzel: Hab das Buch erst am Montag bekommen, bin aber schon fleißig am lesen.

    Gut fand ich „Und wenn es schon nicht die Liebe zu seinem besten Kameraden ist, so wird eben dieses Verständnis den Reiter davon abhalten, im Zorn das Maß einer vielleicht notwendigen Strafe zu überschreiten…“

    nur schade, das man das oft beobachten kann

    Etwas irritiert hat mich der Satz „Niemals einem Kampf aus dem Weg gehen, auch mit einigen Jagdhieben…“, kann den jemand auslegen auf was genau er sich da bezieht?

    Wo steht das denn?

  • Avatar Mirage sagt:

    So genau kann ich Dir des grad nicht sagen, Buch liegt daheim, ist auf alle Fälle zwischen Seite 45 und 54 gewesen, eher zum Ende, d. h. Seiten 50-54 irgendwo da. Kann ich heut abend aber gerne noch nachschauen 🙂

  • Avatar tenicar sagt:

    Zitat:
    Etwas irritiert hat mich der Satz „Niemals einem Kampf aus dem Weg gehen, auch mit einigen Jagdhieben…“, kann den jemand auslegen auf was genau er sich da bezieht? Ende
    Auch damalas schon waren viele Pferde nach allen Regeln der Kunst durchgebogen aber letztendlich doch nur durchgelogen.
    lg

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Bei mir steht es auf Seite 52 unten…

    Ich denke es geht darum, dass man einem „Kampf“ mit dem Pferd nicht aus dem Weg gehen soll, wenn sich um ein Exemplar handelt, das das Nachgeben ausnutzen würde, um seinen eigenen Kopf auf Dauer durchzusetzen. Er schreibt, dass dies falsch verstandene Freundschaft sei, die aber ihren Wert verliert, weil sie nicht auf Respekt und Anerkennung des Pferdes gegenüber dem Menschen aufbaut.

    Er meint, dass dies hauptsächlich bei Pferden der Fall sein könne, die durch frühere Reiter verdorben wurden und die es darauf anlegen, die Machtfrage zu klären. Bei diesen sollte die Situation geklärt werden und dafür seien eben unter Umstände auch einige Jagdhiebe notwendig. Allerdings schreibt er, dass dies mit „kalter Energie“ getan werden sollte – heißt für mich mit vollem Bewusstsein und nicht im Zorn…

    Ob das die richtige Ansicht ist? Läßt sich sicherlich darüber streiten. Aber wer einmal ein richtig „widerwilliges“ Tier unter dem Sattel hatte, kann es vielleicht nachfühlen… Vermutlich läßt sich das wirklich nur im Einzelfall beurteilen :denk:

    Und: NEIN – ich finde diese Vorgehensweise nicht generell gut und wahrscheinlich auch nur in Ausnahmefällen angebracht…

  • Avatar McFlower sagt:

    Ob das die richtige Ansicht ist?

    Doch, ich denke schon. Er sagt ja auch, dass man Auseinandersetzungen möglichst vermeiden soll. Aber sie sind unvermeidlich, wenn das Vermeiden vom Pferd als Schwäche ausgelegt wird.

    Kennst du nicht auch Reiter, die in der Halle oder auf dem Platz jahrelang nur Dreiviertel des Platzes benutzen, weil auf der anderen Seite Eckenmonster sitzen? In diesem Fall müsste sich der Reiter irgendwie doch mal „durchsetzen“ und das Thema ausdiskutieren, oder nicht?

  • Bille21 Bille21 sagt:

    McFlower, ich hatte so ein Exemplar, das leider nur durch zwei bis drei gezielte „Jagdhiebe“ – so hat das mein RL auch tatsächlich genannt – am Anfang der Stunde zur Mitarbeit zu bewegen war. Der sah zwar keine Eckenmonster, aber Dressurarbeit fand er mehr als ätzend. Wir haben echt alles probiert, aber ohne das ging es einfach nicht. ;(

    Ich hab ihn an einen Geländereiter verkauft – warum soll ich dem Pferd (und mir) das Leben zur Hölle machen…

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Mir brummmt zwar der Schädel durch eine fette Erkältung – aber was meinst ihr??
    Freitag abend bis Seite 76 ??

  • Avatar McFlower sagt:

    Okay, schaffen wir.

  • Avatar goldmarie sagt:

    Ich hab mal ne Frage…Was genau versteht man unter Jagdhiebe?

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Jagdhieb = Gerte in eine Hand und einmal kräftig über den Hintern

  • Avatar goldmarie sagt:

    Aha…Dachte ich mir fast. Hab den Ausdruck noch nie gehört :red: Da kann ich Bille nur zustimmen, denke das kommt auf den Einzelfall an. Bei meiner würd ich so gar nicht weiter kommen.

  • Avatar tenicar sagt:

    der Hieb muß genau hinter dem Schenkel sitzen

  • Avatar träumel sagt:

    was jetzt – hinterm Schenkel, oder auf den Hintern 😀

    Und es gibt auch Pferde wo das gar nichts nützt.. :rolleyes: 🙁

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Bei meinem war’s der Popo…

  • Avatar träumel sagt:

    😀 und da hats was gebracht :denk:
    ..evtl. sollte ich zur Katze greifen :fies: :flucht:

  • Bille21 Bille21 sagt:

    und da hats was gebracht

    Leider auch nicht nachhaltig, sonst hätte ich ihn ja noch… Er war halt ein ziemlich spezielles Exemplar :nix:

  • Avatar träumel sagt:

    tja, sowas hab ich ja auch.. :rolleyes: kein Schritt freiwillig,wenns um Arbeit geht.. :no:

  • Avatar Granit sagt:

    was jetzt – hinterm Schenkel, oder auf den Hintern 😀

    Und es gibt auch Pferde wo das gar nichts nützt.. :rolleyes: 🙁

    Hinter den Schenkel.

    Und wenn es nichts genützt hat, entweder noch mal oder eben fester, oder nen besseren Knüppel und nicht so ne Fliegenklatsche…… 😉

    Schönen Gruß

  • Avatar petit_noir sagt:

    HILFE Tierschänder! Wenn das die Tierschutzvereinigung liest! :look:

    😉 😀

    Aber *pssst* ich verrats‘ keinem.

    LG

    petit_noir

    p.s. Find ich übrigens eine tolle Idee, mit dem gemeinsam lesen :thumbsup:

  • Avatar Saro sagt:

    Was genau ist anatomisch hinter dem Schenkel? Kann gerade damit gar nichts anfangen. Wo genau ist das?

  • Avatar McFlower sagt:

    Interessanter Themenschwerpunkt: Stockkatzen und Jagdhiebe. Ich wette, Seunig rotiert im Grab. 😀
    Dann gehe ich jetzt mal weiterlesen…

  • Avatar tenicar sagt:

    das heißt genau hinter dem unterschenkel des reiters

  • Avatar Saro sagt:

    :doh: Mensch manchmal bin ich bedeppert. Aber wenn ihr sagt auf den Po oder hiter dem Schenkel….dachte ich halt nur an das Pferd… etwas Zeit sollte man sich halt schon nehmen. Sorry
    Carnacats Zusammenfassungen fehlen ein weing. Frotti wie wärs mit Dir?

  • Avatar tenicar sagt:

    Bei einem Pferd hat die Katzenkur geholfen, nur jetzt läßt sich die blöde Katze nicht mehr einfangen . Muß erst eine neue Katze kaufen, bevor ich die Versuche fortsetzen kann

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Schau doch mal im Tierheim nach, da gibt es bestimmt genügende (vielleicht nimmst du ja noch eine Zweite als Reserve :fies: ).

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    :doh: Mensch manchmal bin ich bedeppert. Aber wenn ihr sagt auf den Po oder hiter dem Schenkel….dachte ich halt nur an das Pferd… etwas Zeit sollte man sich halt schon nehmen. Sorry
    Carnacats Zusammenfassungen fehlen ein weing. Frotti wie wärs mit Dir?

    Denke mitte des Buches schaffe ich auch solch Zusammenfassungen wie Tascha sie gemacht hatte **Mutzusprech**- aber mom ist mir das wieder zu trocken, wir sind immer noch bei „Sitz und Hilfen“ – Beschreibung von Reitern … mit endlos Sätzen von Sitzbeinhöcker – über Hüftstellung, bis hin zum langen Oberkörper mit zu kurzen Armen… Es ist genau wie beim Exterieur des Pferdes schade – das es so „runtergeleiert“ wird… paar Bilder, zur Veranschaulichung, zwischen diesen laaangen Sätzen, würd mit persönlich einiges einfacher machen…

    Ich bin nun bei dem Teil angelangt wo er vom losgelassen redet und das dieses oft mit Zwanglosigkeit verwechselt wird…

    Er meint das der Zustand der Losgelassenheit erst eintritt wenn das Pferd sich vorher zwanglos unter dem Reiter in natürlicher Selbsthaltung, taktrein, schreitend mit Schwung in allen „drei“ GA – durch treiben an den Zügel dehnt – und durch weiteres treiben losläßt und das durch kauen quittiert…

    Danach kommt er dann wieder zur Ausbildung des jungen Pferdes in der ersten Woche, wo er schon von Schenkel und – Handeinwirkungen spricht…

  • Avatar McFlower sagt:

    Hallo? Huhu? Wie geht es jetzt weiter? Und bis wann? Wo sind wir eigentlich gerade? Ich fühle mich so desorientiert.

  • Avatar Strick sagt:

    So würde mich nun auch gerne einklinken. Wo genau seit ihr gerade?

  • Avatar Strick sagt:

    ch bin nun bei dem Teil angelangt wo er vom losgelassen redet und das dieses oft mit Zwanglosigkeit verwechselt wird…

    Er meint das der Zustand der Losgelassenheit erst eintritt wenn das Pferd sich vorher zwanglos unter dem Reiter in natürlicher Selbsthaltung, taktrein, schreitend mit Schwung in allen „drei“ GA – durch treiben an den Zügel dehnt – und durch weiteres treiben losläßt und das durch kauen quittiert…

    Jo Frotti gut das du das aufgreifst :thumbsup: :thumbsup:
    Denn das ist genau eins der essenziellen Dinge in der Pferdeausbildung die vom Großteil nicht korrekt erkannt wird. :no: :denk:

  • Avatar McFlower sagt:

    So würde mich nun auch gerne einklinken. Wo genau seit ihr gerade?

    Wenn ich das wüsste…. Ich meine, wir müssten jetzt den Teil über Sitz und Einwirkung des Reiters besprechen. Richtig?

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Freitag wollten wir bis Seite 76 gesprochen haben…
    Hab es aber nur bis 68 geschafft…

  • Avatar McFlower sagt:

    Okay, dann machen wir es doch so:
    Bis Mittwoch bis Seite 76?

  • Avatar Mirage sagt:

    Bin auch erst bei Seite 66 angelangt, zieht sich momentan etwas und ich muss mehrmals die Seiten nochmal lesen, ist nicht uninteressant, aber für mich schlecht zum lesen, da sehr trocken. 🙂

  • Avatar Strick sagt:

    ok, dann steige ich ab Mittwoch mit ein ab Seite 76 :attack:

  • Avatar Akascha sagt:

    Asche auf mein Haupt, 3 Eimer voll :S
    Habe es nicht geschafft, da Mayleen momentan die Nächte wieder zum Tag macht :motz: , wenn ich mir dann das Buch schnappe, schlafe ich beim Lesen ein! Versuche es aber auch bis Miwo zu schaffen :ja:

  • Avatar Juni sagt:

    Ah, ich wollte heute eigentlich was zu den letzten Seiten schreiben, aber dann lass ich das lieber und warte noch bis Mittwoch. 😉

    ich bin übrigens immer wieder verwundert. Wenn ich ein paar Tage Lesepause habe, fällt es mir schwer, wieder anzufangen und wieder reinzukommen. Aber kaum hab ich ein bisschen gelesen, find ich es teilweise fast fesselnd und kann nicht verstehen, warum ich da manchmal so zäh rangehe ans Lesen. :S *seufz*

  • Avatar nessi sagt:

    ch bin nun bei dem Teil angelangt wo er vom losgelassen redet und das dieses oft mit Zwanglosigkeit verwechselt wird…

    Er meint das der Zustand der Losgelassenheit erst eintritt wenn das Pferd sich vorher zwanglos unter dem Reiter in natürlicher Selbsthaltung, taktrein, schreitend mit Schwung in allen „drei“ GA – durch treiben an den Zügel dehnt – und durch weiteres treiben losläßt und das durch kauen quittiert…

    Jo Frotti gut das du das aufgreifst :thumbsup: :thumbsup:
    Denn das ist genau eins der essenziellen Dinge in der Pferdeausbildung die vom Großteil nicht korrekt erkannt wird. :no: :denk:

    Das Thema finde ich auch sehr wichtig und interessant! Habe mir darüber das erste Mal Gedanken gemacht, als ich angefangen habe (vor ein paar Monaten) das Seunig Buch zu lesen. Und die ersten Erfahrungen, was Zwanglosigkeit und Losgelassenheit unterscheidet, habe ich zeitgleich machen dürfen mit „meiner“ 3 3/4 jährigen Oldenburger-Berittstute.
    Sollten wir unbedingt noch mal genauer drauf eingehen! :thumbsup:

  • Avatar Marlo sagt:

    Melde mich von Portugal zurück…. Leider bin ich natürlich noch nicht auf Seite 76 angelangt, aber ich bin nicht mehr weit entfernt! :rolleyes:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Hast ja jetzt noch Zeit bis morgen. :ja:

  • Avatar McFlower sagt:

    Können wir jetzt starten mit unseren Kommentaren bis S. 76?

  • Avatar Granit sagt:

    Können wir jetzt starten mit unseren Kommentaren bis S. 76?

    Fang doch einfach mal an. 🙂

  • Avatar nessi sagt:

    Ja, McFlower leg los…. :thumbsup:

  • Avatar McFlower sagt:

    Ich? *suchendumguck* Na, gut.

    Das erste, was mich echt gewundert hat, ist, dass sich schon seit mindestens Ende des 19. Jahrhunderts die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass der Reitersitz nichts Schematisches ist, sondern dem jeweiligen Reiterkörper angepasst werden muss. Warum musste ich mich dann in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts noch mit „Hacken runter!“ „Gerade sitzen“ „Fußspitzen eindrehen!“ anbrüllen lassen?

    Außerdem findet Seunig Sitzlongen zur Sitzkorrektur für Reiter jedes Ausbildungsstandes sinnvoll. Klasse, diese Erkenntnis war vermutlich auch für 60 Jahre verschütt gegangen.

    Was mir unklar ist, ist die Beschreibung des „verstärkt treibendenden Sitzes“. Zitat S. 60:

    Die zweite der von der Grundform des Normalsitzes ihren Ausgang nehmenden Sitzformen ist der verstärkt treibende Sitz. […]
    Wird nun durch vermehrtes elastisches Anziehen des Kreuzes das Becken nach vorwärts gedrückt, so werden im Gegensatz zum Spaltsitz die rückwärtigen Sitzbeinränder vermehrt belastet, die Hüften neigen sich je nach Stärke des Kreuzanspannes mehr oder weniger nach rückwärts, die bisherige Vertikale Sitzbein-Hüften des Normalsitzes nimmt ebenso wie das Becken eine Neigung nach hinten an.

    Wenn ich darüber nachdenke, bekomme ich einen Knoten im Hirn. Was für Muskeln werden angespannt? Und wohin wird die Hüfte geneigt? Kann mir das mal jemand aufmalen?

    Frage zwei gehört zu den Schenkelhilfen:
    Auf Seite 64 unterscheidet er „drückende“ und „anregende“ Schenkelhilfen. Was meint er damit?

  • Avatar nessi sagt:

    @McFlower:
    Damit: „durch vermehrtes elastisches Anziehen des Kreuzes das Becken nach vorwärts gedrückt“ wird die Bewegung gemeint, wenn Du Dich zum Beispiel auf eine Stuhlkante setzt und dann den Stuhl durch Deine Beckenbewegung/Kreuzanziehen nach vorne kippst!
    So verstehe ich die Passage…

  • Avatar nessi sagt:

    Frage zwei gehört zu den Schenkelhilfen:
    Auf Seite 64 unterscheidet er „drückende“ und „anregende“ Schenkelhilfen. Was meint er damit?

    Hast Du bis s.76 durchgelesen?
    Wird das nicht auf den folgenden Seiten nach s. 64 erklärt? (Habe das Buch nun leider nicht zur Hand, meine aber dass er da näher drauf eingegangen ist…)

    Anregende Schenkelhilfen = impulsartig , belebend ?

  • Avatar McFlower sagt:

    Zu 1:
    Das ist doch nur ein kurzer Moment, den ich als „Kreuz anspannen“ bezeichnen würde. Der Begriff „Verstärkt treibender Sitz“ suggeriert bei mir irgendwie, dass man diesen Sitz über eine gewisse Zeitspanne einnehmen könnte. Das wäre ja beim „Kreuz anspannen“ eher nicht der Fall. Den Effekt kommt durch den Vorgang des Anspannens, nicht durch das „angespannt sein“. Würde ich eine ganze lange Seite mit angespanntem Kreuz durch die Halle schrubben, hätte das keine treibende Wirkung mehr. Oder?

    Zu 2:
    Doch, so erklärt er es. Also ist mit anregender Schenkelhilfe ganz salopp gesprochen ein Anbuffen gemeint?

  • Avatar nessi sagt:

    Zu 1:
    Das ist doch nur ein kurzer Moment, den ich als „Kreuz anspannen“ bezeichnen würde. Der Begriff „Verstärkt treibender Sitz“ suggeriert bei mir irgendwie, dass man diesen Sitz über eine gewisse Zeitspanne einnehmen könnte. Das wäre ja beim „Kreuz anspannen“ eher nicht der Fall. Den Effekt kommt durch den Vorgang des Anspannens, nicht durch das „angespannt sein“. Würde ich eine ganze lange Seite mit angespanntem Kreuz durch die Halle schrubben, hätte das keine treibende Wirkung mehr. Oder?

    Ich glaube nicht bzw. habe es nicht so verstanden, dass er das als „dauerhaften“ Sitz meint, sondern nur als kurzen Moment zum verstärkten Treiben bei nachgebender Zügelhand. Aber vielleicht hab ich das auch falsch verstanden! ?(

    Zu 2:
    Doch, so erklärt er es. Also ist mit anregender Schenkelhilfe ganz salopp gesprochen ein Anbuffen gemeint?

    Ja Anbuffen oder Anklopfen, denke ich.

  • Avatar oldie sagt:

    „Verstärkt treibender Sitz“.
    Das sind so Begriffe, die man nicht so einfach erkären kann. Das geht über Gefühl.
    Man hat es mir mit “ Stell Dir vor, Du sitzt dem Pferd im Nacken“, näher gebracht.
    Heisst..das der Körper einen vermehrten “ AUSDRUCK“ bekommt.
    Grösser machen. Aufrichten. Brustbein und Blick nach VORNE!.

    Später..viel später ist es ja so, das man mit Verschieben /Positionieren der Hüfte , Aufnehmen und Zulegen, Versammeln oder Loslassen kann. Im Zusammenspiel der “ anderen Hilfen“.
    Da bekommt der Spruch “ Jede Einwirkung geht vom Kreuz aus und kommt ins Kreuz zurück“, sein Gesicht.
    Je nach “ Gerittensein“ des Pferdes und Können/ Gefühl und Körperbeherrschung des Reiters.
    DAS wird später noch ein wenig besser erklärt werden.
    Einfach: Weiterlesen!
    :thumbsup: :thumbsup: 😉

  • Avatar nessi sagt:

    Zu 1:
    Das ist doch nur ein kurzer Moment, den ich als „Kreuz anspannen“ bezeichnen würde. Der Begriff „Verstärkt treibender Sitz“ suggeriert bei mir irgendwie, dass man diesen Sitz über eine gewisse Zeitspanne einnehmen könnte. Das wäre ja beim „Kreuz anspannen“ eher nicht der Fall. Den Effekt kommt durch den Vorgang des Anspannens, nicht durch das „angespannt sein“. Würde ich eine ganze lange Seite mit angespanntem Kreuz durch die Halle schrubben, hätte das keine treibende Wirkung mehr. Oder?

    Ich glaube nicht bzw. habe es nicht so verstanden, dass er das als „dauerhaften“ Sitz meint, sondern nur als kurzen Moment zum verstärkten Treiben bei nachgebender Zügelhand. Aber vielleicht hab ich das auch falsch verstanden! ?( .

    @McFlower: Mich hats nicht in Ruhe gelassen, habs grad nochmal nachgelesen und hier für Dich die Textstellen, woraus ich es so verstanden habe, wie ich es versucht habe, Dir zu erklären! 😉

    Bzgl. „Verstärkt treibender Sitz:
    S. 55 : „…,beschränkt sich der „Spielplan“ des Sitzes auf die Grundform – den Normalsitz – und zwei von ihm ihren Ausgang nehmende andere Formen, die aber nur vorübergehend, d.h. bis die Hilfe ihren Zweck erreicht hat, zu wirken haben.
    Zwischen diesen beiden polaren Sitzformen, dem Spaltsitz und dem verstärkt treibenden Sitz,…“

    Mehr zu dem „verstärkt treibenden Sitz“ auf Seite 60!

    Zu 2:
    Doch, so erklärt er es. Also ist mit anregender Schenkelhilfe ganz salopp gesprochen ein Anbuffen gemeint?

    Ja Anbuffen oder Anklopfen, denke ich.

    S. 65 : „Die anregende Schenkelhilfe ist, wie schon oben gesagt, ebenso wie die drückende an sich immer treibend und kann bei noch nicht vollkommen durchgerittenen Pferden, die ja in der großen Überzahl sind, vibrierend, ohne Rücksicht auf den Bewegungstakt, oder auch leicht klopfend, um auf die Hilfen aufmerksam zu machen (Geradestellen), gegeben werden.“ 😉

    So und nun leg ich mich mal :sleep:

  • Avatar Saro sagt:

    Die zweite der von der Grundform des Normalsitzes ihren Ausgang nehmenden Sitzformen ist der verstärkt treibende Sitz. […] Wird nun durch vermehrtes elastisches Anziehen des Kreuzes das Becken nach vorwärts gedrückt, so werden im Gegensatz zum Spaltsitz die rückwärtigen Sitzbeinränder vermehrt belastet, die Hüften neigen sich je nach Stärke des Kreuzanspannes mehr oder weniger nach rückwärts, die bisherige Vertikale Sitzbein-Hüften des Normalsitzes nimmt ebenso wie das Becken eine Neigung nach hinten an.

    Das Kreuz mit dem Kreuz. Das Kreuzbein ist das os sacrum=heiliger Knochen ( http://www.pflegewiki.de/wiki/Kreuzbein ). Das entspricht dem untersten Teil der Wirbelsäule. Da sind die einzelnen Wirbel knöchern zusammengewachsen und mit dem Becken ligamentär derart verbunden, dass es den Beckengürtel bildet. Bewegungen des Kreuzbeins sind also nicht unabhängig vom Becken möglich. Die Bewegung die Nessi beschreibt, (Stuhlkante sitzen und Stuhl nach vorne kippen) wie auch die im Zitat beschriebene Bewegung kommt durch das Anspannen der Bauchmuskulatur zustande. Werden die Bauchmuskeln angespannt (und nicht das Kreuz) wird das Becken nach hinten abgekippt, gleichzeitig werden die Sitzbeinhöcker ehr im hinteren Teil belastet. Der Begriff Kreuzanspannen ist äusserst verwirrend um nicht zu sagen Humbug.

  • Avatar nessi sagt:

    Der Begriff Kreuzanspannen ist äusserst verwirrend um nicht zu sagen Humbug.

    Eigentlich geht es auch gar nicht „das Kreuz anzuspannen“, weil das Kreuz nicht aus Muskulatur besteht.
    Wie Saro schon schreibt, sind es die Bauchmuskeln und unteren Rückenmuskeln, die das Becken kippen lassen. (ob nun vor oder zurück)

  • Avatar Saro sagt:

    Das Zurückkippen des Beckens läuft tatsächlich über die Bauchmuskeln, beim nach vorne Kippen müssen die Bauchmuskeln sich entspannen und die Rückenmuskeln arbeiten. Du kannst nicht mit der Anspannung desselben Muskels in konträre Richtungen ziehen.

  • Avatar nessi sagt:

    @saro: Du hast Recht! :thumbsup:

  • Avatar McFlower sagt:

    Jaaaa….ihr habt ja recht. Ich glaube, auch in den Richtlinien steht drin, dass der Begriff „Kreuz anspannen“ eigentlich falsch ist und es sich um ein Anspannen der unteren Bauchmuskulatur handelt. Aber der Begriff ist ja nun mal in der Reiterei äußerst geläufig und jedem ist mehr oder weniger klar, was gemeint ist. Der Vergleich mit Stuhlkippeln oder Schaukel anschaukeln ist ja ziemlich griffig. Ich habe hier noch einen Link zur Anatomie des Beckens gefunden, den fand ich ganz gut: http://www.medizinfo.de/ruecken/anatomie/becken.shtml Das Problem beim vermehrt treibenden Sitz ist, dass man dazu verführt wird, die ganze Wirbelsäule nach hinten zu kippen und in Rückenlage zu kommen. August Schulte-Quaterkamp nennt das „Dressurreiterrennsitz“:

  • Avatar tenicar sagt:

    dieses sogenannte reiten mit Kreuz möglichst noch in Rückenlage führt oft zu Pferden die sich mit eingeschränkter Rückentätigkeit bewegen.
    Die beschriebene vorwärtstreibende Kreuzhilfe kann eigentlich nur in Notszuationen vorwärtstreibend wirken.
    Raumgrifferweiterung wird durch ein inks rechts pendeln des Beckens erreicht, sofern die Pferde nocht nicht durch dauerndes drücken mit dem Gesäß
    gefühllos geritten worden sind.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    SORRY – ich hoffe das ich mich am WE wieder einklinken kann! Muß gerade wichtigeres lesen und meine Bude umbbauen/streichen ect. pp

  • Avatar nessi sagt:

    Was ist denn mit den anderen?

    Strick, Granit, Carnacat, Mirage? *amÄrmelzupf*

    Jetzt wirds doch erst richtig interessant…. :hurra:

  • Avatar Strick sagt:

    Ich stoße ab Freitag dazu. Freu mich auch schon :ja: :hurra:

  • Avatar nessi sagt:

    @alle:
    Wollen wir dann am Samstag bis S.84 lesen und besprechen???

    Und dann kommt schon der 2. Teil…*freu* :bravo:

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Muss mich bis nach dem WE ausklinken – zu viel Arbeit. Aber gelesen hab ich schon bis S.84…

  • Avatar wiassi sagt:

    Ihr habt mich erfolgreich angesteckt! :hurra:

    Ich wollte es sowieso mal wieder ganz lesen… bin ab gestern dabei !!

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Sonntag würd ich es VIELLEICHT schaffen bis S. 84 :nix:

  • Avatar Akascha sagt:

    Sorry, Mayleen macht mich momentan fertig!
    Sie schläft nachts nicht und am Tag bin ich dann so gerädert, dass ich nicht lesen kann weil einschlaft :wacko: :sleep:
    S.84 bis Sonntag wäre gut, am Samstag hab ich Kinderfrei, da kann ich dann hoffentlich wieder aufschließen 8|

  • Avatar Mirage sagt:

    Bin da 😀 Für mich ist des grad a ganz zäher Brocken, bin auf Seite 72 angelangt, allerdings lese ich jede Seite 2-3 x und kapier trotzdem nur die Hälfte. :love:

    Grad der immer wieder eingeworfene Spaltsitz bringt mich momentan zur Verzweiflung, ich kapier den Sinn, was uns eigentlich gesagt werden soll, nicht so ganz. Ist der Spaltsitz nun gut oder schlecht, manchmal angebracht oder doch nicht und ist mit dem von Seunig genannten Spaltsitz überhaupt der uns bekannte gemeint? :flucht: :panik:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Er schreibt auf S. 65:

    Der den Charakter einer Hilfe tragende Spaltsitz hat nichts mit der den Namen Spaltsitz tragenden fehlerhaften Sitzform gemeinsam, die durch zu lang geschnallte Bügel oder schlecht gebaute Sättel entsteht.

    Also doch zweierlei-

  • Avatar Juni sagt:

    Das mit dem Treiben und dem Kreuz etc. fand ich auch extrem schwierig zu verstehen und schließlich hab ich einfach gelesen ohne jeden Satz noch dreimal zu durchdenken. Ich glaube, den Seunig muss man eh mehrmals lesen und vielleicht kann ich beim nächsten Mal mehr mit diesem Abschnitt anfangen. :whistling:

    Was ich dagegen aber wieder sehr interessant fand ist der Teil mit der Frage, auf welchen Hinterfuß die einseitige, vortreibende Schenkelhilfe wirkt.
    Er schreibt dazu, dass es der am Boden befindliche Fuß ist, das Stützbein, das mit verstärkter Kraft vom Boden abschnellt und deshalb den Gang beschleunigt und nicht das in der Luft befindliche Spielbein. (Das muss nur weiter ausholen, weil es dem stärkeren Abstoß Raum geben muss.)

    Gefallen hat mir auch der Teil mit der „Führung auf Trense in einer Hand“. Das werde ich mit Sicherheit öfter mal ins Reiten einbauen. 🙂

  • Avatar Mirage sagt:

    Danke Honeybear, DAS habe ich glatt überlesen :doh:

    Juni, das Problem ist, dass mich der Ehrgeiz gepackt hat und ich es verstehen WILL. 😀

    Und dann überles ich Depp die Antwort auf meine Frage die ganzen folgenden Seiten :irre:

  • Avatar oldie sagt:

    dieses sogenannte reiten mit Kreuz möglichst noch in Rückenlage führt oft zu Pferden die sich mit eingeschränkter Rückentätigkeit bewegen.
    Die beschriebene vorwärtstreibende Kreuzhilfe kann eigentlich nur in Notszuationen vorwärtstreibend wirken.
    Raumgrifferweiterung wird durch ein inks rechts pendeln des Beckens erreicht, sofern die Pferde nocht nicht durch dauerndes drücken mit dem Gesäß
    gefühllos geritten worden sind.

    tenicar: Wir reden hier nicht über Rückenlage- die tatsächlich passiert, wenn man sich nach hinten orientiert und “ Druck“ machen will.
    Funktioniert nicht.
    Gott sei dank,
    Det mit dem Gesäß.. es heisst doch, das selbiges losgelassen und in voller Breite ( Achtung-VORTEIL!) im Sattel mittig ruht.
    Wer zun Teufel kommt denn auf die Idee, die Popacken anzuspannen.
    Und wozu?
    Man hebelt sich doch dadurch nur aus dem Sitz heraus.
    Das „Pendeln“ in der Hüfte ist mehr als schwierig- ist sie doch zumeist nach vorne “ festgestellt“.
    im Schritt können es die Meisten erfühlen- beim Zulegen ( Trab) wird das schon subtiler/schwerer.
    Dann ist ist eher im Sinne des ruhigen Sitzes , sich mitnehmen zu lassen, das Pferd am Kreuze zu lassen und nach VORNE mitzuschwingen.
    Rechts/Links macht das Becken/Hüfte dann eh, was es will- dafür sorgt schon die Eigendynamik des Ganges.
    Bauchmuskulatur vorausgesetzt.
    😀

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Was ist denn die Drohstellung eines Schenkels?

  • Avatar tenicar sagt:

    Oldie:
    Ich möchte noch hinzufügen, daß die von Seunig beschriebenen SsitzHilfen, Einwirkungen in dem heute oft geforderten , übertrieben gestrecktem Sitz fast gar nicht mögllch sind. Dieser Sitz führt zu einem Feststellen der Mittelpositur des Reiters. Auch die modernen Sattelkonstruktionen führen zu einem relativ unelastischen Sitz. Es gibt es immer weniger Sättel , bei denen der tiefste Punkt im vorderen Drittel liegt. Durch diese Gewichtsverteilung nach hinten, wird ganz bewußt ein Feststellen des Rückens in Kauf genommen ,um übertriebene Aktionen der Vorhand zu erreichen.

  • Avatar Mirage sagt:

    Wer zun Teufel kommt denn auf die Idee, die Popacken anzuspannen.

    😉 Ich, aber leider nicht mein Kopf, sondern mein Körper, ein ganz großes Problem bei mir ;(

  • Avatar McFlower sagt:

    Los, weiter geht´s. Es folgt der Abschnitt, wie man sich als Reiter zivilisiert benimmt. Inklusive modischer Aspekte.

    Wer fängt an? (Nein, nicht immer ich…)

  • Avatar nessi sagt:

    Los, weiter geht´s. Es folgt der Abschnitt, wie man sich als Reiter zivilisiert benimmt. Inklusive modischer Aspekte.

    Wer fängt an? (Nein, nicht immer ich…)

  • Avatar nessi sagt:

    Lesen wir weiter bis s. 93 „2. Arbeit an der Leine“ ???
    Bis Donnerstag?

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Was ist denn die Drohstellung eines Schenkels?

    Hallooo??? Weiß das denn niemand? Ist damit ein bollernder Schenkel gemeint???

  • Avatar McFlower sagt:

    Nö, ich weiß es nicht. Aber „drohen“ klingt eher nicht nach bollern, oder?

    Mein einziger Kommentar zu dem Reitersitte-Kapitel: Seunig schreibt, dass man in der Reitbahn das Schnalzen unterlassen sollte, weil man damit andere stört. Olé! Ich dachte immer, ich stelle mich merkwürdig an, weil es mich tatsächlich stört, wenn ein „Dauerschnalzer“ mit mir in der Bahn ist. Es geht mir auf den Geist, es ist zu nichts gut und mein Jungpferd fühlt sich von dem fremden Geschnalze angesprochen und legt den Turbo ein.

  • Avatar Mirage sagt:

    Lesen wir weiter bis s. 93 „2. Arbeit an der Leine“ ???
    Bis Donnerstag?

    Bin dabei, finde auch, dass momentan nicht wirklich was anzumerken ist. 😀

    McFlower, Schnalzen stört mich persönlich weniger als das bei manchen Reitern tuschur auftretende „Feeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiin, Guuuuuuuuuuuuuuuuuuuuut gemacht, Tooooooooooooooooooooooooooolll, schööööööööööööööööööööööööön, braaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaav“ und natürlich in einer Lautstärke, dass es jeder hört und versteht. :love:

  • Avatar nessi sagt:

    Drohstellung des Schenkels – verstehe ich hier so, dass wenn der Schenkel verwahrend anliegt – nicht treibt ! – und dem Pferd damit signalisiert : „Ich passe vorsichtig auf, dass Deine Hinterhand nicht ausweicht – aber Achtung!, ich kann auch deutlicher werden…!“

    Als Drohstellung beim Vorwärtstreiben würde ich das kurze Luftholen des Schenkels vor dem Druck bezeichnen!

    Allerdings geht Seunig ja nur auf die Drohstellung des verwahrenden Schenkels ein, bzw. ist der verwahrende Schenkel somit eine Drohstellung für das Pferd… :denk:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Wenn die Drohstellung das „Luftholen“ wäre, dann wäre das aber eine sehr anstrengende Stellung. Kann ich mir also nicht vorstellen. Stellung in dem Sinn, dass man den Schenkel länger als einen Augenblick irgendwo verwahrt, hält, oder wie auch immer. Sagt mir gar nichts. :no:

  • Avatar nessi sagt:

    @honeybear: Das Luftholen bezog sich nur „allgemein“ auf eine Drohhaltung.

    Zu Seunigs Aussage gilt aber mein erster und letzter Satz als Vermutung…
    Der verwahrende Schenkel ist doch eine Schenkelstellung und laut Seunig eine Drohstellung!

  • Honeybear Honeybear sagt:

    :denk:

    Sonst niemand eine Meinung???

  • Avatar Mirage sagt:

    :denk: Ich hätte die Drohstellung des Schenkels jetzt eher als ein Anspannen der Wade interpretiert, kommt darauf keine Reaktion, wird Druck aufgebaut. :nix:

  • Avatar nessi sagt:

    @Mirage: Das könnte es auch sein… :denk:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Jo, das nehm ich … 😀

    Könnte passen.

  • Avatar nessi sagt:

    Sind wir eigentlich hier Alleinleser geworden? ?(

    Aber warum bringt er die Drohstellung des Schenkels nur mit dem verwahrenden Schenkel in Verbindung?

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Sorry, ich hab dermaßen Stress in der Firma, dass ich hier einfach nicht zum Antworten komme… Gelesen habe ich, aber mir fehlt gerade die Ruhe, darüber zu diskutieren. Ich versuch mal, dass ich heute abend noch was dazu schreibe.

    … wenn ich bis dahin nicht in der Klapse gelandet oder ausgewandert bin. :maul: :motz:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Das ist ja meine Frage …

    Also eine Droh-Stellung ist in meinen Augen und in diesem Sinne eine Position, wo ich dem Pferd klar machen kann, hey, hab acht, mein Schenkel kann auch anders …. Aber aus welcher Position heraus, das hab ich noch nicht geschnallt. Von daher macht die Aussage von Mirage schon Sinn.

    Möchte auch mal wissen, wo alle sind … huhuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu ………………. 8|

  • Avatar Ploco sagt:

    Also „Drohstellung“ würde ich auch ähnlich interpretieren….wenn ich z.B. eine Hilfe gebe (Wade) und keine Reaktion erfolgt, dann kommt beispielsweise energisch der Sporen. Das Pferd lernt das und reagiert prombt…..na ja, sollte es jedenfalls 😀 Und genau hierfür schnalle oder stecke ich mir gerne Sporen an, nur für den Fall der Fälle sind sie halt da.

    Nachtrag: Das Pferd merkt – so es denn einigermaßen sensibel an den Hilfen steht – daß Reiterlein zum Sporeneinsatz (der ja tief angeschnallt sein sollte) die Muskeln anders anspannt (Drohstellung) .

  • Avatar Jokecooky sagt:

    Das Drohen erklärt er m. E. in der Fußnote auf S. 64: „fast rein mechanisch zwingende Hilfen“. Im Übrigen kennt er den Begriff des Drohens auch noch in Verbindung mit folgenden, die sich auf die Verwendung des Sporens beziehen: (haar-) fühlender, angelegter und drohender Sporen. Das „Drohen“ ist die letzte Hinweis vor der eigentlichen Hilfe. Es dient der Verfeinerung der Einwirkung durch Sensibilisieren des Pferdes, dem in der Vollendung die Andeutung der Hilfe, des ehemaligen Drohens, genügt, um das Gewünschte auszuführen.

  • Avatar Ploco sagt:

    AHA ! So oder so ähnlich meinte ich es auch 😀 8) …. aber ich verschwinde nun wieder als nicht Leserin *flitz*

  • Avatar tenicar sagt:

    Mir fällt auf, daß der Seunig im Geensatz zum Guerinere (und auch Steinbrecht) die Hilfen mit Knie bzw.Oberschenkel ablehnt.

  • Avatar Jokecooky sagt:

    … was mit den Sätteln seiner Zeit zusammenhängen dürfte. Die Sättel des Barock und Rokkoko der Schulreiterei hatten zumeist ein hauchdünnes Sattelblatt, manchmal aus Seide, unterm Oberschenkel. Durch den extrem gestreckten Sitz, war an ein Mitschwingen heutigen Verständnisses eh nicht zu denken. Also war Konditionierung auf OS und Knie sinnvoller, daher auch die senkrecht/aufrecht geführte Gerte. Was dieses Ensemble nicht zuwege brachte, bewirkten dann die gewaltigen Sporen, die üblich waren. Gustav Steinbrecht ist nüchterner Pragmatiker, der das Maß von bestätigter Empirie in der Reitlehre bedeutend gesteigert hat. Das Bild von Albert Becker zeigt ihn mit offenem Knie, was mit dem vorbildlichen sonstigen Sitz der heutigen Doktrin entspricht (Schülter-Hüfte-Absatz/Ellenbogen-Hand-Zügel-Maul jeweils eine Linie; Kopf aufrecht und frei getragen). Dem waren Spekulationen egal. Im Übrigen muss für OS und Knie abgerichtet werden. Es gibt hier keinen nervalen Reflexbogen (Eigenflex), der wie beim Unterschenkel genutzt werden könnte.

  • Avatar oldie sagt:

    :resp:

    Zum “ drohenden “ Schenkel.
    Wie wir ja wissen, gibt es ( wie bereits angesprochen) die Haar- die Haut und die Rippenfühlung des Schenkels- wobei letztere bereits eine Strafe darstellt.
    Richtig Strafen mit dem Sporn sollte man / wenn überhaupt (!!!) nur in den Gurt hinein. Also Fusspitze nach aussen drehen- ausholen und in den Gurt, aktivieren.
    Das war früher schwieriger- konnte man doch mit den Rädchen im Gurt hängenbleiben und man wurde schneller, als gewünscht.
    Durch die Ledergurte wurde auch das vereinfacht. X( X( X( :fies: :fies: :fies:
    Allerdings auch “ entschärft“.
    Muss man ja auch mal sagen.
    Wenn das Einmal im Leben vorkommen sollte, merkt sich das Pferd das Wegdrehen und Abspreitzen des Beines ganz genau. Das reicht als “ drohender “ Schenkel.

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Richtig Strafen mit dem Sporn sollte man / wenn überhaupt (!!!) nur in den Gurt hinein. Also Fusspitze nach aussen drehen- ausholen und in den Gurt, aktivieren.
    Das war früher schwieriger- konnte man doch mit den Rädchen im Gurt hängenbleiben und man wurde schneller, als gewünscht.
    Durch die Ledergurte wurde auch das vereinfacht. X( X( X( :fies: :fies: :fies:
    Allerdings auch “ entschärft“.

    Registriert ein Pferd das tatsächlich als „Strafe“, wenn ich mit einem stumpfen Sporen oder einem glatten Rädchensporen in einen gepolsterten Neopren- oder Ledergurt „steche“. Bei diesen Gurten, die aus den einzelnen Schnüren (mir fällt gerade der Name nicht ein :red: ) bestehen – okay, da kam sicherlich was beim Pferd an…

  • Avatar tenicar sagt:

    Jokecokie, das stimmt nicht ganz, da wo das knie liegt, laufen viele nerven zusammen, kreuzen sich. Der Steinbrecht war glaube ich auch veterinär. S.47 cadmos ausgabe

  • Avatar Mirage sagt:

    Doppelt

  • Avatar Mirage sagt:

    Registriert ein Pferd das tatsächlich als „Strafe“, wenn ich mit einem stumpfen Sporen oder einem glatten Rädchensporen in einen gepolsterten Neopren- oder Ledergurt „steche“. Bei diesen Gurten, die aus den einzelnen Schnüren (mir fällt gerade der Name nicht ein :red: ) bestehen – okay, da kam sicherlich was beim Pferd an…

    Ich denke ja, da allein schon die jetzt aufgeklärte Drohstellung des Beines schon ankündigt, was gleich passiert und selbst wenn das stechen selbst nicht gespürt werden sollte, so zumindest die Bewegung, das Aufkommen des Beines am Gurt wird gewiss auch gespürt. Ob eine derartig ausgeführte Bestrafung überhaupt notwendig ist, lassen wir mal dahingestellt. 8)

  • Avatar Jokecooky sagt:

    @Tenicar
    Steinbrecht war ehemals Student der Tierheilkunde. Als solcher begehrte er Unterricht im Reiten und stellte sich um 1826 bei Louis Seeger (Seegershof, Berlin) vor. Seeger erkannte in ihm das überragende Talent und konnte ihn bewegen, Stallmeister zu werden. Der Rest ist bekannt. Tierarzt war er nie.
    Wo das Knie des Reiters gewöhnlich zu liegen kommt, gibt es keine nennenswerten Nerven. Auf den Brustwandnerven, die durch den großen Rückenmuskel (Latissimus dorsi) austreten, sitzen wir zum Teil; die, die durch den äußeren schiefen Bauchmuskel austreten, sind dem Schenkel zugänglich. Unter dem Knie des Reiters befände sich anatomisch vergleichend die Achselhöhle des Menschen, in deren Nähe der N. intercostobrachialis austritt. Dieser sieht geflechtartig aus, ohne ein Nervengeflecht zu sein. Er ist ein reiner Hautnerv, ohne motorische Bezüge. Aber selbst der ist vom Knie noch etliches weg. Kniedruck hat im Gegensatz zum Schenkel und zum Gewicht keine echte anatomische Grundlage.
    „S. 47 cadmos“: Ich bezweifle, dass Branderup Steinbrecht richtig verstanden hat.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Auf S. 77 schreibt er, dass er zum Herbeiführen einer Richtungsänderung eine Seitwärtsverschiebung beider Hände durchführt.

    So macht es doch P. K.. Oder macht die FN das auch?

  • Avatar tenicar sagt:

    Baucher hats auch so gemacht

  • Avatar Granit sagt:

    Auf S. 77 schreibt er, dass er zum Herbeiführen einer Richtungsänderung eine Seitwärtsverschiebung beider Hände durchführt.

    So macht es doch P. K.. Oder macht die FN das auch?

    Er schreibt, dass dies beim weit ausgebildeten Pferd so ist und durch ein vermehrtes Anlegen des äußeren Zügels herbeigeführt wird.

    Aber schauen wir uns mal an, was wirklich passiert. Man sitzt gerade, beide Fäuste aufrecht vor einem hingestellt. Dann kommt die Wendung und die äußere Schulter des Reiters folgt der des Pferdes. Automatisch geht die innere Hand minimal zurück und die Äußere in dem gleichen Maße vor. Dabei drückt der äußere Zügel auch etwas gegen den Hals, was vom Pferd gedeutet und befolgt werden kann.

    Warum ist es so wichtig das die innere und äußere Hand die gleiche Distanz zurücklegen, wenn sie auch minimal ist? Weil sich ansonsten die Kandare verkanten würde und eine gleichmäßige Führung nicht mehr gewährleistet wäre.

    Schönen Gruß

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Vielen Dank Granit. Sehr einleuchtend. Du gehtst aber nicht auf Seitwärtsverschiebung ein.

    Du schreibst, dann kommt die Wendung und die äußere Schulter geht vor – logisch – aber Seunig verschiebt die Hände, UM eine Wendung einzuleiten. Also einen Schritt vorher …

  • Avatar Granit sagt:

    Du schreibst, dann kommt die Wendung und die äußere Schulter geht vor – logisch – aber Seunig verschiebt die Hände, UM eine Wendung einzuleiten.

    Ich hab das Buch jetzt nicht vorliegen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er das durchreiten einer Wendung bzw.Ecke und nicht die Vorbereitung zum Durchreiten meinte.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Habe Buch jetzt auch nicht hier. *heutabendnachguckengeht*

  • Avatar Granit sagt:

    Diese Technik mit dem Verschieben wird im Springreiten und beim Westernreiten z.B. auch angewandt und bedeutet immer „rum!“. 🙂

  • Avatar Jokecooky sagt:

    Granit: „Er schreibt, dass dies beim weit ausgebildeten Pferd so ist und durch ein vermehrtes Anlegen des äußeren Zügels herbeigeführt wird.“

    Nein, das tut er nicht. Seitwärtsverschiebung meint hier nur das Vorgehen (Nachgeben) des äußeren und das ebensolche Zurückgehen (Annehmen) des inneren Zügels, ausgelöst durch die in die Wendung genommenen Schultern des Reiters, die parallel zu denen des Pferdes geführt werden. Damit leitet sich das Umstellen von alleine an, denn S. geht von einem „gerittenen, also durchlässigen Pferd“ aus. Was aus heutiger Sicht den Übergang von L nach M bedeutet: Gebrauchs- bzw.niedere Kampagneschule abgeschlossen, damit wird das Pferd am äußeren Zügel geführt. Mit den „modernen Wendungen“ im Springsport hat das nichts zu tun.

  • Avatar Granit sagt:

    Granit: „Er schreibt, dass dies beim weit ausgebildeten Pferd so ist und durch ein vermehrtes Anlegen des äußeren Zügels herbeigeführt wird.“

    Nein, das tut er nicht. Seitwärtsverschiebung meint hier nur das Vorgehen (Nachgeben) des äußeren und das ebensolche Zurückgehen (Annehmen) des inneren Zügels, ausgelöst durch die in die Wendung genommenen Schultern des Reiters, die parallel zu denen des Pferdes geführt werden. Damit leitet sich das Umstellen von alleine an, denn S. geht von einem „gerittenen, also durchlässigen Pferd“ aus. Was aus heutiger Sicht den Übergang von L nach M bedeutet: Gebrauchs- bzw.niedere Kampagneschule abgeschlossen, damit wird das Pferd am äußeren Zügel geführt. Mit den „modernen Wendungen“ im Springsport hat das nichts zu tun.

    Ich gebe dir in allem Recht, aber was ist eine „moderne Wendung“?

    Ansonsten ist es schön, wenn du das gesagte mit Deinen Worten wiederholst, aber nichts anderes habe ich ein paar Beitraäge vorher geschrieben 😉

    Schönen Gruß

  • sweltsje sweltsje sagt:

    Hallo an alle Lesenden,

    bin grade totaaal begeistert über diesen Fred :hurra: … eine Buchbesprechung und gemeinsames Lesen!! Eine Spitzen-Idee… :bravo:

    wie weit seid ihr?? hat es noch sinn einzusteigen?? als Leseratte und noch dazu im Winter mit langen Abenden vor dem Ofen habe ich vor Büchern keine Angst… aber ihr seid bestimmt schon ganz schön weit… hole ich Euch noch ein??

    Liebe Grüße

    Susanne

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Bin mir nicht sicher, weil hier momentan wenige mitschreiben. Wir müssten jetzt so bei Seite 92 ? sein. Die jetztige Diskussion geht um einen Absatz auf S. 77

    Los los, das schaffst du … :thumbsup:

  • Avatar nessi sagt:

    Also ich habs leider noch nicht geschafft weiter zu lesen….bin noch beim Anfang Teil 2 des Buches. Also da wo der Abschnitt „Ausbildung des jungen Pferdes“ anfängt. Hoffe ich schaffe heute Abend bis s. 92!

    @sweltsje: Wäre toll, wenn Du noch mit einsteigst! :bravo:

  • Avatar Mirage sagt:

    Ich bin ab Montag wieder richtig aktiv dabei, hatte eine anstrengende Woche und wenig Zeit und Nerven zum Lesen. Hole jetzt auf und bin Montag aktuell 🙂

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Du schreibst, dann kommt die Wendung und die äußere Schulter geht vor – logisch – aber Seunig verschiebt die Hände, UM eine Wendung einzuleiten.

    Ich hab das Buch jetzt nicht vorliegen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass er das durchreiten einer Wendung bzw.Ecke und nicht die Vorbereitung zum Durchreiten meinte.

    S.: Beim gerittenen, also durchlässigen Pferd, das wir hier vor Augen haben, genügt eine kleine Seitwärtsverschiebung beider Hände, wobei sie aber niemals auf ein und dieselbe Seite des Pferdehalses zu bringen sind, um im Einklang mit den anderen Hilfen die gewünschte Richtungsänderung herbeizuführen.

    Zwei Sätze später schreibt er allerdings auch, das was du gesagt hast, dass die äußere Hand der äußeren Schulter folgt. Trotzdem spricht er hier von einem herbeiführen …

  • Avatar Mirage sagt:

    Naja, bei einem fein gerittenen Pferd gucke ich, um eine Wendung einzuleiten, in die gewünschte Richtung, automatisch geht die innere Schulter zurück und die äußere vor, was den äußeren Zügel näher an den Pferdehals automatisch ranbringt, das sind fließende Übergänge, von dem her behaupte ich mal, der Reiter ist vielleicht ein Zehntel vor der Reaktion des Pferdes dran, also ein Herbeiführen ja nicht wirklich abwägig ist oder?

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ja Mirage, so reite ich ja auch. Es geht mir hier aber um den Satz, den Seunig (siehe oben) schreibt. Oder soll ich den jetzt einfach mal nicht ernst nehmen, weil diese Zeit vorbei und jetzt doch leicht anders geritten wird? Wär mir auch recht. 🙂

  • Avatar Mirage sagt:

    :denk: Ich hab bisher eigentlich nicht wirklich den Eindruck, dass sich früher von heute unterscheidet (wenn man jetzt mal von härteren reiterlichen Maßnahmen absieht), kann sich aber natürlich noch ändern. Von dem her würde ich diesen Satz jetzt einfach ad acta legen und weiterlesen. Du hast ihn zur Kenntnis genommen, machts es im Endeffekt ja nicht wirklich anders, also paßt doch alles. Ist eher eine Auffrischung dessen, was sich bei uns schon als selbständiger Ablauf entwickelt hat. Mir wird manches beim Lesen und späteren Reiten erst recht bewußt, wenn ich direkt drauf achte 😀

  • Avatar Granit sagt:

    Ja Mirage, so reite ich ja auch. Es geht mir hier aber um den Satz, den Seunig (siehe oben) schreibt. Oder soll ich den jetzt einfach mal nicht ernst nehmen, weil diese Zeit vorbei und jetzt doch leicht anders geritten wird? Wär mir auch recht. 🙂

    Nein, sollte es nicht. Seunig beschreibt das schon recht korrekt und man sollte es mal fühlen! 🙂

    Jokecookies Beitrag und meine Antwort gehen da tiefer und wird auch, wenn er weitergeführt wird eine Diskussion Theorie gegen Praxis, aber das wird bestimmt auch spannend.

    Schönen Gruß

  • Avatar tenicar sagt:

    Mit den „modernen Wendungen“ im Springsport hat das nichts zu tun

    ein in hoher geschwindigkeit kurz gewendetes pferd läßt sich oftmals in außenstellung bessr auf dem hinterbein halten.
    Das muß nich t unbedingt schlechtes reiten sein

  • Avatar oldie sagt:

    Auf S. 77 schreibt er, dass er zum Herbeiführen einer Richtungsänderung eine Seitwärtsverschiebung beider Hände durchführt.

    So macht es doch P. K.. Oder macht die FN das auch?

    Ja. Natür
    lich.
    Zumindest die alten Säcke.
    😀

    Beispiel:
    Zirkel verkleinern/vergrössern.
    Stell Dir einfach vor, Du gibts ne gefüllte Suppenschüssel dem RL in der Mitte an.
    Gleichzeitig guckst Du DAHIN, wohin Du reitest.
    ( DA gehört er bei der Lektion ja auch hin- nicht uffe Stuhl inner Ecke mit nem Kaffepott in der Hand. )
    Da bekommst Du ein gutes Gefühl der seitwärtsführenden, verbundenen Hände.

  • Avatar penelope sagt:

    Noch mal ne Frage zum Beispiel für die Leute, die hier mitlesen, aber heute Abend schon ein Bier getrunken haben 😀 :

    Ich hab die Suppenschüssel in beiden Händen, ja? Oder doch auf nem Tablett in einer? Und wenn ich den Zirkel vergrößer, dann geb ich die Schüssel auch in die Mitte des Zirkel?!? Und guck dann nach außen? Und das innere Bein treibt gleichzeitig nach außen? Geht das?

  • anchy anchy sagt:

    Also, , Du gibst die Suppenschüssel demjenigen der dann nicht in der Mitte steht , sonder außen lauert 😀

  • Avatar oldie sagt:

    Kein Tablett.
    In den Händen “ getragen“.
    Und ja..beim Vergrössern guckt man auch dahin, wo man hinwill.
    Das inneren Bein treibt NICHT nach ausen. Durch das Gucken, wohin man will, verlagert man automatisch Schulter/Hüfte/schwerpunkt dahin, wohin man hin will
    Und: sobald Du nach “ aussen “ guckts, wird es doch innen.
    Klaro!
    😉

  • Avatar penelope sagt:

    Und: sobald Du nach “ aussen “ guckts, wird es doch innen.

    Heißt das, ich vergrößere Traversartig?

    Ich hab gedacht: verkleinern traversartig und vergrößern schulterhereinartig? Nicht?

    Ich lese mir das hier morgen früh noch mal in aller Frische durch. Das bringt wohl am ehesten Licht ins Dunkel! 😉

  • Avatar oldie sagt:

    1. NEIN
    2. Gute Idee!
    😉 😉 🙂 😀

  • Avatar Jokecooky sagt:

    Oldie: „Und: sobald Du nach “ aussen “ guckts, wird es doch innen.“

    NÖ! Den Witz mit dem Fenster spare ich mir jetzt. Innen und Außen hängen von Biegung und Stellung des Pferdes ab, nicht von der Blickrichtung des Reiters, die unterstützt allenfalls. Oder sollte mir die Irisdiagnostik in ihrer Anwendung auf das Reiten entgangen sein? Wohl kaum!

  • Avatar Granit sagt:

    ein in hoher geschwindigkeit kurz gewendetes pferd läßt sich oftmals in außenstellung bessr auf dem hinterbein halten.
    Das muß nich t unbedingt schlechtes reiten sein

    Jetzt gehen wir doch mal von einer Situation aus. 20 X 40 Halle ungefähr 2m vor dem Zirkelpunkt steht ein Steil und danach geht es auf gebogener Linie mit drei Galoppsprüngen etwas Rückwärts geritten in die Zweifache.

    Bei einem nach außen gestellten Pferd ist es Glücksache da heile durch zu kommen. Besser ist es in Stellung und Biegung durch die Ecke zu reiten, da man sich dadurch auch mehr Platz zum Sprung verschafft und viel mehr Handlungsspielraum hat.

    Denn woran erkennt man ein gut gerittenes Pferd und das gilt für ALLE. Daran, dass die kurze Seite immer länger wird! 🙂

  • Avatar tenicar sagt:

    für die leute , an die ich dachte , wäre das auch kein problem .

  • Avatar tenicar sagt:

    habe die Außenstellung auch nicht als Ausbildungsmethode empfehlen wollen. Dachte da mehr an das reiten von außnahmesituationen in jump offs und an sehr schwierige pferde.

  • Avatar Granit sagt:

    habe die Außenstellung auch nicht als Ausbildungsmethode empfehlen wollen. Dachte da mehr an das reiten von außnahmesituationen in jump offs und an sehr schwierige pferde.

    Ja OK. Mir ging es mehr um Standardsituationen und reproduzierbares sicheres reiten. Mit der Außenstellung hast du nämlich weniger Kontrolle.

  • Avatar Mirage sagt:

    Frage:

    Was bitte sind Patentgebisse (S. 81)?

  • Avatar Mirage sagt:

    Ja wo sind sie den jetzt alle hin? :panik:

  • Avatar Marlo sagt:

    Och, die sind sicher noch da, aber mit Lesen beschäftigt! :rolleyes: Ich zumindest…. :red:

  • Avatar McFlower sagt:

    Öhm, ich lese dann heute Abend mal weiter…

  • Avatar Juni sagt:

    @ Mirage: Weiß leider auch nicht, was Patentgebisse sind.

    Wie weit lesen wir denn eigentlich jetzt? Also bis zu welcher Seite?
    Ich les zwar noch, hab aber keine Ahnung, wie weit wir „offiziell“ sind… :S

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Soweit ich mich erinnere wollten wir letzte Woche bis S. 92 lesen. Irgendwie macht hier kaum noch einer mit. 🙁

  • Avatar Jokecooky sagt:

    Naja, was „Patentgebisse“ sind bzw. wie der Begriff zu verstehen ist, geht doch klar aus der Fußnote hervor: Allzweckteile, Universalgebisse, vulgo: für jeden Zweck und besonders den beabsichtigten bestens geeignet. Deswegen in Anführungszeichen und mit Fußnote. Patentgebisse sind Mundstücke, die es nicht gibt. Pisa grüßt!

  • Avatar Juni sagt:

    Soweit ich mich erinnere wollten wir letzte Woche bis S. 92 lesen. Irgendwie macht hier kaum noch einer mit. 🙁

    Danke!
    Ja, die Euphorie hat wohl etwas nachgelassen… 😉

    Lesen wir dann weiter bis Seite 107? Das ist das komplette Kapitel über die Arbeit an der Longe.
    Oder ist das zu viel?

  • Avatar Mirage sagt:

    Mein Stand ist Seite 92, weiter san ma noch nicht.

    Wenngleich ich da noch gar nicht angelangt bin :ja:

  • Avatar McFlower sagt:

    Ich habe das „Gewöhnen an die Arbeit“-Kapitel bis Seite 92 gelesen. Ist noch jemand bis dahin gekommen? Macht es schon Sinn, irgendwas zu schreiben?

  • Avatar nessi sagt:

    Ich habs noch nicht weiter geschafft…aber hoffe, ich komme heute Abend weiter! 🙁

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Ich klink mich für die nächste Woche aus, weil ich in Urlaub fahre und dort wohl nicht online bin. Ich werde aber zumindest versuchen, dass ich weiterlese…

  • Avatar tenicar sagt:

    S.80 ist sehr wichtig , da macht er drauf aufmerksam, daß ein durchlässiges Pferd nicht allein durch Arbeit auf dem
    Viereck auszubilden ist .

  • Avatar wiassi sagt:

    Ich lese auch noch mit, komme aber kaum zum Schreiben, weil wir Nachwuchs haben, mein Freund hat sich verliebt (ich auch) 😀 Der Lütte ist noch nicht ganz 4, da passt Seunig ganz hervorragend…allerdings muss ich ihn mir immer zurückklauen vom anderen Nachttisch.. :rolleyes: Was meint ihr, schaffen wir es zum Wochenende auf Seite 100? Ich finde seinen Stil einfach zu klasse. Und es ist so lange her, das ich ihn wirklich durchgelesen habe, in den letzten Jahren war immer nur Zeit für mal hier und da ein Kapitel oder einen Absatz.

  • Avatar McFlower sagt:

    Dann fange ich mal an, das Thema „longieren“ inhaltlich zu beleuchten.

    Seunig empfiehlt, als Vorbereitung auf´s Reiten die Bügel beim Longieren schlackern zu lassen, um das Pferd an die Schenkel zu gewöhnen. So wird das bei uns am Stall auch gerne praktiziert.
    Als ich beim Jungpferdetraining an der westf. Reitschule war, hat Herr Plewa bei dieser Praxis die Hände überm Kopf zusammengeschlagen. Er meinte, dieses unkontrollierte Geschlacker hätte nichts mit Schenkelhilfen zu tun. Das Pferd sollte sofort lernen, dass Schenkelhilfen eine Bedeutung haben und durch das Bügelgeschlacker würde man das Gegenteil erreichen.
    Als Gegenargument kam dann von einem Teilnehmer, dass man, wenn man nie die Bügel beim Longieren hängen lässt, niemals nie beim Reiten einen Bügel verlieren dürfte, sonst könne man sich sicher sein, dass dann die Post abgeht.

    Mir erschien beides logisch, deshalb wähle ich einen Kompromiss. Ich longiere im Prinzip immer mit hochgezogenen und dort gesicherten Steigbügeln, lasse aber, bevor ich mich bei einem Jungpferd zu ersten Mal draufsetze, ab und zu die Bügel im Schritt runter. Zuerst führe ich dabei, um ein unkontrolliertes Losschießen zu vermeiden. Wenn das Pferd dabei ruhig bleibt, mache ich das Ganze auch einige Male im Trab. Erst führen, dann ein paar Runden so longieren und dann die Bügel wieder hochziehen.

    Wie handhabt ihr das?

  • Avatar Mirage sagt:

    Ich habe das bisher genauso wie Du gehandhabt. 😀

    Aber ich würde das Schlackern der Bügel keineswegs mit irgendwelchen Schenkelhilfen in Verbindung bringen, sondern einzig mit der Abhärtung des Jungspundes. 🙂

  • Avatar Strick sagt:

    Also ich habe beides praktiziert. Wenn ein Pferd heftig reagiert hat, habe ich sie zu nächst schlackern lassen. Natürlich immer so verschnallt, dass sie nicht gegen das Gelenk schlagen. Mein Wallach haben die schlackernden Bügel von Begin an null gestört, darum habe ich die Bügel nicht schlackern lassen. Mich persönlich stört das nämlich. :cursing:
    Ich habe mir extra ein Bändchen gebastelt, damit die Bügel beim Longieren oben bleiben.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ich habe mir extra ein Bändchen gebastelt

    Aha, daher dein Name … *duckundwech* :flucht:

  • Avatar Strick sagt:

    Ich habe mir extra ein Bändchen gebastelt

    Aha, daher dein Name … *duckundwech* :flucht:

    Freches Honigbärchen du :maul: 😉 :xmas:

  • Avatar wiassi sagt:

    Ich habe mir extra ein Bändchen gebastelt

    Aha, daher dein Name … *duckundwech* :flucht:

    😀 😀

    ich handhabe es genauso -zur Abhärtung am Anfang ja , nach Kennenlernen von Longieren, longieren mit bloßem Sattel ohne Zubehör, dann mit Bügeln etc. wenn es eben ausbildungmäßig angeraten und an der Reihe ist. Als Vorbereitung für Schenkelhilfen sehe ich das aber nicht, das mache ich eher durch Weichen lassen bei der Boden-/Handarbeit.
    Zum regelhaften Longieren werden die Bügel immer festgemacht. Abgesehen davon ist es auch ein Sicherheitsrisiko, wenn sich das Pferd wegen was auch immer erschreckt und man es aufhalten will, dann möchte ich nicht massive Metallbügel um den Kopf fliegen haben.

    OT:
    Bei uns im Stall hat jemand die Zügel! in die schlackernden Bügel geknotet und so longiert. :doh:
    Auf höfliche Nachfrage, was dieses bezwecken sollte, kam nur man wäre „Trainer C „und wüßte was man täte.
    Aaahh ja, ich weiß bis heute nicht, wie man darauf kommen könnte. Bin aber auch kein Trainer C.. :nix:
    OTende

  • Avatar McFlower sagt:

    Missverständis! Seunig schreibt nicht, dass die schlackernden Bügel eine Vorbereitung auf die Schenkelhilfen sind, sondern (sorry, ich hab das Buch nicht vorliegen und kann deshalb nicht zitieren) eine Vorbereitung auf die Schenkel. Ich habe es so verstanden, dass er meint, es wäre eine Vorbereitung auf die bloße Existenz der Schenkel. Im Sinne von Abhärtung.

  • Avatar Strick sagt:

    Ich habe es so verstanden, dass er meint, es wäre eine Vorbereitung auf die bloße Existenz der Schenkel. Im Sinne von Abhärtung.

    Ich auch 😉

  • Avatar Mirage sagt:

    McFlower, ich bezog mich auch nicht auf Seunig, sondern auf Plewa 😉

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ich habe mir extra ein Bändchen gebastelt

    Aha, daher dein Name … *duckundwech* :flucht:

    Freches Honigbärchen du :maul: 😉 :xmas:

    Na na na, wer wird denn gleich schlagen? Es ist doch bald Weihnachten, das Fest der Liebe. :xmas:

    Mal ganz dumm frag: auf welcher Seite sind wir denn jetzt? Das Longieren kommt doch nach S.92, oder?

    Ich sehe es auch so, dass die Bügel dem Pferd zeigen sollen, dass da demnächst die Schenkel baumeln werden.

  • Avatar Marlo sagt:

    Ha! Endlich bin ich auch mal da angelangt, wo ihr seid!! :hurra:

    Genau, die Bügel baumeln da schon mal beim Longieren so rum, damit das Pferd später auf die Schenkel vorbereitet ist. Prima.

    Bisschen doof finde ich das ausbinden, zumal Seunig das offenbar schon beim ersten Longieren macht. Ich bin so und so kein Freund davon, mein Jungflummi macht es prima ohne und da kommt auch nix drauf, aber ich sag ja nix, wenn die Dinger vernünftig eingesetzt werden. Nur: beim ersten Mal?? Ich weiß nicht….
    Auch den Handwechsel in Form einer Volte (wobei man da echt hochkonzentriert mitdenken muss, um die Handgriffe und Bewegungen nach zu vollziehen), finde ich ein wenig verfrüht… :denk:

    Komisch, da lässt sich der gute Mann so viel Zeit mit Satteln, eingewöhnen an die Box usw. und dann wird er schnell… Oder kommt mir das nur so vor?!

    Übrigens fand ich das mit der Hufpflege echt interessant… Vor allem die Geschichte mit der Zwiebel… Kennt das jemand? Und kann mir da mal einer die genauen Hintergründe zu sagen? Ich soll die Hufe mit einer Zwiebel einreiben?! :nix:

    Bin jetzt auf Seite 98 )lob mich mal selbst). :xmas:
    Bis wohin wollten wir denn lesen und bis wann?

  • Avatar wiassi sagt:

    Mit einer Zwiebel eingeriebenen Hufe glänzen, ohne das sich Dreck darauf sammelt wie bei Huffett. Alles im dem Sinne, das Pferd „nett“ herauszubringen.

  • Avatar Marlo sagt:

    Aha…o.k. Hat also keine irgendwie medizinische Bewandnis oder so…. Von wegen „Zwiebel statt Huffett“ oder so in der Art….
    Dann kann ich es auch lassen…. :blinzel:

    Und bis wohin wollten wir nun bis wann lesen?

  • Avatar McFlower sagt:

    Liest eigentlich noch irgendwer mit??
    Sollen wir versuchen, bis Freitag das Longierkapitel zu Ende zu lesen?

  • Avatar Marlo sagt:

    Jaaa! Ich lese noch mit!! :hurra:

    Und jetzt bin ich endlich mal auf dem Laufenden…. ich habe das Longekapitel schon durch!! :thumbsup:
    Ich frage mich nur, was denn nun mit dem Rest los ist?!

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ich bin auch noch dabei, hinke aber gerade auch ein paar Seiten hinterher. Frag mich auch, wo die anderen alle sind. :nix:

  • Avatar Mirage sagt:

    :love: Ich hinke derzeit auch noch gewaltig hinterher. Hab etwas viel um die Ohren derzeit, ich hoffe, am Wochenende endlich wieder aufzuholen 🙂

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ich habe jetzt auch ein Buch :hurra: und könnte beim nächsten Mal mitlesen… aber nur, wenn wir „So verdient man sich die Sporen“ lesen 😀 Das hab ich zum Nikolaus von Lou und Peter geschenkt bekommen :herz:

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Ich würd gern versuchen mich wieder einzuklinken…

    Wo seit ihr??

  • Honeybear Honeybear sagt:

    hi hi, jeder wahrscheinlich woanders. 😉

    Also ich hänge gerade am Anfang des zweiten Teils (glaube S.92)

  • Avatar Marlo sagt:

    Wir wollten bis morgen das Kapitel übers Longieren fertig haben…Seite paar-und-neunzig, hab das Buch jetzt im Büro… ?(

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Marlo, ich sagte ja auch, dass ICH da hänge. Ich weiß, dass die meisten hier weiter sind. Bin die Woche über aber leider nicht zum Lesen gekommen.

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Uffa…naja mal gucken ob ich da hinterher komme!

  • Avatar Marlo sagt:

    Marlo, ich sagte ja auch, dass ICH da hänge. Ich weiß, dass die meisten hier weiter sind. Bin die Woche über aber leider nicht zum Lesen gekommen.

    Das habe ich schon verstanden… 😉 Aber McFlower hatte vorgeschlagen, bis heute das Kapitel über das Longieren fertig zu lesen…

  • Avatar McFlower sagt:

    Nicht gut?
    Wenn wir zuuu langsam lesen, dann habe ich mit meinem Sieb-Gedächnis immer schon wieder vergessen, wovon bereits die Rede war.

  • Avatar Marlo sagt:

    Doch, doch, das ist gut. Ein bisschen Tempo müssen wir vorlegen, sonst lesen wir in einem Jahr noch an dem Schinken…. 😛

  • Avatar Marlo sagt:

    Liest eigentlich noch jemand mit oder bin ich jetzt die Einzige??? :denk:

    Ich wollte doch endlich auch mal mitdiskutieren! :seufz:

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ja, ich…. aber ich lese ein anderes Buch, als Du 😀 :flucht:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ich bin noch dabei … 😉

  • Avatar Marlo sagt:

    Ja, ich…. aber ich lese ein anderes Buch, als Du 😀 :flucht:

    Öhm… und welches? :nix:

    Reden wir nun nicht mehr darüber oder wie ist das hier?! ISt unser Lesezirkel nun gescheitert? :maul: :motz: Wo sind denn die anderen alle??? :panik1:

  • Avatar Mirage sagt:

    Bin da 😀

    Ich les mich grad täglich einige Seiten vorwärts, geht ganz gut.

    Die Fütterungsempfehlungen von damals sind teils ja richtig gruselig. :blinzel:

    Gut find ich die Hinweise zum Eindecken ja oder nein ebenso wie zur Haltung, Box mit direktem Freiluftanschluss 🙂

  • Avatar Marlo sagt:

    @Mirage

    Wo bist duuu denn gerade? DAs ist ja schon 50 Seiten her! :outlaugh:

  • Avatar Mirage sagt:

    :blinzel: Boah bist Du gemein, wo ich doch so stolz bin, endlich vorwärts zu kommen. 😀

    Aber komm ruhig her, dann fechten wir des aus, sind nämlich KEINE 50 Seiten zurückliegend, sondern allerallerhöchstens 10 :maul: :eye:

    :denk: Das heißt, eigentlich kann ich hier gar nicht rauslesen, wo wir den jetzt eigentlich wären. :hech:

  • Avatar McFlower sagt:

    Ich bin auch noch dabei.

  • Avatar Jokecooky sagt:

    Ich bin auch gerne dabei.

  • Avatar SCHORSCH sagt:

    Hallo Ihr,
    hab mir still und heimlich auch den Waldemar gekauft…. ABER hab schon aufgegeben zu lesen- ne, der machte keinen Spaß… den hab ich nun ordentlich fein verpackt und an meine RL als Weihnachtsgeschenk geschickt- soll sie sich da durchbeissen- und mir dann guten Unterricht geben!
    :red:
    Viel Spaß allen Leseratten hier!

    Gruß SCHORSCH

  • Avatar wiassi sagt:

    Ich lese auch noch mit, aber jetzt vor Weihnachten :flucht: :panik: :panik1: ist einfach zu viel zu tun, dann noch das neue Pferdchen …aber Ende der Woche habe ich Urlaub, dann stürze ich mich wieder voll rein! Ich biin kurz vor Ende des Longenkapitels.

  • Avatar Marlo sagt:

    Also, eigentlich wollten wir bis zum 12.12.2008 das Longekapitel fertig haben, das heißt bis Seite 106.

    Irgendwie haben wir aber bisher noch gar nicht darüber gesprochen, wobei wir ja eigentlich schon wieder am Lesen für die nächste Etappe sein sollten…. :hech:

    Wir wollen wir es machen? Warten wir, bis alle auf Seite 106 sind oder lesen wir die nächste Etappe bis Freitag? :denk:

  • Avatar Mirage sagt:

    Na gut, bin 16 Seiten hintennach :nase: :xmas:

    Vielleicht sollten sich mal diejenigen melden, die weit hinterher hinken und sagen, warum sie hinken, ggf. kann dann eine passende Lösung gefunden werden?

    Ich selbst lese mich einfach weiter voran und gebe bei Bedarf (wenn ich es für sinnvoll erachte) einen Kommentar ab.

  • Avatar Marlo sagt:

    Ja also, was ist denn mit dem ganzen Rest?? Wo hängt ihr? 😉

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Bin mitten im Longenkapitel, habe aber heute Abend meine Ruhe und werde mich dransetzen. :rolleyes:

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Hab das Buch nicht im Urlaub dabei gehabt… Ich muss mal schauen, auf welcher Seite ich stecken geblieben bin. Wenn es passt, bin ich auch noch dabei 😉

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Wäre ja echt schade, wenn es jetzt schon einschläft. Haben doch gerade erst angefangen.

    Von Frotti hört man auch nix mehr. FROOOOOOOOOOOOTTIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII??????????????????? :flucht: 😉
    Und alle anderen …

  • Avatar Saro sagt:

    ich lese ja das Buch nicht weil es nicht in meinem Besitz ist. Wenn ihr Leser aber nur immer schreibt auf welcher Seite ihr seit und keiner etwas zum Inhalt sagt wird es schon ehr langweilig.

  • Avatar Mirage sagt:

    Saro, das Problem ist halt, dass es teilweise eigentlich nicht wirklich was zu verzählen/erwähnen gibt. :nix:

    Ich fass mal grob im Longenkapitel zusammen bis wohin ich halt scho gelesen habe:

    Es um die genaue Stellung des Longierers (auch auf der Stelle drehen, nicht dem Pferd hinterherlaufen), grad auch wegen der Standfestigkeit und Einwirkungsmöglichkeit, wenn der Jungspund nach außen wegspringt beispielsweise.

    Und um das Longiermaterial, was alles notwendig ist wie

    Pitsch (mit langer Leine, hier auch noch die Beschreibung, dass der Kreis nur so groß sein sollte, wie die Reichweite der Pitsch ist, d. h. das Ende der Pitsch sollte das Pferd noch berühren können),
    Longe 6m oder 9m (wenngleich Seunig 9m empfiehlt),
    Kappzaum (hier wiederum genaue Erläuterung, wie er passen muss (eng anliegend etc.) und gleich in Verbindung mit einem Gebiss benutzt werden sollte, welches aber nur für die Ausbinder mit reingeschnallt wird (zumindest habe ich das so verstanden),
    Ausbinder (hier verweist er auf die Eigen-Beweglichkeit der Ausbinder, wenn diese auf der Schulter laufen etc.),
    Longiergurt (Ringnotwendigkeitserläuterung, er empfiehlt hier einen Schweifriemen) etc.
    Helferlein (mit genauen Anweisungen, wann das Helferlein sich wo aufhalten soll (am Anfang außen führend, dann außen nebenherlaufend, dann Wechsel nach innen, bis Pferdl gelernt hat, seinen Kreis eigenverantwortlich zu laufen)
    Und die ersten Male sollte bandagiert werden aus Sicherheitsgründen für die Pferdebeine, da unkontrollierte Sprünge geschehen könnten.

    Jungspund wird von Anfang an mit Ausbindern (allerdings zu Anfang ohne Beeinträchtung der Selbsthaltung) longiert. Die Befestigung der Longe am Kappzaun ist vom Pferd abhängig, in der Regel wird im mittleren nach oben aufstehenden Ring befestigt.

    😀

  • Avatar Mirage sagt:

    :hurra: Ich habe das Longenkapitel durch :bravo:

    Im gesamten betrachtet find ich seine Erklärungen/Erläuterungen sehr gut (auch sein Hinweis, dass der Schritt nicht an der Longe mit toten Werkzeugen erarbeitet werden soll). Was mir nicht sonderlich gefällt ist das Ausbinden in der Aufwärm- und Abwärmphase, er erwähnt zwar, in dieser Zeit, die Ausbinder länger zu verschnallen, aber eben da schon reinzutun bzw. drin zu lassen. Höchstens beim „Abwärmen“ schlägt er die Entfernung derselben vor.

    Und hier brauch ich mal Hilfe: Relativ zum Schluss macht er den Vorschlag, ein zweites paar längere Ausbinder reinzuschnallen, also mit doppelten Ausbindern zu arbeiten, der Sinn derselben erschließt sich mir irgendwie nicht :denk:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Vielleicht damit man nicht lang an den Ausbindern rumfummeln und -schnallen muss, sondern die kürzer geschnallten einfach abnehmen kann. Ist in meinen Augen zwar nicht viel Unterschied, aber einen anderen Grund sehe ich hier nicht. :nix:

  • Avatar Marlo sagt:

    So wie Honeybear hatte ich das auch verstanden, wenn auch als sinnlos empfunden…. :irre:

    Wobei ich ja generell zur Ausbinder-Gegner-Fraktion zähle. Deshalb habe ich das Longenkapitel auch nicht wirklich als hilfreich empfunden. :nix:

  • Avatar Saro sagt:

    Danke Mirage für die Zusammenfassung. Scheint dass er so allgemeingültige Wahrheiten erzählt, dass niemand sich ereifert. Ist doch gut zu wissen, dass es Dinge gibt, die allgemein akzeptiert sind.

  • Avatar Mirage sagt:

    :denk: Verstanden habe ich das ehrlich gesagt auch als „Erleichterung“, finde es aber eher ein Arbeitserschwernis, mal abgesehen von den Ledergewurschtel tue ich mir doch leichter, hinzugehen und die Ausbinder einfach um ein paar Löcher länger zu machen. Deshalb meine Überlegung, ob ich den „Vorschlag“ nicht einfach irgendwie falsch verstanden habe. :nix:

    Marlo ich persönlich bin definitiv kein Ausbindergegner, sondern halte grad den Dreiecker für ein gutes Hilfsmittel. Hilfreich und äußerst interessant fand ich einfach noch mal die ausführlichen Erklärungen zur Stellung des Longierers mit sämtlichen Bewegungen zum Gasgeben und Bremsen (einfach zur Verinnerlichung, sind aber auch meine persönlichen Knackpunkte beim Longieren, ich marschiere sehr gerne mit dem Pferd mit :rolleyes: ), positiv fand ich auch seine Erwähnung des Einsatzes von der Stimme. Insgesamt zwar nix neues (exakt so habe ich es selbst gelernt, allerdings nicht mit Kappzaum sondern über der Trense ein enganliegendes Halfter), aber immer wieder gut zu lesen, regt zum Denken an.

    Er lobt auch wahnsinnig viel mit Leckerlis, wäre mir persönlich jetzt etwas zu viel, aber verkehrt ist es gewiss nicht = positive Verstärkung 🙂

    Saro, gern geschehen. So sehe ich das auch. 😀

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ausbinder (hier verweist er auf die Eigen-Beweglichkeit der Ausbinder, wenn diese auf der Schulter laufen etc.)

    Könnte das bitte jemand für mich etwas näher erläutern? :blinzel:

  • Avatar Mirage sagt:

    Hier meine Erklärung:

    Nimm beispielsweise Stroßzügel, vom Sattelgurt in die Gebissringe gehängt. Die Stoßzügel verlaufen exakt über die Schulter, die logischerweise sich bewegt und somit – bei genauerer Betrachtung – im Pferdemaul mit jedem Schritt eine Eigenbewegung hat, die voll auf´s Pferdemaul übertragen wird. Je nachdem wie breit die Schultern des Pferdes sind halt eine größere Eigenbewegung.

    Ich longiere ja nur mit Dreieckern, da hast ein ähnliches Problem, wenn Du relativ tief am Sattelgurt/Longiergurt verschnallst, ich verschnalle deshalb immer relativ hoch, um die Schulter zu umgehen.

    Ein ähnliches Problem hast aber beispielsweise auch, wenn Du mit Schlaufzügeln longierst ohne Longiergurt/Sattel. D. h. Mitte der geschlossenen Schlaufis auf dem Pferderücken um den Bauch rum zwischen die Vorderbeine zu den Gebissringen und dort eingeschnallt. Dann hast sogar noch eine wesentlich größere Eigenbewegung, da mit jedem Tritt der Vorderbeine die Bewegung direkt ans Pferdemaul weitergegeben wird, sieht dann von Boden aus so aus, als würde einer auf dem Pferd sitzen und gscheit riegeln, Pferdekopfbewegung extrem links rechts, grad im Trab massiv. 🙂

  • Avatar Marlo sagt:

    die ausführlichen Erklärungen zur Stellung des Longierers mit sämtlichen Bewegungen zum Gasgeben und Bremsen (einfach zur Verinnerlichung, sind aber auch meine persönlichen Knackpunkte beim Longieren, ich marschiere sehr gerne mit dem Pferd mit ),

    Gut, über Ausbinder oder nicht wollen wir hier nicht diskutieren, da gibt es sicher schon genug Plattformen für… 😉
    Aber hier ist noch ein Punkt: wenn man stur auf einer Stelle stehen bleibt, kann man nur auf dem Zirkel longieren und das Pferd auch nicht so gut über Körpersprache motivieren und dirigieren…. :attack: Ich longiere niemals ausschließlich auf dem Zirkel! Ich nutze die ganze Bahn, baue Volten ein usw.. Das bringt dem Pferdchen viel mehr, als stur im Kreis zu rennen….und sich dabei wohlmöglich noch auf den Ausbindern auszuruhen :cursing:

    Klar, das Kapitel beschreibt die Anfänge…. aber auch die kann man sinnvoller gestalten. Von mir hat Seunig hier ganz klar 0 Punkte…. :nix:

  • Avatar Chaplin sagt:

    Da ich das Buch nicht habe und somit auch nicht mitlesen kann, würde mich interessieren, was in dem Buch bzgl. Ausbinder/ Schulter steht 😉

  • Avatar Mirage sagt:

    Rebecca, sind nur ungefähr zwei Sätze. Könnte ich bis Montag rausschreiben und hier reinstellen, da ich das Buch nicht zur Hand habe in der Arbeit, ggf. kann es jemand anderes ja flotter hierher übertragen? 😉

    Marlo, wenn ich über den ganzen Platz mitmarschiere betreibe ich dies an der Doppellonge und ohne Ausbinder, longiere ich hingegen strickt um beispielsweise meine Stute einfach mal a bisserl zu lockern (und bin zu faul zum reiten, was den gleichen Effekt hätte *räusper*), betreibe ich dies via normaler Longe auf einem Zirkel mit vielen Seitenwechseln, Zirkel vergrößern und verkleinern, viele Tempiwechsel etc. 😉 Erwähnenswert ist aber natürlich, dass es in dem von Seunig beschriebenen Kapital um das ANlongieren eines Jungspundes geht, nicht um das Longieren eines erwachsenen Pferdes, für einen Jungspund das Anlongieren über den ganzen Platz zu betreiben halte ich persönlich für falsch, das würde den Jungspund überfordern. Er spricht im übrigen von einigen Tagen bis einigen Wochen des Longierens, je nachdem wie flott der Jungspund lernt (aber natürlich auch dem Warnhinweis, nicht zu viel vom Jungspund zu verlangen).

  • Avatar Chaplin sagt:

    Das wäre klasse 🙂

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ich longiere niemals ausschließlich auf dem Zirkel! Ich nutze die ganze Bahn,

    Zumal nicht jeder die Möglichkeit hat. Bei uns ist longieren in der Halle verboten. Ich rede mich nur manchmal raus, ich müsse DoLo machen, da ich ja Fahrvorbereitung machen will. Und das geht im Round Pen nicht. :whistling:

    Ansonsten sehe ich das so wie Mirage.

  • Avatar Marlo sagt:

    Nun, ich sehe es nach wie vor absolut nicht so wie Mirage…. :no:

    Doppellonge habe ich noch nie gemacht, vielleicht würde ich das auch ähnlich nutzen, wenn ich es könnte.
    Aber da ich es nicht kann und niemanden habe, der es mir beibringt, lasse ich die Finger davon.

    Ich persönlich halte es rein anatomisch schon für ungünstig, einen Jungspund permanent auf den Zirkel zu longieren. Das Pferd kann ja in dem Alter noch gar nicht vernünftig Zirkel gehen, man sollte zu viel Biegung vermeiden. Ein bisschen ja, aber nicht zu viel. Das man das vor 50 Jahren noch nicht wusste, ist mir klar. Aber heutzutage sollte man doch schon soweit denken… :denk:
    Wenn das Pferd dann auch noch ausgebunden wird, kann es doch sein natürliches Gleichgewicht auf dem Zirkel gar nicht selbst finden! Es wird in eine Haltung gezwängt, die ihm nicht gerade dabei hilft, sich auf einer ständigen Biegung auszubalancieren.
    Bei einem Pferd, dass schon 2 Jahre gearbeitet wird, sieht das sicher anders aus… Aber nicht bei einer Remonte!
    Mein Pferd habe ich mit 3,5 Jahren bekommen. Natürlich habe ich ihm auch schrittweise näher gebracht, was ich von ihm an der Longe verlange, aber überfordert war und ist er in keinem Fall!

    Finde es nur interessant, wie die Menschen immer von „Umdenken“ und „besser machen“ sprechen und dann doch an alten Vorstellungen verbissen festhalten! :whistling:

    Und bevor das jetzt ausufert, sollten wir vielleicht lieber mal festlegen, bis wohin wir lesen… und bis wann…

  • Avatar Saro sagt:

    Ich longiere ja nur mit Dreieckern, da hast ein ähnliches Problem, wenn Du relativ tief am Sattelgurt/Longiergurt verschnallst, ich verschnalle deshalb immer relativ hoch, um die Schulter zu umgehen.

    Das ist Deine persönliche Lösung und nicht von Weuning oder? Das mit der Schulter habe ich mir auch schon überlegt, vorallem im Zusammenhang mit der Dikussion die hier lief wegen dieser Longiermethode wo ein Seil über den Widerrist zwischen die Vorderbeine und dann zur Trense/kapzaun geführt wird dort wurde ja immer gesagt, das Hauptorblem bei dieser Art zu longieren sei der Zug im Maul bei jdem Schritt. Meine Beobachtung war da auch, dass die Ausbinder die Schulterbewegung aufs Gebiss und somit den Kiefer übertragen. Sagt Seuning etwas dazu ob das nun problematisch ist und wie das zu verhindern ist (ausser höher verschnallen?)

  • Avatar Granit sagt:

    …und dann doch an alten Vorstellungen verbissen festhalten!

    ..weil diese Vorstellungen sich bewährt haben.

    Schönen Gruß

  • Avatar Marlo sagt:

    …oder auch nicht! 😉

  • Avatar Granit sagt:

    kommt drauf an was man so will und womit man sich zufrieden gibt. :stein:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Erwähnenswert ist aber natürlich, dass es in dem von Seunig beschriebenen Kapital um das ANlongieren eines Jungspundes geht, nicht um das Longieren eines erwachsenen Pferdes, für einen Jungspund das Anlongieren über den ganzen Platz zu betreiben halte ich persönlich für falsch,

    Habe mich jetzt auch nicht auf das ganze geschriebene von Mirage bezogen, sondern nur auf o. a. Zeilen. Hatte eben nicht so viel Zeit.
    Du schreibst, du baust Volten ein … das würde ich mit einem Jungspund auch nicht machen, aber darum geht es doch hier. Deswegen.

  • Avatar Marlo sagt:

    Zitat Granit:

    kommt drauf an was man so will und womit man sich zufrieden gibt.

    Weißt du, wir können die Diskussion gerne an anderer Stelle fort führen, aber ich denke nicht, dass sie etwas mit der Buchbesprechung hier zu schaffen hat…
    Wäre doof, wenn dadurch die anderen jetzt Dinge lesen müssten, die sie nicht lesen wollen….

    Kannst mich also gern per PN dazu kontaktieren. 😉

  • Avatar Marlo sagt:

    Du schreibst, du baust Volten ein … das würde ich mit einem Jungspund auch nicht machen, aber darum geht es doch hier. Deswegen.

    Das Volten einbauen war auch eher allgemein auf das Longieren bezogen. Man kann außerdem für Remonten große Volten einbauen, und es ist immer noch mal was anderes, wenn das jung Pferd die Volten in freier Haltung geht als ausgebunden. So lernt es nämlich, sich fallen zu lassen.

    Wie schon erwähnt, bringt es sicher nichts, an dieser Stelle über Sinn und Unsinn von Ausbindern und Longiermethoden zu sprechen.
    Für mich steht fest, dass das Kapitel aus Seunigs Buch nicht dem entpsricht, was ich beabsichtige mit meinem Pferd zu machen. Und ich habe eine Remonte.
    Die im übrigen keineswegs zum Wald- und Wiesenpferd ausgebildet wird.

    Wer sich mehr für die „andere“ Art interessiert, kann mich gerne mal besuchen kommen! Bietet sich ja mal bei einem Stammtisch an.
    Ich bin kein Freund von theoretischen Debatten im Internet! 😉 Zumindest nicht in dem Maße.

  • Avatar Mirage sagt:

    Hui, was ist den hier los?

    Marlo, Du hast das Longenkapitel doch vollständig gelesen oder? Dann weißt Du auch, dass Seunig keineswegs von permanentem Longieren spricht, sondern zigtausend mal vor einer Überforderung warnt, auch teils genau erklärt, wann man es gut sein lassen sollte. Viel loben, wenig fordern und gut ist es, ab in den Stall zum nachdenken (grob aufgefasst links rum mit Helfer im Schritt, rechts rum mit Helfer im Schritt, ab in den Stall). Eine Überforderung kann ich ehrlich gesagt nirgends in dem ganzen Kapitel rausgelesen.

    Übrigens bist bei mir an der verkehrten Stelle, wenn Du von „Umdenken“ oder „Besser machen“ sprichst. Ich bin ein relativ eingefleischter FN-ler, habe noch nie ein Umdenken geprädigt oder ähnliches sondern versuche das, von was ich zumindest a bisserl Ahnung habe, umzusetzen und zu verbessern und mich darin weiter fortzubilden. Nicht mehr und nicht weniger. Auch bekehre ich niemanden, jeder soll das machen was er für richtig hält, im Endeffekt haben wir alle das gleiche Ziel, nur verschiedene Wege dorthin. Wir müssen ja auch nicht alle der gleichen Meinung sein, ich persönlich halte beim Remonten Volten in jeglicher Art und Weise für vollkommen falsch, auch enge Zirkel für falsch, nur sehr große weite Zirkel kämen beim Longieren bei MEINEM Remonten in Betracht und dies auch nicht ewig, sondern im Anfangsstadium 4-5 Minuten und langsam steigernd auf im Schnitt 10-15 Minuten, mehr auf gar keinen Fall, täglich auf gar keinen Fall, allerhöchstens 2x die Woche, öfters ebenfalls auf gar keinen Fall.

    Ich finde schon, dass gerade solche Diskussionen zur Buchbesprechung dazu gehören. Du findest ja direkt

    Saro, ja das ist rein meine persönliche Lösung des Problems, eine bessere konnte ich bisher nicht finden, sie sind auf alle Fälle wesentlich ruhiger, als wenn sie an der Schulter liegen. Das mit den Schlaufis über den Rücken ist fatal, hatte ich mal ausprobiert, da meine Stute einen Biss an der Gurtlage hatte, nach zwei Minuten die Schlaufis wieder ab, war echt gruselig.

    Seunig erwähnt dies erinnerlich dahingehend, dass nicht jeder zufrieden ist mit der starken Eigenbewegung. Er lässt es eher offen für meine Begriffe, ob es schädlich ist oder nicht.

  • Avatar Marlo sagt:

    Ich möchte niemanden bekehren, ich habe nur meine Meinung geäußert. Und ich habe versucht, eine Diskussion, die zu sehr vom Buch abweicht zu unterbinden bwz. woanders fort zu führen. Da es ja auch in diesem Forum schon reichlich Plattformen übers Longieren gibt. :seufz:

    Natürlich soll jeder für sich entscheiden, wie er es macht. Es wäre schlimm, wenn alle derselben Meinung wären.

    Ich kritisiere auch nicht die Tatsache, dass Seunig longiert.
    Ich kritisiere, dass er ausgebunden longiert.
    Weil ich davon ausgehe, dass man ein gesundes Pferd, das noch keine schlechten Erfahrungen gemacht hat und körperlich/anatomisch in Ordnung ist, auch ohne Hilfszügel dahin bekommt, wo man es hin haben will. Mag sein, dass es der längere Weg ist, aber der nachhaltigere.
    Und das beweist (für mich) nicht nur mein Pferd, sondern auch die 15 anderen in unserem Stall, die zumTeil übrigens seit 20 Jahren ohne Hilfszügel ausgebildet wurden und dies teilweise sogar bis zu hohen Schule. :ja:

    Und um Missverständnisse zu vermeisen: ich habe nichts gegen sog. „FN-ler“. Der Ausbidlungsweg bzw. die Ausbildungsskale ist durchaus vernünftig. Woebi da die Volten übrigens sehr früh kommen…. also noch zur Remontenzeit, by the way….

    Mein Pferd wird auch nicht täglich 30 Minuten longiert. Überhaupt wird er nicht täglich gearbeitet, er ist erst 4,5 Jahre! Ich werde mich hüten, mein Pferd zu überfordern und damit evtl. Schäden anzurichten!

    Mirage, den Satz hier hast du nicht beendet: „Ich finde schon, dass gerade solche Diskussionen zur Buchbesprechung dazu gehören. Du findest ja direkt „Was wolltest du noch sagen?

    Wie du schon sagtest: viele Wege führen ans Ziel. Und genau diese Diskussion wollte ich hier nicht zu sehr ausarten lassen. :nase:
    Aber wenn ihr wollt, können wir das auch gerne hier machen…. Ist aber undgefähr so sinnig wie das Thema „Klassisch contra Classique“, da kann man sich auch ergebnislos totreden…. :xmas:

  • Avatar Saro sagt:

    Saro, ja das ist rein meine persönliche Lösung des Problems, eine bessere konnte ich bisher nicht finden, sie sind auf alle Fälle wesentlich ruhiger, als wenn sie an der Schulter liegen. Das mit den Schlaufis über den Rücken ist fatal, hatte ich mal ausprobiert, da meine Stute einen Biss an der Gurtlage hatte, nach zwei Minuten die Schlaufis wieder ab, war echt gruselig.

    Seunig erwähnt dies erinnerlich dahingehend, dass nicht jeder zufrieden ist mit der starken Eigenbewegung. Er lässt es eher offen für meine Begriffe, ob es schädlich ist oder nicht.

    Zum ersten Teil: Ich habe eben mehrere Pferde gesehen die mit dieser Art zu longieren wirklich schön liefen. Habe es aber selber noch nie probiert.

    Das Höhere Ausbinden haben wir hier ja auch x mal besprochen, ich longiere zur Zeit kaum weil ich wenig zum Reiten komme und wenn dann setzte ich mich leiber aufs Pferd.

  • Avatar Mirage sagt:

    ;( Und des wo ich Diskussionen ohne Streit so liebe :xmas:

    Ich persönlich halte es im übrigen auch für überflüssig, vom ersten „Longieren“ an gleich Ausbinder beim Jungspund reinzutun, wie Seunig dies vorschlägt, würde und habe ich bisher nie gemacht und werde es auch in Zukunft nicht tun ebensowenig wie ich zum Warm- oder „Trocken“-Longieren Ausbinder drinnen lassen würde. Der Jungspund hat genug mit den ersten Eindrücken zu tun. Im späteren Stadium verwende ich diese durchaus und nicht, weil es einfacher und flotter zum gewünschten Erfolg führt, sondern weil ICH mich leichter tue, dem Pferd so das von mir gewünschte zu erklären. Ich bin nämlich nicht in der Lage, einem Pferd zu erklären, wie es ohne Ausbinder an das Gebiss herantreten soll. Ich bewundere jeden, der das kann, ich gehöre aber nicht dazu. :ja:

    Und genau das ist der Punkt, warum ich dieses extreme „Ich bin gegen Ausbinder“ auch ankreide. Lieber tut jemand Ausbinder rein und schadet damit nicht dem Pferd, als dass er ohne Können ohne Ausbinder rumfurwerkt und dem Pferd damit schadet. Egal ob beim Longieren oder beim Reiten. :no:

    Mirage, den Satz hier hast du nicht beendet: „Ich finde schon, dass gerade solche Diskussionen zur Buchbesprechung dazu gehören. Du findest ja direkt „Was wolltest du noch sagen?

    :love: Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, was ich damit gemeint haben könnte. :denk: Eigentlich wollte ich einen Satz anfügen so in der Art: „Eine Diskussion über die verschiedenen Ansichten gehört ja auch zur Buchbesprechung dazu“

  • Avatar Mirage sagt:

    Zum ersten Teil: Ich habe eben mehrere Pferde gesehen die mit dieser Art zu longieren wirklich schön liefen. Habe es aber selber noch nie probiert.

    Das Höhere Ausbinden haben wir hier ja auch x mal besprochen, ich longiere zur Zeit kaum weil ich wenig zum Reiten komme und wenn dann setzte ich mich leiber aufs Pferd.

    Zum ersten Teil: Bei uns im Stall laufen auch zwei Pferde, die wunderbar mit dieser Methode gehen, echt schön. Meine Stute hat darauf mit sofortigem extremen Links/Rechts Kopfbewegungen angefangen (als würde ein Reiter draufsitzen, der links rechts jeweils bis zum Anschlag riegelt). Kommt vielleicht auf die Empfindlichkeit des jeweiligen Pferdes an, k. A. Ich habe aber auch ein Sensibelchen, nehme ich sie zu locker, drückt sie sich raus, nehme ich sie zu fest, drückt sie sich raus oder rollt sich sofort auf, habe ich eine konstante weiche Anlehnung läuft sie auch top. :nix:

    Pssst, ich quatsche hier zwar fleißig über das Longieren mit, aber tatsächlich longiere ich allenfalls alle zwei Wochen einmal und eigentlich nur dann, wenn ich zu faul zum reiten bin oder mein Rücken wieder stark zwickt. 😀

  • Avatar Marlo sagt:

    Lieber tut jemand Ausbinder rein und schadet damit nicht dem Pferd, als dass er ohne Können ohne Ausbinder rumfurwerkt und dem Pferd damit schadet. Egal ob beim Longieren oder beim Reiten.

    Leider kann man dem Pferd auch mit Ausbindern schaden, nämlich wenn man nicht weiß, wie man damit umzugehen hat. Und das sehe ich leider, leider verdammt oft. 🙁 Das Problem dabei ist, dass die wenigsten ein Auge dafür haben, wann das Pferd sich dem Ausbinder entzieht. In dem Fall ist es mir persönlich lieber, sie longieren ohne was…. Dann ist das Pferd zwar nur „bewegt“ und nicht „gearbeitet“, aber es trägt auch keinen Schaden davon.

    Zumindest bist du so vernünftig – im Gegensatz zu Seunig – zum Auf- und Abwärmen die Ausbinder weg zu lassen. Dann kann sich das Hotta mal schön strecken und entspannen. :thumbsup:

    Bis wohin wollen wir denn jetzt lesen?? Das Ausbildungskapitel beginnt mit einem Vortrag, der ist nicht so lang. Aber dann kommen etliche Begriffserklärungen, so von Losgelassenheit über Aufrichtung usw.. – das geht bis Seite 154. Das wäre vielleicht ein bisschen viel für 1 Etappe…. :red:

    Wollen wir die Hälfte machen und bis Seite 132 oben lesen? Da kommt dann H. In-die-Hand-stellen usw..? :denk: Bis Sonntag?

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Mal eine andere Frage:

    Er schreibt, dass das Einreiben der Kanten (Trog, etc.) mit befeuchteter roter Paprika gegen das Koppen helfen soll …

    Weiß jemand etwas darüber? Hat das schon jemand ausprobiert? Wir haben zwei bei uns im Stall. Vielleicht nehm ich morgen mal etwas Gemüse mit … 😀

    @Marlo: wir sollten wirklich mal weiterkommen. Bin bis Sonntag dabei.

  • Avatar Marlo sagt:

    Also, ich habe schon von Bekannten erzählt bekommen, dass sie mit Tabasco-Sauce versucht haben, den Koppern ein Schnippchen zu schlagen….
    Aber wohl nur mit kurzzeitigem Erfolg.

    So wie ich Seunig aber verstanden habe, sollte das eher eine präventiv Maßnahme sein…. :nix:
    Also, meiner würde wahrscheinlich gar nicht mehr an den Trog gehen, wenn ich das machte… Er ist eine Schnägelmaus…. :eat:

    @all
    Also, wer noch mit liest: bis Sonntag zu Seite 132!
    :bravo:

  • Avatar Granit sagt:

    Weil ich davon ausgehe, dass man ein gesundes Pferd, das noch keine schlechten Erfahrungen gemacht hat und körperlich/anatomisch in Ordnung ist, auch ohne Hilfszügel dahin bekommt, wo man es hin haben will. Mag sein, dass es der längere Weg ist, aber der nachhaltigere.

    Der nachhaltigere Weg ist ohne Zweifel der von Seunig, denn danach sind wohl die meisten Pferde erfolgreich ausgebildet worden. Erfolgreich nicht nur in Bezug auf die Leistung als Gebrauchspferd, sondern mit besonderem Augenmerk auf die Gesunderhaltung und lange Verwendbarkeit des Pferdes!

    Schönen Gruß

  • Avatar Marlo sagt:

    Na ja, mit so einem alten Recken wie dir möchte ich mich natürlich nicht anlegen…. :red:
    Glaub, was du für richtig hältst! Ich mach mein Ding und fertig… :nix:

  • Avatar Hijara sagt:

    OT
    Falls jemand von euch sein Seunig-Buch verkaufen mag wenn er es gelesen hat bin ich ein dankbarer Abnehmer!!
    Mag es auch so gerne lesen aber neu ist es doch recht teuer.

  • Avatar Mirage sagt:

    In dem Fall ist es mir persönlich lieber, sie longieren ohne was…. Dann ist das Pferd zwar nur „bewegt“ und nicht „gearbeitet“, aber es trägt auch keinen Schaden davon.

    Liegt alles im Auge des Betrachters und natürlich in dessen Umgebung, verschnallt bei uns jemand die Ausbinder falsch findet sich immer eine kompetente Person, die hier Hilfestellung gibt bzw. geben kann, da laufen bei uns im Stall genügend vernünftige Leute rum. Im Gegenzug aber durchaus das Pferd einen Schaden davonträgt, wenn es mit durchgedrücktem Rücken, festem Unterhals und hoher Kopfhaltung vor sich hinläuft, da würd ein Ausbinder nicht schaden. 8)

    So, zurück zum eigentlichen Thema, ich hatte am Wochenende 2 Weihnachtsfeiern und bin überhaupt nicht zum lesen gekommen, morgen ist mein letzter Arbeitstag, dann bin ich bis einschließlich 06.01.2009 nicht online, zum lesen werde ich allerdings jetzt dann genügend Zeit haben, dementsprechend müßte ich im Januar wieder Uptodate sein. 🙂

  • Avatar oldie sagt:

    Weil ich davon ausgehe, dass man ein gesundes Pferd, das noch keine schlechten Erfahrungen gemacht hat und körperlich/anatomisch in Ordnung ist, auch ohne Hilfszügel dahin bekommt, wo man es hin haben will. Mag sein, dass es der längere Weg ist, aber der nachhaltigere.

    Der nachhaltigere Weg ist ohne Zweifel der von Seunig, denn danach sind wohl die meisten Pferde erfolgreich ausgebildet worden. Erfolgreich nicht nur in Bezug auf die Leistung als Gebrauchspferd, sondern mit besonderem Augenmerk auf die Gesunderhaltung und lange Verwendbarkeit des Pferdes!

    Schönen Gruß

    Granit: :thumbsup:
    das ich das mal schreibe huch…
    😀

  • Avatar oldie sagt:

    Marlo..noch einmal: der Ausbinder ist in AUSbilde- kein Hilfzzügel. ( Diese Unterscheidung ist irgentwann verloren gegangen..)
    Bite setze Dich mit seiner Wirkung mal in Ruhe auseinander. Ich denke, dann kommen wir weiter!

  • Avatar oldie sagt:

    So..bin gerade in Laune.. 😀 Zum Thema “ Schulter“. Herrje. Pferd hat 2 davon. Na und? Da wir ja von “ hinten nach vorne“ ausbilden und auch so reiten, ergibt sich da kein, aber auch wirklich kein Problem. Leutz, die das erste Drittel des Pferdes in ihren Focus genommen haben, werden natürlich vom Widerrist.. vom Hals..von der Schulter so ungemein in Anspruch genommen, das am besten der Rücken und die HH direkt in der Box bleiben sollten. Eingepackt oder bandagiert, je nach Ausstattung. :pinch: Ein “ Einrichten“ der Schulter kommt so spät…das man es echt nicht mehr merkt. Geschieht absolut von “ alleine“ und kommt ganz natürlich in der Ausbildung. Wenn man nun da

  • Avatar Saro sagt:

    Oldie ist back.
    Gutes neues Jahr für dich und Deinen Anhang.

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Lesen wir eigentlich noch? Bin jetzt ca. auf Seite 126 und finde, dass es jetzt schon anspruchsvoller wird – zumindest der Satzbau. Lag gestern Nacht aber vielleicht auch an der späten Stunde, dass ich jeden zweiten Satz nochmal lesen musste… :sleep:

    Wäre schön, wenn alle aktiven Mitleser mal Laut geben könnten. Oder muss ich mich alleine durch den Rest des Buches kämpfen?

  • Avatar smilla1 sagt:

    Ich würde ab jetzt versuchen mich anzuschließen. Bin auch schon soweit wie du, Bille.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Also ich bin noch dabei …

  • Avatar Marlo sagt:

    Im Gegenzug aber durchaus das Pferd einen Schaden davonträgt, wenn es mit durchgedrücktem Rücken, festem Unterhals und hoher Kopfhaltung vor sich hinläuft, da würd ein Ausbinder nicht schaden.

    Noch mal kurz zu diesem Thema, weil ich das eben erst gelesen habe:
    wenn ein Pferd in natürlicher Haltung so läuft, dann frage ich mich, wie es sich dann auf der Weide bewegt??? Wenn es an der Longe ohne Hilfszügel genau so läuft, wie du das beschrieben hast, dann ist es entweder völlig unaubalnciert und wird gejagt oder es hat bereits einen derben Schaden!

    Ich meine, mein Pferd musste ja auch erst mal lernen, wie es den Kopf tragen soll. Ich habe nie mit Ausbindern longiert und es hat auch sicher einige Monate gedauert, bis das Ergebnis gestimmt hat. Aber er ist niemals mit durchgedrücktem Rücken und Unterhals gelaufen! Und so habe ich es bei uns im Stall noch nicht gesehen. Wohl aber bei Pferde, die ihr Leben lang ausgebunden longiert wurden und dann mal (aus welchem Grund auch immer) ohne Ausbinder im Kreis rennen durften…. :motz:

  • Avatar Marlo sagt:

    Marlo..noch einmal: der Ausbinder ist in AUSbilde- kein Hilfzzügel. ( Diese Unterscheidung ist irgentwann verloren gegangen..)
    Bite setze Dich mit seiner Wirkung mal in Ruhe auseinander. Ich denke, dann kommen wir weiter!

    Ähm… Ich glaube, ich habe mich lange und intensiv genug mit dem Thema befasst und kann weder die Aussage von Granit noch die von dir unterschreiben. Mag sein, dass es eine handvoll vernünftiger Menschen gibt, die die Ausbinder gelegentlich einsetzen und das Pferd auch ohne eben solche vernünftig geritten und longiert bekommen, aber das sind tatsächlich wenige, vor allem beim Longieren.

    Mein Ziel ist es, dass mein Pferd lernt, in der gewünschten Haltung zu gehen. Er lernt es nicht, wenn ich ihn in diese Haltung rein presse. Denn das Pferd kann nicht logisch kombinieren, aha, wenn der Ausbinder ab ist, soll mein Kopf trotzdem unten bleiben.

    Und zum Thema „alt bewährtes muss ja richtig sein“: wo sind denn dann die Schreibmaschinen abgeblieben???
    Wundert mich, dass es im Pferdesport für viele Menschen nicht möglich zu sein scheint, neue Erkenntnisse (die übrigens nicht mal neu sind, wenn man sich andere Bücher durchliest) anzunehmen….. :nix:

  • Avatar Marlo sagt:

    Wäre schön, wenn alle aktiven Mitleser mal Laut geben könnten. Oder muss ich mich alleine durch den Rest des Buches kämpfen?

    Ich bin auch ungefähr da, wo du bist. Habe im Winterurlaub leider keine Zeit zum Lesen gehabt. aber da das scheinbar vielen hier so ging….

  • Avatar Granit sagt:

    Mein Ziel ist es, dass mein Pferd lernt, in der gewünschten Haltung zu gehen. Er lernt es nicht, wenn ich ihn in diese Haltung rein presse. Denn das Pferd kann nicht logisch kombinieren, aha, wenn der Ausbinder ab ist, soll mein Kopf trotzdem unten bleiben.

    Dieser Abschnitt sagt mir eigentlich schon alles. Was ist denn wenn der Ausbinder ab ist und ich drauf sitze? Genau, ich habe eine Zügelanlehnung und damit bleibt der Kopf auch unten. Aber wenn es dich interessiert kannst du hier mal nach longieren usw. die Suchfunktion bemühen, da kannst du das noch mal in Ruhe nachlesen.

    Im übrigen reite ich keine Schreibmaschiene und programmiere auch keinen Computer, wobei auch hier die Anordnung der Buchstaben auf der Tastatur gleich geblieben sind und auch in absehbarer Zeit nicht geändert werden, weil sich das Systhem bewährt hat. Na klingelts?

    Schönen Gruß

  • Avatar Marlo sagt:

    Kann es sein, dass hier Beiträge fehlen? Wäre aber nett gewesen, wenn man wenigstens per PN Bescheid gegeben hätte. 🙁

  • Avatar dat_julschen sagt:

    Schau mal unter Ankündigungen und wichtige Themen: Neustart

  • Avatar Chaplin sagt:

    Kann es sein, dass hier Beiträge fehlen? Wäre aber nett gewesen, wenn man wenigstens per PN Bescheid gegeben hätte. 🙁

    Einfach mal öfters unter Ankündigungen nachsehen. Da steht alles, was mit der Forentechnik zu tun hat, wenn was fehlt oder nicht funktioniert! 😉

  • Avatar Marlo sagt:

    Ah jetzt ja! Ja, da sollte ich wohl wirklich mal öfter rein sehen…. :red:
    Danke für den Hinweis.

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ah jetzt ja! Ja, da sollte ich wohl wirklich mal öfter rein sehen…. :red:
    Danke für den Hinweis.

    Immer wenn einem was komisch vorkommt, erst mal da schauen :ja: 😀

  • Avatar oldie sagt:

    [
    Mein Ziel ist es, dass mein Pferd lernt, in der gewünschten Haltung zu gehen. Er lernt es nicht, wenn ich ihn in diese Haltung rein presse. Denn das Pferd kann nicht logisch kombinieren, aha, wenn der Ausbinder ab ist, soll mein Kopf trotzdem unten bleiben.

    Und zum Thema „alt bewährtes muss ja richtig sein“: wo sind denn dann die Schreibmaschinen abgeblieben???
    Wundert mich, dass es im Pferdesport für viele Menschen nicht möglich zu sein scheint, neue Erkenntnisse (die übrigens nicht mal neu sind, wenn man sich andere Bücher durchliest) anzunehmen….. :nix:

    Hmm..wenn Du das SO siehst, ist der Weg zum Verständniss zum Longiern mit Ausbindern verbaut.
    Auch hier herrscht der Grundsatz, das das Pferd NICHT in ein Haltung gezwungen wird, ( gepresst) sondern fein geführt.
    Ich kann nicht mehr, las Dich herzlich einladen, ein Pferd mit mir zu longieren und zu FÜHLEN, was da so geschieht.

    Zur Schreibmaschine..ich habe noch eine.
    😀
    Und nen Pc und allen möglichen neumodischen Kram. Ausserdem bin ich ja nun mal beruflich bedingt- immer am Puls der Zeit und Neuerungen gegenüber erstmal aufgeschlossen. Die Erfahrung zeigt allerdings, das der Gral nicht gefunden wurde und das Pulver auch nicht mehr neu entdeckt wurde.
    Es zeigt eher, das uralte Grundsätze heute wie gestern, fundamentales Gewicht haben und höchstens ein wenig “ Feinschliff“ brauchen.

    Dies gilt im Übrigen für die alle Bereiche der Kunst in allen Sparten. Neue Farben gibbet auch nicht- nur Zwischentöne.

  • Avatar Marlo sagt:

    Na ja, aber wenn du schon so viele Sprichwörter hier aufführst:

    viele Wege führen nach Rom!

    Und mein Weg ist ganz klar der ohne Ausbinder!

    Ich nehme die Einladung zu dir gerne an und kann dir umgekehrt das selbe anbieten. Vielleicht lernen wir beide ja was Neues dazu.

    Aber ansonsten habe ich ehrlich gesagt jetzt auch keine Lust mehr, darüber zu debattieren. Bekehren kann ich hier scheinbar niemanden…. 😉

  • Avatar Saro sagt:

    Bekehren kann ich hier scheinbar niemanden….

    Bekehren ist eh ein etwas fragwürdiges Ziel, überzeugen wäre besser. Klappt aber zumindest bei mir nicht. Obwohl ich Leute kenne, die wirklich schön unausgebunden longieren können…

  • Avatar Strick sagt:

    Bekehren kann ich hier scheinbar niemanden….

    Bekehren ist eh ein etwas fragwürdiges Ziel, überzeugen wäre besser. Klappt aber zumindest bei mir nicht. Obwohl ich Leute kenne, die wirklich schön unausgebunden longieren können…

    Da nimmst du mir aber mal das Wort aus dem Mund….
    gib das sofort wieder her 😉 😀 :bravo:

  • Avatar smilla1 sagt:

    So, um Marlo ein bißchen zr Seite zu treten, stelle ich mal dieses Video zum Longieren ohne Ausbinder ein: http://www.wege-zum-pferd.de/longenkurs/longenkurs_b.php Ich habe so spuriges und korrektes Longieren noch nie (auch nicht auf Video) ausgebunden gesehen und mir gefällt der Gedanke an ein Pferd, das sich diese Haltung selbst erarbeitet auch besser. ABER mich interessiert der „andere, ältere“ Weg wirklich! Welchen Vorteil hat das absolut korrekt laufende ausgebundene Pferd dem ebenso korrekt laufenden unausgebundenen Pferd gegenüber?

  • Avatar Saro sagt:

    Ich sage es gibt Leute die können ohne Ausbinderlongieren. Der Kappzaun der auf den Videos verwendet wird sieht so aus wie die Schöneich-Zäume, ob die Dame wohl bei ihm gelernt hat? Er ist übrigens einer der viele Pferde longiert hat, und er kann es wirklich.
    Was für mich beim Longieren wichtig ist, ist das das Pferd sich an das Gebiss herandehnt. Das Pferd soll an der Longe nicht einfach nur schön laufen sondern eine konstante Anlehung an das Gebiss suchen, wie auch unter dem Reiter. Das geht nicht ohne Ausbilder.

  • Avatar oldie sagt:

    @ smilla1 : Janz eenfach. Wo nix is, wo man herantritt, ist och nix wo man sich abstösst.
    So ist der Weg zur Anlehnung, Arbeits- Selbsthaltung und späterer Aufrichtung nunmal. Muskelgebunden und geprägt.
    Das Longieren ohne alles zuweilen auch sinnvoll sein kann, bestreitet ja niemand. Nur ewig den langen Muskel in die Dehnung ausleiern zu lassen, kräftig ihn halt nur auf einem Wege. Zum Reiten, damit es gesundheitsfördernd ist ( fürs Pferd), brauchts da mehr Wege.
    Dies alles in einem Posting zu erläutern, sprengt nun wahrlich den Rahmen.
    Da empfehle ich u. A. das Studium des Buches “ Rollkur“ des Hern Meyer, der herrvorragend die Zusammenhänge beschreibt.
    :thumbsup:

  • Avatar Diana sagt:

    Mal dazwischen quatsche:
    Wie sieht es denn mit dem Pferd an sich aus?
    Guter Körperbau, schöner, optimal angesetzer Hals mit untertretendem Hinterbein gegen steile Hinterhand mit Hirschhals.
    Der Hirschhals wird, ohne ausgebunden zu sein, nie freiwillig v/a laufen – oder??????

  • Avatar tenicar sagt:

    Sehr wichtig : Seunig empfiehtl korrekt das hochausbinden, was er auch noch durch eine Zeichnung in seinen Marginalien unterstreicht.
    Für weiterführende, oder auch korrigierende Leinenarbeit empfiehlt er in den Marginalien die ebenfalls auch von Decarpentry empfohlenen Longenverschnallungen, bei denen die Longe durch am Sattelanfaßriemen befestigten Ring geführt wird.
    Mit dieser Verschnallung , ohne Ausbinder angewendet , sieht er die Nachteile der Ausbinder aufgehoben.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Die Beschreibung dazu (ich glaub, es waren drei verschiedenen Verschnallungsarten) habe ich allerdings nicht so ganz verstanden und nach dem dritten Mal lesen habe ich es aufgegeben. :nix:

  • Avatar smilla1 sagt:

    Bei mir tattert es jetzt jedenfalls seit gestern Abend und es schießen sämtliche Vor-und Nachteile der einen und der anderen Methode durch den Kopf. Das Herantreten ans Gebiss zur Vorbereitung fürs Reiten ist natürlich ein arg gewichtiger Punkt. Andererseits kann man verschiedene Haltungen (v/a, Gebrauchshaltung, versammelnd) auch ohne Ausbinder erarbeiten. Nunja, ich lass es noch ein bißchen rattern und lasse das Thema hier jetzt ruhen.

  • Avatar Granit sagt:

    So, um Marlo ein bißchen zr Seite zu treten, stelle ich mal dieses Video zum Longieren ohne Ausbinder ein: http://www.wege-zum-pferd.de/longenkurs/longenkurs_b.php

    Hallo, auch wenn ich mich jetzt wieder unbeliebt mache, aber ich sehe auf dem Video nix dolles. Der Fuchs fällt am Anfang über die äußere Schulter aus und alles andere ist auch mehr Zufall bzw. bestimmt der Longenführer nicht die Arbeit, sondern ist auf den guten Willen seines Pferdes angewiesen. Bei der einen Sequenz, wo auf der rechten Hand die Longe mit links und die Peitsche mit rechts geführt wird, erschließt sich mir garnichts. Ich glaube das die da gezeigte Haltung bei der Stangen und Cavalettiarbeit nicht beibehalten wird und bei Tempi und Gangartwechseln das Pferd eher ausfällt, als geschlossen zu agieren und die Anlehnung zu suchen. Schönen Gruß

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ich hab mir das Video auch nun mal angesehen… ich longiere auch ab und an mal ohne HZ… aber das, was dort gezeigt wird, finde ich nicht schön… die Pferde fallen über die äußere Schulter aus und sind mMn viel zu sehr nach innen gestellt :nix:

  • Avatar Diana sagt:

    Andererseits kann man verschiedene Haltungen (v/a, Gebrauchshaltung, versammelnd) auch ohne Ausbinder erarbeiten.

    Ganz ohne alles oder mit anderen Ausbindemöglichkeiten?

  • Avatar Mirage sagt:

    Im Gegenzug aber durchaus das Pferd einen Schaden davonträgt, wenn es mit durchgedrücktem Rücken, festem Unterhals und hoher Kopfhaltung vor sich hinläuft, da würd ein Ausbinder nicht schaden.

    Noch mal kurz zu diesem Thema, weil ich das eben erst gelesen habe:
    wenn ein Pferd in natürlicher Haltung so läuft, dann frage ich mich, wie es sich dann auf der Weide bewegt??? Wenn es an der Longe ohne Hilfszügel genau so läuft, wie du das beschrieben hast, dann ist es entweder völlig unaubalnciert und wird gejagt oder es hat bereits einen derben Schaden!

    Ich meine, mein Pferd musste ja auch erst mal lernen, wie es den Kopf tragen soll. Ich habe nie mit Ausbindern longiert und es hat auch sicher einige Monate gedauert, bis das Ergebnis gestimmt hat. Aber er ist niemals mit durchgedrücktem Rücken und Unterhals gelaufen! Und so habe ich es bei uns im Stall noch nicht gesehen. Wohl aber bei Pferde, die ihr Leben lang ausgebunden longiert wurden und dann mal (aus welchem Grund auch immer) ohne Ausbinder im Kreis rennen durften…. :motz:

    Och, ich habe dieses Bild leider schon mehrmals gesehen, beispielsweise bei 3-jährigem Jungspund mit gewaltigem Unterhals, den er im übrigen 2-jährig auch schon hatte, der natürlich vollkommen unausbalanciert war, die Problematik verbessert sich aber nicht, wenn man ihn so weiterlaufen lässt, wie damals halt gemacht wurde. Jetzt ist er 8 und platt im Rücken, dies aber nur nebenbei bemerkt (wenngleich die Schuld daran ehrlicherweise gesagt jetzt nicht unbedingt dem freien Longieren zuzuführen ist, sondern es da schon an vielen Stellen gewaltig haperte). 😉

    Im übrigen meine eigenen Stute ebenfalls zu diesen Kandidaten gehört (Traber, 4 Jahre hochgebunden im Rennsport gelaufen), allerdings nur im Trab und ja, nicht nur an der Longe, auch auf der Koppel trabt sie so (ich hab sie jetzt 8 Jahre lang). Besser wird es nur, wenn ich sie ausgebunden longiere ca. 15 Minuten, sie locker ungezwungen läuft, dann Ausbinder raus und die restlichen 5 Minuten der Longiererei läuft sie frei OHNE Ausbinder genauso locker über den Rücken, hält halt nur nicht lang an. Dieses Lockerlassen im Rücken zeigt sie sodann auch, wenn nach getaner Arbeit (egal ob longiert oder geritten) ich sie auf die Koppel entlasse und sie zu ihren Kollegen hintertrabt, dann ist sie nämlich locker und läuft wie ein normales Pferd und nicht wie eine Hirschkuh. OHNE Ausbinder bin ich beim Longieren nicht in der Lage, sie über den Rücken zum Schwingen zu bringen. Beim Reiten kein Problem, aber beim normalen Longieren fehlt mir das Können hierzu einfach. Also muss ich mir behelfen, was dank der Dreiecker problemlos funktioniert und das ganze ohne Zwang und Runterknebeln. :nix:

  • Avatar Marlo sagt:

    Wie weit seid ihr denn nun im Buch? Jemand schon die Begriffserläuterungen durch?

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Bin gerade bei der Erklärung der „gespannten Tritte“. D.h. ich hab noch ca 10-15 Seiten bis zum Punkt „Erstes Anreiten. Erreichung der Zwanglosigkeit und Losgelassenheit“. Sollen wir ab dem Wochenende ab dem Punkt wieder weiterlesen?

  • Avatar Mirage sagt:

    Ich häng wie immer hinterher, hatte nicht die versprochene Zeit im Urlaub :love:

    Ich bin aber schwer bemüht, baldigst wieder aufzuholen. :ja:

  • Avatar smilla1 sagt:

    Oh Schade, jetzt ist der Thread eingeschlafen. Ob man’s nochmal probieren soll?

  • Avatar Marlo sagt:

    Mh, wie weit seid ihr denn nun? Ich bin auf Seite 160

  • Avatar nessi sagt:

    Ich lebe zwar noch, lese aber im Moment nicht mehr! :red:
    Bin immer noch beim Anfangskapitel übers Longieren…werde mich nun mal wieder aufraffen…*mirselbernenSteinaufnKopfwerf* :stein:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Finde es auch sehr schade, dass hier kaum noch jemand schreibt, geschweige denn mitliest.

    Weiß die Seite jetzt nicht, bin aber am Ende der Begriffserläuterungen.

  • Avatar Mirage sagt:

    Ich habe gestern mit den Begriffserläuterungen angefangen, werde da jetzt täglich weiterlesen und mich streng ermahnen dran zu bleiben. 😀

    Allerdings wundert es mich auch a bisserl, dass sich viele gar nimmer rühren, was ist los mit Euch (Frotti etc.), eine kurze Info täts ja auch woran es hapert 😉

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Finde es auch sehr schade, dass hier kaum noch jemand schreibt, geschweige denn mitliest.

    Weiß die Seite jetzt nicht, bin aber am Ende der Begriffserläuterungen.

    Bin genau so weit wie Du, Honeybear 😀

  • Avatar Marlo sagt:

    Nicht, dass ich jetzt den anderen mit meiner Diskussion über das Longieren die Laune verdorben habe?! :red:

    Das wäre schade…. Andererseits ist ein Lesezikel ja auch dazu da, um zu diskutieren.

    Aber, um die Skeptiker zu beruhigen: gegen das Kapitel mit den Begriffserläuterungen habe ich nichts einzuwenden. 😀
    Ich fand es sogar sehr aufschlussreich, da tatsächlich (auch von mir) Begriffe immer mal wieder falsch eingesetzt werden.
    Letzten Endes liegt das wohl daran, dass sie sich teilweise sehr ähneln, dennoch meinen sie etwas anderes.

    Dummerweise war das so viel, dass ich mir das mit Sicherheit nicht merken kann. Man müsste also das Buch wie eine Art Lexikon verwenden und immer mal wieder nachschlagen. Wahrscheinlich ist das auch das sinnvollste…. :denk:

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Dummerweise war das so viel, dass ich mir das mit Sicherheit nicht merken kann. Man müsste also das Buch wie eine Art Lexikon verwenden und immer mal wieder nachschlagen.

    Sehe ich auch so :ja: Ich hab auch von Anfang an immer nen Textmarker zur Hand gehabt, damit ich mir die (für mich) wichtigen Dinge anstreichen kann. Das Buch ist mittlerweile recht farbig geworden 😀

  • Avatar Mirage sagt:

    Marlo ich glaub nicht das wir jemanden verkrault haben. Waren doch ganz nette Diskussionen 😀

    Ich habe grundsätzlich ein Blatt Papier zur Hand beim Lesen, dort notiere ich mir die für mich interessanten Dinge, um sie sodann hier reinzustellen, wenn ggf. Erklärungsbedarf o. ä. besteht. So komm ich am besten voran und vor allem kann ich mir des dann „merken“ um hier wieder eine rege Beteiligung anzufachen. 😉

  • Avatar Granit sagt:

    Hallo,

    um mal ehrlich zu sein. Ich war vor sechs Wochen fertig mit dem Buch und habe seitdem noch vier Bücher gelesen 😀

  • Avatar Marlo sagt:

    Angeber! :stein:

    Ich bin halt ein ehr langsamer Leser, was ich ja auch von Anfang an gesagt habe. Aber immerhin, ich bin mit den Begriffserklärungen schon durch. Hab schon das Anreiten angefangen… 8)

  • Avatar Granit sagt:

    Hab schon das Anreiten angefangen… 8)

    In der Zeit hätte ich auch schon einen angeritten 😀

  • Avatar Lichtgestalt sagt:

    Ist eigentlich schon klar was als nächstes gelesen wird? Da wäre ich dann nämlich evtl. dabei – je nach Lektüre. 😉

  • Avatar Granit sagt:

    Ist eigentlich schon klar was als nächstes gelesen wird? Da wäre ich dann nämlich evtl. dabei – je nach Lektüre. 😉

    So ab Ostern, oder wann? 😀 8)

  • Avatar Pelle sagt:

    Ist eigentlich schon klar was als nächstes gelesen wird? Da wäre ich dann nämlich evtl. dabei – je nach Lektüre. 😉

    Oder vielleicht als Parallelfred?
    Die Leser hier sind für mich definitiv zu langsam… :whistling: 😀

    Ich wäre dann auch dabei!

  • Avatar Pelle sagt:

    wir können ja den Racinet nehmen! 😀
    Da brauchen wir bestimmt länger als Ostern… :fies:

  • anchy anchy sagt:

    Da bin ich dabei 😀 Und wie sogar 😀
    Dazu hätte ich als Rahmenprogramm noch das ein oder andere Privatvideo anzubieten :fies:

  • Avatar Pelle sagt:

    Dazu hätte ich als Rahmenprogramm noch das ein oder andere Privatvideo anzubieten :fies:

    Na, das ist doch prima! 😀

    Ich finde das Buch ja bis heute sehr…. ähm…
    komplex und vieles nicht verständlich (liegt aber vielleicht auch an der Übersetzung oder an den Details, die ich nicht nachvollziehen kann)!

  • anchy anchy sagt:

    Ja,ja ,sicher 😀

    Das könnte aber eine 2-Mannshow werden und das Tempo hier müssen wir toppen, sonst wird es das Ostern im nächsten Jahr 😀

  • Avatar Pelle sagt:

    Wird wohl eher ein Fulltime job! *schwitz*

    Aber dann haben wir eine nette Interpretation, wie es nicht sein sollte. :denk:

  • Avatar Marlo sagt:

    Zitat von »Marlo«
    Hab schon das Anreiten angefangen… 8)

    In der Zeit hätte ich auch schon einen angeritten 😀

    Jetzt wirste aber frech…. :eye: :hug:

    Aber mal Spaß bei Seite: wenn die Mehrheit das Buch nicht mehr lesen mag oder gar schon durch hat, dann frage ich mich, warum das hier nicht gepostet wird?

    Für die, die es nicht mehr lesen wollen (weil kein Bock, keine Zeit, o.ä.):
    es wäre nett, wenn ihr das kurz hier sagen könntet, damit der Rest Bescheid weiß

    Für die, die schon fertig sind:
    es war ja anfangs klar, wie die Etappen ungefähr aussehen würden, da eben doch nicht alle gleich schnell lesen. Abgesehen davon wundert es mich, dass hier keiner über die einzelnen Abschnitte etwas geschrieben hat…. Wenn doch schon ein paar so weit durch sind…. :S

  • Avatar Granit sagt:

    Marlo,

    es bringt kaum etwas, über Textstellen zu schreiben, die die anderen noch nicht gelesen haben.

    Ich hab den Eindruck, dass einige sich mit dem Buch etwas übernommen haben, denn die langen verschachtelten Sätze und der teilweise veralterte Gebrauch von Begriffen (ich erinner nur an die Gurtentiefe), machen dieses Buch eben nicht zur „leichten Kost“.

    Schönen Gruß

  • Avatar nessi sagt:

    Also bei mir war es allein aus zeitlichen und auch Motivations- Gründen…falle abends um 23 Uhr ins Bett und hatte dann echt keine Lust und auch keine Zeit zu lesen – und im Forum war ich auch nicht mehr regelmäßig.
    Interessieren tut mich das Buch nach wie vor…und so schwer zu lesen finde ich es auch nicht.

    Wie gesagt, ich werd mich bemühen Euch wieder einzuholen… :S

  • Avatar Mirage sagt:

    wir können ja den Racinet nehmen! 😀
    Da brauchen wir bestimmt länger als Ostern… :fies:

    Wenn Du „Enfant terrible oder Genie“ meinst, dann kann ich sagen, dass ich das Buch so faszinierend fand, dass ich es innerhalb von 5 Tagen durchgelesen hatte (hatte aber auch Urlaub und schon eine Grundbasis, da ich viel beim Unterricht und beim theoretisieren dabei war) und sodann zur Buchbesprechung zu einer Reiterin die nach Racinet reitet, marschiert bin. 😉

    Granit, ich würde weniger sagen übernommen, sondern ich für meinen Teil kann sagen, dass ich es echt etwas langatmig finde. D. h. ich mich doch immer wieder aufraffen muss, weiterzulesen. Zwischendrin rutscht es dann mal wieder richtig gut (Kapitel Longieren beispielsweise hatte ich in einem Tag durchgelesen) und dann häng ich wieder (Begriffserklärungen derzeit).

    Mich persönlich motiviert es durchaus, wenn hier was gepostet wird zum Buch, was ich noch nicht gelesen habe, finde ich persönlich sogar als Ansporn, schnell weiterzulesen, damit ich mitreden kann 😀

  • Avatar Marlo sagt:

    @Granit

    Na ja, ich dachte es ja auch eher so, dass die Leute, die zwar schon das ganze Buch gelesen haben, nicht das wieder geben, was die anderen noch nicht kennen (können), aber doch zumindest darüber schreiben, was alle schon gelesen haben sollten….
    Hat den Satz jetzt jemand (außer mir) verstanden? :red:

    Also, wenn ich z.B. schon das ganze Buch gelesen hätte und wir hätten hier ausgemacht, bis Sonntag lesen wir das 2. Kapitel fertig.
    Dann kann ich mich doch am Sonntag an der Diskussion über das 2. Kapitel beteiligen, denn ich kenne es ja bereits. Ich muss ja nicht schreiben, was in Kapitel 4 oder Kapitel 5 kommt….

    So meinte ich das…. :denk:

  • anchy anchy sagt:

    wir können ja den Racinet nehmen! 😀
    Da brauchen wir bestimmt länger als Ostern… :fies:

    Wenn Du „Enfant terrible oder Genie“ meinst, dann kann ich sagen, dass ich das Buch so faszinierend fand, dass ich es innerhalb von 5 Tagen durchgelesen hatte (hatte aber auch Urlaub und schon eine Grundbasis, da ich viel beim Unterricht und beim theoretisieren dabei war) und sodann zur Buchbesprechung zu einer Reiterin die nach Racinet reitet, marschiert bin. 😉

    Granit, ich würde weniger sagen übernommen, sondern ich für meinen Teil kann sagen, dass ich es echt etwas langatmig finde. D. h. ich mich doch immer wieder aufraffen muss, weiterzulesen. Zwischendrin rutscht es dann mal wieder richtig gut (Kapitel Longieren beispielsweise hatte ich in einem Tag durchgelesen) und dann häng ich wieder (Begriffserklärungen derzeit).

    Mich persönlich motiviert es durchaus, wenn hier was gepostet wird zum Buch, was ich noch nicht gelesen habe, finde ich persönlich sogar als Ansporn, schnell weiterzulesen, damit ich mitreden kann 😀

    Nee, den meinen wir nicht 😀 „Feines Reiten“ war Thema, etwa 100 Mal so dick und um die Hälfte kleiner geschrieben :flucht:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Nicht, dass ich jetzt den anderen mit meiner Diskussion über das Longieren die Laune verdorben habe?!

    Nee Marlo, das liegt bestimmt an anderen Dingen. 😉

    Ich hab auch von Anfang an immer nen Textmarker zur Hand gehabt, damit ich mir die (für mich) wichtigen Dinge anstreichen kann.

    Man sollte Lehrbücher IMMER mit Textmarker lesen. Wenn man es dann irgendwann nochmal zur Hand nimmt, liest man einfach die markierten Stellen und man hat alles ganz schnell wieder parat.

    um mal ehrlich zu sein. Ich war vor sechs Wochen fertig mit dem Buch und habe seitdem noch vier Bücher gelesen

    Also ich gestehe ja, dass ich ein Langsamleser bin. Die langen Sätzen bereiten mir manchmal Probleme und bin auch schnell abgelenkt. Davon abgesehen, Granit: hast du keine anderen Hobbys?? 😉

    Hab schon das Anreiten angefangen… 8)

    In der Zeit hätte ich auch schon einen angeritten 😀

    Jetzt sage ich aber auch mal: Angeber. :fies:

    Ist eigentlich schon klar was als nächstes gelesen wird? Da wäre ich dann nämlich evtl. dabei – je nach Lektüre. 😉

    Wenn ihr hier über andere Bücher reden wollt, dann ab husch husch einen eigenen Fred aufmachen. :maul:

    Gebe Marlo noch recht, dass die, die sich nicht mehr melden ja doch mal sagen könnten, woran es liegt. Der Leserhythmus wurde ja schließlich gemeinsam beschlossen.

  • Avatar oldie sagt:

    ..es liegt, wie bei so vielen Dingen an der “ Freiwilligkeit des Lernens“.
    Mit 15 oder 16 MUSSTE das Buch lesen- es war eine Anweisung, die ich als Lehrling ja nicht abweisen konnte. So schlug ich mich halt mit den langen Sätzen rum und machte den ein oder anderern Marker leer.
    Damals konnte ich meinen Chef fragen, wenn ich was nicht verstanden hatte- und das war so einiges in jungen Jahren. Demensprechend war ich höchst erfreut über diesen Thread, der hier den eifrigen Lesern , die Möglichkeit gibt, mal nachzufragen oder Dinge frei zur Discussion zu stellen.
    Aber..wie gesagt- es fällt unter “ Freiwilligkeit“ und da kann man keinen durchschlagenden Erfolg erzielen.
    Mensch ist halt bequem- und wenn kein Druck dahinter steckt oder besser noch: echtes Interesse- gehts halt nicht so einfach, wie erhofft/geplant.
    Wird schon werden.. :thumbsup:

  • Avatar Jokecooky sagt:

    Pelle schrieb: „Ich finde das Buch ja bis heute sehr…. ähm…
    komplex und vieles nicht verständlich (liegt aber vielleicht auch an der Übersetzung oder an den Details, die ich nicht nachvollziehen kann)!“

    Charmant, charmant. Der Schinken ist schlicht schwachsinnig, nichtssagend, auf senile Weise selbstverliebt und hat den geistigen Nährwert einer immerhin frischen Rolle Klopapier; von daher ist die Bestimmung klar. Wenn man sich dann noch dazu versteigen will, diesen froschigen Senilix „Herr“ zu nennen, dann sollte man sich seine praktischen Elaborate auf z. B. YouTube ansehen. Grausamst! Aber für Eines gut: Beste Beispiele, wie man sicher nicht reitet. Ist einem der Gaul egal, kann man es so treiben. Für den Mist braucht man aber nicht zwei belanglose Wälzer von 200 – 400 Seiten zu schreiben. Geschenkt!

  • Avatar smilla1 sagt:

    Also, ich schreibe jetzt einfach mal allgemein, was mir an dem Buch gut gefällt und wobei es mir hilft (bin auf S. 235, aber bisher gab es ja noch keine Einigung auf Seiten):

    Ich habe das Buch vor 3 Wochen in die Hand genommen, zufällig zum gleichen Zeitpunkt, als ich mich entschloss mit meiner RB von vorne anzufangen. Der kann Seitengänge etc. aber eben nicht über den Rücken (mit mir nicht?). Dazu hat mir vor allem der Abschnitt über die Losgelassenheit geholfen (S. 171-186). Mir gefällt, wie bescheiden und puristisch diese Arbeit dargestellt wird, mit viel Ernsthaftigkeit aber ohne großes Tamtam. Das ist genau das, was wir gerade brauchen.

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Ich hab mal ne dumme Frage: :red: Er schreibt, dass beim ersten Mal aufsitzen eines Reiters gleich an der Longe im „natürlichen Trab“ das Pferd bewegt werden soll. Warum nicht erst im Schritt?

    Und bevor ihr mich jetzt zerfleischt – nach dem Motto „wie kann die sich ein ungerittenes Pferd kaufen, wenn sie das schon nicht weiß?!?“ – das Anreiten werde ich sicher einer fähigen und erfahrenen Person überlassen…

  • Avatar Mirage sagt:

    Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass sich das Pferd so einfach leichter tut, es ist gleich mit der Bewegung beschäftigt und verspannt daher weniger und konzentriert sich auch gleich wieder auf den Longierer, läuft alles für´s Pferd einfach selbstverständlicher ab. 🙂

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Danke Mirage :hug:

  • Avatar Mirage sagt:

    Gern geschehen 😀

    Und war übrigens auch keine dumme Frage 😉

  • Avatar Granit sagt:

    um mal ehrlich zu sein. Ich war vor sechs Wochen fertig mit dem Buch und habe seitdem noch vier Bücher gelesen

    Also ich gestehe ja, dass ich ein Langsamleser bin. Die langen Sätzen bereiten mir manchmal Probleme und bin auch schnell abgelenkt. Davon abgesehen, Granit: hast du keine anderen Hobbys?? 😉

    Hab schon das Anreiten angefangen… 8)

    In der Zeit hätte ich auch schon einen angeritten 😀

    Jetzt sage ich aber auch mal: Angeber. :fies:

    Bärchen, ich hab in der Zeit auch noch ungefähr 1000 Seiten technischer Abhandlungen, Gesetzestexte und andere Gutachten gelesen. Zwar beruflich bedingt, aber immerhin. Es bereitet mir keine Schwierigkeiten an einem Abend mal eben 100 Seiten zu lesen. Und andere Hobbys hab ich auch noch. 😀

    Den Angeber überlese ich jetzt mal, denn tatsächlich haben wir in dem Zeitraum ein Pferd angeritten. Zwar war ich da nur beratend tätig, denn irgendwann muß das Mädel das auch mal alleine machen, aber das ist in 2,5 Monaten nicht wirklich ein Problem, oder doch?

    Schönen Gruß

  • anchy anchy sagt:

    Pelle schrieb: „Ich finde das Buch ja bis heute sehr…. ähm…
    komplex und vieles nicht verständlich (liegt aber vielleicht auch an der Übersetzung oder an den Details, die ich nicht nachvollziehen kann)!“

    Charmant, charmant. Der Schinken ist schlicht schwachsinnig, nichtssagend, auf senile Weise selbstverliebt und hat den geistigen Nährwert einer immerhin frischen Rolle Klopapier; von daher ist die Bestimmung klar. Wenn man sich dann noch dazu versteigen will, diesen froschigen Senilix „Herr“ zu nennen, dann sollte man sich seine praktischen Elaborate auf z. B. YouTube ansehen. Grausamst! Aber für Eines gut: Beste Beispiele, wie man sicher nicht reitet. Ist einem der Gaul egal, kann man es so treiben. Für den Mist braucht man aber nicht zwei belanglose Wälzer von 200 – 400 Seiten zu schreiben. Geschenkt!

    EMM!!!! Mußt Du Dich eigentlich immer so ARMSELIG outen ?
    Lächerlich, spätestens nach dem 1.Satz, liest jeder Senilix hier raus, welcher Obersenilix dahinter steht.

  • Avatar Mirage sagt:

    Lächerlich, spätestens nach dem 1.Satz, liest jeder Senilix hier raus, welcher Obersenilix dahinter steht.

    :denk: Pssst, was bitteschön ist ein Senilix? :red:

  • anchy anchy sagt:

    Lies mal Asterix und Obelix. 😀

    Ein Senilix ist ein alternder Mensch( oft Reiter) mit akademischen Grad, einer nihilistischen Grundhaltung gegenüber anderen und in erster Linie wohl auch sich selbst. Hang zu zwanghaften Neolinguismen, mit dem Ziel und der schwachen Hoffnung auf Abgrenzung zum verhaßten REST (wir 😀 )

    Das Klimaterium des Mannes ist kein Mythos 😀

  • Avatar Chaplin sagt:

    Lächerlich, spätestens nach dem 1.Satz, liest jeder Senilix hier raus, welcher Obersenilix dahinter steht.

    :denk: Pssst, was bitteschön ist ein Senilix? :red:

    Dat ist römisch für „seniler Mensch“ 😀

  • Avatar Marlo sagt:

    Bärchen, ich hab in der Zeit auch noch ungefähr 1000 Seiten technischer Abhandlungen, Gesetzestexte und andere Gutachten gelesen. Zwar beruflich bedingt, aber immerhin. Es bereitet mir keine Schwierigkeiten an einem Abend mal eben 100 Seiten zu lesen. Und andere Hobbys hab ich auch noch.

    Aaaah! Du bist einer von diesen Schnell-Lesern, die so quer über die Seiten huschen… Mein Chef hat da mal so ein Seminar mitgemacht, seitdem liest er auch so. Nur meint er, so super-genaue Details kennt er dann nicht, wenn er ein Buch gelesen hat…. :nix:

    denn tatsächlich haben wir in dem Zeitraum ein Pferd angeritten. Zwar war ich da nur beratend tätig, denn irgendwann muß das Mädel das auch mal alleine machen, aber das ist in 2,5 Monaten nicht wirklich ein Problem, oder doch?

    Huch?! Lesen wir schon so lange an dem Buch?? :red:

  • Avatar Mirage sagt:

    Danke Euch zweien für die Aufklärung 😀

  • Avatar Granit sagt:

    Huch?! Lesen wir schon so lange an dem Buch?? :red:

    Also, ihr lest da jetzt schon 75 Tage an dem Buch. Das hat 390 Seiten und wenn ihr nur 5,2 Seiten pro Tag gelesen hättet (inclusive der bebilderten Seiten) wäret ihr jetzt fertig. 😀

    Und mal zum nachrechnen. Ich habe behauptet noch vier Bücher und noch ca. 1000 Seiten beruflich gelesen zu haben. Da komme ich auf einen Schnitt von unter 50 Seiten pro Tag und das ist ja wohl auch kein Teufelswerk.

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ach herjee… jetzt lest dat Ding in einem Rutsch zu ende und dann schreibt einer ne Zusammenfassung und jut is… 😀 Und danach lesen wir ALLE zusammen das hier: http://www.amazon.de/Die-Reiterhilfen-macht-man-richtig/dp/3861272733/ref=sr_1_42?ie=UTF8&s=books&qid=1232124522&sr=8-42

  • Avatar Pelle sagt:

    Ach herjee… jetzt lest dat Ding in einem Rutsch zu ende und dann schreibt einer ne Zusammenfassung und jut is… 😀 Und danach lesen wir ALLE zusammen das hier: http://www.amazon.de/Die-Reiterhilfen-macht-man-richtig/dp/3861272733/ref=sr_1_42?ie=UTF8&s=books&qid=1232124522&sr=8-42

    Wegen den 32 Seiten, gelle? :na:

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ach herjee… jetzt lest dat Ding in einem Rutsch zu ende und dann schreibt einer ne Zusammenfassung und jut is… 😀 Und danach lesen wir ALLE zusammen das hier: http://www.amazon.de/Die-Reiterhilfen-macht-man-richtig/dp/3861272733/ref=sr_1_42?ie=UTF8&s=books&qid=1232124522&sr=8-42

    Wegen den 32 Seiten, gelle? :na:

    wenn wir jeden Tag eine lesen, sind wir in 4 Wochen durch – das geht doch! :look:

  • Avatar Granit sagt:

    Ähm… meine persönliche Meinung? Ich weiß nicht…. aber ich glaube die Diskussion würde anregender, weil sich mehr beteiligen können. 8) 😛 😉

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ähm… meine persönliche Meinung? Ich weiß nicht…. aber ich glaube die Diskussion würde anregender, weil sich mehr beteiligen können. 8) 😛 😉

    Also ich wär ja echt dafür :na:

  • Avatar Diana sagt:

    Würde ich gerne, aber es ist etwa 25-30 Jahre her, dass ich das Buch das letzte Mal gelesen habe.
    Und aktuell vorliegen habe ich es nicht.

    Gern mache ich beim nächsten Buch mit.

  • Avatar Juni sagt:

    *räusper* :rolleyes: Ich lese auch noch / wieder mit. Bin aber auch erst bei den Begriffserklärungen, weil ich ne Zeitlang nicht lesen konnte. :wacko:

    @ Granit: Du schreibst nur, DASS du das Buch gelesen hast. Wäre doch schön, wenn du mal schreiben würdest, wie es dir gefallen hat – was besonders, was gar nicht. Da wir eh „durcheinander“ lesen (uns ist die Führung abhanden gekommen :panik: ), ist es doch egal, wenn du was erzählst, was der eine oder andere noch nicht gelesen hat. Oder? Du musst ja nicht unbedingt den Schluss verraten… 😉
    Würdest du das Buch jemanden empfehlen oder eher nicht? Zählt es ab sofort zu deinen 10 Lieblingsbüchern oder eher nicht?
    Wirst du das Buch mal wieder zur Hand nehmen, um was nachzulesen / nachzuschauen oder reicht dir das einmalige Lesen? Fandest du es einfach oder hast du auch schon mal einen Abschnitt doppelt gelesen und so richtig „durchdenken“ müssen?
    Sach doch mal…
    *Interview-Ende* 😀

    @ Smilla: Ich bin noch nicht so weit wie du, aber danke schon mal für dein Statement.

    @ alle, die das Buch nicht mitlesen (wollen), aber drauf drängen, ein anderes Buch zu lesen:
    Wenn ihr nicht warten wollt, bis wir damit fertig sind (kann ich durchaus nachvollziehen 8) ), dann macht doch in der Zwischenzeit einen neuen Lesefred auf. Ich finds ein bisschen störend, wenn ständig dazwischen „gemotzt“ wird. :stein: Ist so schon nicht einfach, bei der Stange zu bleiben. 😉

    Kleiner Tipp: Legt immer schön die Seitenzahlen fest, auch gleich die Lesetage dafür und schmeißt Leute, die bei euch dazwischen motzen, raus. 😀
    Hab ich was wichtiges vergessen!? :denk:

    Also – weiter gehts! :attack:

  • Avatar Marlo sagt:

    @Juni

    Die letzten beiden Absätze fand ich sehr treffend!! :thumbsup:

    @Granit

    Die Idee von Juni find ich gar nicht schlecht! Schreib doch mal was über das Buch! :ja:

    Ich bin derzeit auf Seite 166. Vielleicht können wir mal einen Zwischenstand machen, wer wo ist und versuchen, alle auf einen Level zu kommen?

  • Avatar Chaplin sagt:

    Ich würd’s toll finden, wenn jemand mal eine kurze Zusammenfassung über die bisher gelesenen Kapitel schreiben würde. :thumbsup: War das nicht eh so geplant? u.a. Damit sich der nicht mitlesende Teil mal ein Bild über das Buch machen kann. :ja:

  • Avatar Marlo sagt:

    Das wäre kein Ding, wenn man mal wüsste, wo wir genau sind… :panik1:

  • Avatar Juni sagt:

    Also ich bin bei Seite 130, komm heute nicht mehr zum Lesen, aber bestimmt morgen.

    Ab Seite 170 fängt ein neues Kapitel an: „Entwicklung und Verbesserung des Ganges durch den Arbeits- und Mitteltrab. Schwung. Biegearbeit. Geraderichtung. Versammlung“.
    Sollen wir uns da, also auf Seite 170, mal versammeln und ein kleines bisschen Revue passieren lassen?
    Die, die schon so weit gelesen haben, können ja gerne schon mal anfangen, was zu schreiben. Ich bin dann ab morgen abend oder Montag abend dabei. Tagsüber (unter der Woche) geht leider nicht. :seufz:

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Ich versuch hinterher zu kommen!! ABER das ist nicht so einfach… :rolleyes:
    Wenn nicht geht gehts nicht :nix: 🙁

    Ich bemüh mich – hatte ich letztes JAhr aber auch schon hier geschrieben 😉

  • Honeybear Honeybear sagt:

    hatte ich letztes JAhr aber auch schon hier geschrieben

    Letztes Jahr???????? Das ist ja schon eeeeeeeewig her … :panik: 😀

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Ich bin jetzt auf Seite 178 und lese einfach mal weiter…

  • anchy anchy sagt:

    Ihr seit ein unmotivierter lahmer Haufen :outlaugh:

    ICH habe in einem Bruchteil der Zeit einen dicken Schinken ( Öttinger) in Sütalin gelesen .
    So wird das nichts, dran bleiben, sonst habt ihr ein paar Tage sowieso vergessen, was gelesen wurde.

    Vielleicht nehmt Ihr Euch als nächstes WERK einfach so was wie die Cavallo oder den ST.Georg vor 😀 Ist dann in der Zeit zu schaffen 😀 😀 😀

  • Bille21 Bille21 sagt:

    @ alle, die das Buch nicht mitlesen (wollen), aber drauf drängen, ein anderes Buch zu lesen:
    Wenn ihr nicht warten wollt, bis wir damit fertig sind (kann ich durchaus nachvollziehen ), dann macht doch in der Zwischenzeit einen neuen Lesefred auf. Ich finds ein bisschen störend, wenn ständig dazwischen „gemotzt“ wird. Ist so schon nicht einfach, bei der Stange zu bleiben.

    Anchy, ich verweis jetzt einfach mal auf Juni’s Posting. :maul:

    Schön, wenn alle so schnell sind. Dann frag ich mich, warum keiner von Euch Schnell-Lesern das Ganze hier ein bisschen angeschubst hat. Ich hab mich brav an die ausgemachten Seiten gehalten. Aber dann les ich jetzt halt für mich alleine – in meinem Tempo *schulterzuck*

    Bin hier raus…

  • Avatar Juni sagt:

    @ Bille: Och… Lass dich nicht ärgern! :hug:

    @ anchy: :stein:

    So, da hab ich oben geschrieben, dass ich bis Montag Abend auch bis Seite 170 gekommen bin und schon hab ichs nicht geschafft. Sorry. :pinch:
    Ich vermelde Seite 151, Kapitel „Gehorsam“.

    Wenn ich so die letzten paar Seiten zurückblättere, dann bin ich grad wieder ziemlich begeistert vom Buch. (Ich hatte vor / nach Weihnachten eine längere Lesepause und es fiel mir ehrlich gesagt schon schwer, mich wieder aufzuraffen. Gut, dass ichs gemacht habe! ^^ )

    Sehr interessant fand ich z.B. die Seiten über das Untertreten. Das hat er schon sehr ausführlich dargestellt und auch gleich am Anfang einen schönen Satz geschrieben: „Geh den Dingen auf den Grund, sie werden darum nur noch interessanter.“ Das Auf-den-Grund-gehen macht der Seunig ganz prima und es ist wirklich s..interessant, was er so zu manchen Dingen alles erklärt.

    Den Satz muss ich hier auch mal reinschreiben (S. 150, Unterkapitel „Gehorsam“):
    „Bei älteren Pferden wird man da bei klar erkanntem bösen Willen mit Gerte oder Schenkel nicht schüchtern sein dürfen. Ein kurzer Spornstoß reinigt und klärt die Atmosphäre, denn er bringt die gegenseitigen Machtpositionen unmissverständlich in Erinnerung.
    Nach einer solchen für den Reiter erfolgreich beendeten Auseinandersetzung ist es natürlich dessen verdammte Pflicht und Schuldigkeit, als Sieger den ersten Schritt zur Wiederherstellung eines vertrauensvollen Freundschaftsverhältnisses mit dem „Kameraden Pferd“ zu tun.“

    So, eine Zusammenfassung war das von mir nicht, wollte ich aber auch nie. 😛

    Übrigens, ich fands die ganze Zeit schade, dass es zu den Fotos keine Bildunterschriften gibt. Und da blättere ich gestern ein bisschen hin und her und was entdecke ich am Buchende!? 8o
    Seite 385 – Verzeichnis der Abbildungslegenden. :doh:
    Und da ist es doch mal gut, dass ich noch nicht weiter bin mit dem Lesen. Nicht auszudenken, wie ich mich geärgert hätte, wenn ich die Bildunterschriften erst am Schluss entdeckt hätte. :pinch:
    (Wie geht der Spruch? Es gibt nicht Schlechtes, was nicht auch etwas Gutes beinhaltet. Oder so ähnlich. :rolleyes: )
    Merke: Bei Nicht-Romanen darf man auch anfangs und zwischendrin mal zur letzten Seite blättern. 😀

    So. Vielleicht hat mein bestimmt nicht sehr wertvoller Text den einen oder anderen etwas motiviert, auch noch ein paar Eindrücke abzuliefern. Wäre doch nett. 🙂

    Wo bleibt eigentlich Granit!? 😉

  • Avatar Krote sagt:

    Ich hab mich durch diesen Thread und mit Hilfe des netterweise eingestellten Links zu Googlebooks immerhin flüchtig bis auf Seite 65 (natürlich ohne die ausgelassenen Seiten) durchgewuselt, und konnte mir jetzt nicht mehr verkneifen, mir den Seunig zu ordern.

    Leider war er natürlich weder bei e*** noch bei ama*** (darf man hier solche Namen ausschreiben?) gebraucht zu haben. Warum müssen diese Dinger bloß immer so teuer sein? Na, er wird sich in meinem Pferderegal nicht einsam fühlen.

    In ein paar Tagen kann ich also mitschreiben. :ja:

  • Avatar Tibatong sagt:

    Bei ZVAB sind 19 Stück antiquarisch drin – allerdings deutlich teurer als die Version von A****n . Viel günstiger als für die 24 € wirst du ihn vermutlich so schnell nicht bekommen, höchstens auf dem Flohmarkt oder von Privat.

  • Avatar Marlo sagt:

    Seite 385 – Verzeichnis der Abbildungslegenden.

    Hups! Das wusste ich auch noch nicht. Danke für den Hinweis! :red:

    @Kröte
    Oh, da hast du aber Pech… Ich hatte mir den Seunig bei amazon gebraucht gekauft, sehr guter Zustand für 18 Euro.
    Aber scheinbar haben wir hier eine Lese-Welle ausgelöst, und nun sind die gebrauchten Exemplare vergriffen! 😉

    @Bille
    Hey, hey, was ist denn mit dir los? Komm, sonst lässt du dich auch nicht unterkriegen! :friend:

    Zum Buch:
    Ich bin ja nun „schon“ beim ersten Reiten durch….
    Was ich sehr lobend von den letzten 20 Seiten erwähnen möchte ist, dass Seunig auch immer wieder hervorhebt, wie wichtig vor allem bei der Remonte das LOBEN ist. Das wird ja leider doch häufiger vergessen, als man denkt. 🙁 Und er kennt auch die Methode, als Lob mal ein Aufhören zu verwenden. Immer wieder schreibt er, wenn das Pferd es gut gemacht hat, absteigen und in den Stall – Hafer geben! So lernt das Pferd, dass es wenn es etwas richtig gemacht hat, auch eine Belohnung bekommt und der Anreiz ist größer, es wieder richtig zu machen (mal in eigenen Worten wieder gegeben).

    Sehr löblich finde ich auch, dass er darauf hinweist, dass die Remonte dich noch nicht so lange am Stück konzentrieren kann. Deshalb sollte man die Trainingseinheiten kurz halten und auch zwischendurch immer wieder am langen Zügel das Pferd entspannen lassen.

    Was ich nicht wusste (oder besser: es war mir nicht so bewusst) ist, dass man erst mal den Trab festigen soll, bevor man mit der Schrittarbeit beginnt. Eigentlich logisch, wenn man von Seunigs Erläuterungen ausgeht, dass das Pferd im Trab weniger Möglichkeiten hat, sich zu widersetzen und außerdem besser sein Gleichgewicht findet.
    Ich dachte immer, wir machen erst mal alles im Schritt und wenn es da gut geht, kann man es im Trab und dann auch mal im Galopp versuchen.
    Oder gelten Seunigs Ausführungen nur für den Anfang, also bis alle Grundgangarten soweit gefestigt sind?

  • Avatar Krote sagt:

    Ob nun 18 € plus 3 € Versand oder 24 € ohne Versand ist ja auch schon wurscht. 😛

    Die Frage, ob man Dinge nun im Schritt oder Trab beibringt, ist wohl eine grundsätzliche Glaubenssache 😉 . Die ein Fraktion sagt, Neues langsam „Schritt für Schritt“, am liebsten noch an der Hand, beibringen, die andere, bloß im Schritt das Pferd in Ruhe lassen um da nichts am Takt kaputt zu machen.

  • Avatar smilla1 sagt:

    Was ich nicht wusste (oder besser: es war mir nicht so bewusst) ist, dass man erst mal den Trab festigen soll, bevor man mit der Schrittarbeit beginnt. Eigentlich logisch, wenn man von Seunigs Erläuterungen ausgeht, dass das Pferd im Trab weniger Möglichkeiten hat, sich zu widersetzen und außerdem besser sein Gleichgewicht findet.
    Ich dachte immer, wir machen erst mal alles im Schritt und wenn es da gut geht, kann man es im Trab und dann auch mal im Galopp versuchen.

    Ich habe auch eine ganze Zeit den anderen Weg gewählt, habe mich aber dadurch in „Seitengänge schrubben“ ohne echtes über den Rücken gehen verfranzt. Ich nehme den Seunig jetzt sehr ernst und festige erstmal wieder die Losgelassenheit und den Takt im Trab. Klappt gut!

  • Avatar Marlo sagt:

    Mh, was verstehst du denn genau unter „Seitengänge schrubben“?? Frage deshalb, weil die Seitengänge zu unserer Remontenarbeit zu zählen. Und meiner macht das ganz prima! :nix:

  • Avatar smilla1 sagt:

    Ja, prima hat er das auch gemacht… Ich meine damit Seitengänge, auch im Schritt, bevor die Basis wirklich stimmt, d.h. reeles V/a im Trab, über den Rücken etc.

  • Avatar Marlo sagt:

    O.k.. Und weshalb sagst du nun, dass du das nicht mehr machen willst?! So habe ich das verstanden…

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Hab was gefunden, ich hoffe, das klappt: http://books.google.de/books?id=1RtSF46YRJoC&printsec=frontcover Äh, wie stellt man denn hier einen Link ein? :nix: Ah, geht doch. 😀 Für die, die das Buch noch nicht haben. Scheint die ältere Ausgabe zu sein, als die ich habe.

  • Avatar Krote sagt:

    Danke, aber der Link war schonmal eingestellt. Leider sind alle paar Seiten zwei Seiten ausgelassen und es geht auch nur bis Seite paarundsiebzig. Deswegen warte ich jetzt ungeduldig auf die Papierversion. :eat:

  • Avatar Granit sagt:

    Hallo,

    Bärchen, das ist die Version die ich auch habe, deshalb stimmen die Seitenzahlen nicht überein.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Danke, aber der Link war schonmal eingestellt. Ups … :red: ‚tschuldigung
    Leider sind alle paar Seiten zwei Seiten ausgelassen Das habe ich gar nicht bemerkt. Nochmal: :red: und es geht auch nur bis Seite paarundsiebzig. Beim Runterscrollen komm ich bis Seite 350 :nix:

    @Granit: ja, das hab ich mir gedacht. Ich sach besser nix mehr und les schnell weiter. 🙂

    Mal noch eine Frage: auf welchem Niveau sollte man so sein, wenn man dieses Buch liest? Einige Sachen sind mir manchmal ein wenig unklar, trau mich aber nicht immer hier zu fragen, weil ich denke, DAS müsste ich doch wissen. Also welche Kenntnise oder welchen Reiterstand setzt das Buch voraus?

    LG, Honeybär

  • Avatar Granit sagt:

    Mal noch eine Frage: auf welchem Niveau sollte man so sein, wenn man dieses Buch liest? Einige Sachen sind mir manchmal ein wenig unklar, trau mich aber nicht immer hier zu fragen, weil ich denke, DAS müsste ich doch wissen. Also welche Kenntnise oder welchen Reiterstand setzt das Buch voraus?

    LG, Honeybär

    Das Problem, nicht nur bei diesem Buch besteht darin, dass es meist nicht für ein bestimmtes Klientel geschrieben wurde, sondern es den Verfassern mehr darauf ankam, was die anderen Fachleute dazu sagen und wie deren Kritiken ausfallen.

    Daher bin ich der Meinung, dass man schon ein recht fundiertes Wissen haben muß, um dieses Buch in seinen Zusammenhängen zu verstehen. Das allein reicht aber noch nicht aus, denn man sollte sich auch noch mit dem Hintergrund des Verfassers, wie dem „Zeitgeist“ auskennen. Zum Schluß käme noch die Betrachtung, welchen Typ Pferd der Verfasser vor Augen hatte, wenn er bestimmte Probleme beschreibt. Ist demnach alles nicht so einfach, aber mit ein wenig Mühe und Interesse durchaus zu schaffen. 🙂

    Schönen Gruß

  • Avatar Mirage sagt:

    Einige Sachen sind mir manchmal ein wenig unklar, trau mich aber nicht immer hier zu fragen, weil ich denke, DAS müsste ich doch wissen. Also welche Kenntnise oder welchen Reiterstand setzt das Buch voraus?

    Ganz ehrlich, frag wenn Dir was unklar ist. Es gibt hier soviele kompetente Leute, die können Dir Deine Fragen gewiss beantworten. Und nur aus Fragen wird man klug. Es gibt keinen Grund sich für Neugier, Interesse an der Wissenserweiterung zu schämen, im Gegenteil, nur so wird man um Wissen bereichert. :ja:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Es gibt hier soviele kompetente Leute, die können Dir Deine Fragen gewiss beantworten.

    Na das weiß ich doch. Deshalb les ich ja hier auch immer wie blöd. 🙂 Ging ja eher um meine Fragenstellung und vielleicht die Blöße, die man sich gibt. Aber du hast recht, wer nicht fragt, bleibt dumm. Werd ich wohl morgen mein Seunig-Fragen-Notizblock mal mitbringen. 😀

  • Avatar Marlo sagt:

    @Honeybear

    Also, ich möchte dich auch noch mal ermutigen, zu fragen, was dir unklar ist!!!
    Und wenn einer kommt und dich auslacht, bekommt er von uns Haue! :maul:

    Mal im Ernst: du hast es ja schon selbst gesagt, „Wer nicht fragt, bleibt dumm!“
    Und gerade bei diesem Buch ist es von vorneherein klar, das Fragen aufkommen. Die Gründe hat Granit ja schon indirekt benannt. Hinzu kommt der Sprach-Chragon des werten Herrn Seunig, der es auch nicht immer einfach macht… :red:

    Also: fragen kost‘ nix!

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Nun ja, ich merkte halt beim Lesen, dass der Herr Seunig wohl auch einiges an Basiswissen voraussetzt. Ich hatte niiiiiiieeeeeee anständigen Reitunterricht. Mal ne Reitschule als Kind besucht, dann ein paar Jahre bei einem Ex-Jockey geritten ( :panik1: ) und dann ein Jahr bei einer FN-Reitlehrerin. Da merkte ich halt, dass mir einies entgangen ist, bzw. mir nie beigebracht wurde.

    Ich habe also beschlossen, quasi von vorne anzufangen. Habe mir zig Bücher gekauft und die werden jetzt nach der Reihe und/oder parallel abgearbeitet. Wenn ich etwas schon kenne, prima, dann vertieft es sich. Und wenn es neu ist, hey, dann weiß ich’s endlich. Ist vielleicht blöd, aber ich weiß mir sonst nicht zu helfen, meine Lücken zu schließen.

    Aber es wird. Und ok, werde demnächst also meine Fragen fragen. Vielen Dank. Ihr macht mir Mut. 😉 :friend:

  • Avatar Saro sagt:

    Honybear bedenke noch was anderes, wenn Du eine Frage stellst gibt es meistens x andere Leute die die selbe Frage haben aber nicht zu stellen wagen. Also los frag.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Nun also gut. :red: Also was ist denn genau die Schwerlinie? Kann mir denken, dass es die vertikale Linie ist, die quasi durch den Menschen und das Pferd geht, also das ich genau mit meinem Gewicht auf/in dem Mittel- oder Schwerpunkt des Pferdes sitze.
    Bin mir aber nicht sicher. Ist das so?

  • Avatar Granit sagt:

    .

    Ich habe also beschlossen, quasi von vorne anzufangen.

    …… aber ich weiß mir sonst nicht zu helfen, meine Lücken zu schließen.

    Als kleiner Tip von mir. In der Situation würde ich eher auf Bücher zurückgreifen, die moderner und auch anders geschrieben sind. z.B. Denksport Reiten von Michael Strick, Richtlinien Reiten I + II. Das sind dann Bücher, mit denen man sofort arbeiten kann und die moderner geschrieben sind.

    Meiner Meinung nach muß man, um ein Buch wie das von Seunig zu lesen und auch verstehen zu können, sich für die Biografie und die geschichtlichen Hintergründe interessieren.

    Bei Seunig haben wir das ja schon gemerkt. Heute bringt keiner mehr das Argument der Leichtfuttrigkeit in Verbindung mit der Anatomie. Aber warum war das damals so wichtig? Solche Fragen lassen sich nur über ein zeitgeschichtliches Wissen beantworten, welches man sich auf dem Wege noch zusätzlich erarbeiten müßte.

  • Avatar Saro sagt:

    Schau hier http://de.wikipedia.org/wiki/Schwerlinie unter Bestimmtung des Schwerpunktes gibts eine Zeichnung

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Richtlinien Reiten I

    Ist eines der Bücker, welches gerade auch bearbeitet wird. :ja:
    Und den Seunig lese ich mit, weil ich da hatte, weil ich hier dann Fragen stellen kann, wenn mir etwas unklar ist und ich dann einem gewissen Druck ausgesetzt bin, überhaupt zu lesen. Jaaaaaa, brauche das. :doh:

    Saro, danke, gehe mal stöbern.

  • Honeybear Honeybear sagt:

    unter Bestimmtung des Schwerpunktes gibts eine Zeichnung

    Oje, soll ich jetzt zur Bestimmung mein Pferd aufhängen??? 😉

    Lag ich denn jetzt richtig mit meinem Gedanken?

  • Avatar Granit sagt:

    Oje, soll ich jetzt zur Bestimmung mein Pferd aufhängen??? 😉

    Aber bitte nur im Notfall 😀 😉 😛

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Oje, soll ich jetzt zur Bestimmung mein Pferd aufhängen??? 😉

    Aber bitte nur im Notfall 😀 😉 😛

    Der hält doch bestimmt nicht still. Ich kenn den doch. Der hampelt fast immer rum. 😀

  • Avatar Krote sagt:

    Beim Runterscrollen komm ich bis Seite 350 :nix:
    (…)
    Mal noch eine Frage: auf welchem Niveau sollte man so sein, wenn man dieses Buch liest? Einige Sachen sind mir manchmal ein wenig unklar, trau mich aber nicht immer hier zu fragen, weil ich denke, DAS müsste ich doch wissen. Also welche Kenntnise oder welchen Reiterstand setzt das Buch voraus?

    LG, Honeybär

    350, echt? Bei mir war Schluss. Aber vielleicht mochte mein Provider auch nicht mehr. Hm. ;(

    Ich finde, man kann immer alles lesen. Vielleicht versteht man nicht alles, aber man lernt doch dabei und es ist spannend, und nach und nach versteht man mehr oder erinnert sich beim Reiten plötzlich an Sachen, die man gelesen hat und jetzt plötzlich zum ersten Mal fühlt. Ich hab schon von Pirouetten gelesen, als ich noch im ersten Reitschuljahr war. :rolleyes:

  • Avatar Tibatong sagt:

    Der hält doch bestimmt nicht still. Ich kenn den doch. Der hampelt fast immer rum. 😀

    Nicht das arme Pferd aufhängen, das ist doch anstrengend… 😀 In der angehängten Grafik ( Quelle ) wird der Schwerpunkt des stehenden Pferdes veranschaulicht. Der Reiter soll „im Schwerpunkt des Pferdes“ sitzen, um dieses nicht in der Balance zu stören. Dazu gehört ein passend liegender Sattel und ein korrekter Sitz. Im Dressurbereich gilt für einen balancierten Sitz im Schwerpunkt die Linie Schulter-Hüfte-Absatz. Je kürzer die Bügel werden, umso mehr verändert sich die Haltung des Oberkörpers des Reiters. Das Extrembeispiel ist der Rennsitz, wo bei extrem kurzen Bügeln (Knie bereits über dem Pferd) für einen balancierten Sitz im Schwerpunkt des Pferdes die Rückenlinie des Reiters +/- parallel zur Rückenlinie des Pferdes verläuft, wie das unten angehängte Foto zeigt ( Quelle ) das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/24080/ das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/24081/

  • Avatar Aza sagt:

    so ihr habt es geschafft …

    aufgrund dieses Threads habe ich auch mal wieder meinen Seunig aus dem Buecherregal genommen.

    Ich habe ihn bereits schon 2mal gelesen :rolleyes: , aber es ist immer ueberraschend, wie viel doch in diesem Buch drinsteckt, das man immer wieder neu und anders entdeckt.

    Seite 182 ff in meiner Ausgabe, wo Seunig ueber den Weg von der Zwanglosigkeit = Pferd bewegt sich ohne festgehaltene , verspannte Muskulatur unter dem Reiter in natuerlichem Gang zur Losgelassenheit = durch einsetzende aktive Reitereinwirkung entwickelt das Pferd die Bewegungsmuster, die es als Reitpferd benoetigt, inkl. vermehrtem Vorschwingen der staerker gewinkelten Hinterhand, Loslassen des Rueckens, infolgedessen Dehnung in die Reiterhand.
    Die wichtigkeitt des langen Halses, die Erarbeitung des v/a , wobei Betonung auf „nach vorn“ liegt …
    usw.
    Das ist so einfach und so grandios geschrieben…

    und OT, ich finde es wirklich jammerschade, dass es dieses Buch nicht auf spanisch gibt. DAS sollten hier mal so einige Koryphaeen lesen…

    btw: ist das Buch auf hollaendisch erschienen? :rolleyes:

  • Avatar Krote sagt:

    Er ist angekommen :hurra: und ich geh jetzt mit Herrn Seunig ins Bett 😀 .

    Es steht allerdings zu befürchten, dass ich da heute abend nicht über zwei Seiten hinauskomme … :sleep:

  • Avatar Granit sagt:

    ….und ich geh jetzt mit Herrn Seunig ins Bett 😀 .

    Schätze mal, dass wird ne knochige Angelegenheit 😀

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Danke Tiba, aber wo ist dann jetzt die verd… Schwerlinie? Ich vermutete ja, die Linie, die wahrscheinlich ein Senkrechte sein soll, die durch beide Schwerpunkte hindurch geht. Ist das jetzt richtig oder nicht.

  • Avatar Granit sagt:

    Ja

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Danke, Granit.

  • Avatar Krote sagt:

    Schätze mal, dass wird ne knochige Angelegenheit 😀

    😀

    Es war nicht mal eine ganze Seite … Soweit ich mich erinnere, war die Diskussion bis zum „ersten Anreiten“ gediehen, oder?

  • Avatar Aza sagt:

    ich mach einfach mal weiter… ist ja so tote Hose hier.

    Seite 199 (5. Auflage v. 1973) : Seunig empfiehlt Leichttraben bei der Remonte auf dem aeusseren Hinterfuss.
    diese Diskussion gibt es ja schon lange, mit Pro und Kontra.
    Frage: handhabt das jemand? Stellungnahme? Erfahrungen?

    dann, ein paar Seiten weiter, was ich sehr eindrucksvoll fand, sinngemaess zitiert:
    nach etwa 5-6 Monaten , in welchen fluessiges traben und galoppieren mit abgerundeten Ecken in der „grossen Bahn“ erarbeitet wurde, sowohl durch VH-Wendung im Stand und in der Bewegung die aeusseren Hilfen bekannt gemacht – ist nun Seunigs Remonte reif fuer:
    die Zirkelarbeit.

    hach ja.. das waren Dimensionen damals…

  • Avatar Saro sagt:

    Interessant das mit dem Leichttraben auf dem äusseren Hinterfuss, wie begründet er es denn? Ich kenne die Diskussion nur beim SH. Da wird auf dem ässueren Hinterfuss leicht getrabt um besser auf das vorschwiegende innere Hinterbein einwirken zu können (sprich treiben im Sitzen)

  • Avatar krisi sagt:

    Ich lese auch mit – danke für diesen Thread.

    Also – auf welchem Hinterfuß soll der Reiter leichttraben ?

    Auf diese Frage finden wir bei Seunig:
    Beim rohen oder noch nicht genügend durchlässigen Pferd, das den verwahrenden Schenkel noch nicht kennt oder ihn nur mangelhaft annimmt: in der Bahn auf dem äußeren HF, der, dem instinktiven Bestreben des Pferdes gemäß, sein seitliches Gleichgewicht zu suchen (wenn es darin nicht durch den ein Schiefmachen herausfordernden Reiter gestört wird), als der belastetere in Richtung der Schwerlinie, also statt auszuweichen, unter die Last in Richtung der Spuren des diagonal verbundenen VB treten wird.
    Ein weiterer Grund, warum wir bei der Bahnarbeit des jungen Pferdes im Leichttraben eine Belastung des ä. HF vorziehen ist der, dass dadurch das auf den unvermeidlichen gebogenen Linien ohnehin mehr in Anspruch genommene i.HB geschont wird.

    Beim ausgebildeten Pferd, das auf dem i.HF getrabt wird, soll im Gegenteil die Beugegymnastik, der dieses Bein auf gebogenen Linien bewusst unterworfen wird, durch diese Belastung noch unterstützt werden. Außerdem wird dem ä.HF, der auf gebogenen Linien den weiteren Weg zurückzulegen hat, sowohl durch Entlastung als auch dadurch, dass beim Niedersitzen auf den i.HF. im richtigen Moment einsetzende Schenkelhilfe sein weiteres Ausholen und Vortreten begünstigt, seine Aufgabe wesentlich erleichtert.

    Im Gelände soll immer gewechselt werden, um Muskeln, Sehnen und Gelenke beider Körperseiten gleichmäßig zu kräftigen und geschmeidig zu machen und so ein Einseitigwerden zu vermeiden.

    @Saro: Seunig ist der Meinung, dass wir nicht auf das vorschwingende, sondern auf das abfußende Hinterbein Einfluss nehmen !!!

    Zitat Seite 72: Es ist gleichgültig, wodurch die Beschleunigung des Ganges beim gehenden Pferd ausgelöst wird, immer wird das Pferd nur mit dem gerade abstoßenden Beine der Aufforderung zu folgen vermögen.

    Seite 73: Will ich ein Pferd, ohne es in seiner Haltung oder Richtung irgendwie zu beeinflussen, einfach nur vorwärts treiben, dann ist es schließlich einerlei, ob ich das mit dem einen oder anderen Schenkel, der Gerte, Longierpeitsche oder Zungenschlag tue, das Pferd wird die Beschleunigung stets nur mit dem gerade am Boden befindlichen Fuß besorgen, will ich aber auf ein einzelnes Hinterbein zwecks Beeinflussung des Pferdekörpers in bezug auf Bewegungsrichtung, Haltung, Gleichgewicht, Versammlung, Geraderichtung usw wirken, dann geschieht dies stets mit dem gleichseitigen Schenkel. Bei so einer Einwirkung müssen aber immer Gewichtshilfen, Hand und anderer Schenkel unterstützend mitwirken.

    Daraus folgt auch, dass während der Schwebephasen im Galopp und Trab keine Beschleunigungsmöglichkeit durch vortreibende Schenkelhilfen gegeben ist.

  • Avatar Saro sagt:

    Danke, iteressant die Ausführung. Insbedonere dei Erklärung mit dem noch nicht richtig akzeptierten verwahrenden Schenkel…
    Das auf das abfussende Bein eingewirkt wird ist schon klar.
    Muss mir doch überlegen dieses Buch zu kaufen.

  • Avatar Aza sagt:

    zum „Schonen“ des inneren HF fuehrt Seunig auch noch genauer aus:

    die vermehrte Lastaufnahme und Beugung des inneren Hinterfusses erfolgt erst mit der Laengsbiegung des Pferdes.
    Mit Hilfe dieser koenne man das jeweils innere Hinterbein also abwechselnd systemathisch gymnastisch durchbilden.

    Bei einem jungen Pferd, das zu einer Laengsbiegung im reiterlichen Sinne noch gar nicht faehig sei (da es die aeusseren Hilfen noch nicht kennenelernt hat), mache es auch keinen Sinn, den inneren durch die Zentrifugalkraft ohnehin mehrbelasteten HF noch mehr zu belasten, sondern im Gegenteil, durch Leichttraben auf dem aeusseren HF koenne der innere beim jungen Pferd freier unter den Schwerpunkt schwingen.

    Saro, das Buch lohnt sich auf alle Faelle.

  • Avatar Krote sagt:

    Ja, eindeutig!

    Ich hatte am WE kaum Zeit, weil ich dauernd unterwegs war, aber ich bin jetzt immerhin schon bis Seite 121 (Teil II, die Definitionen, Gleichgewicht) gediehen und sehr angetan.

    Betrüblich aber nur zu wahr fand ich den Hinweis (S. 72), dass eine gute Hand aus einem guten Sitz kommt und ein richtig guter Sitz wiederum nur auf einem richtig gehenden und an den Zügelhilfen stehenden Pferd kommen kann. Wie soll aber das Pferd richtig am Zügel gehen, wenn mangels Sitz die Hand nicht gut ist? Also weder Henne noch Ei, sondern beides gleichzeitig, obwohl es eigentlich nicht geht … :doh: ;( :panik:

    Gut gefallen hat mir auch die Fußnote, wonach die Pferde eines fein einwirkenden Reiters alle „liebenswürdig“ im Maul seien oder es zumindest würden (S. 71). Und lustig die Motivation der Reiter dazu: Um Handschuhe und Hosen zu sparen. 😀

    Wie ist es denn mit dem Schaum (Anmerkung * S. 73): Ist ein feiner, weißer Schaumrand dann Beweis für die richtige Benutzung des Nackenbandes? Womöglich schon für einen schwingenden Rücken? Beim Longieren (nur) am Kappzaum kriegt mein Pferd meistens solchen Lippenstift, kann ich mir das als Plus für richtiges Gehen verbuchen?

  • Avatar Mirage sagt:

    Wie ist es denn mit dem Schaum (Anmerkung * S. 73): Ist ein feiner, weißer Schaumrand dann Beweis für die richtige Benutzung des Nackenbandes? Womöglich schon für einen schwingenden Rücken? Beim Longieren (nur) am Kappzaum kriegt mein Pferd meistens solchen Lippenstift, kann ich mir das als Plus für richtiges Gehen verbuchen?

    Ich denke, dass grade der Schaum ein etwas schwieriges Indiz für gute Arbeit ist. Meine Stute schäumt beispielsweise immer, egal ob am durchhängenden Zügel im Gelände quasi beim Rumlatschen oder aber bei aktiver Arbeit mit Gebiss. Die Schaummenge ist eigentlich immer gleich, nämlich ein netter Lippenstift dick aufgetragen.

    Einzig abweichend von diesem Schema ist es, wenn sich Madam in irgendwas reinsteigert bzw. aufregt, dann haben wir keinen dick aufgetragenen Lippenstift, sondern nur noch Schaum bis zu den Nüstern hoch oder aber die Schaumbildung nur einseitig erfolgt oder aber einseitig verstärkt bzw. abgeschwächt, dann ist nämlich mal wieder der Zahnarzt fällig. 😀

  • Avatar Krote sagt:

    Hm. Also wenn ich nichts weiter mache, passiert auch nichts am Maul, auch nicht, wenn er eine Trense trägt. Und so richtig getropft hat mein Pferd auch noch nie. Wenn er sich verspannt oder aufregt, klappert er dafür …

  • Avatar Saro sagt:

    Natürlich gibt es Stresschaum. Mein verstorbene Ciro hatte z.B. zu Beginn ein staub trockenes Maul auf der Wassertrense. Ich kam irgendwann zum Schluss, dass er einfach zu den Pferde gehört die trocken im Maul sind. Aber weit gefehlt. Er wurde auf Kandare und Unterlegtrense umgestellt und siehe da, miracolo, er begann mit dem vollen Maul zu kauen und eine Schäumchen zu prodzieren, danach fabrizierte er seien Lippenstift auch auf der Wassertrense. Das war ein recht zuverlässiger Indikator für seine Losgelassenheit, war er gestress, lief ihm Sabber aus dem Maul, der nicht so richtig schäumte.

  • Avatar Krote sagt:

    Natürlich gibt es Stresschaum.

    Ich hab dem doch gar nicht widersprochen – ? ?( Ich denke auch, dass es ein Zuviel gibt, das kein gutes Zeichen ist.

  • Avatar Krote sagt:

    Keiner mehr? 🙁

  • Avatar Ringo sagt:

    Hallo,

    Habe den Thread gerad erst entdeckt und da ich den Seunig mal wieder herausgeholt habe, wollte ich mal Pulshöhe nehmen. Vielleicht sollte man das Buch auch nicht einfach von vorne nach hinten besprechen, sondern sich besonders interessante Kapiltel ausgucken? So mache ich das, wenn ich mit Etwas Speziellem Probleme habe, schlage ich nach, ob Seunig dazu was einfällt. Interesse?

    LG,

    Ringo

  • Avatar Krote sagt:

    Ja! Welches Thema denn?

    Ich bin allerdings noch nicht durch, sondern bei Seite 121 (Teil II, die Definitionen, Gleichgewicht) hängengeblieben, aber mehr aus Stress als aus Lustlosigkeit. Ich freu mich aber schon aufs Weiterlesen. 🙂

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Habe jetzt über den Hintergurt gelesen (ca. S. 170). Nach seiner Beschreibung kann ich es mir bildlich vorstellen. Benutzt man den heute noch?

    Dann noch eine Frage: Beim Erstanreiten des Jungpferdes spricht er von ständiger Hafergabe. Macht ihr das auch so bei den ersten Schritten? Finde das ein wenig viel, aber vielleicht ist es ja gerade bei den ersten Eindrücken sehr wichtig, dass permanent Coins eingeschmissen werden müssen … :denk:

    Finde den Vorschlag von Ringo nicht so gut, da wird es bestimmt ein Riesendurcheinander geben (wenn hier denn überhaupt noch jemand mitmacht ;( )

  • Avatar Marlo sagt:

    Dann noch eine Frage: Beim Erstanreiten des Jungpferdes spricht er von ständiger Hafergabe. Macht ihr das auch so bei den ersten Schritten? Finde das ein wenig viel, aber vielleicht ist es ja gerade bei den ersten Eindrücken sehr wichtig, dass permanent Coins eingeschmissen werden müssen …

    Na ja, über die ständige Gabe von Futter als Belohnung kann man je unterschiedlicher Meinung sein…..
    Ich persönlich denke schon, dass es bei einem Jungpferd, dass auf der Weide weitestgehend ohne Menschen aufgewachsen ist, durchaus sinnvoll ist. Denn es kombiniert jegliche Arbeit mit dem Menschen mit Futter und somit als essentiell.
    Aber bei einem Pferd, dass den Menschen kennt und schon Erfahrungen mit ihm sammeln durfte (positive natürlich) denke ich, man sollte auch andere Lob-Möglichkeiten ausschöpfen. Immer Leckerchen ins Maul führt auch schnell dazu, dass die Pferde anfangen zu betteln.

    Also kurzum ich denke, eine Ansichtssache und situationsbedingt….

  • Avatar Ringo sagt:

    Ich denke, dass hier die Haferfütterung etwas Anderes is als die Belohnung, die das junge Pferd bekommt, wenn es etwa die erste Begegnung mit dem Sattel cool aushält. Die 5-6 Kg Hafer hält er wohl für notwendig, um das Pferd stark genug für die Arbeit zu machen? Ist in der Tat interessant. Er sagt zwar, dass das Pferd langsam an soviel Hafer gewöhnt werden sollte und auch die Vielzahl der Mahlzeiten finde ich positiv (wäre an unserem Stall nicht machbar…) aber ich kenne niemanden, der einem Youngster soviel Kraftfutter schon vor dem Anreiten gibt.

    LG

  • Avatar Marlo sagt:

    @Ringo

    Ähm, ich glaube er meint da zweierlei.
    Zum einen redet er natürlich von der normalen Fütterung, aber er betont auch immer wieder, einzelne Erfolge in der Ausbildung mit Hafer zu belohnen. Und ich denke, er verwendet es hier als „Leckerle“, weil es seinerzeit sicher noch nicht Bananen-Leckerlis und so einen Kram gab! 😉

  • Avatar Ringo sagt:

    Ist zwar wurscht, aber in meiner Ausgabe sagt er das hat nicht. Leckerbissen sind hier Brot und Mohrrüben, aber wie gesagt, wenig ist wurschter…..

  • Avatar tenicar sagt:

    Hafergabe, da wäre ich vorsichtig hab e mal ohne Züge lauf einem youngster gesessen, der dann in die quetschhaferschüssel blies. Ich ing dann mit dem Pferd an der Wand. Futter aus der Hand ja, mit Schüsseln etc, . wäre ich vorsichtig

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ich denke mal, so wie Marlo es auch schon schrieb, dass der Hafer verwendet wurde, da es früher ja solche Lekerlies noch nicht gab. Wird sich wohl kaum einer mit ner ganzen Schüssel Hafer in der Mitte der Halle bewaffnen, oder? :denk: 😀

  • Avatar Chaplin sagt:

    Wie schade, jetzt ist der Thread wohl ganz eingeschlafen 🙁

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ja, leider, aber alleine lesen und schreiben macht ja auch keinen Spaß. :seufz:

  • Avatar Marlo sagt:

    Genau das habe ich mir auch gedacht… Aber das heißt ja, dass doch noch ein oder zwei Leute lesen!! :bravo:

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Also ganz ehrlich? Ich hab’s wieder weggelegt und nicht mehr weitergelesen. Liegt auch daran, dass ich anderes angefangen hab, zu lesen. Aber wenn es hier weitergeht, dann kram ich das Buch natürlich wieder hervor. 😀

  • Avatar Mirage sagt:

    Durch das dass bis auf ganz wenige kaum noch Resonanz war habe ich das Buch zwischenzeitlich allein schon ganz durchgelesen und es inzwischen schon wieder 3x rausgekramt um einzelne Passagen durchzulesen, sollte doch noch weiter gelesen werden, würde ich allerdings nochmal mitlesen. 😀

    Insgesamt war das Buch für mich bis zu den Definitionen wirklich zäh zu lesen, danach flutschte es richtig durch und ich hatte teilweise Schwierigkeiten beim weglegen. Allerdings ist es wirklich so, dass mit einmaligem Durchlesen man mit dem Buch einfach noch nicht fertig ist, eher ist es bei mir so, dass nach dem einmaligen Durchlesen erst Recht einige Fragen auftauchten und ich sodann anfing, die entsprechenden Kapitel nochmal durchzulesen bzw. jetzt auch grad wieder lese 🙂

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Ja, und diese Fragen sollten doch dann hier diskutiert werden …

    Und nu? Lesen wir wieder gemeinsam? Wenn ja, von wo aus?

  • Avatar Mirage sagt:

    :love: Hast recht, ich gelobe Besserung 😀

    Sagt einfach, wo ihr weitermachen wollt, dann steige ich quasi quer mit ein 🙂

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Also hinterher lesen schaffe ich garantiert mom nicht!!!

    Aber wenn ihr mir sagt bei welchem Lapitel ihr seit werde ich versuchen wieder dort einzusteigen 😉

  • Avatar Marlo sagt:

    Da ich ja auch nicht weiter gelesen habe, als das hier einschlief, bin ich nun auf Seite 204. :red:

  • Avatar FriesenRottiPRE sagt:

    Also einmal S.170 einmal S.204

  • Honeybear Honeybear sagt:

    Muss daheim erst gucken, wo meine Lesezeichen hängt. :rolleyes:

  • Avatar Chewy sagt:

    Ich habe den Seuning bereits 2x gelesen und nun aus aktuellem Anlass (Mein Pony wird angeritten) wieder rausgekramt.
    Ich finde das Buch genial und ein super Nachschlagewerk!

    In guter Gesellschaft fand ich mich bei der Passage über die Sattellage der „weidebäuchigen“Jungpferde. 😀
    Hat jemand von Euch diesen Hintergurt schon mal gesehen? Gibts das noch und bringt das tatsächlich etwas?

    Was das Futterlob angeht verzichte ich mittlerweile komplett darauf, da es mein Pony nur völlig grellig, gierig, unkonzentriert und hampelig macht. Seit ich das weglasse und nur mit Stimme und kraulen lobe wird er viel ruhiger und konzentrierter.

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