01.11.08// Wir lesen "Von der Koppel zur Kapriole" W.Seuning

By testadmin | Bücher, Zeitschriften

„Von der Koppel zur Kapriole“
von Bertold Schirg (Vorwort), Waldemar Seunig (Autor)

Gebundene Ausgabe: 390 Seiten
Verlag: Olms (Dezember 1996)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3487083485
ISBN-13: 978-3487083483
Größe und/oder Gewicht: 24,3 x 17,4 x 3,4 cm

Starpferd: Helena schwarze PRE Stute

Spanische Traumpferde

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START: 01.11.08

Unsere Abschnitte zum lesen:
Nessi war fleissig :ja:

1.) bis s. 33 – bis zum Abschnitt, wo es mit dem „Gang“ anfängt > dafür dann auch ruhig 3-4 Tage Zeit
2.) bis s. 43 – Der Reiter > ca. 2 Tage Lesezeit
3.) bis s. 53 – Sitz und Hilfen > wieder ca. 2 Tage
4.) bis s. 76 – Reitersitte > wieder längere Zeit zu lesen ca. 4 Tage
5.) bis s. 84 – bis Zweiten Teil > 2 Tage lesen

und so weiter…

Mitleser:
Akascha – Schnellleser, Fachliteratur??
Strick – langsamer Leser
Marlo – langsamer Leser
Frotti – absoluter Lesemuffel!
Maren
McFlower
Mirage – Vielleser + Pferdefachliteratur!
caterchen – Schnelleser + Pferdefachliteratur!
Bille21
Nessi – Staubsaugartige leserin mit Krümelfaktor
Milea

INFOS: INFO

  • FriesenRottiPRE sagt:

    04.11.08

    1.) bis s. 33 – bis zum Abschnitt, wo es mit dem „Gang“ anfängt > dafür dann auch ruhig 3-4 Tage Zeit

  • FriesenRottiPRE sagt:

    Ich fand die 33 Seiten durch die Bildchen sehr angenehm zu lesen – es gibt hin und wieder ein Wort wo ich mich frage was das heißt – aber dafür gibt es ja google oder Wörterbücher!

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Ich fand es bisher auch nicht so schwer zu lesen. Interessant fand ich auch, dass er darauf hinwies, dass es Merkmale gibt, an denen man erkennt, ob ein Pferd leichtfuttrig (und damit günstiger im Unterhalt) ist. Darauf achtet doch heute keiner mehr, oder? Aber da sieht man, dass das Buch zu ner Zeit geschrieben wurde, als das noch wichtig war…

    Ich hab mal noch ne Frage: was heißt Gelenke sind „geschliffen“?? ?(

  • Akascha sagt:

    Schwer zu lesen fand ich es auch nicht, aber irgendwie laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig, habe für die Seiten länger gebraucht als sonst fürn ganzes Buch 8|
    Interessant finde ich auch das mit der Fütterung 😀 andere Zeiten, andere Ansichten!

  • FriesenRottiPRE sagt:

    …ja ich wartete auch auf Input! 😀

  • McFlower sagt:

    Das Vorwort war langweilig – stimmt.

    Aber alles, was danach kommt, fand ich eher nicht langweilig. Ich habe das Buch jetzt nicht vor mir liegen, ich sitze im Büro, da würde das etwas merkwürdig wirken. Heute Abend liefere ich ein genaueres Posting, aber zwei Sachen habe ich jetzt schon im Kopf:

    Hr. Seunig empfiehlt, Pferde erst nach dem Frühjahrsfellwechsel des vollendeten 7. Lebensjahres voll zu belasten. So kenne ich das von „früher“ (aus den 80er Jahren) auch noch: Erst mit 7 ist ein Pferd erwachsen und kann das Arbeitspensum eines erwachsenen Pferdes leisten. Heute ist es ein positives Werbeargument, wenn eine 5-jährige Remonte 50 Platzierungen in Dressurpferde-A und L im Scheckheft hat. Hmmm…sind die Pferde durch Zuchtleistung tatsächlich körperlich frühreifer geworden? Oder sind sie einfach nur „vom Kopf her“ rittiger und lassen sich deshalb einfacher früher verheizen? Ich tendiere zu zweiterem.

    Und dann noch was ganz anderes: Gibt es irgendwo eine kurze Biographie von Hr. Seunig? Das Buch hat ein Ersterscheinungsdatum, das in die späte Phase des Zweiten Weltkriegs fällt. Ist nicht böse gemeint, wirkt aber irgendwie komisch. Was zur Hölle hat Herr Seunig zu dieser Zeit getan? In Deutschland war die Kacke am Dampfen und er hatte Zeit und Muße, ein Buch über die Dressurkunst zu schreiben? Da ist natürlich nichts gegen einzuwenden, aber wie war das möglich?

  • Akascha sagt:

    Und dann noch was ganz anderes: Gibt es irgendwo eine kurze Biographie von Hr. Seunig? Das Buch hat ein Ersterscheinungsdatum, das in die späte Phase des Zweiten Weltkriegs fällt. Ist nicht böse gemeint, wirkt aber irgendwie komisch. Was zur Hölle hat Herr Seunig zu dieser Zeit getan? In Deutschland war die Kacke am Dampfen und er hatte Zeit und Muße, ein Buch über die Dressurkunst zu schreiben? Da ist natürlich nichts gegen einzuwenden, aber wie war das möglich?

    Hat zwar nicht direkt was damit zu tun, was wir hier machen, aber ich finde den Einwand gut! Habe ich auch schon drüber seniert 😀 , eher ungewöhnlicher Moment zum Schreiben

  • Saro sagt:

    Ich lese nicht mit weil ich das Buch nicht habe.
    Was sind denn die Zeichen für Leichtfuttrigkeit?

  • FriesenRottiPRE sagt:

    Beispiel…
    Zitat: „Eine das Mittelmaß übersteigende Höhe (über 1,70 Stockmaß) erleichtert nicht gerade die Ausbildung, wohl aber brauchen solch Pferde bedeutendere Futtermengen, ohne deshalb mehr zu leisten als die Kleineren“

    😀

  • träumel sagt:

    Und dann noch was ganz anderes: Gibt es irgendwo eine kurze Biographie von Hr. Seunig? Das Buch hat ein Ersterscheinungsdatum, das in die späte Phase des Zweiten Weltkriegs fällt. Ist nicht böse gemeint, wirkt aber irgendwie komisch. Was zur Hölle hat Herr Seunig zu dieser Zeit getan? In Deutschland war die Kacke am Dampfen und er hatte Zeit und Muße, ein Buch über die Dressurkunst zu schreiben? Da ist natürlich nichts gegen einzuwenden, aber wie war das möglich?

    Hat zwar nicht direkt was damit zu tun, was wir hier machen, aber ich finde den Einwand gut! Habe ich auch schon drüber seniert 😀 , eher ungewöhnlicher Moment zum Schreiben

    Das Erscheiunungsjahr sagt doch nicht aus, wann er das Buch geschrieben hat???? Ich kann ein Buch schreiben, es 20 Jahre im Schrank liegen haben und es dann erst einem Verlag geben…. :ja:
    Und, besser zu Hause gesessen und ein Buch geschrieben als tatkräftig bei etwas mitgeholfen, wo heute die ganze Welt noch drüber spricht.. :rolleyes:

  • oldie sagt:

    In “ Alte Reitmeister und ihre Wege“ gibt es Infos zu Herrn Seunig.
    😉

  • FriesenRottiPRE sagt:

    In “ Alte Reitmeister und ihre Wege“ gibt es Infos zu Herrn Seunig.
    😉

    Das Buch kommt als 4 tes 😀 :whistling:

    OT geniales Avatar!! …zum knuuutschen! 😉

  • McFlower sagt:

    Träumel, du vestehst mich falsch.

    Ich möchte dem Autor nichts vorwerfen, nichts unterstellen, nicht schlechtmachen. Ich möchte nur gerne WISSEN, wie es dazu kam, dass Herr Seunig dieses Buch ausgerechnet in der finstersten Zeit der deutschen Geschichte veröffentlichen konnte. Andere Leute haben 1942 um ihr Leben gebangt, wurden verfolgt, hatten Hunger, kein Dach über dem Kopf.

    Herrn Seunig ging es offensichtlich nicht so. Selbst wenn er das Buch schon vor Kriegsbeginn fertiggestellt hatte, musste er sich sicherlich um die Veröffentlichung kümmern. Hätte er 1942 in einem russischen Schützengraben gelegen oder mühevoll seine Familie übern Winter bringen müssen, hätte er keine Zeit dafür gehabt. Ich möchte doch nur gerne die Hintergründe für mich beleuchten. Ich weiß noch nicht mal sein Geburtsjahr und habe es durch einfaches googeln auch nicht herausfinden können. Hat er zu dem Zeitpunkt überhaupt in Deutschland gelebt?

    Deshalb habe ich nach einem kurzen Lebenslauf gefragt.

    Oldie, ich finde das Buch „Alte Reitmeister und ihre Wege“ noch nicht mal über Google, geschweige denn über Amazon oder Ebay. Könntest du eventuell, wenn du Zeit hast, ganz kurz die wichtigsten Eckdaten zur Person Seunig aufschreiben? Büdde, büdde.

  • Granit sagt:

    @ Mc Flower

    Der Mann hat schon im 1. Weltkrieg gekämpft

    *1887 – 1976

    Quelle: Reitkunst Alter Meister von Erhard Semadeni, erschienen im Müller Rüschlikon Verlag ISBN 3-275-01477-3

    Schönen Gruß

  • Granit sagt:

    Interessant finde ich auch das mit der Fütterung 😀 andere Zeiten, andere Ansichten!

    Find ich überhaupt nicht. Reit mal so einen Schwerfuttrigen ne ganze Jagdsaison, da weist du garnicht wie du das wieder drauf kriegen sollst, wie der sich das runter rennt. Spätestens dann weißt du wie wichtig diese Ansicht sein kann. 😉

    Schönen Gruß

  • Juni sagt:

    @ McFlower: Schau mal – hier steht ein bisschen was *KLICK*

    Hat deine Ausgabe auch das „Vorwort zur Neuauflage“?
    Das hat sein Sohn geschrieben und da steht auch noch ein bisschen was über ihn. Falls du es nicht hast, kann ich gerne noch ein paar Angaben hier reinschreiben.

  • Akascha sagt:

    Find ich überhaupt nicht. Reit mal so einen Schwerfuttrigen ne ganze Jagdsaison, da weist du garnicht wie du das wieder drauf kriegen sollst, wie der sich das runter rennt. Spätestens dann weißt du wie wichtig diese Ansicht sein kann. 😉

    Da hast Du wohl recht, aber Du hast ja das Pferd nicht nach dem Kriterium ausgewählt, Schwer- bzw. Leichfutterig!
    Darauf weist Seunig ja hin, dass man z.B. auf die Größe des Pferdes wegen dessen Futterkonsum achten solle :huh:

  • Juni sagt:

    Ich schreib auch mal noch ein bisschen was dazu…

    Für die, die das Buch nicht haben: das erste Kapitel heißt „Das Pferd. Gesichtspunkte bei seiner Auswahl“ und um genau das geht es auch.
    Er schreibt dazu: „Es soll hier durchaus keine erschöpfende pferdekundliche Abhandlung gegeben werden – nur Winke über B a u, C h a r a k t e r u n d T e m p e r a m e n t, soweit sich diese beim Ankauf beurteilen lassen und Schlüsse auf das Verhalten des Pferdes bei der Dressur erlauben.“
    Er geht auf die unterschiedlichen Körperteile ein und beurteilt, vergleicht und erklärt (z.B. warum man lieber ein Pferd nehmen sollte, das ausgesprochen weich gefesselt ist, als eins mit Fessel, deren Neigungswinkel auch nur wenig 45° übersteigt – wenn man sich zwischen den beiden entscheiden müsste).

    Bei der Beschreibung des Kopfes (leicht aufgewölbte Stirnlinie zwischen den Augen) kam mir beim Lesen kurz LTJ in den Sinn, die in ihrem Buch über die Persönlichkeit des Pferdes vom sog. „Spinnerhubbel“ spricht. Bei Seunig deutet das „nicht selten auf stark ausgeprägten Eigenwillen hin, der sich zu Stützigkeit entwickeln kann.“

    Ich fand das ganz interessant zu lesen, könnte es mir aber nie und nimmer merken. :red: (Dafür weiß ich, wo ich ggf. nochmal nachlesen kann. 😉 ) Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich am Anfang auch gedacht hatte ‚Och nö, jetzt kommt erst so ein Zeugs…‘. Im Nachhinein hats mir aber wirklich gut gefallen. ^^

    Ganz witzig find ich die Anmerkungen, die er zwischen rein macht (in kleinerer Schriftgröße gedruckt). Z.B. erzählt er beim Thema Abzeichen und schiefe Blessen und Richtern, die aufgrunddessen evt. einer optischen Täuschung erliegen, dass er auf einem Turnier mal seinen Fuchs deswegen angemalt hatte (und es soll sogar geholfen haben 😀 ).

    Etwas „anstrengend“ find ich die Hervorhebungen zu lesen, die gesperrt gedruckt sind und nicht z.B. fettgedruckt, aber naja – is‘ halt so.
    (Es heißt doch gesperrt, wenn immer ein Leerzeichen zwischen den Buchstaben ist, oder? *mirnichtganzsicherbin* :S )

    Ich bin gespannt, wie es weitergeht… :rolleyes:

    Ich hab übrigens das ganze Kapitel gelesen (bis Seite 42).

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Ich hab übrigens das ganze Kapitel gelesen (bis Seite 42).

    Streber 😀

    Aber nochmal meine Frage zu Seite 25 unten: was bedeutet „…Sind aber diese beiden Gelenke „geschliffen“, …“ Kann mir das jemand erklären? :nix:
    Vielen Dank :hug:

  • Tibatong sagt:

    .Sind aber diese beiden Gelenke „geschliffen“,

    Mir wurde das einmal am Beispiel der Vorderfußwurzelgelenkes erklärt, wenn dieses nämlich stark durchgetreten ist.
    Die Kontur des Gelenkes von der Seite ist flach, das Gelenk wirkt rückbiegig.

    Ein konturloses, wenig ausgeprägtes, durchgetretenes Gelenk wird als „geschliffen“ bezeichnet.

  • Bille21 Bille21 sagt:

    Danke, Tiba :hug:

  • Juni sagt:

    Ich hab übrigens das ganze Kapitel gelesen (bis Seite 42).

    Streber 😀

    :eye:
    Ich kann nicht kurz vor Kapitelende aufhören. Dann weiß ich beim Weiterlesen nicht mehr, was vorher stand. :look:

    Aber nochmal meine Frage zu Seite 25 unten: was bedeutet „…Sind aber diese beiden Gelenke „geschliffen“, …“ Kann mir das jemand erklären? :nix:
    Vielen Dank :hug:

    *nichtaufSeite25nachguckengeh* Will ja kein Super-Streber sein… 😉

    EDIT: Ach, eh schon gelöst. Auch danke, Tiba!

  • huehnerkoenig sagt:

    Erklärungsversuch: Die in meiner Ausgabe auf Seite 28 Mitte (zugegeben antiquarisch von 1960) beschriebenen Vorderknie- und Fesselgelenke – heute Karpalgelenk und Fesselgelenk – bezeichnet man als „geschliffen“, wenn die Gelenke sich wenig herausheben aus der Linie der Vorderröhren. Das heisst, sie sind wenig ausgeprägt und kräftig, wenig erhaben und abgesetzt von den Röhrbeinen. Solche „Gelenkchen“ können die Statik eines Pferdes, sowie Bänder und Sehnen nur schlecht aufnehmen und unterstützen.

    Huehnerkoenig

  • FriesenRottiPRE sagt:

    :thumbsup: :bravo: …ich find das toll hier!!

    Freitag bis Seite 43??

    Denke das ist ok – denn Nessi zB hat sich auch noch nicht gemeldet…

  • McFlower sagt:

    Ich finde es auch klasse, weil ich genauer lesen muss als sonst.

    Mir ist aufgefallen, dass die Aussagen, die sich direkt auf die Pferdebeurteilung beziehen, ziemlich zeitlos sind. Ich habe die Richtlinien (Band Zucht und Haltung) nicht vor mir liegen, aber ich würde sagen, dass das Kapitel zum Körperbau diesem hier sehr, sehr ähnlich ist. Zumindest kam mir alles irgendwie bekannt vor.

    Witzig finde ich, wie zeitlos die Tipps zum Pferdekauf sind: Möglichst leicht angerittenes Pferd kaufen und vorreiten lassen etc. Gilt logischerweise heute alles genauso wie vor 60 Jahren.

    Das reiterliche Umfeld, in dem er sich bewegt, mutet dagegen echt skuril an. Er schreibt, man solle sich das Verkaufspferd am besten zuerst von dem mitgebrachten Stallmann vorreiten lassen. Isch abe abärr gar keine Stallmann!

    Topaktuell dagegen ist wohl die Aussage, dass man ein Auktionspferd nach dem Kauf erstmal in Ruhe lässt und dann ganz vorsichtig und langsam wieder aufbaut, damit es den Murks vergisst, der bereits mit ihm gemacht wurde. 😀

  • Aza sagt:

    wie du hast keinen Stallmann?
    😀

    aber mach dir nichts draus, in unserem emanzipierten Zeitalter ist auch eine Stallfrau völlig in Ordnung. 😀 😛

    ich finde Seunig zur Auswahl des Reitpferdes auch fast unübertroffen, wesentlich besser als z.B. Knopfhart, der ja doch sehr einseitig auf einen bestimmten Pferdetyp festgelegt ist.

    Interessant z.B. auch der passus über die langbeinigen Quadratpferde und die Problematik des Gleichgewichts..

  • McFlower sagt:

    Und sehr interessant auch der Absatz, dass Pferde mit schlechter Sattellage ein Quell ewigen Unmuts sind. Stimmt. Ich habe sogar zwei Pferde mit nicht vorhandener Sattellage, muss also wohl zu den Masochisten gehören.

  • Saro sagt:

    Mc Flower, ich finde Deine Beiträge sehr gut, weil sie auch etwas vom Inhalt preisgeben.

    Aza welche Aussagen von Seuning findest Du unübertroffen?
    Was haben denn die Quadratpfärde mit den langen Beine frü Probleme?

  • FriesenRottiPRE sagt:

    Mc Flower, ich finde Deine Beiträge sehr gut, weil sie auch etwas vom Inhalt preisgeben.

    Wenn ich groß bin möcht ich das auch mal so können 😀 :nix: 😀

  • oldie sagt:

    Ihr bereitet mir durch euer Interesse und des Lesens mächtige Freude!
    Ich sach ja….der Seunig gehört zu den Büchern, die man ( mehrmals..sorry) gelesen haben MUSS.
    😉

  • FriesenRottiPRE sagt:

    Poldie…MEHRMALS – ohh je! :huh:

    😀

  • oldie sagt:

    Frottie…habe nu echt viel gelesen..ist ja mein Hobby..und ich komme nicht umhin, den Seunig als “ Die Bibel der Reiterei“ zu bezeichnen.
    Wann immer man in Kalamitäten ( 😀 ) kommt, ist der Griff zur “ von der Koppel bis zur Kapriole“, hilfreich.
    Wie halt ne Bibel.
    😀
    Ihr werdet es merken.
    Hoffe ich.
    😉

  • Granit sagt:

    Was haben denn die Quadratpfärde mit den langen Beine frü Probleme?

    Wenn ich dir antworten darf.

    Er schreibt dort, dass solche Pferde immer Probleme mit der Balance hätten.

    Es sind da allerdings auch sehr bemerkenswerte Betrachtungen. z.B wie ein Pferd beschaffen sein sollte um einen bestimmten Typ von Reiter abzudecken. Er bezieht da das etwas kurzbeinige Pferd mit einer großen Gurtentiefe mit ein und schreibt dort, dass so ein Pferd auch einen größeren Reiter gut abdecken kann. So ein Pferd wird heute in den Zuchtverbänden Deutscher Warmblutrassen nicht mehr gezüchtet, außer beim Schweren Warmblut, wo dieses Merkmal erwünscht ist.

    Schönen Gruß

  • carnacat sagt:

    @ oldie
    Besonders wenn mans doppelt hat :eye: 😀

    Okay – ihr habt mich… ich bin auch dabei.
    Habe mich mit dem Buch, einem Druckbleistift und Post-its (Klebezetteln) bewaffnet und losgelegt.
    Ich muss ja zugeben, dass ich zu denen gehöre, die hemmungslos in ihren Büchern herumkritzeln. 😀

    Aufgefallen ist mir dass Seunig den Schritt betreffend von einer schwungarmen nicht schwunglosen Gangart spricht.
    Und die Abhandlungen über die Winkelungen der Gliedmaßen und Gelenke hat ganz gut meinen Kopf zum Rauchen gebracht.
    Ich glaub ich muss das nochmal durcharbeiten und mir Skizzen machen.

  • FriesenRottiPRE sagt:

    MORGEN BIS SEITE 44???

    ???????????????

  • Akascha sagt:

    Kreisch……………………..stimmt, morgen ist schon Freitag :huh:

  • carnacat sagt:

    MORGEN BIS SEITE 44???

    ???????????????

    Jojo, passt schon… ihr dürft mich loben – ich hab ja später angefangen als ihr und es gestern nacht im Bett tatsächlich geschafft von 0 bis Seite 33 zu lesen – OHNE einzuschlafen oder den Sinn nicht zu verstehen :bravo:

    Allerdings muss ich mich ab nächste Woche dann für fünf Tage ausklinken, da ich doch vieele schöne Lusis gucken geh 😛

  • nessi sagt:

    @Granit: Was heißt denn Gurtentiefe? :S

    @carnacat: Wenn Du Exterieur-Zeichnungen machst, dann aber bitte für uns alle! 😉 😉

  • FriesenRottiPRE sagt:

    Gurtentiefe – glaube das ist die „ideale“ Lage des Sattelgurtes oder??

    …habe mich da auch noch nie wirklich mit befasst :whistling:

  • carnacat sagt:

    Gurtentiefe – glaube das ist die „ideale“ Lage des Sattelgurtes oder??

    …habe mich da auch noch nie wirklich mit befasst :whistling:

    Ne.
    Es gibt Pferde die von der Seite betrachtet eine sehr hoch zwischen den Beinen liegende Brust haben – das sind solche mit wenig Gurtentiefe – das bedeutet auch dass deren Herz und Lunge nicht so viel Platz haben wie bei Pferden bei denen der Brustkorb sehr tief ist, sie also eine gute Gurtentiefe haben.

    Leider ist mein Scanner kaputt – sonst würd ich mal was zeichnen….
    ;(

  • FriesenRottiPRE sagt:

    Voltao hat eine sehr gute Gurtentiefe oder?

  • carnacat sagt:

    Hm, normales Mittelmaß würde ich sagen.

    Rennpferde haben in der Regel eine sehr tiefe Gurtentiefe.

  • Tibatong sagt:

    Rennpferde

    Mein Stichwort…… :red:

    Hier mal zwei Durchschnitts-Rennpferde Gurtentiefen (sagt man hohe, tiefe oder gute Gurtentiefe, ich denke letzteres…)

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/22154/

    das-spanische-pferd.de/pferdeforum/Attachment/22155/

  • nessi sagt:

    Ah ok, verstanden! Danke! :thumbsup:
    Das heißt, laut Seunig, dass Pferde mit kurzen Beinen, aber tiefer Gurtentiefe, trotzdem gut lange/große Reiter abdecken?!?!

    Hab ich noch nie drauf geachtet, aber werde ich in Zukunft. 🙂

  • Juni sagt:

    Habe mich mit dem Buch, einem Druckbleistift und Post-its (Klebezetteln) bewaffnet und losgelegt.
    Ich muss ja zugeben, dass ich zu denen gehöre, die hemmungslos in ihren Büchern herumkritzeln. 😀

    😀 Ich auch. 😀

    Aufgefallen ist mir dass Seunig den Schritt betreffend von einer schwungarmen nicht schwunglosen Gangart spricht.

    Stimmt, das fiel mir auch auf und ich bin gespannt, was er darüber später noch so alles schreibt. 🙂

  • Granit sagt:

    Ah ok, verstanden! Danke! :thumbsup:
    Das heißt, laut Seunig, dass Pferde mit kurzen Beinen, aber tiefer Gurtentiefe, trotzdem gut lange/große Reiter abdecken?!?!

    Hab ich noch nie drauf geachtet, aber werde ich in Zukunft. 🙂

    Nein, das ist es nicht so ganz. Es kommt auf die Rumpfhöhe an. Der Vollblüter ist da ein schlechtes Beispiel.

    Ein besseres findet ihr in „meiner kleinen Bildergeschichte“. Das Pferd hat ein Stockmaß von 1,63m und ich bin 1,85m groß. Da er aber einen sehr tiefen Rumpf hat, scheint das Größenverhältnis zueinander nicht sehr gestört. Das Pferd deckt mich gut ab. Auf einem „normalen“ Warmblüter mit 1,63m Stm sieht das aus wie Ponyreiten 5,-€.

    SG

  • FriesenRottiPRE sagt:

    Das riecht nach einem neuen Thema – was meint ihr!
    Würde gern mehrVergleiche haben!

  • nessi sagt:

    Habe mich mit dem Buch, einem Druckbleistift und Post-its (Klebezetteln) bewaffnet und losgelegt.
    Ich muss ja zugeben, dass ich zu denen gehöre, die hemmungslos in ihren Büchern herumkritzeln. 😀

    😀 Ich auch. 😀

    Aufgefallen ist mir dass Seunig den Schritt betreffend von einer schwungarmen nicht schwunglosen Gangart spricht.

    Stimmt, das fiel mir auch auf und ich bin gespannt, was er darüber später noch so alles schreibt. 🙂

    Toll, dass ihr das erwähnt. Habe ich so bewusst mein Lesen gar nicht wahrgenommen…(ist mal wieder ein Krümel liegengeblieben beim Staubsaugen *seufz* :denk: 😀 )
    Bin gespannt, was dazu noch gesagt wird.
    Das gemeinsame Lesen ist SUPER! :hurra:

  • carnacat sagt:

    So mal ganz kurz auf die Schnelle… ich muss nämlich DRINGEND mal meine Paddocks abmisten.. :whistling: :wacko:

    Ich finde, dass Seunig mit einigem Humor schreibt 😀 sehr sympathisch.

    Z.B.

    Kupieren ist nicht mehr modern und die neue Richtung hat sich den Dank aller erworben, bis auf den der Kutscher, denen Leinenfänger das Leben auf dem Bock sauer machen und den der Kaltblutfreunde, die sich die imposante Hinterkarre eins Rheinländers nur mit einem mikroskopischen Bürzel geschmückt vorstellen können.

    Dann musste ich sehr über die Anekdote grinsen in der beschrieben wird wie sein „Anstoß erregendes Füchslein“ (nämlich ein solches mit unregelmäßig weissen Fesseln) wenig Anerkennung fand was sich allerdings nach dem Einfärben der weissen Fesseln in Wohlgefallen auflöste und gesagt wurde das Pferd ginge wie ein Glöckerl.
    (darauf bezugnehmend, dass unregelmäßige Weiss-Färbungen über ein geregeltes Gangmaß täuschen können… oder auch dass besonders schiefe Blessen etc den Eindruck erwecken können das Pferd hielte seinen Kopf schief)

    Dann bin ich über eine Textstelle gestolpert (S.33 ganz unten)

    Solange das rohe Pferd unbelastet geht, werden seine Hinterbeine je nach Veranlagung und Umständen, entweder schlaff oder leicht federnd über den Boden treten, doch werden sie weniger schieben, weil hierzu noch der Anlaß – Belastung und Einwirkung – fehlt.

    Meint er wirklich schieben? Ich dachte immer dass das SCHIEBEN quasi naturgegeben ist und das TRAGEN erarbeitet werden muss. ?( :denk:

    Dann stolperte ich auf S. 34 über einen Begriff den ich wohl schon mal gehört hatte, der mir aber jetzt erst aus dem Zusammenhang verständlich erscheint:
    „vom Hengst geritten“
    Womit wohl ein Pferd gemeint ist, was naturgegeben einfach schön und zweckmäßig geht – auch unter dem Reiter, ohne dass dieser sich allergrößte Mühe um die Ausbildung des Pferdes geben müsste.

    Insgesamt rät er sinnvollerweise dazu sich ein Pferd zu suchen, welches bei der Ausbildung die wenigsten Schwierigkeiten bereiten wird.
    Was allerdings wenig hilfreich sein dürfte für die Heerscharen an Pferdebesitzern (heute meine ich) deren Pferde von der Norm deutlich abweichen und deren Zuchtziel möglicherweise mal ein anderes war – man denke an die Iberer.

    Bin gespannt wie es auf dem Gebiet der weniger glücklich gebauten Pferde ausbildungsmäßig weitergeht.

    Was mir eher sauer aufgestoßen ist, ist ein Satz von S. 35 ganz unten auf S. 36 ganz oben: (es geht um ein eher optimales Pferd)

    …. .Sein Rücken wird eher zum Schwingen kommen und infolgedessen werden die im Verlaufe der Dressur unvermeidlichen Schmerzen bedeutend milder auftreten, so das der Anlass zum Steifen und Sichfesthalten immer mehr wegfällt. …

    Ich glaub ich bin ein Weichei. Ich dachte zwar durchaus immer dass man auch ein Pferd mal an seine Grenzen bringen soll – aber dass das wirklich mit unvermeidlichen Schmerzen verbunden sein soll mag ich mir irgendwie nicht vorstellen. :denk:

    So ich bin dann mal weg… Köttelschieben… :cursing:

  • carnacat sagt:

    ?(
    Lest ihr alle oder wie oder was? 😀 hop hop wir müssen den Fred füllen 😛

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