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Grundsätzliches für diese Übung:
Körperliche und seelische Reife sowie Gesundheit, sind Voraussetzungen für zirzensische Lektionen die man haben muß.
Vertrauen, Gehorsam, Motivation, Sicherheit, Selbstbewußtsein, Geduld, Flexibilität, richtige Reaktionen und Vorausdenken sind Voraussetzungen die man mit folgenden 10 Übungen lernen und erfahren kann und somit den Grundstein für die Lektion Kompliment legt.
1.) Am Arbeitsplatz. Wählen Sie sich für die Arbeitsphase einen bestimmten Platz aus, den sie für die Pausen verlassen. Das Pferd erkennt schnell wo es für konzentrierte Arbeit belohnt wird und wo es sich entspannen kann.
2.) Das Platzieren. Das Pferd muß am Punkt und auf der Linie in der angegebenen Richtung stillstehen.
Wortkommando: 1.) Halt 2.) Steh

3.) Der Körperkontakt. Streicheln Sie ihr Pferd am ganzen Körper ab und stellen sie fest, welche Stellen ihrem Pferd besonders angenehm sind oder unangenehm sind. Sollte das sich das Pferd an verschiedenen Körperstellen wegdrehen, drohen oder nur mit dem Schweif schlagen, sollte man die Ursache untersuchen und beheben.
4.) Das Umkreisen. Wir Umkreisen das Pferd an der Trainingsstelle und vergrößern nach Erfolg den Abstand.
Erfolg: Das Pferd blieb mit allen 4 Beinen am Platz. Der Kopf darf sich drehen.
5.) Die Hilfsmittel. Das Pferd sollte am Arbeitsplatz mit sämtlichen Hilfsmitteln,z. B. Touchiergerte oder Beinlonge, durch Beschnuppern und langsamen Abstreichen, vertraut gemacht werden. Sollte das Pferd nervös werden, ist es wichtig nicht selbst unsicher zu werden und das Pferd mit zitternder Stimme zu beruhigen. So wird das Pferd noch nervöser und bestätigt, das das Hilfsmittel ganz sicher gefährlich ist. Besser ist, ganz normal mit dem Pferd, eher belustigt, sprechen und vor allem dabei weiterarbeiten. Meistens verläßt sich das Pferd auf seinem vertrauten Menschen und nimmt schnell eine gelassene Haltung ein.
6.) Auf- und Abhalftern. Wenn das Pferd schon am Arbeitsplatz sicher steht, werden wir als Kontrolle das Halfter abnehmen und dieses am Platz wieder anlegen.
7.) Stellen und Wölben. Wir biegen den Hals des Pferdes in Richtung rechte Pferdeschulter und linke Pferdeschulter. Dabei sollte sich das Pferd nicht selbst drehen oder die Hinterhand bewegen.

8.) Vorwärts/Rückwärts/Halt. Das Pferd soll lernen auf Wortkommando und evt. leichtes Vibrieren am Strick sich in die gewünschte Richtung zu bewegen oder zu halten.
9.) Das Touchieren. Mit der vertrauter Touchiergerte berühren wir deutlich die Rückseite der Vorderröhre bzw. die Hinteröhre des Pferdes um die Beine zu beugen. Das Bein des Pferdes soll solange gebeugt bleiben, solange die Gerte das Bein berührt. Senken wir die Gerte auf Null, darf das Pferd das Bein absinken.
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