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Lusitano (Lusitaner) Der Lusitano kommt aus Portugal. Er zählt zu der ersten zu reitenden
Pferderasse der Geschichte. Höhlenmalereien und Ritzzeichnungen im Alentejo (Lusitanien) aus der Zeit 17000 bis 13000 v. Chr. belegten die Existenz des Lusitanos als Reitpferd.
Er ist dem spanischen Andalusier sehr ähnlich, hat aber etwas weniger Ausdruck. Seine Rasse gehöhrt zu den "alten spanischen Rassen" und wurde als Reit, sowie als Arbeitspferd eingesetzt.
Lusitanos sind für die hohe Schule sehr gut geeignet, durch Ihre Anmut und Beweglichkeit können sie sich sehr gut präsentieren. Sie werden außerdem im -unblutigen- Stierkampf eingesetzt
, dem portugiesischen Nationalsport. Dieser wird außschließlich vom Pferd aus geführt, die Pferde sind hoch geschult und reagieren auf die kleinste Hilfe des Reiters. Ein atemraubendes Spektakel, wie
sich das mutige Pferd dem angreifenden Stier stellt und erst im letzten Augenblick ausweicht. Wird ein Pferd beim Stierkampf verletzt oder gar getötet, wird dies als großes Unglück angesehen.
Die Lusitanos und Andalusier hatten ursprünglich das gleiche Stutbuch. Solange bis in Spanien der berittene Stierkampf verboten wurde. Dann trennten sich ihre Wege. Während sich die Verwendungszwecke
der verschiedenen spanischen Pferde änderten, blieb in Portugal das Zuchtziel unverändert.
Zuchtziel: Ein temperamentvolles, gehorsames und wendiges Pferd, das bequem zu reiten ist.
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